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Anmeldescript für ALLE Benutzer nachträglich einrichten?

InvisibleBot / 12 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo, ich stehe hier vor einem Problem, dass in einer Firma ein Netzwerk mit einem Windows2000-Server (PDC) und XP-Clients läuft. Für keinen Benutzer sind Anmeldescripte angelegt worden, aber Benutzer gibts dafür reichlich. (so um die 150)
Da die jetzt eine neue Warenwirtschaftssoftware bekommen, für die es notwendig ist, Netzlaufwerke einzurichten und die Zeit mit dem Server abzugleichen, wollte ich dafür ein Anmeldescript schreiben.
Nur hab ich keine Lust, jeden der 150 Benutzer zu bearbeiten und das Script einzutragen... Gibt es eine Möglichkeit das zu vereinfachen, z.B. indem ich ein Script für alle Benutzer oder Clients auf einmal zuweise?

Jens2001 InvisibleBot „Anmeldescript für ALLE Benutzer nachträglich einrichten?“
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Mit Win 2000-Server kenn ich mich nicht aus. Aber unter Win Server 2003 ist es möglich in der Benutzerverwaltung mehrere Benutzer auszuwählen und z.B. den gleichen Anmeldescript zuzuweisen.

InvisibleBot Jens2001 „Mit Win 2000-Server kenn ich mich nicht aus. Aber unter Win Server 2003 ist es...“
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Danke, werde ich am Montag mal versuchen...

InvisibleBot Nachtrag zu: „Danke, werde ich am Montag mal versuchen...“
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Beim Windows2000-Server kann man in der Benutzerverwaltung zwar auch mehrere Benutzer auswählen, aber nur um sie zu löschen, zu deaktivieren oder die Gruppenzugehörigkeit zu ändern. Und über eine neue Gruppe gehts auch nicht, weil man kein Anmeldescript für eine Gruppe definieren kann - hab dazu zumindest keine Möglichkeit gefunden. :-(

Hat noch jemand eine Idee?

outsidaz InvisibleBot „Anmeldescript für ALLE Benutzer nachträglich einrichten?“
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Sorry, aber da es sich um Microsoft handelt.

Ein klares NEIN. Du mußt leider bei Microsoft Windows jeden Benutzer einzeln das Login-Skript zuweisen.

Other Else, EDV per Fuß. Du verteilst das Login per Patch-Datei in das All-Users VErzeichniss deiner Workstation.
Dazu würde ich aber abraten. Etwas Arbeit braucht der Admin ja auch noch.

Mfg
Outsidaz1

InvisibleBot outsidaz „Sorry, aber da es sich um Microsoft handelt. Ein klares NEIN. Du mußt leider...“
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Ein Anmeldescript an jeder Workstation einzurichten würde den Arbeitsaufwand vervielfachen. Ich hab mir jetzt schon die Arbeit gemacht und das Script am Server für alle 150 Benutzer eingetragen. Dabei bin ich auf das nächste Problem gestossen:

Die Benutzer haben nicht das Recht, die Systemzeit zu ändern, deshalb funktioniert der Befehl dazu im Script nicht. Wenn ich das in den Domänenrichtlinien erlaube, erlaube ich damit aber auch mutwillige Änderungen. Das wäre nicht so toll, weil die Warenwirtschaftssoftware keine serverbasierten Prozesse am Laufen hat, nur die Datenbanken liegen auf dem Server, die Workstations berechnen alles selbst. Deshalb ist es auch sehr wichtig, dass dabei die korrekte Zeit übermittelt wird, damit keiner mit irgendwelchen Buchungen tricksen kann. Gibt es eine Möglichkeit, die Systemzeit der Workstations mit dem Server abzugleichen, ohne den Benutzern die Erlaubnis dazu einzuräumen - also quasi auf Systemebene?

outsidaz InvisibleBot „Ein Anmeldescript an jeder Workstation einzurichten würde den Arbeitsaufwand...“
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Das mit lokal rüberkopieren war eigentlich auch nur ein Scherz.

Ich denke nachfolgenden Tipp kennst du bereits, wollte ihn aber der Vollständigkeit posten.
Wir benutzen im Anmeldeskript folgenden Befehl:

net time \\{Servername} /set /yes

Dazu mußt du aber dem Hauptbenutzer erlauben das er die Systemzeit ändern darf. Dies ist auch für den Zeitstempel zwischen Workstation und Server unbedingt notwendig.
Dazu mußt du in die lokalen Sicherheitsberechtigungen und Ändern der Systemzeit zumindestens den Hauptbenutzer hinzufügen.
Dies setzt dann auch logischerweise voraus das du vorher den jeweiligen Anwender zum Hauptbenutzer ausgewählt hast.

Werde aber heute Abend mal meine Handbücher und Knowledge-Base durchsuchen, evtl gibt es ja auch eine andere Lösung.
So machen wir es halt.

Eventuell kann an es ja auch über die Gruppenrichtlinien festlegen.

Mfg
Outsidaz1

InvisibleBot outsidaz „Das mit lokal rüberkopieren war eigentlich auch nur ein Scherz. Ich denke...“
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Danke, aber das kenne ich alles. Ich habe das Problem mit der Zeiteinstellung bisher immer über die Domänenrichtlinien am Server gelöst - in Verbindung mit einem Anmeldescript und dem von Dir geposteten Befehl. Ist viel einfacher als an den Workstations herumzutun.

Allerdings hatte ich noch nicht den Fall, dass die Zeit zwar abgeglichen werden soll - der User danach aber nix mehr ändern darf. Bin mir nicht sicher ob das überhaupt geht.

outsidaz InvisibleBot „Danke, aber das kenne ich alles. Ich habe das Problem mit der Zeiteinstellung...“
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Ich habe da etwas aus der grauen Vorzeit in einem Forum entdeckt.
Die haben allerdings Win2003 Server, aber ebenso wie du XP-Clients.

Ich hoffe es hilft Dir auch:

Bevor die Clients in die Domäne aufgenommen werden, muss bei den Eigenschaften von "Datum und Uhrzeit" auf der Karteikarte "Internetzeit" erlaubt werden, die Uhrzeit "Automatisch mit einem Internetzeitserver zu synchronisieren". Als Server bitte die IP des Domänencontrollers eintragen.

Nach der Aufnahme des clients in die Domäne verschwindet die Karteikarte "Internetzeit". Die Uhr auf den clients wird dann aber automatisch mit dem DC synchronisiert, auch auf Konten, die nicht das Recht haben, die Systemzeit zu ändern.
(Text aus dem Forum, Link zum Forum: http://arktur.de/FAQ/28_42_de.html)

Auch in der Englischen Knowledge-Base habe ich etwas gefunden. Bin aber, wie immer in letzter Zeit, etwas unter Zeitdruck.
Deshalb nur der Link: http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;en-us;216734

Mfg
Outsidaz1
P.S. das was du über deine Anwender beschreibst ist in meinen Augen schon mutwillig. Praktiziert Ihr nicht das 4 Augen Prinzip? Soll heißen, der der die Anlage oder den Sachgegenstand einbucht darf "NICHT" die Rechnung oder Gutschrift erstellen. So ist die Vorgabe für die Finanzbuchaltung in unserem Hause, wobei dies soweit ich weiß auch EU-Recht ist. Es gibt ja mittlerweile für alles ein Gesetz.

InvisibleBot outsidaz „Ich habe da etwas aus der grauen Vorzeit in einem Forum entdeckt. Die haben...“
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Hey, herzlichen Dank, das werd ich morgen mal probieren.

Der Hersteller der Warenwirtschaftssoftware schreibt das mit den Zeiteinstellungen in den AGB's vor. Angeblich wäre es sonst möglich, einen bereits verkauften Artikel nochmal zu verkaufen, indem man einfach das Datum auf eine Zeit vor dem Verkauf zurückstellt. (lt. Auskunft eines Vertreters von dem Verein) Die Fehlerkontrolle der Datenbank würde dann angeblich den neueren Eintrag entfernen, wenn der Lagerbestand plötzlich negativ ist. Meiner Meinung nach ist das ein fetter Bug, aber die behaupten, das ginge nicht anders. War wohl die billigste Software, die man kriegen konnte... soll mir aber egal sein, ich richte es nur ein. Sobald alles läuft kommt einer von der Herstellerfirma und macht eine Abnahme. Und sobald die erfolgreich war, ist der Admin verantwortlich. ;-)

Einkauf, Verkauf und Buchhaltung sind natürlich getrennt, sowohl räumlich als auch durch entsprechende Berechtigungen.

Borlander InvisibleBot „Hey, herzlichen Dank, das werd ich morgen mal probieren. Der Hersteller der...“
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Der Hersteller der Warenwirtschaftssoftware schreibt das mit den Zeiteinstellungen in den AGB's vor. Angeblich wäre es sonst möglich, einen bereits verkauften Artikel nochmal zu verkaufen, indem man einfach das Datum auf eine Zeit vor dem Verkauf zurückstellt. [...] Meiner Meinung nach ist das ein fetter Bug, aber die behaupten, das ginge nicht anders.
Ein klassischer Bug sicher nicht - die scheinen das ja schließlich mit voller Absicht gemacht zu haben. Wirft aber IMO auch ein ziemlich schlechtes Bild auf deren Softwareentwurf. Als Zeitbasis sollte doch eigentlich die Zeit des Servers verwendet werden, vollkommen egal wie spät es gerade auf den Clients ist. Man stelle sich nurmal vor einer der Clients befindet sich in ander anderen Zeitzone, was heute nun auch nicht mehr umbedingt ungewöhnlich wäre. Was beim Zurückstellen der Uhr am Ende der Sommerzeit passiert will ich auch nicht wissen. Wenn da zwischendurch einer ein Rechnung schreibt krachts bestimmt auch :-(

Gruß
Borlander
InvisibleBot Borlander „ Ein klassischer Bug sicher nicht - die scheinen das ja schließlich mit voller...“
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Ein klassischer Bug sicher nicht - die scheinen das ja schließlich mit voller Absicht gemacht zu haben. Wirft aber IMO auch ein ziemlich schlechtes Bild auf deren Softwareentwurf. Als Zeitbasis sollte doch eigentlich die Zeit des Servers verwendet werden, vollkommen egal wie spät es gerade auf den Clients ist. Man stelle sich nurmal vor einer der Clients befindet sich in ander anderen Zeitzone, was heute nun auch nicht mehr umbedingt ungewöhnlich wäre. Was beim Zurückstellen der Uhr am Ende der Sommerzeit passiert will ich auch nicht wissen. Wenn da zwischendurch einer ein Rechnung schreibt krachts bestimmt auch :-(


Das grundsätzliche Problem dieser Software ist meiner Meinung nach, dass die Software auf dem Server nicht läuft. Keine Prozesse, gar nichts. Nur die Datenbanken liegen dort. Die ganzen Berechnungen erfolgen allein von den Clients aus, sogar der Tagesabschluss muss von einem Client aus gemacht werden. Das heißt es gibt keine Kontrollinstanz, was der Client in die Datenbanken schreibt, ist Fakt - auch wenns fehlerhaft ist.

Hat allerdings auch Vorteile, denn so wie es ist läuft das System mit jedem Server, egal ob Windows, Novell, Linux etc..
Borlander InvisibleBot „ Das grundsätzliche Problem dieser Software ist meiner Meinung nach, dass die...“
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Kenne ich auch solche Systeme bei denen alles über den DB-Server läuft. Hat wie immer natürlich Vor- und Nachteile. Bei einer größeren Anzahl von beteiligten Personen und Arbeitsplätzen wäre mir eine Lösung mit Serversoftware auf jeden Fall deutlich symphatischer.
Wie dem auch sei: Normalerweise sollte auch die DB eine Funktion mitbringen um die aktuelle Zeit (auf dem Server) in ein Feld ein zu tragen, oder eben auch einfach zu ermitteln...

Gruß
Borlander