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Alles hat ein Ende, auch die Loveparade...

MaWin|DA / 8 Antworten / Flachansicht Nickles

Die Veranstalter der Berliner Love Parade haben den diesjährigen Techno-Umzug in der Hauptstadt abgesagt. Die Verhandlungen mit dem Senat über eine Beteiligung an den Kosten des Raver-Umzugs seien gescheitert, teilte eine Sprecherin der Love Parade Berlin GmbH der dpa mit.


Eine Sprecherin von Wirtschaftssenator Harald Wolf (PDS) erklärte dagegen, für den Senat seien die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen. An diesem Freitag solle es ein abschließendes Gespräch mit den Love-Parade-Machern geben. Die Love Parade sollte am 10. Juli stattfinden.


Nach Rekordjahren mit bis zu 1,5 Millionen Teilnehmern waren im vergangenen Jahr nur noch 500 000 Technofans zu wummernden Rhythmen durch den Berliner Tiergarten getanzt. Zuletzt war die landeseigene Messe Berlin in die Catering-Organisation der Parade mit eingestiegen, um den finanziell angeschlagenen Partymachern zu helfen.


(Quelle: Lycos News)


 


Was machen nun all die Leute, die ihre Hotelzimmer bereits gebucht haben???


Was machen die Müllmänner, die sich schon auf ihre Arbeit und die Sonderzuschläge eingestellt haben???


Was machen die Pillenverkäufer mit den 3 Millionen Pillen, die nun keine Abnehmer finden???


Wer düngt nun den Tiergarten???


Fragen über Fragen - und die Antwort kennt wie immer nur der Wind...


Hab gleich Feierabend - da verzapft man solch einen Mist ;-)

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the_mic MaWin|DA „Alles hat ein Ende, auch die Loveparade...“
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Ach du heilig's Bässle: Jetzt will Gotthilf Fischer (76) die Love-Parade retten und den Rave nach Stuttgart verlegen. Millionen Techno-Jünger fragen sich besorgt: Wird jetzt im Dreivierteltakt geschwoft?

Hintergrund für Gotthilfs plötzliche Techno-Mission: Weil sich die Stadt Berlin nicht an der Finanzierung der Raver-Sause beteiligen will, hat das Veranstaltungsteam um Dr. Motte kurzerhand die Open-Air-Party abgesagt.

Deutschlands bekanntesten Chorleiter macht dies ganz traurig. Fischer: „Die Love-Parade war für die jungen Menschen unheimlich wichtig. Dort konnten sie in Frieden und fröhlich feiern.“

Deshalb darf die größte Open-Air-Party der Welt auch nicht sterben. Die Idee von Gotthilf Fischer: „Ich kann mir eine Verlegung nach Stuttgart gut vorstellen. Dort können die Menschen genauso fröhlich sein.“

Lustig und mächtig berauscht war auch Gotthilfs eigenes erstes Love-Parade-Debüt vor vier Jahren. Auf einer Bühne am Brandenburger Tor stimmte er im Jahr 2000 zum Techno-Rhythmus das Volkslied „Hoch auf dem gelben Wagen“ an. Beifall und Jubel, Tausende sangen mit. Gotthilf, völlig im Techno-Fieber, schwebte wie auf Wolken.

Was sich erst später rausstellte: Unbekannte hatten ihm mehrere Pillen „Ecstasy“ ins Bier geschüttet. Der Chorleiter tanzte und feierte wie ein junger Spross, wollte gar nicht mehr aufhören. Im Hotel sah er bunte Papageien durch Zimmer fliegen, im Bad sangen die Fischer-Chöre plötzlich seine Techno-Hymne „Hoch auf dem gelben Wagen“.

Fischers achttägiger Drogentrip hatte dann aber auch ernste Folgen wie Herzrasen und Schweißausbrüche. Deshalb ist sein Appell: „Finger weg von den Drogen. Lieber singen, um gut drauf zu sein.“

Seine Idee für die Stuttgarter Love-Parade: „Ein Fest für Jung und Alt. Bei der Parade in Berlin haben immer schon viele Senioren mitgefeiert, nur sind die am Rande immer untergegangen.“

Die Love-Parade in Stuttgart? Für viele Raver sicher noch eine gewöhnungsbedürftige Vorstellung. Ein Funken Hoffnung besteht allerdings noch, dass das Techno-Spektakel wie immer in Berlin stattfindet. Zwischen den Veranstaltern und dem Berliner Senat wird es weitere Gespräche geben. Vielleicht war also die Absage zunächst nur ein Bluff, um den Senat weiter unter Druck zu setzen.


das stand heute angeblich in der bild ;-)

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