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Surfen ohne Administrator-Account_Theorie und Praxis :-(

Tilo Nachdenklich / 4 Antworten / Baumansicht Nickles

Man soll sich ja zum Surfen nicht als Admistrator anmelden. Habe ich jetzt also auch mal versucht, obwohl sich meine normalen Computeraktivitäten so überschneiden, dass es kaum vernünftig geht auf Administratorrechte zu verzichten, denn ich "administriere" andauernd irgend was und surfe zwischendurch, um die Infos für diesen Administratorjob zu bekommen. Na wenigstens sollte man\'s mal versuchen.

Eingeschränkten Nutzer eingerichtet und versucht per "Übertragen von Dateien und Einstellungen" die gewohnte Umgebung herzustellen. Da musste schon einiges nachgebessert werden und die Meldung dass einige alte Anwendungen "nicht wie gewohnt funktionieren würden" hat auch erheblichen Groll geweckt.
1) Aber schon Surfen ging nicht, da fehlten Ordner bei "Lokale Einstellungen", die T-Online Software startete nicht, ein Temp-Verzeichnis war nicht da. Auch Kopierversuche als Administrator lösten das Problem nicht, also die betreffenden Verzeichnisse zum neuen eingeschränkten Nutzer zu kopieren (Unterunterordner von Dokumente und Einstellungen). 2) Und beim Wechseln von Eingeschränkten Nutzer zum Administrator und umgekehrt stürzte der Computer immer ab (Blue Screen mit ellenlangen Kommentar). Speicherkonflickt mit dem ATI Catalyst-Treiber (4.3).

Ich habe das Experiment erst mal beendet und will mal vorsorglich fragen, ob sich der Aufwand lohnt, ob man da irgendwann Land sieht, wenn man so nach und nach die Fehler behebt, vielleicht geht das ja? Oder kommen da immer wieder neue Überraschungen zu Tage?

Kaaa... Tilo Nachdenklich „Surfen ohne Administrator-Account_Theorie und Praxis :-(“
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Ich gehe da immer "andersrum" vor. Als Admin alles einrichten was gebraucht wird. Dann ein zweites Adminkonto anlegen, Einstellungen übertragen und zum Schluß ein Konto "degradieren".
Der Bluesreen ist allerdings alles andere als normal.
Gruß

The Wasp Tilo Nachdenklich „Surfen ohne Administrator-Account_Theorie und Praxis :-(“
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Der Blue-Screen dürfte an einem Nicht-zertifizierten Treiber liegen. Aber wer will schon die Treiber-Kastraten von MS...
Ich mag das eingeschränkte Konto auch nicht mehr. Dauernd Probleme. Kaum eine neue Software auf dem PC und schon wieder neue Probleme. Surven etc. ging damit aber bei mir immer ohne Probs.

Olaf19 The Wasp „Der Blue-Screen dürfte an einem Nicht-zertifizierten Treiber liegen. Aber wer...“
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Treiber-Problem ja - aber das hat nur sehr indirekt mit der Zertifizierung zu tun. Für meine Soundkarte z.B. gibt es keine zertifizierten Treiber, weil es dem Hersteller (M-Audio) schlicht zu teuer ist, sich seine Treiber von Microsoft absegnen zu lassen. Trotzdem verursachen diese Treiber keinen einzigen Bluescreen. Andererseits können auch zertifizierte Treiber Bluescreens verursachen, wenn sie sich mit irgendetwas "beißen".

CU
Olaf

The Wasp Olaf19 „Treiber-Problem ja - aber das hat nur sehr indirekt mit der Zertifizierung zu...“
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Daß ein MS zertifizierter Treiber beim Benutzerwechsel einen Blue Screen verursacht, ist nahezu ausgeschlossen. Diese garantierte Systemstabilität geht aber zu Lasten der Leistung und Funktionsvielfalt vieler Geräte.
Wenn ein Hersteller seine Treiber nicht zertifizieren läßt, dann nicht deshalb, weil das zu teuer wäre, sondern weil ihm MS dann Leistungsgrenzen seiner Treiber aufzeigen würde, die dem Hersteller nicht gefallen würden. Die Entwicklungskosten würden steigen und die bunten Versprechen auf den Produktverpackungen müßte man um einiges zügeln.
MS hält den Kopf für die eigenen Zertifikate hin und wird einen Teufel tun, Treiber zu zertifizieren, die nachweislich Speicherfehler verursachen, was MS dann auf eigene Kosten beseitigen müßte. Blue Screens sind aber das geringste Problem, weil man dadurch Fehler eindeutig identifizieren und fixen kann, bei Funktionsstörungen sieht das schon anders aus. Ob MS überhaupt in der Lage ist, Treiber wie Catalyst, Detonator oder andere sicher zu testen ohne deren Funktion zu beschränken, bezweifel ich, dafür ist die Gerätevielfalt mittlerweile viel zu hoch und die Entwicklungszyklen viel zu kurz.

Dem User bleibt also nichts anderes über, eben jene nicht-zertifizierten Treiber auf eigenes Risiko zu nutzen und sich auf unbestimmte Zeit vertrösten zu lassen, wenn es damit Probleme gibt. Nicht umsonst wird man mit dem Zerifikat-Gedöns bei jeder Installation konfrontiert.
Ich kann ettliche Treiber nennen, die reproduzierbar Fehler unter Windows 2000 und XP verursachen, darunter ist aber nicht ein MS-zertifizierter. Und trotz dieser Fehler nutze ich 2 solcher Treiber trotzdem, weil sie eben mehr aus meinen Geräten herauskitzeln... ;)