Schwierige Frage. Immerhin steht noch die Entscheidung einer Oberinstanz aus und man könnte der Unterinstanz vorwerfen, gezielt Fakten schaffen zu wollen, die gegebenenfalls einer rechtlichen Überprüfung nicht standhalten.
Es ist also die alte Frage: Politisch sind der Herr Kaplan und seine Aktionen sicher nicht vertretbar. Aber Politik und Recht, Exekutive und Jurisdiktion sind nun mal (zusammen mit der Legislative) eine der 3 Säulen des Rechtsstaats. Wenn es (das ist schon einmal vorgekommen) innerhalb der dritten Gewalt gegebenenfalls unterschiedliche Auffassungen gibt, bietet sich schon an, so lange zu warten, bis Rechtssicherheit herrscht.
Und die herrscht noch nicht, sonst müsste man nicht über den -ggfs. - Rücktransport des Herrn K. diskutieren.