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Festplatten-Tipps im "Nickles PC-Report 2002"

warsteiner / 10 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,

so, jetzt wird`s ein wenig kompliziert. Nachdem ich vor kurzem hier einen Thread zum Thema Firewall eröffnet habe, wurde ich doch sehr aus meinen Sicherheitsträumen gerissen. Ich habe zwei Festplatten und möchte eine ausschliesslich für`s Homebanking benutzen, darum wollte ich aus dem Nickles PC-Report 2002 einen Tipp in die Tat umsetzten und ein wenig Zweckentfremden. Erst eine Festplatte anschliessen, Windows draufpacken, Platte wieder vom System trennen und die nächste auf diese Weise vorbereiten. Anschliessend beide wieder anschliessen und im Bios festlegen, von welcher Platte man starten möchte. Nur bei diesem Tipp ging es um eine Notfallplatte, ich jedoch möchte sie als Homebankingplatte verwenden.

O.k. soweit alles klar. Was mir jedoch nicht gefällt ist die Tatsache, dass unter "Arbeitsplatz" beide Platten aufgeführt werden und sich auch bearbeiten lassen. D.h. Ich möchte, wenn das überhaupt
funktioniert, dass immer nur die Platte angezeigt wird, von der ich gerade gebootet habe. Ich habe übrigens einen Windows 98 SE Rechner und die Platten als Master und Slave gejumpert.

Lassen wir mal Begriffe wie "ausgewachsene Paranoiasymtome" aussen vor und beschränken uns auf das wesentliche ;-) Ist es möglich zwei Platten völlig getrennt von einander zu betreiben, entweder die eine oder andere? Ich möchte schlicht und ergreifend die Möglichkeit, dass ein Trojaner meine Onlinebankingplatte ausspioniert, auf ein Minimum beschränken. Mit der "normalen" Platte gehe ich ins Internet, versende und empfange emails und nehme in Kauf, dass mich der eine oder andere Trojaner erwischt. Wenn er aber auch Zugriff auf die andere Platte hat, war die ganze Mühe vergebens. Könnt Ihr mir weiterhelfen?

Grüsse

warsteiner

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null warsteiner „Festplatten-Tipps im "Nickles PC-Report 2002"“
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Hängen zwei Platten dran und nur eine bekommt Strom, reagiert manchmal das BIOS etwas allergisch. Wenn es "absolut sicher" sein soll, sind zwei Wechselrahmen schon sinnvoll und jeweils nur einer darf an sein.
Bei meinen Billig-Rahmen darf man die Platten auch während des Betriebs wechseln, wenn der Schalter am Wechselrahmen aus ist (= Platte ohne Saft). IDE wurde zwar nie dafür spezifiziert aber es geht.
Allerdings muß trotzdem neu gebootet werden, da billige IDE-Controller kein Hotswapping können und nur auf BIOS-Ebene nach neuen Platten suchen.

Ich selbst habe nur ein Multiboot-system, W98 für's Internet (PDF, ...), das bleibt ganz sauber und zum Ausprobieren gibt es ein anderes Win als DAU-Zone. Bootmanager ist WWBMU und der versteckt die anderen nicht aktiven prim. Partitionen.

Wenn ich micht an die Regeln halte, bleiben praktisch nur speicherresidente Trojaner (Hybrid-Viren) als richtige Sicherheitslücke. Und diese dürfen dann auch noch eine handkonfigurierte PDF tunneln usw.. Nach ca. 1-2 Wochen sollte ich die aber auch erkennen (zugegeben, dann kann es zu spät sein).

IMHO reicht das locker für den Normalgebrauch und es gibt weniger Streß mit den Platten.

Ist eine Partiton versteckt (andere Bootmanager lassen die Auswahl, welche Partitonen zu verstecken sind), ist sie unter Win nicht zugänglich. Ein Trojaner müßte dann einen Low-Level-Scan der der ganzen Platte machen und sich die gewünschten Daten selber rauspopeln (= fast gleicher Aufwand wie bei Datenrettung).

Eigentlich reicht ein ordentliches Multiboot-System.

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