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Gesamt-Problem (Bios?).

Hawk71 / 2 Antworten / Baumansicht Nickles

Sehr geehrte Damen und Herren,


 


ich bitte Sie hier um Hilfe bei einem Problem und habe mich dazu bemüht alle irgendwie relevant sein könnenden Daten zu sammeln. Stehe aber für Rückfragen gerne zur Verfügung.


 


 


Mein System:


 


- AMD 1GHz Athlon


- K7S5A Motherboard, mit Sound und LAN


- Arbeitsspeicher 512 MB


- Grafikkarte mit 64 MB


- Win2000 Pro (bzw. auf einer anderen Festplatte, die ich auch einbauen könnte, Win98 second edition)


- CD-Brenner


- 3 ½ Zoll-Diskettenlaufwerk


- 5 ¼ Zoll-Diskettenlaufwerk


- HP 660C-Drucker


 


 


Fehlerbeschreibung:


 


Eines vorweg: selbst mit den neuesten Anti-Virus-Programmen war kein Virus zu finden.


Es fing damit an, dass unter Windows, die Programme an denen man gerade arbeitete in den Hintergrund geschaltet wurden, so dass man das entsprechende Fenster erst wieder anklicken musste, um weiter arbeiten zu können.


Diesem wollte ich durch eine Neuinstallation von Win2000 begegnen, was aber keinen Erfolg brachte.


Da ansonsten das System lief, beschloss ich „damit zu leben“; bis dann Windows beim Booten nicht mehr weiter kam als das Desktop aufzubauen – danach war der Monitor „eingefroren“ und der PC reagierte weder auf Strg+Alt+Entf noch auf den Reset-Knopf.


Nach mehreren Bootversuchen bekam ich die Meldung, dass das Bios nun von anderen als den vorigen Einstellungen ausgeht, worauf ich Win2000 wieder starten konnte. Weil der PC aber im Vergleich zu vorher viel langsamer lief, installierte ich wiederum zunächst Windows neu – dabei stellte ich fest, dass die Leuchtdioden der Diskettenlaufwerke ständig leuchteten und diese Geräte als „nicht betriebsbereit“ angezeigt wurden.


Als ich den PC nochmals startete sah ich, dass das Bios von einem 500MHz-CPU ausging und änderte die entsprechenden Einstellungen im Bios („CPU-Speed“) wieder in die Werte, die der PC beim Kauf hatte (nämlich „133/133MHz“). Nun gab das Bios den CPU wieder mit 1GHz an, aber Windows stürzte wieder spätestens nach Erstellung des Desktops ab.


Also änderte ich wieder die Werte unter „CPU-Speed“ um zu sehen, wie sich das System verhielt. Dabei ließen sich drei Werte einstellen: „100/100MHz“, „100/133MHz“ und „133/133MHz“ sich einstellen. Bei der Einstellung „100/100MHz“ lief der PC unter der Angabe, dass der CPU mit 750 MHz läuft, während er bei den anderen Einstellungen (als 1GHz-CPU) spätestens beim Erstellen des Desktops abstürzte. Da ich mich eigentlich derzeit nicht um derlei kümmern kann, ließ ich den PC also mit der funktionierenden Einstellung laufen.


Bei den Diskettenlaufwerken, die im Bios an der entsprechenden Stelle (unter der Rubrik „Standard CMOS Setup“) eingetragen sind, änderte sich allerdings nichts, sie waren weiterhin „nicht betriebsbereit“ und die LED leuchtete.


Später wollte ich aber auf dem mit dem entsprechenden Treiber versehenen Drucker etwas ausdrucken und stellte dabei fest, dass bei diesem nun eine ähnliche Fehlermeldung kam.


Sobald man den Druckauftrag gibt, fängt die Betriebs-LED des Drucker an zu blinken, dass er „busy“ ist, aber nichts geschieht. Irgendwann kommt dann ab und zu eine Fehlermeldung auf den Monitor, dass beim Drucken ein Fehler vorkam. Dies aber ohne dass der Fehler näher bezeichnet wird oder dass „Details“ anzuklicken sind (es erscheinen nur die Schaltflächen „Abbrechen“ und „Wiederholen“).


Nun fragte ich mich, ob das Problem vom Bios her kommt und lud aus dem Internet das Diagnose-Programm „AMIDiagWin021202b“ herunter. Bei der Installation kam keine Fehlermeldung, aber auch kein Bericht. Beim Anklicken des Icons wurde folgendes angezeigt: „This beta version of AMIDiag for Windows has expired.“


Ich hatte mich auch über Bios-Updates informiert, aber dabei wird ja ein Diskettenlaufwerk benötigt, das bei nicht funktioniert.


Weiter lud ich nun den „AMI Winsfi14“-WinFlasher herunter, der aber beim Aufrufen des Programms dies anzeigte: „Bios not supported“ Allerdings wurden folgende Daten unter System Information ausgegeben:


 


OS: Windows NT/2K/XP


BIOS Version: 070010


BIOS ID: K7S5A


BIOS SIZE: 256K


 


Im Bios selbst steht, in der oberen Zeile „Amibios Simple Setup Utility Version 1.21.05“.


 


Woran könnte es nun liegen?


Wie bekomme ich das System wieder zum korrekten Lauf?


 


Mit freundlichen Grüßen,


Jürgen Gärtner.


 


Lion_JWG@yahoo.de


 


PS: Bitte die Antworten an meine E-Mail-Adresse richten, da ich diese öfter checke.

out-freyn Hawk71 „Gesamt-Problem (Bios?).“
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Ändert sich etwas, wenn die Festplatte mit Windows98 eingebaut wird? Oder treten dieselben Probleme auf?

Folgende Hardwareprobleme sind denkbar:

Wenn beim Diskettenlaufwerk die Lampe ständig brennt, deutet das entweder auf ein verkehrt herum angeschlossenes Kabel, oder aber auf einen Defekt am Diskettenlaufwerkscontroller hin.

"Vergessene" BIOS-Einstellungen könnten auf eine leer gewordene CMOS-Batterie zurückzuführen sein. Das ist i.d.R. eine Lithium-Flachbatterie vom Typ CR-2032 (also 20mm Durchmesser, 3,2mm Dicke).

Auch das Druckproblem kann mit der "Vergesslichkeit" des BIOS zusammenhängen: Wie sind die Einstellungen für den Parallelen Port im BIOS? Mit "ECP+EPP" (DMA-Kanal bleibt wie voreingestellt; wenn eine Wahlmöglichkeit zwischen Version 1.7 und 1.9 besteht, dann 1.9) ist man normalerweise auf der sicheren Seite.

Schon mal die RAM-Riegel getestet bzw. testweise ausgetauscht?

Wer hat den PC gebaut? Ist ganz sicher, daß kein Abstandhalter zuviel eingebaut wurde und nun (sporadisch) einen Kurzschluß unter dem Board erzeugt?

Damit würde ich mal anfangen und schauen, was dann passiert...

Hawk71 out-freyn „Ändert sich etwas, wenn die Festplatte mit Windows98 eingebaut wird? Oder...“
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Servus!

Erst mal VIELEN DANK für die Zuschriften und zahlreichen Tipps – werde mir bei Gelegenheit noch einige Anregungen davon näher anschauen.

Nachdem ich den PC fast gänzlich zerlegt hatte, um zB auch mal nachzusehen, ob ein 1GHz-Chip unter dem Lüfter ist, läuft das System wieder insoweit einwandfrei.

Dass er wieder mit 1GHz läuft, lag wohl an Bios-Einstellungen. Über dem dortigen Strich sind zwei werkseitige Werte zum Laden aufgeführt: die „Best Performance Settings“ und die „Optimal Settings“ (warum heißen die eigentlich so, wenn dadurch der CPU nicht seine beste Leistung entfalten kann?). Während unter dem Strich zu diesen Möglichkeiten, die dort sinnigerweise in „Values“ umbenannt werden, noch eine dritte und damit etwas versteckte dritte Möglichkeit, “Old Values”, hinzukommt. Dabei könnte man denn auch eher von einer Möglichkeit ausgehen, die letzten Werte vor der jeweiligen Änderung wiederherzustellen.
Dem scheint aber nicht so zu sein. „Best Performance“ und „Optimal“ bringen den PC unter der 1GHz-Einstellung (zu ändern ist in diesem Bios nur die in der Fehlerbeschreibung erwähnte Einstellung – die „Bus-Clock“ lässt sich genauso wenig ändern, wie die „Voltzahl“ für den CPU, wie dies offenbar bei anderen Bios-Versionen möglich ist) zum Absturz. Unter den „Old Values“ läuft das System ohne Absturz.

Die zweite Festplatte ist nun auch drin. Da mein etwas älterer PDA nur unter Win98 läuft (wer will da ständig die neueste Software kaufen?), habe ich ein entsprechendes System auf dieser Festplatte. Beim Booten muss man nur kurz im Bios die eine Festplatte als nicht installiert angeben, dann läuft der PC mit dem Win98SE hoch.

Zum Drucker: nun ja, er funktioniert immer noch nicht, aber da die Tintenpatronen (vor allem die Farbpatrone) eh fast leer sind und merkwürdigerweise ein neuer Drucker mitsamt Patronen billiger ist als einfach nur neue Patronen (was weder aus ökonomischen noch aus ökologischen Gesichtspunkten Sinn machen kann), werde ich mir wohl einen neuen Drucker anschaffen, der dann auch unter USB statt seriell anzuschließen ist.
Übrigens lag es nicht an den recht leeren Druckerpatronen. Die Farbpatrone war schon mehr als ein Jahr leer (wer braucht schon ständig Farbausdrucke?) und der Drucker funktionierte im Schwarz/Weiß-Modus wunderbar. Und mit der Schwarz-Patrone habe ich erst vor einer Woche etwas ausgedruckt, ohne dass irgendwelche typische Streifen zu sehen gewesen wären.

Die Diskettenlaufwerke sind auch noch nicht wieder am System, denn als ich mir den PC zulegte wollte ich unbedingt mein altes 5 ¼-Zoll-Laufwerk wieder drin haben und habe daher auch das 3 1/2-Zoll-Laufwerk mit dem alten Kabel einbauen lassen. Nachdem ich mir diese Gerätschaft nun genauer ansah, schätze ich, dass deren Zeit wohl endgültig abgelaufen ist (wobei ich mich frage warum sie vorher noch funktionierte). Eigentlich ist dies sehr schade, denn man brauchte zB Textdokumente nicht zu verschlüsseln oder ähnliches, man musste sie nur auf eine 5 ¼-Zoll-Diskette speichern und kaum jemand konnte damit etwas anfangen ;-)

Zum Abschluss noch eine Frage: Bisher habe ich mich noch nicht getraut mein „Seti“-Programm wieder zu installieren, da ja dadurch das System sobald es gebootet ist dauerhaft zu annähernd 100% ausgelastet ist. Sind hier irgendwelche Konflikte mit AMD-Chips oder Win2k bekannt?

Allen Helfern ein schönes Wochenende wünscht
Jürgen Gärtner.

PS: Sorry, wenn ich hier so unpersönlich bin, aber derzeit habe ich leider keine Zeit, um einen anderen Ton anzuschlagen. Bin normalerweise nicht so...