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i4l+telekom+fritz!pnp

(Anonym) / 2 Antworten / Flachansicht Nickles

hi
folgendede fehlermeldung nach einem isdnctrl dial ippp0 :
"LCP timeout sending Config-Request"

in meiner ioptions file steht
"lcp-restart 3"

auf meinem 2t linux rechner läuft alles wunderbar mit der gleichen config, allerdings mit teles16 karte, mit meiner fritz avm pnp funktionierts nicht, hisax habe ich mit protocol=2 und type=27 geladen

hat jemand eine idee ?

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REPI (Anonym) „i4l+telekom+fritz!pnp“
Optionen

Habe eine Fritz!Card PCI , welche mit I4L auch nicht läuft !
Habe entsprechend dem folgenden Lösungsvorschlag gehandelt und mit ein wenig probieren und basteln, ging es dann !
Hoffe es hift bei Dir auch !
Seite ist : http://sdb.suse.de/de/sdb/html/hvogel_fritz2.html


Gruß


repi




Supportdatenbank (hvogel_fritz2)
Bezieht sich auf
SuSE Linux: Versionen 6.3 bis 7.3



Symptom
Sie versuchen Ihre neue ISDN Karte vom Typ Fritz Card PCI rev. 2 einzurichten. Diese wird aber weder von YaST2 erkannt noch lässt Sie sich manuell mit YaST1/hisax einrichten.
Ursache
AVM hat eine neue Version Ihrer Fritz Card PCI herausgebracht die leider nicht von dem bestehendem ISDN Treiber Ihrer SuSE Linux Version unterstützt wird. Die Karte meldet sich folgendermaßen wenn Sie als root den befehl lspci -v eingeben:

00:0a.0 Network controller: AVM Audiovisuelles MKTG & Computer System GmbH:
Unknown device 0e00 (rev 01)
Subsystem: AVM Audiovisuelles MKTG & Computer System GmbH:
Unknown device 0e00
Flags: medium devsel, IRQ 10
Memory at e7000000 (32-bit, non-prefetchable)
I/O ports at e800
Capabilities: [40] Power Management version 2


Lösung
Diese Karte wird von den mitgelieferten ISDN Treibern nicht unterstützt. Sie bekommen aber Treiber für folgenden SuSE Linux Versionen 6.3/6.4/7.0/7.1/7.2/7.3 vom Hersteller unter folgender Adresse

ftp://ftp.avm.de/cardware/fritzcrd.pci/linux/

Bitte wenden Sie sich mit Fragen, die sich auf die Einrichtung und den Betrieb des Fremdprogramms beziehen direkt an den Hersteller desselben. Der folgende Text soll ihnen nur bei der grundlegenden Einrichtung helfen, bitte haben Sie Verständnis, daß Fragen zum AVM-CAPI nicht vom kostenfreien Installationssupport beantwortet werden können.

Laden Sie sich bitte die Treiber direkt von der AVM Seite herunter. Die Treiber passen auf eine Diskette. Sollten sie keinen Internetzugang auf ihrem Rechner haben, ist es eine Alternative, diese zuerst auf einem Rechner mit Internetzugang herunter zu laden. Sie benötigen die folgenden Treiber:

ftp://ftp.avm.de/cardware/fritzcrd.pci/linux/fcpci-suse7.2-03.09.10.tar.gz
(als Beispiel hier die Treiber für SuSE Linux 7.2, die Versionsnummern können variieren)

Kopieren Sie die Treiber ggf. auf eine Diskette und legen Sie diese dann in den Linux Computer ein. Befinden Sie sich unter der Grafischen Oberfläche, so öffnen Sie ein Terminal (in KDE das Symbol mit der Muschel) und loggen sich ggf. als root ein:

su -
rootpasswort eingeben

mounten Sie die Diskette


mount /media/floppy
kopieren Sie die Treiber und wechseln nach /tmp

cp /media/floppy/* /tmp
cd /tmp
entpacken Sie die Treiber

tar xvzf fcpci-suse*
wechseln Sie in das erstellte Verzeichnis

cd fritz
installieren Sie die Treiber mit

./install
rebooten Sie ihren Rechner und loggen sich als root ein.
Neben den benötigten Programmen wird auch die Dokumentation kopiert, Sie finden diese unter /usr/share/doc/CAPI4Linux/de/install_passive.txt

Probieren Sie nun die Testverbindung aus, starten Sie die Anwahl mit

pppd call isdn/avm usepeerdns
bzw.
pppd call isdn/avm numberprefix 0 usepeerdns

wenn Sie eine 0 vorweg wählen müssen, um ein "Amt" zu bekommen.
Funktioniert der Test, so können Sie ihre Internetverbindung konfigurieren. Wechseln Sie in das Verzeichnis /etc/ppp/peers/isdn und kopieren Sie die Testanwahl

cd /etc/ppp/peers/isdn/
cp avm meine_einwahl

Editieren Sie das File meine_einwahl nach ihren Bedürfnissen, weitere Hilfe und Beispiele finden Sie in der AVM Dokumentation.
(/usr/share/doc/CAPI4Linux/de/install_passive.txt)
Wählen Sie sich dann mit

pppd call isdn/meine_einwahl

ein.

Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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