hallo leute,
kann mir bitte jemand helfen?
hab xp pro , ein einwahlmodem und kommuniziere über einen freemailer(webpim.at)mit e-mail.
bei webpim gibts eine beschränkung der nachrichtengrösse von 5 mb.is normal eh gross genug.ausser ich will einige bilder auf einmal schicken...
frage: in welchem bildformat sende ich meine bilder am platzsparendsten übers netz(ausser zippen).
stimmt es dass gif-formate kleiner als gpeg sind?ich hab bei den eigenschaften nix bemekt bezüglich grössenänderung..oder hab i da was falsch gmacht?
hab auch von dem neuen pnp-format gehört...aber wie schaut das mit der kompabilität von älteren browsern oder betriebssystemen aus??
danke schon mal für eure bemühungen
mfg günter
Grafikkarten und Monitore 26.166 Themen, 115.896 Beiträge
Hi!
bei der Grössenreduzierung, müssen wir uns über die Art der Komprimierung unterhalten und da wird etwas theorielastig. ;-)
Wir kennen und verwenden heute zwei Arten der Komprierung: die verlustlose und die verlusbehaftete.
Die Verlustlose komprimiert so, dass man den Ursprungszustand wieder zu 100% herstellen kann. ZIP arbeitet so und z.B. auch die Komprimierung von GIF oder TIFF-Bildern.
Die Komprimierungsraten liegen oft im bereich vom Faktor 1 bis zum Faktor 4-5 (ich meine wirklich 1, also keine Komprimierung ;-) ).
Die verlustbehaftete Komprimierung arbeitet so, dass sie Datenmaterial weglässt. dadurch kann sie viel stärker komprimieren (Faktor 100 ist durchaus erreichbar). Dabei kann man dann aus den komprimierten Daten den ursprung nicht mehr komplett restaurieren!
Der Trick ist Datenmaterial so wegzulassen, dass es kaum auffällt. So arbeiten z.B. MP3 und JPEG (JPG).
Die meisten Digicams arbeiten mit JPEG, also speichern ihre Aufnahmen verlustbehaftet ab (um einfach mehr auf den Speicherkarten unterzunbringen).
Bei JPEGs kommt nun noch die Besonderheit hinzu, dass man wählen kann, wie stark komprimiert wird. Oft wird in den Tools dann beim Speichern nach einem Prozentwert gefragt. Je grösser der gewählt, desto mehr wird komprimiert (und jemehr Info aus dem Ursprungsbild wird "weggeschmissen").
Damit ist dann warscheinlich auch klar, warum JPEG eigentlich kein gutes Format für Bildbearbeitung ist: die daten sind schon reduziert worden. Bei jedem Speichern wird wieder etwas weggeschmissen (und das sind nicht die schon fehleneden Teile), d.h. bei jedem neuen Speichern aus einer Bildbearbeitung heraus, wird die Bildqualität durch Datenverlust etwas schlechter.
Für uns Hobbyfotografen macht das aber nichts, da wir die Bilder selten mehrfach in einer Bildbearbeitung bearbeiten.
OK, bleibt noch das Ändernd er Auflösung eines Bildes, also das Runterrechnen der Breite und Höhe. Dazu braucht man in der Tat ein Program und die meisten Bildanzeigetools können das. Die Funktion nennt sich dann "Grösse ändern", Skalieren" ider "Verkleinern" oder...).
Wenn du WinXP nutzt, dann kannst du mal nach den kostenloses PowerToys für Windows XP (sind bei MS zu finden) suchen. Da ist ein kleines Tool dabei, dass Bilder auf Mausklick in der Auflösung umrechnet (und dabei kopiert).
Bis dann
Andreas
