Hallo Freunde ,
mit welcher Software kann ich mein installiertes Windows-XP-Home verlässlich sichern , bzw. günstigstenfalls auf DVD brennen , um es im "Ernstfall" , ohne aufwendige Anpassung , schnell wieder zur Verfügung zu haben ?
Sprich , das benutzte Betriebssystem schnellst möglich wieder auf Festplatte zu bringen , ohne sich erst wieder auf "Treiberjagd" machen zu müssen oder die vorhandenen Hardware wieder einzubinden.
Angeboten werden offensichtlich mehrere Sicherungsprogramme , die aber jedes für sich so seine Schwächen zu haben scheinen oder ev. sogar auf Disketten angewiesen sind , die ich aber meinem Notebook gar nicht mehr "zuführen" kann ....
grübel
Würd mich sehr über Eure Erfahrungen , bzw. bevorzugten Sicherungsproggis freuen
Gruß
Markus
Archiv Windows XP 25.916 Themen, 128.567 Beiträge
Hi!
Das macht man mit einem Imagetool wie Norton Ghost 9 oder Acronis True Image. Diese können komplette Partitionen und Laufwerke kopieren oder in Dateien sichern. Dabei kann auch auf DVD oder CD gesichert werden (wobei ich das aber noch nie genutzt habe, ich sichere aussschliesslich auf Platte).
Bis dann
Andreas
Können Beide das komplette " System " , unabhängig von zusätzlichen Speichermedien , wiederherstellen ?
Sprich , ohne das auf Festplatten-Partitionen oder Disketten noch weitere Infos vorgehalten werden müssen ?
Ich gehe hierbei vom "GAU" aus und muß voraussetzen , daß keinerlei Daten des alten Systems mehr vorhanden sind , bzw. sogar ein Festplattenneukauf ansteht.
Hierzu wäre es hilfreich , mittels DVD oder CD-RW , zumindest das lauffähige , konfigurierte und aktivierte Windows ohne größeren Aufwand wieder herstelllen zu können ...
In diesem Zusammenhang wird wohl auch " Drive Image " empfohlen , mit dem aber einzelne User wieder eher schlechtere Erfahrungen machten , wie ich nachlesen konnte ...
Uff - gar need so klar und einfach -
Ist ev. die Abspeicherung / Spiegelung auf eine andere Partition ohnehin die verläßlichere "Back-Up-Methode" ?
Danke
Gruß
Markus
Hi!
Wie gesagt: ich habe das komplett Backup auf DVD oder CD bisher noch nicht probiert. DriveImage und Ghost sollten das (soweit ich weiss) können.
Kleiner Einschub: Drive Image wurde von Symantec gekauft. Symantec war schond er Hersteller von Ghost und hat in der neuen aktuellen Version "Ghost 9" die Tools zusammen geführt. Eigentlich ist "Ghost 9" die aktuelle Version von Drive Image, die um die Fähigkeit erweitert wurde, also mit Ghost erzeugte Images zu lesen und zu verwenden.
Bei diesen Tools machen immer einzelne User schlechte Erfahrungen, dass ist irgendwie normal und erklären kann ich das auch nicht (wirklich).
Ich nutze Standard-08/15-Ottonormalverbraucher-Hardware und hab' im Moment Ghost 9 im Einsatz.
Früher, auf einer älteren Kiste mit anderer 08/15-Ottonormalverbraucherhardware hatte ich auch schon fehlerfrei DriveImage im Einsatz.
Eines der grössten Probleme ist IMHO, dass die Tools in einem art DOS-Modus arbeiten und dabei nur auf einen teil der Laufwerke bzw. hardware zugreifen können. Daher war der Weg, den ich mit Ghost 2001 gegangen bin der, eine FAT32-Partition/Laufwerk einzurichten, auf dem ich dann gesichert habe. nach dem Erzeugen des Images, habe ich die erzeugte Datei dann unter Windows auf CD gebrannt.
Das aktuelle Ghost 9 läuft nun nicht mehr unter ein DOS-Umgebung, sondern zum Sichern unter der normalen Windows-Oberfläche, kann also auf alle Brenner und verfügbaren laufwerke zugreifen. Die Rücksicherung erfolgt durch Starten von einer bootfähigen CD, die eine Art MiniWindows mitbringt (es wird die PreInstallationsumgebung genutzt, die auf Bart's PE nutzt). Hier werden viele Geräte direkt erkannt (Windows bringt die Treiber mit) oder man kann beim Booten per F6-taste Treiber von Diskette (oder CD) nachinstallieren.
Man muss bedenken, dass die Treiberunterstützung auch bei direkter Sicherung auf DVD ein Problem sein kann. falls ein Tool dann nur eine DOS-Umgebung bootet, kann es passieren, dass man die Laufwerke für die Rücksicherung nicht mehr "sehen" kann!
Ich habe dieses Szenario mit Ghost9 noch nicht durchgespielt, müsste ich mal ausprobieren. Im Moment sichere ich auf einer externen per S-ATA angeschlossenen Platte. Hier muss ich dann übrigends auf die angesprochene F6-Taste zurückgreifen, da die geladenen Windiwsumgebung keine Treiber für den verwendeten S-ATA-Kontroller mitbringt. Ghost würde dann nach dem Booten von der CD die Platte mit den Sicherungen nicht erkennen können (wenn ich die Treiber nicht nachlade).
Hier müsste ich mal ausprobieren, ob man beim Booten die CDs wechseln kann, ob also das Nachladen der Treiber per F6-Taste auch von CD möglich ist.
Aconis TruImage setzt ebenfalls eine bootfähige CD ein, vond er man dann eine Rücksicherung durchführen kann. Hier wird allerdings auf ein MiniLinux zurückgegriffen. Bei mir war bei der auf Heft-CDs enthaltenen Version 6(?) das Problem, dass dieses Linux meinen S-ATA-Kontroller nicht unterstützte. mag sein, dass sich das beid er aktuellen Version geändert hat.
bei einer Sicherung auf DVD können die beiden Tools ja im Prinzip nichts anderes machen, als ihre Boot-CD zu verwenden und diese Quasi mit auf die DVD zu kopieren (bzw. das erzeugte SAtart-Medium muss den Boot-CDs entsprechen - kann mir nicht vorstellen, dass man da noch eine besondere andere Version "mitschleppt", die nur dort zum Einsatz kommt.)
OK, lange geredet, ich hoffe du bist noch wach. ;-)
Im Prinzip bleibt nur: kaufen und ausprobieren. Das ganze ist IMHO reichlich ungünstig, da man nicht zu 100% sagen kann, ob alles funktioniert, bis man die Sache eimal komplett durchgespielt hat.
Eine Testversion zum Preis der Vollversion ist wohl das Übel, dass man in "Kauf" nehmen muss... ;-)
Bis dann
Andreas
