Hallo,
irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Computerviren, Trojaner usw. von den Herstellern diverser Virenscannern selbst geschrieben werden, oder zumindest von den genannten Herstellern an "renomierte Hacker" in Auftrag gegeben werden. Selbstverständlich mit dem Ziel, dass die Antivirenhersteller ihre Produkte für richtig viel Geld besser "an den/die Mann/Frau/Firma" bringen können.
Wie denkt Ihr darüber?
MfG. Hexagon
Viren, Spyware, Datenschutz 11.262 Themen, 94.824 Beiträge
Also heute zu Zeiten in denen man Bot-Netze gegen Geld (ver)mieten kann dürfte das wohl kaum noch nötig sein...
Gruß
Borlander
Hi Borlander,
klär mich mal auf, damit ich nicht dumm sterben muss: Was ist "Bot" bzw. ein "Bot-Netz"?
HAND
Sylvia
Hallo Sylvia
Schau doch mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Botnet
Da findest du die Erklärung!
Gruß
King-Heinz,
besten Dank.
Wäre doch mal was für die VIPs, das ins Glossar zu übernehmen.
HAND
Sylvia
Könnte natürlich auch genau so gut ein nicht-VIP tun ;-)
Hi Borlander,
ich dachte, das dürfen nur VIPs. Aber wenn, dann sollte es einer tun, der etwas mehr Ahnung von Bot hat als ich und der das auch noch kurz und dennoch gut erklären kann.
HAND
Sylvia
EINE ARRRMÄÄÄÄÄÄÄ!
Naja, es gibt die übliche Masche mit dem Schadcode.
Zuerst wird Dir ein Virus untergejubelt, der Dich dann mit Popups nervt. Die Popups verweisen dann auf einen Virenscanner, von dem noch nie jemand was gehört hat. Aber das Teil entfernt dann den Schadcode und angebliche 20 weitere Schädlinge. Natürlich gegen Entgeld. Da liegt dann der Trick.
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"...irgendwie habe ich den Eindruck..."
ersetze bitte "eindruck" durch "paranoia" ...dann stimmts wieder.
;-)
Antivirenhersteller haben definitiv Labore in denen neue Viren als Proof-of-concept entwickelt werden, wäre auch schlimm wenn nicht. Würden die Hersteller nur den Viren hinterherrenen, die in freier Wildbahn auftauchen, wäre es ein noch schlimmeres Hase-Igel-Rennen, als es ohnehin schon ist. Wenn ich mich recht erinnere kamen die ersten Meldungen über Windows-Rootkits aus den Laboren von Antivirenherstellern und sie waren somit vorbereitet auf die später in freier Wildbahn zum Einsatz kommenden Verfahren bei diesen Rootkits wodurch schon die ersten echten Rootkits von einigen Scannern entdeckt wurden, bevor es sie überhaupt in nennenswerter Zahl gab.
Was wohl mit ziemlicher Sicherheit auszuschließen ist wäre, dass Antivirenhersteller diese Demo- und Testviren in die Freiheit entlassen. Irgendwo sickert immer etwas durch und abgesehen davon, dass es eine schwere Straftat ist wäre die Firma danach nicht mehr existent (und die ganze Branche wohl dazu).
