Linux 15.028 Themen, 107.048 Beiträge

K3b und Xcdroast erkennen Leselaufwerk nicht

Maitre / 7 Antworten / Flachansicht Nickles

Bin nun dabei mich restlos von Microsoft loszusagen! Suse 8.1 läuft prima! Habe nur noch ein Problem um ganz zufrieden zu sein. Die Brenn-Proggis erkennen kein Leselaufwerk. Habe ein normales DVD Laufwerk was auch sonst normal funktioniert im laufenden Betrieb und einen externen USB-Brenner. Wenn ich was brennen will liefern mir beide Brennprogramme nur den Brenner als Lesegerät. Ist ja schon mal nicht schlecht, mir wäre es lieber wenn das IDE-Laufwerk als Leselaufwerk fungieren könnte. Habe mich schon mal kundig gemacht und in der Konfiguration des Bootloaders, nach vorherigem Check des Bootprotokolls hdc (ist das DVD Laufwerk) hdc=ide-scsi in hdc=ide-cd verändert (stand in der Linux-Easy) ES KLAPPT ABER NICHT!  ) - :


Was mach ich denn falsch?


Bin für jeden Hinweis dankbar! 

Wählen ist wie Zähne putzen, wenn Du es nicht tust, dann wird es braun (Hagen Rether)
bei Antwort benachrichtigen
NANÜ Maitre „K3b und Xcdroast erkennen Leselaufwerk nicht“
Optionen

lese auch die EASY-Linux + Linux-User (beide Super-Lektüre), eigentlich dachte ich, wenn der Brenner - dazu ein externer - alles als SCSI emuliert werden sollte...........versuch mal hdc=ide-dvd!
Ansonsten melde ich mich morgen nochmal.............muß ab in die............

cu + viel Erfolg

NANÜ

P.S. noch was gefunden.........................
Bevor man den Brenner installiert, braucht es noch einen Check, ob das USB-Subsystem schon läuft: sollte /proc/bus/usb/devices nicht leer sein, so ist alles notwendige schon geladen, andernfalls muss man die Module usbcore und usb-[uhci/ohci] noch laden, und eventuell dafür sorgen, dass sie beim Start automatisch geladen werden. Jetzt fehlt eigentlich nur noch das Modul für den Brenner, welches einfach usb-storage heißt und für alle Speichermedien funktioniert. Man kann es in /etc/modules/conf als scsi_hostadapter eintragen, damit es bei Bedarf geladen wird. Ist auch dieser Schritt erfolgreich vollzogen, so sollte beim Anstecken des Brenners dieser im Log als neu gefundenes SCSI-Gerät auftauchen. Sodann lässt sich das Laufwerk so verwenden, als wäre es ein internes Device, das heißt mount /devscd0 /cdrom funktioniert sofort. Falls noch andere SCSI-CD-Laufwerke existieren, muss man /dev/scd1 oder höher verwenden. Auch gegenüber den Brennprogrammen macht es keinen Unterschied: der Busscan findet den Brenner auf Anhieb. Und auch das simulierte Brennen klappte bei allen.




IDE/ATAPI-Brenner unter Linux





Wer einen SCSI-Brenner hat, der hat schon einen Vorteil - Cdrecord unterstützt diese Geräte direkt, korrekte Installation des SCSI-Host-Adapters vorausgesetzt. Bei ATAPI-Geräten ist das etwas anders: Es muss zuerst eine Umsetzung von der IDE- zur SCSI-API stattfinden. Dies funktioniert über das Kernel-Modul ide-scsi: Dieses Modul stellt für jedes IDE-Laufwerk, welches noch nicht von einem anderen Treiber belegt ist, eine SCSI-Emulation zur Verfügung, so dass es für die Programme als echtes SCSI-Laufwerk erscheint. Das eigentliche Problem ist es nun, den CD-Brenner für das ide-scsi-Modul freizuhalten. Dabei unterscheiden sich die Vorgehensweisen je nachdem, ob man IDE-CD-ROMs fest im Kernel unterstützt, oder ob es als Modul (ide-cd) geladen wird. Am einfachsten findet man dies heraus, indem man eine Daten-CD ins Dateisystem einbindet (mounted) und dann mit lsmod nachsieht, ob das ide-cd-Modul geladen wurde. Sollte die ide-cd-Unterstützung fest im Kernel verankert sein, so muss man dem Kernel per Boot-Parameter sagen, dass er den Brenner für die SCSI Emulation frei halten soll. Das geschieht mit dem Parameter hdX=ide-scsi. Von nun an steht /dev/hdX nicht mehr zur Verfügung, und man kann den Brenner über /dev/scd0 ansprechen. Der Boot-Parameter sollte fest im Boot-Loader eingetragen werden; bei Lilo wird dazu der append-Eintrag in der /etc/lilo.conf erweitert:


append = "hdX=ide-scsi"



Sollten unter append bereits Parameter stehen, wird hdX=ide-scsi voran gestellt und mit Komma von den restlichen getrennt. Ist ide-cd nicht fest im Kernel, so müssen erstens die ide-cd-Parameter so angepasst werden, dass dieses Modul nicht mehr auf den Brenner zugreift, und zweitens die ide-scsi-Parameter so geändert werden, dass andere Geräte nicht belegt werden, auch wenn deren Treiber noch nicht geladen ist. Beide Einstellungen werden in der Datei /etc/modules.conf festgelegt. Für das ide-cd-Modul muss einfach die Zeile


options ide-cd ignore=hdX



eingefügt werden. Sicherzustellen, dass ide-scsi nur den Brenner belegt, ist leider nicht ganz so einfach - es gibt keine Optionen für Module. Deshalb muss man dafür sorgen, dass alle Treiber für mögliche andere Geräte schon geladen sind, bevor das ide-scsi-Modul initialisiert wird. Dies bewerkstelligt der folgende Eintrag:


pre-install ide-scsi modprobe -k ide-cd;modprobe -k ide-tape;modprobe -k ide-floppy



Der Parameter -k sorgt dafür, dass die Treiber wieder automatisch entladen werden, wenn sie nicht benötigt werden. Zuguterletzt muss in beiden Fällen noch die ide-scsi-Emulation als SCSI-Controller eingetragen werden:


alias scsi_hostadapter ide-scsi

bei Antwort benachrichtigen