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Epox 8Kta3+pro Kaltstartprobleme

Major Tom (Anonym) / 2 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo allerseits,
ich habe arge Kaltstartprobleme mit dem EPOX KTA3+pro. Hier vorerst die Teile im Rechner:

Model: EP-8KTA3+Pro REV: 1.0 Bios: 19.10.2001
CPU: Amd Athlon Thunderbird 1000 mit Alpha Pal 6035-Kühler
RAM: 512 MB (2x128 Infinion / 1x256 Infinion 7.5ns)
VGA: Hercules 3D Prophet II MX
Drive: IBM DTLA 307030
Other: Sound Terratec DMXfire 1024
CD-RW: Plextor PX-W121032A v1.08
DVD : Pioneer DVD-104 v2.02
CDROM: Toshiba XM-6702B v1007
NT: Enermax EG465 P-VE mit 431W und 44A auf +5V und 38A auf +3,3V
O/S: Windows 98 Second Edition

Nun das Problem:
Beim Kaltstart tut sich erstmal garnichts. Dann, nach einer nicht immer gleichlangen Wartezeit mit eingeschalteten Rechner (mal ne minute bis hin zu 5 minuten) und nach einem reset, bootet der Rechner zwar, hat aber die default Werte für die CPU anliegen (cpu-ratio: 7,5 / FSB 100). Also rein ins Bios, kurz wieder auf FSB 133 gestellt und nach save and exit, will er es meistens immer noch nicht wissen, daß er eine TB 1000 C Cpu hat. Irgendwann dann klappt es doch und unter windoofs läuft alles recht stabil.

Sandra, WCPUID, CPU-Z und das AMD-Tool zeigen die richtige CPU an.
Der CPU Stability Test v6.0 by Jouni Vuorio lief schon mal 7h ohne crash.
3DMark2001 und 3Dmark2000 laufen ohne Probleme sogar mehrfach hintereinander weg.
Also, wenn der Rechner läuft, gibt es keine Probleme.

Der Support von Epox schrieb: Bios flashen auf neuste Version, Netzteil ändern (war vorher noch ein 300 Watt-NT), Via-Servicepack 4.34 installieren. Hab ich alles gemacht, änderte aber nix. Dann kam die Antwort, es könne sich nur um eine defekte CPU handeln. Nur, wieso läuft dann alles auch unter relativer Volllast ohne bluescreen, wenn die CPU defekt sein soll?

Dann fand ich folgenden Artikel in der c´t:

Zitat aus der c´t 8/2001 (Kasten auf Seite 154),
Artikel von Jörg Wirtgen: Evolution – 13 Mainboards mit dem VIA KT133A Chipsatz
für AMD-Prozessoren (Epox mit im Test)

STARTSCHWIERIGKEITEN
„Vor einigen Wochen verschwanden einige Sockel-A-Mainboards von AMDs Liste der empfohlenen Boards, ... Die Ursache für diese Reworks liegen vermutlich bei den Startschwierigkeiten der Boards mit einigen Prozessoren. ... Im c´t-Labor starteten einige Boards – auch mit anderen Chipsätzen als dem KT133A – mit einem bestimmten Prozessor erst nach Drücken der Reset-Taste oder garnicht. Es handelt sich dabei um eine 1 GHz-Athlon, ... AMD veröffentlichte die aktuelle Version des Datenblatts zum Athlon ... Interesssante Änderungen erfuhr der Abschnitt 4 der „Power-Up Timing Requiremwnts“. Dort beschreibt AMD, wie lange das RESET#-Signal aktiv sein muß, nachdem das PWROK-Signal anliegt. Diese Zeitspanne benötigt die interne PLL des Athlon (der Multiplikator-Generator), bis sie stabil einschwingt. In der ersten Version war von 0,1 ms die Rede, später stieg die Zeitspanne auf 1,5 ms an. Inzwischen empfiehlt AMD wieder nur 1 ms ... Demnach scheint auf einigen Steppings eine neue PLL zu sitzen, die deutlich mehr Zeit zum Einschwingen benötigt. ...

Wer Startschwierigkeiten hat, die sich auch nach Drücken des Reset-Schalters nicht beheben lassen, kann sich an den Hersteller des Mainboards wenden. Stellt sich dann tatsächlich das Board als Fehlerursache heraus, sollte der Hersteller oder der Händler das Board umtauschen oder reparieren.“

Was nun. Ich werd aus all dem nicht mehr schlau. Die Kaltstartfaxen sind echt lästig, mal eben emails abrufen wird zur Qual, wenn man hoffen muß, das der Rechner bitte bitte richtig startet. Hat jemand Erfahrungen. Was kann man tun?

Besten Dank schonmal... TOM

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