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Für wie dämlich halten uns unsere Politiker eigentlich?

Soulmann63 / 20 Antworten / Flachansicht Nickles

Da heißt es: Die Krankenkassenbeiträge werden gesenkt. Prima! Aber man muss in Zukunft den Zahnersatz selber bezahlen und auch das Krankengeld selber versichern. Unterm Strich: weniger im Geldbeutel. Und die meinen, wir merken das nicht.
Für wie dämlich halten uns unsere Politiker eigentlich?

Da heißt es: Die Steuern werden gesenkt. Prima! Aber dafür wird das Fahrgeld für den Weg zur Arbeit gestrichen und auch sonst noch das eine oder andere. Unterm Strich: weniger im Geldbeutel. Und die meinen, wir merken das nicht.
Für wie dämlich halten uns unsere Politiker eigentlich?

Da heißt es: Die Gehälter werden nicht gekürzt, nur das Weihnachtsgeld und das Urlaubsgeld. Das macht den Eindruck, als handle es sich um Sonderzahlungen, die nichts mit dem Einkommen zu tun hätten; das Finanzamt sieht das aber anders. Unterm Strich: weniger im Geldbeutel. Und die meinen, wir merken das nicht.
Für wie dämlich halten uns unsere Politiker eigentlich?

Da heißt es: Das Benzin wird teuerer, damit alle weniger Auto fahren und mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Gleichzeitig wird der Bus teurer und fährt seltner, so dass man nicht zur Arbeit kommt und Auto fahren muss. Unterm Strich: weniger im Geldbeutel. Und die meinen, wir merken das nicht.
Für wie dämlich halten uns unsere Politiker eigentlich?

Da heißt es: Weil alle mehr Geld im Säckel haben, geben sie auch wieder mehr aus; so wird auch die Wirtschaft angekurbelt. Unterm Strich haben wir aber weniger. Und die meinen, wir merken das nicht.

Für wie dämlich halten unsere Politiker uns eigentlich?
Vermutlich für genau so dämlich, wie wir sind. Denn wir lassen uns das alles gefallen. (?)

Nett geschrieben.

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*_Ihr seit nicht Vergessen G P - Knoeppken _*
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TheVomit Soulmann63 „Für wie dämlich halten uns unsere Politiker eigentlich?“
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Da man meinen sollte das Politiker auch Menschen sind (aber was für welche), kann man davon ausgehen das ise den selben Fehler machen wie andere auch: Sie schließen von sich auf andere.
An der Sache gibt es aber einen Haken: So lange Politiker am Stammtisch oder sonst wo sitzen, also nnoch keine Macht haben, eben erst auf dem Weg sind Politiker zu werden, sind die Vorsätze groß und die Ideen visionär. Wenn die Karriere dann aber los geht stellen die Leute fest das man, um Macht zu erlangen, anderen in des Arsch krichen muss und sein Verhalten und Sprüche den anderen anpassen muss, ansonsten fällt man unangenehm auf und man wird nichts, schlimmer noch, man scheitert und due Kollegen sorgen dafür das man "total unten durch" ist. Man wird durchgereicht. Also passt man sich an, denn man will ja was werden und vielleicht hat man ja doch noch mal die Möglichkeit eine seiner Ideeen um zu setzen. Aber Pustekuchen, je weiter man sich nach oben bewegt um so dünner wird das Eis und man kann nur noch dummes zeug schwätzen und beschissene Dinge umsetzen. Abgesehen davon hat man wohl durch die Macht die man bekommt den Bezug zur Realität verlohren. Quintessenz:
Je mehr Macht man hat, desto weniger Bezug hat man zur Realität. Aufgrund der Macht ist dieser Realitätsverlust aber keine Krankheit, jeder "Normalo" der einen solchen Realitätsverlust erleidet wird eigendlich in eine geschlossene Anstalt überwiesen....

Grüße

Martin

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