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Sicherheit trotz Internetzugang im Netzwerk

Rebedj / 8 Antworten / Flachansicht Nickles

Hi Leuts,


nachdem ich mit dem Updaten von den MS-Patches für unsere PC's kaum noch nachkomme, bräuchte ich mal einen Rat vom Fachmann. Mittlerweile hat selbst der Geschäftsführer eingesehen, dass meine Warnungen nicht ohne Grund sind. Wir haben einen W2000Server, ca. 15 PC mit W2000Prof aktueller Stand. Über Router gehts ins Internet. Da es mittlerweile so viele Möglichkeiten gibt eine Softwarefirewall / Antivirensoftware / aktuelle Betriebssysteme anzugreifen, müsste meiner Meinung nach schnell etwas geschehen. Die PC's haben alle einen Zugriff auf ein Verzeichnis, wo alle Daten und Dateien gespeichert werden. Lokal soll nie etwas gespeichert werden. Meiner Meinung nach dürften die PC's keine Rechte haben ins Internet zu gehen, da das Netzlaufwerk automatisch gefährdet wird. Ich hab zwar eine gute Datensicherung im Hintergrund aufgebaut, aber das Risiko wird mir langsam zu gross. Deshalb mal die Frage, wie geht man das heute am besten an ? Ich arbeite hier privat mit VirtualPC 2004. Nach dem Internetbesuch beende ich das virtuelle Windows ohne Änderungen zu speichern. Habe damit immer den gleichen sauberen Anfangspunkt. Ist aber für die Firma wohl zu aufwendig. Eine Idee wäre noch einen Rechner hinzustellen, der keine Verbindung zum Netzlaufwerk hat, ins Internet darf, aber von allen Rechnern mit PC_Anyware angesteuert werden kann. Man würde also nur den Bildschirm des Rechners sehen können, quasi Fernsteuerung, aber ohne mit den Daten in Kontakt zu kommen. Oder schafft eine Hardwarefirewall die optimale Sicherheit, wenn diese vor den Router geschaltet wird ?


Bin für jede Info dankbar.


Gruss Rebedj

Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein ! Spott bekommt man umsonst, Neid muß man sich verdienen !
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HADU Rebedj „Hi Leuts, danke schonmal für die Antworten. Also so schlecht scheine ich mit...“
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Hi,
schau Dir trotzdem den von garftermy genannten SUS Server an.
Da läuft das mit den MS Patches alles automatisch. Das spart sehr viel Zeit.
Eine Firewall mit integriertem Virenscanner ist natürlich Pflicht. Mit dem ISA Server 2004 kannst Du z. B. auch den Port 80 Filtern. Dann kann den auch keiner mehr als Proxy für Tauschbörsenclients oder Messenger und Co verwenden.

Warum nicht Antivierensoftware und Firewall auf jedem Rechner?
Bist Du Dir sicher, dass keiner der User eine verseuchte CD / Diskette / USB Stick / Notebook mitbringt? Auf der einen Seite arbeitest Du mit einem virtuellen Rechner nur um ins Internet zu kommen, spielst Patches von Hand ein und auf der anderen Seite lässt Du Scheunentor offen.
Es gibt Virenscanner für Netzwerke. Hier läuft alles über eine zentrale Administration. Der User wird gar nicht gefragt, ob er ein Upgdate haben möchte. Und bei Windows XP ist eine Firewall integriert, die Du mit Gruppenrichtlinien konfigurieren kannst.
Du solltest weg vom Turnschuh-Support kommen. Lieber alles zentral administrieren und dafür mehr Zeit haben.

Gruß HADU

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