Hi,
ich hab mich in meiner Firma mal in die Lizenzen verbissen... Das ist ja wie ein Wespennest. Es gibt Upgrade Lizenzen, Volllizenzen, Access Lizenzen, Server, Workstation, Professional, Premium, Enterprise, Advance.... wer blickt denn da noch durch? Und vor allem: Wer hat da keine Leiche im Keller?
Bei unserer IT-Einrichtung wurden (warum auch immer) nur Upgrade-Lizenzen gekauft (ohne Grundlizenz) jetzt muss das erstmal jemand bezahlen, diese "Ausbesserung". Beim Betriebssystem ist es ja nicht mal so schlimm, aber bei Office... - holla die Waldfee - ...am Ende wird die Adminstelle gestrichen weil zu teuer ;-)
Geht es da nur mir so oder sind alle anderen mit der Lizenzpolitik von MS zufrieden? 1 Lizenz für den Server (BDC + PDC = 2 Lizenzen), 1 Lizenz für jeden Client, 1 Lizenz das der Client auf den Server zugreifen darf (2 Server = 2 Lizenzen). Also haben wir bei einem Server und einem Client 3 Lizenzen, pro Client eine Access- und eine Betriebssystemlizenz.... geht das nicht etwas weit?
XPectIT
Gruss XPectIT
Archiv Server-Windows 15.877 Themen, 54.317 Beiträge
Das geht eindeutig zu weit, drum wurde unlängst ein gutes Debian-Linux aufgesetzt. Seitdem muß der Server auch nicht mehr alle 2 Wochen resettet werden:-) Gut, wer MS-Office braucht, hat natürlich die Karte gezogen...
Aber es denken gerade in der heutigen Zeit immer mehr Firmen darüber nach, ob sie das Geld Microsoft in den Rachen werfen, oder ein Linux-Paket kaufen, und mit dem dadurch eingesparten Geld ihre Mitarbeiter schulen.
Hallo,
nö, besonders kompliziert isz das Lizenwesen nicht.
Lese dich da mal richtig rein und vergleiche nicht ein Client mit einem PDC u. BDC,
zurecht sind ca. 45% aller IT-Abteilungen damit zufrieden!! Warum will wohl keiner
Linux? Na auf jedem 2ten Euro 18 Euro support bezahlen.....
MfG
Gurus
nicht umsonst kann man sich als microsoft zertifizierten lizenzspezialisten schulen lassen, man munkelt, das sei sogar schwerer als der MCSE ;o)...
vorteilhafterweise arbeiten 2 der unternehmen, die ich administriere mit volumenlizenzen (universitäten). fehlt da was, dann braucht´s einen anruf um zu klären, ob noch lizenzen frei sind und fertig. allerdings muß ich erhlich sagen, eine struktur mit mehreren domänen, mSQL-server, exchange, terminalserver ist lizenztechnisch eine kleine katastrophe, da fängt´s dann an mit dn normalen lizenzen, dann zugrifflizenzen, prozessorlizenzen, verbindungslizenzen usw...abere firmen sind da zum teil aber keinen deut besser...
Hallo,
Du hast recht, dass man sich mit den Lizenzen schon mal etwas beschäftigen muss. Da Du die Lizenzen aber irgendwo kaufen musst, kannst Du Dich da auch beraten lassen. Und wenn Du darauf achtest, dass Du von einem "Microsoft Licencing Specialist 2003" beraten wirst, dann klappt das auch.
Wenn Du die Windows CAL's nicht pro Server sondern pro Client lizenzierst, dann benötigst Du pro Client nur eine CAL - ihr seid also mit CAL's überlizenziert. Das Geld, das Ihr da hättet einsparen können, wäre nun für die "Grundlizenzen" bzw. System Builder Lizenzen übrig. Kein wunder regst Du Dich über die Kosten auf, wenn Du alles doppelt lizenzierst ;-)
Habt Ihr eingentlich einen OPEN Vertrag? Wahrscheinlich nicht, da gibt es nämlich kein Office Update. Und mit OPEN-Lizenzen könnt Ihr nochmals Geld sparen. Und dann gibt es noch ein paar Sachen wie das Zweitkopie-Recht bei Anwendungen, ...
Ich empfehle nochmals: lasse Dich vernünftig beraten.
Gruß HADU
Hey hey, jetzt beschuldigst du aber den Falschen! :-) Ich kam in die Verwaltung (ja eine GemeindeVerwaltung mit Volumenlizenzen und Rahmenverträgen vom Landes-Innenministeriums) und bin über die Lizenzen "gestolpert". Nur wenn ich jetzt die Verantwortung für die EDV übernehmen soll würde ich es begrüssen wenn die Lizenzen in Ordnung sind. :-)
Beratung ist klar wichtig, aber der muss auch erstmal wissen was überhaupt vorhanden ist. Und da fängt es schon an, teilweise sind einzelne Lizenzen vorhanden, teilweise als select-Lizenz, grundsätzlich nur Upgrades... Kraut und Rübe!
Auf jeden Fall werden die veranschlagten Kosten für EDV-Neuanschaffungen wohl nicht reichen um die Lizenzen zu besorgen... DAS soll aber nicht mein Problem sein. Das klingt bestimmt ignorant, aber entweder ich bin Verantwortlich oder nicht. Wenn ja, will ich die Lizenzen bzw. ich deinstalliere. ...nagut soweit wird es wohl nicht kommen.
XPectIT
Das Zauberwort heißt: Softwaremanagement : http://www.microsoft.com/germany/ms/lizenzmanagement/wegweiser/index.htm
Klar weißt Du, was im einzelnen zu tun ist. Aber anhand von dem Ratgeber fällt es einfacher. Man muss das Rad ja nicht jedes mal neu erfinden...
Auch im Select-Vertrag dürfte es afaik keine Office Update Lizenzen geben. Genause wie es Server und CAL's nicht mehr als Update geben dürfte. Außerhalb des Select-Vertrages dürften - im Idealfall - nur noch OEM und SB - Versionen vom Betriebssystem vorhanden sein. Andere Anbieter natürlich ausgeschlossen.
Das mit dem Deinstallieren würde ich mir sparen. Solltest Du nicht ausdrücklich dafür unterschrieben haben (mündlich genügt in dem Fall nicht, es muss schon im Arbeitsvertrag stehen) für die richtige Lizenzierung allein verantwortlich zu sein genügt eine entsprechende Auflistung (Soll-Ist-Vergleich) an die entsprechenden Vorgesetzten und das ganze schriftlich.
Gruß HADU
Bei den Office-Lizenzen, würde ich mal überlegen Openoffice einzusetzen kostet nichts ist
genauso gut und kompatibel zu Word und Excel. Ansonsten kann ich Dir auch nur raten Dich
von einem Softwarehändler beraten zu lassen, welche Lizenzen für Euch die besten sind.
OpenOffice und Staroffice sind mir wohl bekannt, jedoch haben die so ihre Probleme mit den vorhandenen Access-Datenbänken die weiter laufen müssen. :-( Allerdings hab ich in diese Richtung auch schon gedacht und es muss ja auch nicht jeder mit den mdb, mde... arbeiten. Da reicht z.B. 2 Office Lizenzen von MS und der rest bekommt OpenOffice. Das Problem ist ja nicht die neu zu erstellenden Dokumente, sondern die bereits vorhandenen...
XPectIT
Du wirst Dich wundern, wie unflexibel Deine Anwender sind:
Wenn der Button nicht genau da ist, wo er die letzten Jahre war, oder nicht genau das macht, was er bisher immer gemacht hat, dann geht da nichts mehr.
Weniger Lizenzkosten schön und gut - rechne dabei aber gleich mal eine dicken Batzen von "weniger Produktivität", "höhere Supportkosten" und "mehr Schulungsaufwand" dazu. Da Schulung in den heutigen finanzschwachen Tagen sowieso gestrichen ist, kannst Du die ersten beiden Punkte getrost aufstocken.
HADU
