In der aktuellen PC Games Hardware wurde eine Prognose von Nvidia veröffentlich, zu welchen Leistungen ein Grafikchip im Jahre 2014 imstande sein wird. Es werden folgende Werte genannt (in Klammern die aktuellen Spitzenwerte oder andere Vergleiche):
Pixelfüllrate: mehrere 100 Milliarden Pixel je Sekunde (Radeon X800 XT: 8,3 Milliarden)
Anzahl Pixel-Pipelines: 64 (aktuell: 16)
Rechenleistung: 10 Teraflops (entspricht dem Supercomputer ASIC White, Foto)
Anzahl Transistoren: über 1 Milliarde (GeForce 6800: 222 Mio.)
Speicherbandbreite: 3000 Gigabyte/s = 3 Terabyte (Radeon X800 XT: 35,8 GB/s)
Speichermenge: 30 Gigabyte (aktuell: 256 MB)
Busgeschwindigkeit: 100 GB/s (aktuell: 1,6 GB/s)
Fertigung: 45 Nanometer (aktuell: 130 Nanometer)
Polygondurchsatz: 127 Milliarden/s (Radeon X800 XT: 780 Mio./s)
Mit solchen Grafikkarten sollen sich Renderfilme wie Shrek in Echtzeit berechnen lassen. Die Zukunft ist schön :D.
Naja, aber ein paar Werte scheinen mir dennoch gering, speziell die Transistorzahl und die Anzahl der Renderpipelines (Ende des Jahres sollen ja schon 32 erreicht werden und in 10 Jahren sind es dennoch erst 64?).
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Es gibt sogar eine Prognose von Unreal-Engine Chefentwickler Tim Sweeny, die besagt, dass in 10 Jahren Grafikbeschleuniger komplett vom Markt verschwinden, weil die Fortschritte bei der CPU-Entwicklung schneller voran gehen werden als die Fortschritte bei der Grafikchip-Entwicklung. Außerdem werden Shader-Berechnungen immer allgeimer ausfallen, so dass eine CPU die Rolle der Grafikchips übernehmen kann. Bin gespannt, ob sich das bewahrheitet.
Wenn man zumindest eine heutige CPU mit dem Rendern eines shaderlastigen Spiels beauftragen würde, käme man aufgrund der vielen Emulationen wohl auf eine Diashow der ganz extremen Art.
