Ich suche die max. Anzahl an Dateien, die Win XP in einem Verzeichnis verwalten kann
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Probiere es doch aus. Empirisch kann ich eine million anbieten ("FOR /L %V IN (1,1,1000000) DO @echo .>%V.txt"), vermutlich nur vom speicher begrenzt oder irgendeine obszön hohe zweierpotenz ( z.b. 264)! ;)
mr.escape
Hi!
ich bin auch der Meinung, dass die Dateianzahl unbeschränkt ist. Falls es Grenzen gibt, dann werden die übrigends nicht vom betriebssystem festgelegt, sondern vom dateisystem, indem das Laufwerk formatiert wurde (das ist jedenfalls meine Sichtweise).
Die einzige Beschränkung die ich noch kenne, ist eine Beschränkung der Dateianzahl im Rootverzeichnis auf Laufwerken, die FAT16 bzw. mit VFAT16 formatiert sind. Im Zusammenhang mit VFAT16 (eingeführt mit Win95, es kann lange Dateinamen verwalten; klassisches FAT16 kennt nur 8.3-Dateinamen) kam es hierbei zu Problemen, weil dort die langen Dateinahmen in normalen Verzeichniseinträgen "versteckt" abgelegt werden. Damit konnte diese Grenze an max. möglichen Dateien im Hauptverzeichnis relativ schnell erreicht werden.
Bis dann
Andreas
Da eine Datei, auch wenn sie 0 byte groß ist, immer mindestens einen Cluster belegt, ist die Anzahl der zu verwaltenden Dateien (max. Dateimenge) begrenzt:
Die maximal mögliche Anzahl von Clustern auf einem Datenträger variiert je nach Dateisystem. FAT32 unterstützt bis zu 232, NTFS 264 Cluster. Aus der maximalen Anzahl von Clustern und der gewählten Clustergröße – typischerweise zwischen 512 und 32768 Byte – ergibt sich die maximale Größe eines Dateisystems. Bei einer Clustergröße von nur 512 Byte kann ein FAT32-Dateisystem beispielsweise bis zu 137 Gigabyte (228 · 512) groß sein.
Bei welchen dateisystemen? Bei FAT32 und NTFS jedenfalls nicht. Speicherverbrauch entsteht zwar natürlich auch so, aber nicht zusätzlich bei null byte dateien.
Die maximale "Anzahl an Dateien, ... in einem Verzeichnis" bei FAT32 ist 65534. Das gilt für 8.3-namen, bei längeren sinkt vermutlich die anzahl. Der zusätzliche speicherverbrauch ist minimal.
Bei NTFS kommen noch indizes, protokolldateien und andere, vom system verwaltete bereich dazu (die aber evtl. auch durch die art der erstellung haben stark anwachsen können: "FOR /L %V IN (1,1,100000) DO @copy nullbyte.txt %V.txt>nul").
mr.escape
Da bin ich wohl nicht uptodate :-(
Schade, ich habe doch galtt an meine eigenen Worte geglaubt :-)
Vielen Dank für die Information.
Ersteinmal vielen herzlichen Dank für Eure liebe Hilfe.
Mein Verzeichnis beinhaltet 14941 Dateien = 36,3 GB - alles große Bilder mit langen Dateinamen zur Beschriftung.
Nun ist mir aufgefallen, daß seit ? die letzten Dateien fehlen im Alphabeth und ich suche dafür eine Ursache.
Ich kann nichteinmal nachkommen, wieviele es sind. Bin ratlos.
Mfg Sabine
Bei welchem dateisystem? FAT32 oder NTFS?
mr.escape
Guten Morgen,
wir habe NTFS.
Mfg Sabine
Also knapp 15000 dateien unter NTFS sollten kein problem sein (mit langen dateinamen unter FAT32 u.u. schon).
Nun ist mir aufgefallen, daß seit ? die letzten Dateien fehlen im Alphabeth und ich suche dafür eine Ursache.
Was bedeutet aufgefallen? Woher kommen die dateien, waren diese mal da oder fehlen sie von vornherein? Warum sind so viele dateien in einem ordner und nicht nach wasauchimmer in unterverzeichnissen sortiert? Kann es evtl. nur eine anzeigeproblem sein, weil so viele dateien gleichzeitig anzuzeigen sind? Ist noch platz auf dem laufwerk frei? Können dateien in anderen ordnern gespeichert werden?
mr.escape
Aufgefallen - bedeutet, daß ich es gemerkt habe.
Ich scanne die Bilder ein und lege sie nach der Bearbeitung auf Anordnung in ein "fertiges" Verzeichnis und eben dort sammeln sich halt dann die Dateien an. Unterverzeichnisse sollte ich auflösen und alles in ein Verzeichnis legen. Seitdem wurde immer wieder alles in dieses Verzeichnis gelegt. Anzeigeprobleme sind ausgeschlossen. Platz auf dem Laufwerk wird langsam knapp, speichere seitdem ich die Pleite mit den fehlenden Dateien gemerkt habe, auf einem anderem Laufwerk. Alle anderen Ordner sind ok.
Mfg Sabine
Ich wollte eigentlich keine umschreibung von "aufgefallen" haben, sondern vielmehr wissen, welche ereignisse (z.b. bestimmte datei gesucht und nicht gefunden, dateien nach datum/namen gesucht und zu wenige gefunden, etc.) dahinter stecken.
Anzeigeprobleme sind ausgeschlossen.
Man hat schon pferde kotzen sehen, so pauschal würde ich das nicht abtun! Sind die anzeige der auflistung im dateimanager, die angaben unter den ordnereigenschaften und die ausgabe des "dir"-befehls widerspruchsfrei?
Platz auf dem Laufwerk wird langsam knapp
Aber noch nicht zu knapp, also immer noch genug für neue dateien (ggf. in anderen ordnern)?
speichere seitdem ich die Pleite mit den fehlenden Dateien gemerkt habe, auf einem anderem Laufwerk. Alle anderen Ordner sind ok.
Lassen sich (testweise) jetzt noch neue dateien in den ordner speichern? Bleiben die alten dateien dabei erhalten (ein backup ist da kein fehler!)?
Was sagt "chkdsk"?
mr.escape
Guten Morgen,
zu aufgefallen:
ja, ich habe eine bestimmte Datei gesucht und nicht mehr gefunden (über Suche), dann ins Verzeichnis geschaut und festgestellt, daß alles nach S fehlt.
zu Anzeigeprobleme ausgeschlossen:
auch in anderen Programmen neben dem Windows Explorer erscheint das selbe Bild - z.B. in Acdsee, in Idoswin (Dateivergleich), Ulta F.N. edit (Dateiumbenennung) - halt alle, die Dateien auflisten.
Gelöscht sind sie nicht, habe selbst gelöschte Papierkörbe durchsucht mit Tuneup und verlorene Dateien über Cluster-Durchsuch-Programm aufgestöbert. Nicht verschoben in andere Verzeichnisse auf dem PC - auf Stick oder Wechseldatenträger ginge ehe nur kopieren. Sind einfach unauffindbar.
zu knapper Platz:
es ist ca. noch 1 GB frei
ich habe eine neue Datei mit Z als Anfangsbuchstaben reingelegt - wurde genommen - war ggf. zu klein zum rausschmeißen ?
Zu lang sind die Namen auch nicht - nie 255 Zeichen - er sagt doch sowieso schon bei 181 Zeichen, daß der Name zu lang wird.
zu Backup:
genau, das war unser Fehler - ein Backup nach dem anderen und somit wurde der Stand überschrieben, als sie noch da waren.
Bis dann Sabine
Das hab ich mal gelesen und mir gemerkt:
(bitte nicht fragen, wo - ich habs vergessen)
Microsoft definiert die MAX_PATH in Windows mit 260 Zeichen, aus praktischen Gründen verwenden aber viele Entwickler stattdessen 255 oder 256, z.B. für die zulässige Stringlänge für Dateinamen.
Jürgen
Edit: Was soll denn dieses seltsame Gemisch aus Englisch und Deutsch im Vorschaufenster?
Ich bestehe darauf, das zumindest noch russische und französische Satzbrocken mit reinkommen!
