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Umstieg von WIN98SE auf W2K

klickman / 7 Antworten / Baumansicht Nickles

hallo leute,


ich ziehe nun nach 2 jahren arbeit mit WIN98SE aus stabilitätsgründen den umstieg in betracht. dabei ergeben sich für mich eine menge fragen. hoffe, ihr habt ein offenes ohr für mich ;-) :


meine hardware: ASUS CUSL 2, Intel PIII 800 MHz., 256 RAM, ASUS GeForce GTS 2 mit 32MB RAM, SB 128 PCI, zwei IBM 60 GB (EIDE) im Wechselrahmen, ASUS 50x CD-ROM, PLEXTOR 1210 A, 3Com Netzwerkkarte (bin über kabelmodem im netz). ich habe nicht vor, ein netzwerk aufzubauen oder so.


dazu meine erste frage: läuft W2K auf dieser konfiguration? ist es empfehlenswert aufzurüsten (RAM?)? ich bin an sich kein zocker, sondern verwende Photoshop, WINonCD, MS Office und ein paar weitere kleine progs, also nichts wirklich besonderes.


Wie verhält es sich mit dem dateisystem? zur zeit habe ich 6 partitionen, zwei davon FAT16, die anderen FAT32. wie siehts damit aus? wenn ich die patitionen formatiere (was ich vorhabe, um jeglichen müll zu beseitigen), wie krieg ich dann NTFS drauf? ist ein anderes dateisystem möglich, besser, ....?


ist es möglich, unter WIN98 auf CD gesicherte daten mit W2K zu bearbeiten, anzusehen, etc.?


bei der installation von WIN98 war einer meiner ersten schritte, den chipsatztreiber zu installieren. ist dies unter W2K auch nötig, oder verhält es sich anders (ich denke es müsste der gleiche ablauf, unabhängig vom betriebssystem sein)?!


welche gravierenden unterschiede zu WIN98 sind zu beachten (dass der kernel und das dateisystem andere sind, ist mir klar. auch, dass andere treiber benötigt werden, etc. ich meine mit meiner frage vielmehr, was sind so die "fallen", tricks, besonderheiten)?


da ich ein wechselplattensystem betreibe, stellt sich überhaupt die frage, ob ich weiterhin auf der einen harddisk WIN98 (für unseren junior zum herumprobieren, spielen, zeichnen und dessen mutter zum surfen ;-) ) und auf der anderen platte W2k (für meine arbeit, brennen, bildbearbeitung) ohne probleme verwenden kann, ohne dass irgendwas durch das häufige wechseln von einem betriebssystem zum anderen irgendwie leidet?!


wäre toll, wenn ihr ein paar aufklärende antworten für einen W2K-quereinsteiger habt!


lieben dank schon mal


klickman

GarfTermy klickman „Umstieg von WIN98SE auf W2K“
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...ich stimme Heinz_Malcher voll zu, außer seiner meinung über die servicepacks.

da sollte man mindestens das sp2 nehmen. bedenke: jedes sp enthält bugfixe und somit korrekturen (...manchmal sogar verbesserungen...), auf die man keinesfalls verzichten sollte. ich denke da nur an das sicherheitsloch mit den zertifikaten... (da gibt es einen extrapatch)

Heinz_Malcher klickman „Umstieg von WIN98SE auf W2K“
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meine hardware: ASUS CUSL 2, Intel PIII 800 MHz., 256 RAM, ASUS GeForce GTS 2 mit 32MB RAM, SB 128 PCI, zwei IBM 60 GB (EIDE) im Wechselrahmen, ASUS 50x CD-ROM, PLEXTOR 1210 A, 3Com Netzwerkkarte (bin über kabelmodem im netz). ich habe nicht vor, ein netzwerk aufzubauen oder so.

Ja die Konfig ist vollkommen in ordnung



dazu meine erste frage: läuft W2K auf dieser konfiguration? ist es empfehlenswert aufzurüsten (RAM?)? ich bin an sich kein
zocker, sondern verwende Photoshop, WINonCD, MS Office und ein paar weitere kleine progs, also nichts wirklich besonderes.


Würde ich nicht tun, habe zur zeit 512MB drinnen. wenn du nicht hardcore mediendesign / webdesign bilder bearbeitest, dann reichen 256 dicke!


Wie verhält es sich mit dem dateisystem? zur zeit habe ich 6 partitionen, zwei davon FAT16, die anderen FAT32. wie siehts damit
aus? wenn ich die patitionen formatiere (was ich vorhabe, um jeglichen müll zu beseitigen), wie krieg ich dann NTFS drauf? ist ein anderes dateisystem möglich, besser, ....?


2000 kann die Dateisysteme lesen, es empfiehlt sich, auf NTFS umzusteigen: Grössere Datensicherheit, schneller und DAS Argument für 2000. Bei der Installation von 2000 wirst du gefragt, ob NTFS oder FAT formatieren, dann nimmst du NTFS



ist es möglich, unter WIN98 auf CD gesicherte daten mit W2K zu bearbeiten, anzusehen, etc.?

Sicher, MS ist doch kompatibel :)



bei der installation von WIN98 war einer meiner ersten schritte, den chipsatztreiber zu installieren. ist dies unter W2K auch nötig,

Das einzige, was du tun solltest: Übertreib es nciht und mache keinesfalls den zur zeit auf nickles betriebenen Service Pack 3 Rausch mit!! ich fahre seit einem jahr mit SP1 vollkommen stabil. Lies mal das Brett hier durch, SP3 bringt neue Probs, lass diesen Schrott unten.
Das brauchst du wirklich:

  • entweder keinen, oder falls Probleme: SP1
  • Bei UDMA 100 bei www.hardtecs4u.com den _einzelnen_ UDMA 100 Patch von MS laden, nicht den von VIA



  • oder verhält es sich anders (ich denke es müsste der gleiche ablauf, unabhängig vom betriebssystem sein)?!

    Du wirst optisch nicht sehr viele unterschied bemerken, W2k ist wie jedes andere system: falsch konfiguriert läuft es auch instabil. Grosser Vorteil: richtig konfiguriert, läuft es stabil wie nie.



    welche gravierenden unterschiede zu WIN98 sind zu beachten (dass der kernel und das dateisystem andere sind, ist mir klar.
    auch, dass andere treiber benötigt werden, etc. ich meine mit meiner frage vielmehr, was sind so die "fallen", tricks, besonderheiten)?

    Die Fallen: Nicht jeden Patch etc installieren, oder gar jeden SP. Oftmals hilft es wirklich, sich auf den MS seiten erstmal die hotfixes durchzulesen, wenn man wirklcih ein problem hat, das durch eines der hotfixes gelöst wird, dann lädt sich der profi dieses einzeln und patched es, aber man krempelt nicht sein OS um, wegen eines bugfixes. Das gute und schöne an NT/2000: Schmiert dir dein programm ab (Browser, word etc) dann lässt sich das bequem über die taskleiste rauskicken und neu starten, das OS bleibt (stabil konfiguriert vorrausgesetzt), bestehen.
    Noch nerviger ist es, wenn du allerdings probleme hast: Denn dann kommt der sogenannte BSOD (Bluescreen Of Death) Blauer Bildschirm mit etlichen weissen zahlen etc. Dann ist es wichtig, sich zu merken, was links oder rechts oben in den ecken steht, etwas wie page fault in nondefault area ntos.exe.
    Dazu gibt es die fundierte MS Knowledge Base. Meist ist hier ein Treiber schuld.
    Statt dessen ist von vornherein die Option eingestellt automatisch neu starten bei fehler Damit man nicht einen unerwarteten reset erhält, sondern den bluescreen um den fehler zu finden , stell das am besten gleich ab: Arbeitsplatz -> Eigenschaften ->Starten und Wiederherstellen -> Automatisch neu starten deaktivieren aus




    da ich ein wechselplattensystem betreibe, stellt sich überhaupt die frage, ob ich weiterhin auf der einen harddisk WIN98 (für unseren
    junior zum herumprobieren, spielen, zeichnen und dessen mutter zum surfen ;-) ) und auf der anderen platte W2k (für meine arbeit, brennen, bildbearbeitung) ohne probleme verwenden kann, ohne dass irgendwas durch das häufige wechseln von einem betriebssystem zum anderen irgendwie leidet?!


    Ist möglich, eigentlich ohne probleme. Allerdings ist zu beachten, dass Windows 2000 zwar Win9u Partitionen lesen und beschreiben kann, aber Win98 kein NTFS erkennt und lesen/beschreiben kann!
gelöscht_24861 klickman „Umstieg von WIN98SE auf W2K“
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Ich habe ein ganz ähnliche Konfiguration wie du. Bin vor ca. 1/2 Jahr auch von W98SE auf W2k prof umgestiegen und habe dies bis dato nicht bereut. Alle Argumente, welche von Heinz_Malcher ( einschließlich der SP`s ) kann ich ebenfalls bestätigen. Bei mir war es sogar so, dass nach der Installation des SP 2 ( gleich beim ersten Umstieg von W98 auf W2k ) der PC nicht mehr tadellos lief. Nach einer kompletten Neuinstallation und nur SP1 habe ich seither ein tadelloses System.
Bzgl. der Benützung durch andere als dir würde ich die Benutzerverwaltung ( mit der sehr guten Vergabe von Rechten ) nutzen. Bei mir geht das ( ebenfalls 2 Kinder, die immer wieder versuchen, am PC div. Experimente durchzuführen ) klaglos.

Heinz_Malcher klickman „Umstieg von WIN98SE auf W2K“
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jedes sp enthält bugfixe und somit korrekturen (...manchmal sogar verbesserungen...), auf die man keinesfalls verzichten sollte. ich denke da nur an das sicherheitsloch mit den zertifikaten... (da gibt es einen extrapatch)

Das stimmt zwar, aber viele Bugfixes verursachen neue Fehler, Beispiel: Sehr viele, wenn nicht sogar die meisten Hotfixes sind für Netzwerke, betreibt man keines, so wird ständig gepatched, wo nichts zu patchen ist, manchmal werden dateien erzeugt, die eigentlich nur existieren dürften, wenn ein netzwerk besteht, diese dateien können fehler verursachen.

Was die Sicherheitslücken betrifft: Es gibt Tausende von Lücken, die immernoch offen sind, wenn ich danach ginge, müsste ich täglich 20 patches installieren, zudem noch in der richtigen reihenfolge. Was soll das bringen? Ich behebe nur probleme, die tatsächlich vorhanden sind, und die durch einen patch auch tatsächlich gelöst werden _können_.

ich denke, jeder kann das selbst für sich entscheiden, nachdem hier seit Erscheinen des SP3 jedoch mind. 30 Threads mit diesbezüglichen Problemen geäussert wurden, bin ich diesbezüglich sehr skeptisch
klickman Nachtrag zu: „Umstieg von WIN98SE auf W2K“
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super, vielen dank für eure ausführlichen tipps!
hättet ihr nun vielleicht noch einen buchtipp für mich? habe vor 2 tagen den schmöker "Das große Buch Windows 2000 Professinal" von "Data Becker" erstanden. scheint alles wichtige drin zu sein. gibts noch was empfehlenswertes?

was mich noch interessiert: wie siehts denn mit den tricks aus, die für WIN 98 fast lebensnotwendig sind? ich denke da z. b. an díe benutzerdefinierte größe der auslagerungsdatei, an das einstellen des dateisystems auf "netzwerkserver", diverse tricks und tuningmaßnahmen lt. nickles und ähnliches. gibts da ne seite im netz, die das speziell für W2K behandelt? gelten die tipps von 98 auch für 2000?
gibt es z. b. "tweak ui" auch für W2K?

puh, schon wieder eine menge fragen ;-)!

dank euch nochmals!
LG klickman

Heinz_Malcher klickman „super, vielen dank für eure ausführlichen tipps! hättet ihr nun vielleicht...“
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Hi, selbst kenne ich es nicht, aber schau mal hier

gelöscht_24861 klickman „Umstieg von WIN98SE auf W2K“
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