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Kann man die CPU auch LANGSAMER machen?

Deesimo / 3 Antworten / Flachansicht Nickles

Mojn, haltet mich bitte nicht für bekloppt, aber ich muß meinen Laptop für ein altes DOS-Programm unter 200 Mhz runterdrehen. Das Programm läuft sonst nicht. Gibt es ein Tuning-Tool oder ähnliches, was die Taktfrequenz kurzzeitig verringert? Bis jetzt hab ich nur Diagnosetools gefunden, die mir den CPU-Takt anzeigen, aber nicht verändern können.

ansonsten schönes Weekend. Dee

Deesimo Nachtrag zu: „Kann man die CPU auch LANGSAMER machen?“
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Thanxx, hat gefunzt nit deinem Tipp. Hab das Programm bei ZD-Net gefunden. Und die Beschreibung dazu, (wie,warum....) direkt mit dazu. Falls es einen interresiert, ich häng sie mal an das Posting hier dran.
Danke auch an Indi_1, aber die meisten Schlepptops haben ein mickriges Bios, wo sich so gut wie nix ein,bzw ausschalten läßt, außer dem Paßwort und den Energiesparmaßnahmen.

Trotzdem danke für die Tipps und ne schöne Wocche noch. Deesimo

ach so, das Fachchinesisch.....

16-Bit-Code kann grundsätzlich auch von einem Prozessor der Pentium-Klasse ausgeführt werden. Das Problem liegt aber darin, dass der Runtime-Part bestimmter älterer Software beim Start zunächst eine Geschwindigkeitsprüfung des Prozessors ausführt, etwa wenn das Programm mit Turbo Pascal entstand.
Dies wurde für das interne Timing verschiedener Prozesse benötigt. Dabei wird eine Schleife durchgezählt und anschließend durch die Anzahl der zwischenzeitlich aufgetretenen PC-Timer-Interupts geteilt. Für 486- und auch Pentium-I-Prozessoren war diese Schleife zwar noch ausreichend groß dimensioniert. Da der Pentium II (und seine Nachfolger) aber nochmals um einiges schneller sind, kann die genannte Schleife von diesen CPUs heruntergezählt werden, noch bevor auch nur ein einziger Timer-Tick auftritt. Daher kann es zu einer Meldung "Division durch Null" auf einem P-II kommen, wohingegen auf einem langsameren Laptop keine Probleme auftreten.