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Kopie um 5 GB kleiner als Original

felix37 / 18 Antworten / Baumansicht Nickles

Habe gerade meine Originalsicherung nochmals auf einer anderen HD gesichert.

Die Kopie hat 150 Gb, das Original 155 GB.

Woran liegts?

Arbeite mit Paste und Copy. Habe XP SP3.

Nickeline felix37 „Kopie um 5 GB kleiner als Original“
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Hallo Felix,

Die Datenmenge ist auf beiden Festplatten die gleiche. Allerdings belegen sie unterschiedlich Platz. Das liegt wahrscheinlich daran, daß die Sektorgrösse der beiden Partitionen unterschiedlich ist, denn eine Datei belegt immer komplette Sektoren. Auf der einen Platte werden mit den gleichen Daten eben mehr Sektoren belegt als auf der anderen.

Eure NiNe

shrek3 felix37 „Kopie um 5 GB kleiner als Original“
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Falls die Kopie aus mehreren Ordnern mit Unterordnern besteht, mache auf den übergeordneten Ordner einen Rechtsklick -> Eigenschaften.
Vergleiche nun die Anzahl der Ordner und Dateien mit der des Originals.

Stimmen diese Angaben überein -> siehe Nickeline.
Falls es da Unterschiede gibt, geht die Suche los, indem du die Anzahl der Dateien in den jeweiligen Unterordnern miteinander vergleichst.

Gruß
Shrek3

Loopi© felix37 „Kopie um 5 GB kleiner als Original“
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Ich nehme den Totalcommander und ziehe meine Sicherungen immer von einem Fenster in das andere. Danach noch einmal und markiere dann bei der Frage, ob die Dateien überschrieben werden sollen "NEIN". Dann folgt sozusagen eine Prüfung ob alles kopiert wurde.

Maybe felix37 „Kopie um 5 GB kleiner als Original“
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Hallo,

hast Du die Daten von einer NTFS-Partition auf eine FAT-formatierte Festplatte, z.B. eine externe, kopiert?


Gruß
Maybe

felix37 Maybe „Hallo, hast Du die Daten von einer NTFS-Partition auf eine FAT-formatierte...“
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Nein.

Ich probiere es gerade mit "Acronis", ohne Komprimierung. Mal sehen, was passiert.

Wenn es nicht klappt, versuche ich die Loopi-Methode, mit TotalCommander.

Gruß,

Felix

Olaf19 felix37 „Kopie um 5 GB kleiner als Original“
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Frage in die Runde... besteht eigentlich die Möglichkeit, dass die "überschüssigen" 5 GB auf die Fragmentierung zurückzuführen ist?

Wenn ich von Platte A nach B kopiere, werden die Dateien bei der Gelegenheit ja automatisch defragmentiert. 5 GB ist allerdings ein bisschen happig, das wären schon mehrere Prozent.

CU
Olaf

Nickeline Olaf19 „Frage in die Runde... besteht eigentlich die Möglichkeit, dass die...“
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Warum sollte eine Defragmentierung etwas daran ändern, Olaf? Schließlich ändert diese nur etwas an der Anordnung der Daten auf der Festpatte, nicht an ihrer Menge.

Es sind garnicht einmal die (wenigen) grossen Dateien, welche verschwenderisch mit dem Platz umgehen, sondern meist sind es die besonders zahlreichen kleinen Dateien.

Ich kann eine ganze Festplatte mit 1-Byte-Dateien füllen und die nutzbare Datenmenge bewegt sich dann im Promillebereich der Festplatte. Dennoch ist sie randvoll.

Abhilfe schafft u.a. das Packen. Nicht sosehr durch echte Datenkompression, sondern durch zusammenfassen VIELER kleiner Einzeldateien zu einer einzigen Archivdatei.

Gruss NiNe

felix37 Nickeline „Warum sollte eine Defragmentierung etwas daran ändern, Olaf? Schließlich...“
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Ich kenne dieses Problem schon seit einiger Zeit, aber meistens waren es 50 bis 200 MB, jedoch selbst dieser Unterschied machte mich schon immer nachdenklich.

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Arconis brachte eine Verbesserung, aber kein identisches Ergebnis.

TotalCommander ist zu neu für mich. Ich muss es zuerst kennenlernen und ausprobieren.

Gruß,

felix



Olaf19 Nickeline „Warum sollte eine Defragmentierung etwas daran ändern, Olaf? Schließlich...“
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Warum sollte eine Defragmentierung etwas daran ändern, Olaf? Schließlich ändert diese nur etwas an der Anordnung der Daten auf der Festpatte, nicht an ihrer Menge.

Deswegen hatte ich ja auch so betont vorsichtig gefragt ;-)

Nun, schlüssig begründen kann ich meinen Gedankengang auch nicht, meine aber mich dunkel zu erinnern, dass es bei mir vorgekommen ist, dass nach der Fragmentierung etwas weniger Speicher belegt war als vorher, was - wenn das wirklich die Ursache war - allerdings wiederum etwas mit dem Thema Clusterung zu tun haben könnte, was ja ganz oben im Thread bereits angesprochen worden war.

CU
Olaf
felix37 Olaf19 „ Deswegen hatte ich ja auch so betont vorsichtig gefragt - Nun, schlüssig...“
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Ich habe es jetzt mal mit RichCopy von Microsoft probiert, aber es besteht immer noch ein Unterschied von 900 MB.

Wie ist eigentlich die Standardgröße der Sektoren?

Ich erinnere mich daran, dass ich einige Partitionen in der Vergangenheit mal mit 512 bit und mal mit 4096 bit formatiert habe.


Gruß,

Felix

Maybe felix37 „Ich habe es jetzt mal mit RichCopy von Microsoft probiert, aber es besteht immer...“
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Hallo,

http://de.wikipedia.org/wiki/Festplattenlaufwerk
512, 2048, oder 4096 Byte

Clustergrößen, je nach Dateisystem, könnten da aber auch relevant sein:
http://www.allround-pc.com/artikel/wissenswertes/2003/fat32-vs-ntfs

Gruß
Maybe

Nickeline felix37 „Ich habe es jetzt mal mit RichCopy von Microsoft probiert, aber es besteht immer...“
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Hallo Felix,

die Standardgrösse hängt von der Plattengrösse ab.

Was für dich am sinnvollsten ist, das hängt von deiner Art der Nutzung ab. Hast du wenige, dafür aber grosse Dateien, dann sind grosse Partitionen mit mit einem hohen Wert gefragt. Bei zahlreichen, dafür aber kleinen Dateien sind kleinere Partitionen mit kleinen Werten sinnvoll.

Zwei Beispiele: Wenn ich beim MS-TrainSimulator Zusatzstrecken installiere, dann haben diese schon einmal 20000 Dateien. Also habe ich ihn auf einer Partition mit einer KLEINEN Sektorgrösse, sonst wäre die Platte nämlich ganz schnell unnütz voll. Grosse Archive und ISO-Dateien habe ich auf einer Partition mit einem möglichst hohen Wert.

Faustregel: lieber zu klein als zu gross. Bedenken sollte man allerdings immer das mögliche Limit, denn je kleiner die Partition, desto kleiner auch der mögliche Wert.

Gruss NiNe

felix37 Nickeline „Hallo Felix, die Standardgrösse hängt von der Plattengrösse ab. Was für dich...“
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Inzwischen blicke ich überhaupt nicht mehr durch.

Ich habe gerade eine Partition mit Easeus Partition Manager formatiert und dann den Befehl "wipe" ausgeführt.

Antwort von XP: Gesamtkapazität 881 GB, belegt 284 MB.

Wo kommen die 284 MB her? Ich habe das blöde Ding gerade komplett überschrieben?

Meine Vermutung ist, dass die sich nicht löschen lassen.

Soll ich eine low-level Formatierung durchführen oder das Ding (HD) sofort in die Mikrowelle legen und dort 3 Std. lang grillen?

Habe ich versteckte Ordner auf dem PC. OK, warum auch nicht, sind jedenfalls nicht von mir.

Felix

shrek3 felix37 „Inzwischen blicke ich überhaupt nicht mehr durch. Ich habe gerade eine...“
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Über Systemsteuerung -> Ordneroptionen kannst du dir auch "Geschützte Systemdateien", den "Inhalt von Systemordnern" und "Alle Dateien und Ordner"  anzeigen lassen.

Schau nun nach, ob dir Ordner auf der neu erstellten Partition angezeigt werden.

Gruß
Shrek3

Borlander felix37 „Inzwischen blicke ich überhaupt nicht mehr durch. Ich habe gerade eine...“
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Wo kommen die 284 MB her? Ich habe das blöde Ding gerade komplett überschrieben?
Das können schlicht und einfach die Verwaltungsinformationen des Dateisystems selbst sein. Bei NTFS (Standarddateisystem von XP) ist die Dateitabelle MFT selbst eine (unter normalen Umständen niemals sichtbare) Datei. Die wird erst mal mit viel freiem Platz angelegt um eine spätere Fragmentierung der MFT zu verhindern und auch wenn die MFT voll ist wird das nächste Stück sehr großzügig reserviert, so dass man i.d.R. die Fragmente der MFT an einer Hand abzählen kann...
Olaf19 Nickeline „Hallo Felix, die Standardgrösse hängt von der Plattengrösse ab. Was für dich...“
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Hi NiNe, dazu habe ich eine Verständnisfrage:

Wenn ich beim MS-TrainSimulator Zusatzstrecken installiere, dann haben diese schon einmal 20000 Dateien. Also habe ich ihn auf einer Partition mit einer KLEINEN Sektorgrösse, sonst wäre die Platte nämlich ganz schnell unnütz voll. Grosse Archive und ISO-Dateien habe ich auf einer Partition mit einem möglichst hohen Wert.

Dein Beispiel leuchtet ein. Wie wäre es aber im umgekehrten Fall, wenn du die großen Archive und ISO-Dateien auf einer Festplatte mit sehr kleinen Sektorgrößen speichern würdest - welchen konkreten Nachteil hätte das?

CU
Olaf

Nickeline Olaf19 „Hi NiNe, dazu habe ich eine Verständnisfrage: Dein Beispiel leuchtet ein. Wie...“
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Hallo Olaf,

der Verwaltungsaufwand ist (allerdings kaum meßbar) höher, da die Anzahl der Einträge pro Datei merklich höher ist. Im Extremfall muß der Lesekopf häufiger von den Einträgen zu den Daten sausen, weil der dazugehörige Puffer schneller leer wird.

Deutlich spürbarer dürfte sein, daß die Partitionsgrösse bei sehr kleinen Sektorwerten recht gering ist und somit für entsprechende Datenmengen nicht mehr ausreicht. Abhilfe schafft dann entweder eine Aufteilung in mehrere Partitionen oder stattdessen eine Erhöhung der Sektorwerte.

Gruss NiNe

Borlander Nickeline „Warum sollte eine Defragmentierung etwas daran ändern, Olaf? Schließlich...“
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Ist alles eine Frage des Dateisystems ;-)
Die nachfolgenden Aussagen also eher der Vollständigkeit halber:

Schließlich ändert diese nur etwas an der Anordnung der Daten auf der Festpatte, nicht an ihrer Menge.
Dadurch reduziert sich u.U. allerdings der Umfang der notwendigen Metadaten. Dateisysteme die Extents verwenden müssen sich dann nur noch merken, dass die Datei den die Cluster 100-199 belegt statt einer Liste von 100 Clustern. Der Unterschied wäre dann aber auch wieder überschaubar und ob sich das überhaupt auswirkt hängt davon ab ob das Dateisystem selbst auch im Datenbereich gespeichert wird...

Sehr kleine Dateien können z.B. bei NTFS direkt in der MFT gespeichert werden und verschwenden dadurch keinen kompletten Cluster. Dateien die keine Daten enthalten kann man ggf. als Sparsefiles (die belegen dann keinen Speicherplatz) vorhalten.


Gruß
Borlander