PC-Selbstbau, Reparatur, Optimierung 11.446 Themen, 79.117 Beiträge

Asus P4P800-E deluxe Selbstbau bootet nicht

Rolboto / 13 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo


Board P4P800-E deluxe, P4 2,8 800MHz FSB NW, RAM MDT DDR 2X 512 MB PC 400 (vom Händler empfohlen)


Erstmal zuversichtlich alles verbaut incl. Front-USB u. zusätzliche Back-USBs, iee1394, HDD Maxtor SATA, GeForce FX 5200, Floppy, MSl-CD-Brenner, Asus DVD-Laufwerk


Die Lüfter laufen, BetriebsLED leuchtet, HDD LED leuchtet solange, bis ich DVD-Laufwerk öffne und wieder schließe, kurz danach geht sie aus. Mehr passiert nicht, Bildschirm bleibt schwarz und im Stromsparmodus (blinkende BetriebsLED des Monitors), aber auch keine Meldung wie "No Signal". Beide Stecker am MB angeschlossen (20- u. 4-pin). Bios hab ich restted (Batterie ab, Jumper um, wieder zurück, Batterie rein).


Bitte kurz innehalten und überlegen, welchen Jumper ich umsetzen muß oder was sonst für ne Kleinigkeit sein könnte. Erst danach weiterlesen.


Habe CPU eingebaut, dann Lüfterausbau trocken ausprobiert. Sah gut aus, also Lüfter wieder raus, Wärmeleitpaste drauf, Lüfter rein, Lüfter wieder raus, um Kontakt, Menge und Verteilung der Wärmeleitpaste und Sitz im allgemeinen zu überprüfen. Dabei hat die CPU durch die Paste so fest am Lüfter geklebt, daß sie mit rauskam, ohner das der Sockel entriegelt war. Habe natürlich auch schon daran gedacht, daß dadurch CPU oder Board vielleicht beschädigt wurden. Wer hat Erfahrungswerte? Würde aber eigentlich lieber was vom o.g. Jumper hören, den ich nur umstezen muß, damits läuft.


Wäre dankbar für REs


 

bei Antwort benachrichtigen
Tilo Nachdenklich Rolboto „Asus P4P800-E deluxe Selbstbau bootet nicht“
Optionen

Ich habe hier schon ein paar Mal Tipps dazu geschrieben, die findest Du wenn Du unten auf der Internetseite auf die Tipps der letzten 30 Tage klickst. Aber vermutlich war es auf dem Bios/Mainboardbrett. Mal kurz, es gibt drei, vier Problemgruppen:
1) Der Speicher. Oft per SPD auf Clock2 oder Clock2,5 eingestellt. Bei 800 MHz Frontsidebus verträgt der Intel-875-Chipsatz aber nur Clock3. Lösung, nur einen Speicherriegel einbauen, Folge ist 400 MHz Frontsidebus, im Bios die Clockzahl zurücknehmen. Dann wieder beide Speicherriegel einbauen.
2) DMA-Modus der Festplatten. Sehr gern antwortet das Bios mit dem Signal für Overclocking Error. Lösung: Den PC erst mal ohne angeschlossene Laufwerke zum Laufen bringen und im Bios die Automatik ausstellen und manuell niedrige DMA-Modi einstellen (UDMA2). Da ein Busmastertreiber auch UDMA ohne Windows (Windows-Busmastertreiber) erlaubt, muss auch für den DOS-Start ein niedriger UDMA-Modus eingestellt werden. Später kann man wieder höher gehen, wie weit hängt von den IDE-Kabeln ab; sie dürfen nicht geknickt werden.
3) Die Stecker fürs Frontpanel müssen richtig stecken. Also Startknopf, Resetknopf, Laufwerk-LEDs, PC-Lautsprecher. Sie dürfen nicht mal verpolt sein. Die Beschriftung ist nicht rund um die Steckerreihen plaziert, sondern für beide Reihen unten am Mainboardrand.
4) Der Prozzilüfter (boxed?) muss gut sitzen, der CPU-Lüfter muss am richtigen Anschluss angeschlossen sein, damit das Bios die Rückmeldung übers Rotieren bekommt. Der PC macht erst mal recht lange (deutlich mehr als die angegebenen 3 Minuten) einen Selbsttest bei dem der Kühlkörper voll heiß wird. Soweit ich mich entsinne gibt es zuerst kein Bild auf dem Bildschirm...ich kann mich aber auch täuschen. Ich habe einen Tag gebraucht bis das Mainboard lief und dazu den PC auf den Arbeitstisch gelegt, da war kein Monitor angeschlossen. Als dann die CPU (der Kühlkörper) heiß wurde, habe ich es erst wieder mit Monitor probiert.

Maus und Tastatur schließe beim ersten Test ruhig an, dann muckt das Bios nicht rum. Aber Festplatten/Laufwerke und den einen Speicherriegel lass erst mal weg.

bei Antwort benachrichtigen