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Windows98 Windows2000 Linux

GAB / 2 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo Leute,
ich hab auf meinen PC Windows 98SE und möchte es weiterhin als primäres
OS nutzen da es zum Gamen momentan das beste ist. Bei der neuen PC-Welt
(10/00) ist Suse Linux 7.0 dabei und möchte ich das Teil mal parallel zu
Windoof installieren. Um in sachen Windows up to date zu bleiben würde
mich Windows 2000 auch reizen. Ich hatte auf meinen 486er früher schon
mal DOS 6.22/Win 3.11 und Windows 95 parallel mit dem OS/2 Bootmanager
am laufen. Die installation war damals kein großer Akt.
Weil ich mit Linux noch keinerlei Erfahrungen habe, stelle der Group nun
folgende Fragen:
- Welcher Bootmanager ist der Beste? Ich habe gehört der von Suse Linux
ist nicht schlecht, oder?
- Ich habe gehört Linux braucht für das Swap-File eine eigen Partition:
Legt diese Linux bei der Installation selber an oder muß ich die vorher
anlegen und wenn ja wie groß sollte diese bei einem 128 MB System sein?
- Wie schaut es mit Voodoo 3 Treibern so aus.
- Wo gibt es zu diesem Thema gute Dokumentationen im Internet?
- Gibt es bei meinem Vorhaben noch irgend welche Fallen in die man
tappen kann?

M f G
GAB

Anonym GAB

„Windows98 Windows2000 Linux“

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1.1. LILO ist wirklich gut, kann alles was er muss und macht auch sonst keinen Ärger. Es ist allerdings eine kleine Prozedur den Windows2000-Bootmanager an LILO ranzukriegen.

1.2. Umgekehrt, liefert auch Win2k einen solchen Manager (oben genannt) mit. Hierzu installierst Du Lilo (in Yast2 kein Akt) einfach in die Linux Boot-Partition (Welche natürlich nicht die Primär-Partition der Festplatte ist, die nennen wir mal "/dev/sda3", kann u.U. auch anders heissen).
Danach muss der Bootsektor in eine Datei "bootsek.lin" auf dem FAT(Windows)-Laufwerk
Das würde (exemplarisch) folgender Befehl machen:


dd if=/dev/sda3 of=/dosa/bootsek.lin bs=512 count=1

Die Datei bootsek.lin sollte jetzt auf C: liegen (Windows booten).

Nun musst Du die versteckte Datei "boot.ini" bearbeiten.
Dort trägst Du die Zeile:


c:\bootsek.lin="Linux"

ein.
Dann hast Du Linux im Win2k Bootmanager (der ist etwas eleganter als LILO!)

1.3. Ist Dir das alles zu schwierig, dann bietet Dir LILO die Möglichkeit eine Boot-Diskette zu erzeugen. Zum Probieren reicht die.

2. Die Swap Partition (überhaupt jede Partitionierung) ist in der Installation etwas haarig funzt aber prima. Ich nutze keine Swap, habe noch nie eine benutzt und merke keine Einschränkungen. Was Du aber brauchst ist eine Boot-Partition. Die muss nicht sehr gross sein.
Sie muss allerdings unterhalb der 1024-Blöcke-Grenze (rund 8GByte) liegen. Sonst bootet Linux nicht. Also möglichst am Anfang der Platte.

3. Meine Voodoo3 wurde anstandslos erkannt.
4. Bei jedem Distributor. Ich schwöre auf die auf der Suse Homepage. Die ist umfangreich und gut!
5. Reichlich...

Dr.Pepper (Anonym) Anonym

„1.1. LILO ist wirklich gut, kann alles was er muss und macht auch sonst keinen...“

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