Zitat aus der aktuellen c\'t:
Installationsprogramme stehen während ihrer Arbeit häufig vor dem Problem, dass sie zwar eigentlich eine alte durch eine neue DLL-Datei ersetzen wollen, die aber gerade geladen und deswegen unantastber ist. Als Ausweg hat Microsoft die Wininit.ini ersonnen. Windows 9X sucht während des Starts das Systemverzeichnis nach dieser Datei ab und ruft, sofern es fündig wird, das DOS-Programm WININT.EXE auf. Das spuckt als erstes den bekannten Hinweis "Die Konfigurationsdateien werden aktualisert. Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern" aus, bevor es wiederum die Winint.ini auswertet. Es sucht darin nach einem Abschnitt [Rename] und erwartet dort Einträge in der folgenden Form:
[Rename]
Nul=c:\\temp\\temp.txt
c:\\windows\\alte.dll=c:\\temp\\neue.dll
Währen der erste Eintrag dem Löschen nun überflüssiger Datein dient, sorgt der zweite für den Austausch der gewünschten DLL. Geht das fehlerfrei vonstatten, fliegt der Eintrag aus der Wininit.ini raus. Nach getaner Arbeit benennt das Programm schließlich Wininit.ini in Wininit.bak um und schreibt eine neue, um die bearbeiteten Einträge gekürzte Version von Winint.ini. Wenn also bei jedem Start erneut die Meldung "Die Konfigurationsdateien werden aktualisiert..." auftaucht, dann liegt das an einem nicht bearbeiteten Eintrag in der Wininit.ini und der deshalb immer neu gestarteten WININIT.EXE. Wahlweise kann man jetzt entweder den betreffenden Eintrag oder gleich die ganze Datei löschen. Details zum Aufbau der Datei beschreibt Microsoft im englischsprachigen Knowledge-Base-Artikel Q140570
Gruß
vino
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Hi vino,
danke für den Hinweis!
Jetzt erklärt sich manches....
Cu Uwe
