hallo nanü
wird doch nichts mit meinem plan, die beiden distris auf meinem laptop zu verschmelzen ;-)
unter gentoo läuft der sound nun auch. die sache war eigentlich recht simpel:
die soundkarte ist eine ess1869 (soundblaster-clone), welcher per isa angebunden ist. standardmässig verwendet das sb-modul irq7.
der parallelport ist angeschaltet, wegen nichtgebrauchs sind aber keine module dafür geladen. deshalb glaubt linux wohl, dass irq7 unbenutzt sei. tatsächlich ist das ja aber der standard-irq des parallelports.
entsprechend gibt es einen nicht grad offensichtlichen ressourcenkonflikt, welcher in einem stotternden sound resultiert. der ressourcenkonflikt ist mir vorher nicht aufgefallen, da ich nicht daran dachte, in dmesg nachzuschauen...
nun wollte ich das sb-modul per parameter auf irq5 zwingen. das hat er irgendwie nicht gefressen. des rätsels lösung war: beim kernel 2.6 gibt es (zumindest unter gentoo) eine /etc/modprobe.conf, wo die default-parameter drin stehen. und die haben vorrang vor den beim laden angegebenen... die /etc/modprobe.conf wird bei jedem systemstart von update-modules aus dateien in /etc/modules.d erstellt. nun musste ich einfach eine datei /etc/modules.d/sb erstellen, welche die moduloptionen für das sb-modul enthält, fertig. seitdem funktioniert der sound.
das tool sndconfig gibt es leider nicht als gentoo-ebuild und die offiziellen sources konnte ich nicht kompilieren (da hat wohl ein paket gefehlt). aber damit kann man unter debian und mandrake sehr bequem eine alte isa-soundkarte einrichten.
videos laufen nun auch korrekt, in der XF86Config habe ich das extmod-modul auskommentiert, seither gibt es keine probleme mehr mit der ct65555-grafikkarte. allerdings ist die video-performance immer noch um längen schlechter als unter windows.
nächste ziele:
infrarot-port einrichten
monitor-abschaltung konfigurieren
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da der laptop eh nicht als produktivsystem benutzt wird, habe ich gedacht, wieso nicht gleich den 2.6er testen ;-) mehr oder weniger brauche ich ihn ja nur, wenn ich nicht zuhause bin, um dann ein bisschen musik zu hören und zum programmieren oder als auslagerungsspeicher für die digitalkamera.
bislang ist er sehr stabil, einmal hatte ich einen crash beim entladen eines moduls, allerdings ist er nicht komplett abgestürzt, so dass ich sogar noch alles sauber runterfahren konnte.
wie wird deine kamera denn angesprochen? kannst du sie nicht als usb-speicher ansprechen? in kernel 2.4.21 wurde der usb-code vom 2.6er übernommen, also allzuweit müsstest du dich also nicht aus dem fenster lehnen ;-)
alternativ gphoto?
da meine cam eh als usb-speicher läuft, musste ich da nicht gross basteln, das läuft auch so ganz einfach.
