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Wiederherstellungskonsole oder Ghost??

Acount / 7 Antworten / Baumansicht Nickles

Ich hab mal ne Frage was is besser bei W2K ein Ghost zu benützen oder kann man mit der Wiederherstellungkonsole das Betriebsys mit meinen Einstellungen aufsetzten?
Ich hab Ghost auf meinem Rechner installiert und hab kein Floppylaufwerk oder Cd-Brenner, daher kann i net eine Ghost-bootdisk erstellen. Kann man auf einem anderen Pc, der ungefär gleich installiert ist, eine Ghostbootcd (oder die diskette auf cd brennen) herstellen die dann auf meinem funktioniert?
Oder gibts da was gescheites, wenn zB ein Fehler im sys ist, den Pc neu, so wie mit Ghost, aufzusetzten? (Vielleicht irgendwie mit der Wiederherstellungsk.)
Und wie kann ich leichter im W2K die Ursache eines Fehlers finden?

Anonym Acount „Wiederherstellungskonsole oder Ghost??“
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naja, wenns kleine probs gibt, reicht durchaus die integrierte wiederherstellung, abba ansonten GHOST RULES!!!
ich für meinen teil schwöre auf Ghost, wenn meine xp-install mal wieder im ars** is, werkle ich mit ghost unter 98se mit 900MB/min entpacken ( trotz hoher komprimierung) - also die 2min hat man doch immer zeit !

MFG IVI

Acount Anonym „naja, wenns kleine probs gibt, reicht durchaus die integrierte...“
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was meinst mit integrierte wiederherstellung? Die Wiederherstellungkonsole?

Des war da Grund warum ich alles ausprobieren will um Ghost zu verwenden. glaubst kann ich eine bootfloppy auf eine Cd kopieren und dann mit einem anderen Pc die Bootcd von Ghost verwenden?

vorerst mal Danke!

Anonym Acount „was meinst mit integrierte wiederherstellung? Die Wiederherstellungkonsole? Des...“
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japp, ich meinte die konsole.
kopieren ja, funktionieren wirds nicht, da ghost eine exakte kopie der partition macht, mit jedem einzelnen bit macht, wird das nicht klappen.

MFG IVI

Herman Munster Acount „Wiederherstellungskonsole oder Ghost??“
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Ghost ohne Floppy und CD ist Unsinn. Ich weiß nicht, ob Ghost ein Image auf einer anderen Platte anlegen kann (vermutlich), aber dann muß man in jedem Falle ein OS haben, das booten kann, um Ghost zu starten und das Image zurückzuspielen. Wenn genau DAS aber nicht geht... BOIIING!

Das mit dem anderen Rechner und eine auf und mit dem erzeugte Boot-CD wäre rein theoretisch möglich, allerdings muß das vorher (!!), vor dem großen GAU, ausprobiert werden. Und dafür MUß ein Backup der derzeitigen HD Deines Rechners her, der aber immer noch keinen Brenner hat dafür - tststs - schawüüüürig... :-(

Nun, die Fehler, die man "üblicherweise" erwarten kann, sind solche an, in und mit der Registry. Alles, was W2K kann, weiß und machen kann, steht in der Registry. Es sollte also reichen, diese zu sichern. Dafür ist ein Programm NTBackup.exe beigegeben. Damit kann man von allein der Registry, von der gesamten HD oder von Teilen davon ein Backup anfertigen, allerdings auch ein solches Backup allein des W2K-Verzeichnisses verflixt groß und es muß auf der Platte verbleiben - kein Brenner. So schlappe 150-200 MB kommen da schnell zusammen. Im Ernstfall viel schwerwiegender ist die Tatsache, daß zum Zurückspielen dieser Backupdatei ein funktionierendes Windows erforderlich ist, damit NTBackup läuft, das dann die hoffentlich noch immer intakte Backupdatei wieder zurückspielen kann. Ein riesiges Betätigungsfeld für Mr. Murphy´s "was schiefgehen KANN, WIRD schiefgehen" also...

Wesentlich wirkungsvoller wäre ein Backup allein der Registry: die Dateien NTUSER*.* im Ordner Dokumente und Einstellungen - Administrator (+ ggf. andere User) und das komplette Verzeichnis System32 - Config. Wenn dann ein Setup grob danebengeht und die Registry mit falschen Daten versieht, was ein Starten den W2K be- oder verhindert, kopiert man die vor dem Fehler gesicherte Registry-Backups wieder über die kaputten Teile, startet neu - und der Fehler ist weg!

So einfach ist das. AAAABER: ein laufendes W2K läßt sich unterm Hintern nicht die eigene Registry wegkopieren, man braucht also ein zweites OS, das mit dem verwendeten Dateisystem klarkommt. Bei FAT16 wäre das z.B. DOS 6.2, keine Floppy. Win9X scheitert ander Größe für ne ohnehin nicht vorhandene Floppy, aber eine bootfähige CD (ich hoffe, es existiert wenigstens ein CD-ROM-Laufwerk) bei FAT32 ginge. Bei NTFS wird es dann richtig schwierig. NTFS-Treiber für Win9X gibt es, die, die gut funktionieren, kosten aber Geld. Möglichkeit 1: ein zweites W2K installieren, nur mit den allernotwenigstem ausgestattet, um es möglichst klein zu erhalten. Damit kann man dann booten, die (intakte) Registry des Haupt-W2K sichern und ggf. eine solche intakte Kopie als 1:1-Kopie über eine kaputt gegangene Registry des Haupt-W2K rüberkopieren, neu booten, Problem weg. Kostet aber Platz, aber wenigstens kein Geld extra.

Die letzte Möglichkeit ist ein spezielles Sicherheitsprogramm wie GoBack 3 von Roxio. Damit soll man nahezu alles wieder zurückholen können, was mal in die Binsen gegangen ist. Allerdings benötigt das für einen von der HD angeknappsten Bereich (für diese Sicherungen) recht viel Platz (ein paar Hundert MB bis max. 4 GB), i.d.R. mehr als ein zweites W2K, oder der Platz für Sicherungskopien ist nur knapp bemessen, sodaß er schnell überlaufen kann.

Wenn Du also nur wenig Platz frei hast auf Deiner HD und auch kein freies Plätzchen da ist für eine weitere HD, dann kann ich Dir nur empfehlen, notfalls einen externen Brenner anzuschaffen, denn ganz ohne Backupmöglichkeit - das ist schon mehr als grob fahrlässig.

Ich bevorzuge das 2. W2K. Hat sich als problemloseste Lösung herausgestellt.

Acount Herman Munster „Ghost ohne Floppy und CD ist Unsinn. Ich weiß nicht, ob Ghost ein Image auf...“
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Danke hat mir viel geholfen. Nun kann ich nur sagen die Wiederherstellungkonsole kann ma also nur brauchen, wenn der MBR hinig ist oder?
Wiederherstellen tut die nämlich nüll.

Herman Munster Acount „Danke hat mir viel geholfen. Nun kann ich nur sagen die Wiederherstellungkonsole...“
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Ich halte das Dingens auch nicht für sonderlich vertrauenserweckend. Wenn eine Reparatur ansteht, dann mit der Original-CD booten und es über Setup.exe machen. Das fragt einen ja ganz zu Anfang, ob man neu installieren oder reparieren möchte. Bejaht man, werden die Dateien der Original-CD reinkopiert, die Dateien eines ggf. installierten ServicePacks überschreibend & ein paar wenige Registryeinträge werden auch geschrieben. Ansonsten bleibt nahezu alles intakt (oder eben nicht intakt... ;-) ).

Die wesentliche Funktion sehe ich auch in der MBR-Geschichte. Zwar kann man einen neuen Bootmanager auch durch Neuinstallation von W2K einrichten, aber das ist wohl denn doch zu viel Aufwand.

Teletom Acount „Wiederherstellungskonsole oder Ghost??“
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Hi,

gribbliges Problem!
Vorschlag:
also Ghost-Boot-Diskette mit Netzwerkanbindung (TCP/IP) auf PC mit GHOST und Disketten-Laufwerk erzeugen.

Boot-CD auf PC mit CD-Brenner und Diskettenlaufwerk erstellen, dabei bootable CD erzeugen und LW A: mit der Ghost-Boot-Diskette mit Netzwerkanbindung als Quelle auswählen.

Bootable Multi-Session CD erzeugen

Von dieser Boot-CD starten
GHOST starten
und Image über Netzwerk auf Server oder auf einer anderen Partition ablegen.

Viel Spaß

Teletom