Wie kann ich es erreichen, das ich bei Win XP Pro einem Benutzer (Gast) verwehre, Ordneransichten zu verändern?
Der eingeschränkte Benutzer soll wählen dürfen zwischen Liste, Symbol usw - aber er soll nicht zB. Versteckte oder Systemordner sichtbar machen können.
Also, am Besten auf Extras > Ordnereigenschaften überhaupt keinen Zugriff haben.
Ich möchte, das für diesen Benutzer der vom Admin versteckte Teil des PC und die Systemordner überhaupt nicht existieren!
Ist das möglich?
Jürgen
Archiv Windows XP 25.916 Themen, 128.567 Beiträge
Vielleicht hilft Dir das hier weiter:
http://www.winfaq.de/faq_html/tip1677.htm
Gruß, Brezel
Das war schon nicht schlecht, Danke - der Eintrag wird aus der Systemsteuerung entfernt. Allerdings - ich kann weiterhin über Extras > Ordneroptionen auf eben diese Optionen zugreifen.
Brauche also noch einen Tipp!
Jürgen
Hier nun der ultimative Lösungsvorschlag für Dich :-D
Eines sollte man bedenken wenn man nur die Ordneroptionen deaktiviert:
Wenn der Studi an dem Pc sitzt und sieht, daß die Ordneroptionen deaktiviert sind, dann kann er darauf schließen, daß es aus guten Grund geschieht und wird dann erst RICHTIG neugierig.
Wenn Du radikal alle Veränderungen verbieten willst, dann verbiete doch gleich den Zugriff auf die gesamte Systemsteuerung.
Beim deaktivieren der gesamtem Systemsteuerung ist der Schutz allgemeiner, gibt also auch keinen Hinweis in eine bestimmte Richtung.
Starte die Gruppenrichtlinien mit "gpedit.msc" und klicke dich durch zu:
-> Benutzerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> Systemsteuerung.
Dort dann auf der rechten Seite "Zugriff auf die Systemsteuerung nicht zulassen" aktivieren.
Damit sollten dann schon sehr viele Möglichkeiten am System zu fummeln unmöglich sein.
Mit einer Live-CD wie Knoppix kommt man natürlich trotzdem noch ins System.
Das läßt sich verhindern in dem man per BIOS das booten von CD verhindert und das BIOS mit einem Passwort schützt.
Bei WinXP ist es möglich einem Laufwerk/einer Partition in der Datenträgerverwaltung keinen Laufwerksbuchstaben sondern nur einen Laufwerksnamen zuzuordnen.
Um das Laufwerk trotzdem bequem nutzen zu können kann man es dann in seinem eigenen Profil als "Ordner" einbinden.
Dazu einfach in der Datenträgerverwaltung bei "Laufwerksbuchstaben und -pfade ändern..." den Pfad zu dem Profilordner angeben.
In diesem Beispiel ist der Laufwerksname > Secure Das sieht dann so aus:
"C:\Dokumente und Einstellungen\Mein Profil\Secure"
Damit das dann komfortabel wird kann man sich dann noch eine Verknüpfung erstellen um das Laufwerk sichtbar zu machen und diese in seinem eigen Profil ablegen - für den Gast also unerreichbar.
Die Verknüpfung sieht dann so aus:
C:\WINDOWS\system32\subst.exe B: "C:\Dokumente und Einstellungen\mein Profil\Secure"
Bei einem klick auf die Verknüpfung erscheint die versteckte Partition nun als Laufwerk B: im Arbeitsplatz und kann normal benutzt werden.
Zum deaktivieren kann man sich eine weitere Verknüpfung anlegen:
C:\WINDOWS\system32\subst.exe B: /d
Da die Verknüpfung im eigenen Profil liegt, für den Gast also unereichbar ist, könnte man die erste Verknüpfung auch gleich im Autostartordner ablegen. Damit steht das Laufwerk für den entsprechenden User immer zur Verfügung, bleibt für den Gast aber komplett unsichtbar - und das UNABHÄNGIG von den Ordneroptionen.
Denn egal was er dort einstellt: Das Laufwerk gehört nicht zu seinem Profil, der Zugang wird also verwährt.
Außerdem kommt der Studi bei dieser Methode garnicht erst auf die Idee, das da noch ein Laufwerk ist, das ihn nix angeht.
Ich hoffe, das diese Lösung ausreichend ist.
Gruß, Brezel
Danke, @Brezel. Das scheint mir wirklich eine brauchbare Lösung zu sein. Ja, zum Teufel - was hat ein Gast in der systemsteuerung verloren? Nichts. Der soll seine Aufgaben lösen - und dazu braucht er das nicht.
Werde ich mich morgen mal durchbeißen. Heut ists schon ein bissel spät.
Danke erst einmal!
Jürgen
hi jüki...
was ist an den ordnereigenschaften so schlimm? er kann zwar versteckte oder systemdaten sehen, mehr aber nicht. ein eingeschränkter user [maximal ein gast] kann keine veränderungen am system vornehmen.
beschreibe mal die eigentliche aufgabe genauer, dann finden wir einen effektiveren weg.
;-)
Schlimm ist das nicht. Ist sozusagen nur eine Schönheitsoperation. Der Praktikant, der den PC als Gast benutzt, soll damit das, was man versucht hat, ihm beizubringen, (Bildbearbeitung) auf dem PC praktisch festigen. Weiter nichts.
Und - da es immer und überall welche gibt, die noch viel klüger sind, kann es eben auch sein, das dieser in einem unbeobachteten Moment herumstöbert. Ja, wenn nun diese versteckten Partitionen/Ordner garnicht sichtbar sind oder sichtbar gemacht werden können, wird der kluge Gast auch nicht in Versuchung geführt.
So denkt mein Schwiegersohn, für den ich das mache. Und ein ganz klein wenig kann ich ihn verstehen!
Jürgen
"...kann es eben auch sein, das dieser in einem unbeobachteten Moment herumstöbert...."
es reicht dann völlig das konto auf der ebene "gast" anzulegen und nur den ordnern rechte zu geben, auf die der gast zugreifen darf.
regel dazu - nur da kann der gast was machen, wo er explizit das recht dazu bekommen hat. alternativ kann man auch rechte auf ordner verweigern. alles darüber hinaus ist nicht nötig.
;-)
Recht eigentlich. Da ich aber gerne die Wünsche des Auftraggebers erfülle und nicht meine, reicht es eben nicht.
Und mein Herr Schwiegersohn hat nun einmal den Wunsch, dem Gast versteckte Dateien auch nicht sehen zu lassen! Nicht einmal als blasses Schemen.
Dateien, Ordner und Partitionen dem Zugriff eines Users zu entziehen, nun, das hab ich schon allein hinbekommen. Aber - ich möchte sie eben für den Gast unsichtbar machen! Und nur für den. Und das bekomme ich eben nicht allein hin.
Jürgen
@jüki
was kann denn der gast mit systemdateien machen?
nichts - nur anzeigen.
noch weniger - wenn ihm hier rechte verweigert werden.
regel dazu?
man gewährt nur das absolut notwendige. man verweigert nur das absolut nötige. in beiden richtungen ist übertreibung nur eine fehlerquelle.
;-)
@Brezel - die Lösung, die Du mir gegeben hast, war und ist tatsächlich optimal. Ich konnte damit den PC so einstellen, das wirklich alles verborgen und "unbrauchbar" gemacht ist, was das System schädigen könnte. Alles versteckt oder abgeschaltet.
Ohne einen (vom Können mal abgesehen) höheren Zeitaufwand dürfte da kaum eine Manipulation möglich sein.
Die beiden Dinge "control userpasswords2" und "gpedit.msc" sind schon mächtige Werkzeuge.
Also noch einmal - vielen Dank!
Jürgen
Soweit ich das verstanden habe dreht es sich hier um bestimmte Dateien (Bilder usw) die der Gast nicht sehen soll.
Die Ansicht der einzelnen Ordner kann man jeweils unter Eigenschaften verstecken.
Den ganzen Sarotti kann man dann im Explorer ausblenden und nichts ist mehr zu sehen, bis der Gast auf die Idee kommt und sich die versteckten Dateien anzeigen lässt.
Aber wem sage ich das. ;-)
Eine Partition am Ende der Festplatte könnte als Datenarchiv dienen, z.B. "E".
Dort könnte der Schwiegersohn seine Dateien lagern.
Die ganze Partition kann man dann mit Tweakui verstecken und das Tweakui-ICON ausblenden.
(Eine einfache Eingabe über Start mit z.B. "E:" reicht aus und das Versteck ist hin.)
Gewisse Programme erstellen eine Liste ihrer zuletzt geöffneten Dateien und präsentieren diese im Menü.
Oder die Dateien auslagern (Wechselfestplatte, USB-Stick usw.)
Einen andere Möglichkeit wäre, die diversen Dateien zu verschlüsseln.
Als Kinder hatten wir einfach die Endung der Datei umbenannt, um sie vor unserem Vormund zu verstecken.
z.B. aus *.kkp wurde *.exe
Winzip mit Kennwort war dann schon die Erweiterung der Verschlüsselung.
usw.
Aber irgendwie konnte man alles aushebeln, wenn man die nötige Zeit hatte. :(
Nasser
>>bis der Gast auf die Idee kommt und sich die versteckten Dateien anzeigen lässt. Tja - das ist es ja eben, was ich vermeiden möchte.
Alles andere hab ich im Griff - aber das da scheint recht schwer erfüllbar zu sein.
Allerdings streite ich ab, das es nicht gehen sollte. Die Experten bekamen bislang eigentlich alles hin.
Nö, aufgeben tut der jüki nicht.
Jürgen
(........aber das da scheint recht schwer erfüllbar zu sein.)
Irgendwie verstehe ich das nicht so recht. (Oder vielleicht doch. :=))
Du benutzt Wechselfestplatten (Visitenkarte) und vermutlich auch ein internes Netzwerk.
Warum empfiehlst du deinem Schwager nicht so etwas um seine Daten extern auszulagern?
(CD-Ram, CD-Rom, USB-Stick, Streamer, Wechselfestplatte, Netzwerk-PC und weiss der Geier was es sonst noch gibt).
Alle anderen Lösungen sind sowieso nur pseudo Lösungen.
Denn nur was nicht im oder am Rechner angeschlossen ist, ist wirklich sicher vor dem Parkti.
Viele Grüsse
-* *- *** *** * *-*
Tja - es gibt immer eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten.
Er will diese.
Und das akzeptiere ich.
Jürgen
Nah denn....@jüki
Wir wünschen euch einen schönen Abend und schalten den Kronleuchter nun aus. :-O)
Grinsegruss
-* *- *** *** * *-*
Dann kommt doch die Möglichkeit, die gesamte Systemsteuerung auszublenden dem Wunsch schon sehr nahe - oder übertrifft ihn sogar.
Gruß, Brezel
Eigentlich sollten es nur die Ordneroptionen für ein eingeschränktes Konto sein...
