Rechner mit Win ME kommt beim booten nicht mehr über folgenden step hinaus: verifying DIM pool data (oder verifying DIM data pool ???) System läßt sich im abgesicherten Modus noch starten. Weiß aber den zu behebenden Fehler nicht. Gesamte Problematik hat sich wie folgt entwickelt: Nachdem der FI bei uns in der Wohnung geflogen ist (bei laufenden Rechnern selbstverständlich) ist das System dieses Rechners hochgefahren, ohne das der Bildschirm nen Muks von sich gab. Erste Annahme - Bildschirm geschossen. Hatte ich bei nem Fehrnsehtechnik-Meister, völlig in Ordnung. Derweil nen uralten 14" angeschlossen, der lief nur noch bei 480x680 und 16 Farben. Hat mich nicht sehr gwundert, viel mehr kann der ja auch nicht. Der gute Bildschirm läuft auch nur mit diesen Einstellungen, ein Erhöhen der Auflösung etc. wird vom System nicht angenommen (sowohl als Plug&Play-Monitor und als ordnungsgemäß installierter Monitor). Konnte nicht glauben, daß die Grafikkarte geschossen sein soll, habe dann die Treiber neu laden wollen, seitdem oben beschriebener Fehler. Bootvorgang bleibt bei der Meldung hängen, keine Aktivitäten mehr auf HDD etc. Momentan weiß ich nicht genau, welche Piepser der Rechner bei den Bootversuchen von sich gibt. Systemkomponenten: AMD Athlon TB 900MHz 256 MB RAM Abit K7-PC133 Raid ATA100 Board Asus V7700 32 MB Deluxe Grafik DVD, CD-Rom-Brenner, SCSI-Controller, 100Mbit Lan-Karte, SB Soundkarte Was bedeutet diese Meldung überhaupt, wie kann ich den Fehler beheben? Gibt es Win-basierte Software, mit der ich Hardware-Systemkomponenten auf ihre Funktion und Tauglichkeit überprüfen kann? Für eure Antworten im Voraus schon mal herzlichen Dank.
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Ojeoje! Das klingt gar nicht gut! Wenn der Rechner wenigstens noch die geschilderten Zuckungen abgibt, ist er zumindest
nicht vollkommen zerschossen.
Ich würde folgendes vorschlagen. Geh erst einmal ins BIOS des MoBo und wähle die Option "Alles auf Defaultwerte setzen"
(wie immer das bei Dir heißt). Resettaste drücken. Hochfahren lassen. Gehts? Dann ist der Fehler womöglich weg, oder
er kam über eine falsche BIOS-Einstellung zustande. Resettaste, booten, nochmal ins BIOS. Nun über prüfe alle
Untermenüs und stelle die Werte ein, die für Deinen Rechner (nach dem Gedächtnis) eingestellt waren.
Gehe über "Sichern und beenden" raus und schalte ihn ab. Netzstecker ziehen. Mind. 5 Minuten warten!
Damit die reichlich in Rechner und dessen Netzteil verbauten Kondensatoren wirklich allen Strom abgegeben haben.
Stecker rein, einschalten, ins BIOS. Sind die Werte noch genauso wie vorhin? Wenn ja, dann ist der BIOS-Chip und
dessen Stromversorgung ok. Andernfalls ließe er sich zwar auch weiterhin betreiben (sofern keine anderen Defekte
auftauchen), aber er vergißt dann beim Ausschalten alle BIOS-Einstellungen und man muß sie bei jedem Einschalten
neu eingeben. Möglicherwiese hat aber auch die Spannungsversorgung des BIOS-Chip einen Aussetzer. Wenn es
nur eine Li-Zelle ist, wechsle sie gegen eine neue. Ist diese aber fest eingelötet, dann hast Du ein echtes Problem.
Wenn diese Hürde überklettert ist, dann solltest Du den Rechner ausschalten, öffnen und zunächst alle Karten herausnehmen,
die nicht für einen Minimalbetreib vonnöten sind, d.h. LAN, SCSI und Sound raus. Einschalten. Ändert sich was? Leuchten
die LEDs von Floppy und HD auf? Leg eine bootfähige Floppy ein, bootet der Rechner?
OK, sollte der Rechner nun hochfahren, regnet es Fehlermeldungen wegen der fehlenden Karten, die dem OS noch bekannt,
aber im Moment nicht verfügbar sind.) Ändert sich gar nichts, hilft nur eine genaue Kontrolle aller stromführenden Kabel, ab sie
auch alle noch ok. aussehen (d.h. nicht angekokelt sind) und ob sich noch richtig tief drinstecken in den Buchsen. Ziehe am
besten mal alle Kabel ab, putze die Kontakte, wenn möglich und stecke die Kabel wieder zurück. Nochmal hochfahren.
Is wieder normal soweit? Dann ausschalten und die nächste Karte rein, booten. Alles ok? Dann die nächste usw.
Wenn Du die Möglichkeit hast, brenne das MoBo-BIOS neu.
Wenn möglich, vielleicht hast Du einen Kumpel in der Nähe, bei dem bzw. dessen Komponenten du testen kannst?
Kontrolliere genauestens und mit Überlegung (z.B. Liste abhaken, um nichts zu übersehen), solche gravierenden
Ausfallerscheinungen werden lt. Murphys Gesetz von den allergeringsten Ursachen aufs Tapet gebracht...
Ist der Murks auch in der "Minimalausstattung" bereits da, hilft nur ein systematischer Reihumaustausch der
Komponenten, d.h. andere Grafikkarte, andere HD, andere HD-Kabel, Karten in einem anderen Slot als vorher stecken usw.,
wenn möglich, auch das Nettzteil. Wenn Du ein Multimeter hast, messe doch einmal, ob die Stromadern alle
Spannung führen. Womöglich findet sich so der Quertreiber. Hilft aber alles nichts, sind entweder mehrere Komponenten
kaputt und/oder das MoBo selber. Dann wirs bitter, nämlich teuer, dann steht das Wort "Neukauf" im Raume. :-((
Viel Glück!!!
