Wenn eine Windows-Neuinstallation nötig ist, oder ein Windows repariert werden muss, braucht es die Original-Setup-CD dieses Windows. Setup-CDs veralten recht schnell, weil Microsoft ständig Updates und Patches veröffentlicht, alle "Jahre" ein Service Pack kommt. Kurze Zeit nach Erscheinen eines Service Packs, werden neue Scheiben der jeweiligen Windows-Version gepresst - auf der Verpackung steht dann so was wie "mit Service Pack N". Dieser Beitrag erklärt, wie eine alte Setup-CD durch Einbinden des aktuellen Service Packs aktualisiert wird.
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...auch das Windowssupportforum hat sich kürzlich mit dieser Frage beschäftigt:
http://www.winsupportforum.de/forum/windows-xp-tipps-und-tricks/561-sp3-die-windows-xp-cd-integrieren-xpslipper-slipstream-sp3.html
Siehe außerdem Glossareintrag: Slipstream - dort habe ich ebenfalls diesen Link angebracht.
CU
Olaf
Hallo Olaf,
jedes Slipstream-Tool dieser Art (wie auch im Winsupportforum beschrieben) setzt voraus, dass es in allen Fällen 100prozentig funktioniert - andernfalls können später unkalkulierbare Probleme auftreten. Kurzum: es bringt ein weiteres Fehlerpotential. Im Fall einer heiklen Sache wie einem Betriebssystem-Update, empfehle ich deshalb ausnahmslos die offizielle Methode, wie sie hier im Beitrag beschrieben ist.
Grüße,
Mike
Moin!
Ich verwende für sowas immer den xp-ISO-Builder von Winfuture: Klick.
Der ist in seiner Art wesentlich einfacher zu bedienen, als nLite. Habe mir letztens noch eine XP-CD mit integriertem SP3 damit "gebaut". Die einzige "Veränderung", welche ich immer vornehme, ist die, dass ich den Installationskey eingebe. Falls ein Bekannter mich mal darum bittet, dass ich für ihn eine CD zusammenbastel, dann nehme ich dafür natürlich seinen Key. Ansonsten lasse ich die Installations-CDs unverändert - und damit bin ich immer gut gefahren bisher....
Gruß
K.-H.
Hallo Leute,
mit SP3 kann man doch genauso verfahren wie mit SP2, auch ohne jedes Tool, habe ich schon getestet.
Links dazu gibt es eine Menge im Netz:
http://www.computerbase.de/artikel/software/2004/anleitung_service_pack_2_windows-xp-cd/
Nebenbei bemerkt, sieht es mit der Integration von SP1 in eine Vista-DVD eher düster aus:
http://www.computerbase.de/news/software/betriebssysteme/windows/2008/februar/slipstream_windows_vista_service_pack_1/
MfG
UselessUser
Hi UselessUser,
das ist interessant, was du schreibst: "mit SP3 kann man doch genauso verfahren wie mit SP2" - hast du das ausprobiert und es hat genau so funktioniert?
Ich kann es leider nicht testen, da ich kein XP mehr besitze. Nur wurde ich kürzlich von einem anderen User darauf aufmerksam gemacht, dass es mit der alten Anleitung, wie sie z.B. seit August 2004 von ZDnet zur Verfügung gestellt wird, mit SP3 Probleme geben soll. Deswegen habe ich den Glossareintrag Slipstream sicherheitshalber um einen neuen Link ergänzt, bin mir aber nach wie vor nicht ganz sicher, ob das wirklich nötig war.
THX
Olaf
Hallo Olaf,
na ja, ich habe damit zumindest in einer ersten Neuinstallation mit SP3 noch keine Probleme bekommen.
Ich kenne auch kein Statement von Microsoft, dass die "Integrate-Funktion" bei SP3 nicht benutzbar sein soll. Da der Artikel von Nickles nicht öffentlich zur Verfügung steht, weiß ich nicht, was denn unter einem "offiziellem" Verfahren zu verstehen ist.
UU
...und danke für dein Statement. Dann werde ich den Glossarbeitrag einfach so lassen wie er ist - schaden kann es ja nicht, noch eine zweite, aktuelle Anleitung zusätzlich verlinkt zu haben, zumal mein ursprünglicher Link - eben der von ZDnet - wie erwähnt bereits aus 2004 stammt. Falls das Verfahren dann doch bei irgendwem mit SP3 wider Erwarten nicht mehr funktionieren sollte, hätte man dann immer noch die alte Methode.
THX
Olaf
Auch ich verwende nun die offizielle Methode, da ich mit NLite einige Ungereimtheiten habe, die ich nun mit der offiziellen Methode verifizieren will.
Hi Mike,
okay - der Standpunkt ist vertretbar, speziell dann, wenn man als Journalist damit rechnen muss, für seine Tipps "haftbar" gemacht zu werden - zwar nicht im wortwörtlichen Sinne, aber es kann schon unangenehm werden ;-)
In jedem Fall sollte man vor einer Neuinstallation mit neuem Service Pack oder auch vor dem Aufspielen des letzteren auf ein "gebrauchtes" System - spart Zeit, ist aber weit weniger sicher! - ein Image des aktuellen Systems machen. Damit umgeht man jegliches Risiko, ganz gleich für welche Methode man sich schließlich entscheidet.
CU
Olaf
Hi Olaf,
das mit dem Image bringt wenig, weil es "Spätwirkungen" geben kann, bei denen man nicht mal mehr weiss, dass sie wegen dem Slipstream-Tool entstanden sind. Und nach einer Weile wenn es kracht, ist das Image sowieso für den Eimer, weil sich dann schon wieder zuviel am System geändert hat, das dann verloren geht.
Pardon,
"miketest1" war grad ein Testaccount von mir um den Anmelde-Mechanismus zu debuggen. Hab vergessen ihn abzumelden. Nur so viel, bevor einer denkt, ich würde hier mit Zweitaccount rumtrollen.
> sich schon wieder zuviel am System geändert hat, das dann verloren geht.
Ehrlich gesagt: Gerade das empfinde ich als Vorteil - man bekommt auf diese Weise wieder ein frisches, noch unverdorbenes System; was man verliert, ist hauptsächlich belastender Müll. Und die neuesten Updates hat man in ein paar Minuten eingespielt.
Aber das ist alles Ansichtssache, ich war immer schon ein großer Imaging-Fan. Wg. der erwähnten Spätwirkungen - hättest du ein Beispiel dafür?
CU
Olaf
Olaf: JEDES Zwischentool, das zwischen einem direkten Weg von A nach B hängt, ist ein Risikopotential. Hier Auszug aus den Versionsänderungen zu XPsplipper:
XPslipper v1.01 (20.08.2004) :
behobenes Problem: Das integrieren des SP funzt nun auch in ein Windows dessen Pfadangabe Leerzeichen enthält.
Bitte jetzt Schluss mit diesem Thema - ich hab nicht die Zeit da einen Roman draus zu machen. Wer ein Tool verwenden will, kann das natürlich tun. Ich rate davon ab.
Grüße,
Mike
alles schön und gut, nun habe ich ein Folder der mit SP3 Dateien updated worden ist, nur wie mache ich daraus wieder eine bootfähige Setup CD ?
Ach wirklich, dieses Slipstreamen ist und wird es einfach fuer die Hosen sein.
Aber der SP3, ist besser als wie mit ein Porsche GT9 und 409 Km/h durch die Kurven jagen.
Wenn einer dauernd Slip maessig es tun muss, dann installiert er einfach zig Tausendmal seine Maschine.
Einmal XP sauber installiert, immer installiert. Bumms, Aus und Basta.
Mann o Mann
Ich kann mein uraltes XP installieren, sauber mit allen Treiber. Denn Rest, dann goennt man sich die Zeit halt waehrendessend, ein Capucchino zu trinken, oder die Nachrichten zu lesen, oder mal die Frau beglueckwuenschen mit ein neuen "SLIP TANGA".
Aber wenn man sein XP zerschossen hat, wegen Was-weiss-ich-fuer-nonsenses-ameisen-tools, dann lernt es doch endlich mal.
Nein, mann sitzt Nerd maessig hin und dann wundert man sich, warum, wieso. Das XP nicht laeuft.
:-))
Gruesse
Sascha
P.S. Misst meine Impulsivitaet ist wieder Fata Morgana spielen
P.P.S. Song- EAV - Ding Dong
Genau diese Frage würde sich mit dem XPSlipper und der dazugehörigen Anleitung erst garnicht stellen.
Wenn es gestattet ist, möchte ich hier mal ein paar Worte zu den vorangegangenen Beiträgen loswerden.
Persönlich möchte ich anmerken, dass ich die Anmerkung von Michael zu einem Fehler aus 2004 zwar als berechtigt, aber doch als reichlich unfair ansehe.
Wenn es danach ginge, dass erkannte Fehler nicht beseitigt werden dürfen, würde Windows bis zum heutigen Tage noch nicht marktreif sein. Der XPSlipper wurde bereits mehr als 300.000 mal heruntergeladen und funktioniert in der aktuellen Version eben auch unter anderen Betriebssystemen, wie Windows 2000 oder Windows Vista.
Selbstverständlich ist eine Einarbeitung des Servicepacks über die Kommandozeile die "sauberste" Lösung.
Es gibt aber genügend Menschen, die weder mit der Kommandozeile umgehen können, noch die Möglichkeit und das Wissen dazu haben, wie man daraus wieder eine bootfähige CD macht.
Genau hier setzt der XPSlipper an. Im Gegensatz zu nLite wird hier nicht mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten geworben, die Installations-CD nach eigenem Belieben anzupassen, sondern einfach nur die Arbeitsschritte zusammengefasst, die in der Eingabeaufforderung sonst notwendig wären.
Hierbei geht es nicht darum, dem Nutzer "das Denken abzunehmen", sondern darum genau solche Fehler zu vermeiden.
Ich möchte meinen Beitrag hier nicht zur Werbeveranstaltung verstanden wissen, aber Kritik sollte man doch bitte nur dort anbringen, wo sie berechtigt ist - wenn sie berechtigt ist.
Gruß
BuckFix (www.winsupportforum.de)
Ich hatte (nun ist diese zerschredert), ein SP3 mittels Nlite integriert, wobei ich Spielechen wegelassen hatte wie z.B. Dienst deaktivieren, etc.
Resultat Windows Update funktionierte nicht mehr. Fehlercode xxxxxxxxxx
Ich mache mir auch wirklich keine Gedanken wieso........Das Thema ist für mich personlich abgekakt. CD incl. SP3 herkömmlich erstellt und siehe da keine Probleme.
