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Tonprobleme mit Raspberry Pi

minbari / 11 Antworten / Baumansicht Nickles

Moin,

nachdem ein Moderator meinen ähnlichen Thread in ein völlig falsches Forum verschoben hat, hier der 2. Versuch.

Bei meinem Raspberry Pi kommt es in letzter Zeit zu Tonproblemen beim Abspielen eines Filmes. Der Ton ruckelt manchmal kurz.
Da die Filme makellos sind, kann es nur am Raspi liegen!

Wie ich gelesen habe, haben die Entwickler mit Kodi Helix eine entscheidende Veränderung herbeigeführt. Die Filme werden jetzt nicht mehr vom Grafikchip decodiert, sondern von der Software. Bei einem schwachbrüstigen Raspi mehr als fragwürdig!

Daher die Frage, kann es daran liegen? Dann müssten doch viele das Problem haben?

Meine Hardware:
Raspberry Pi 1, Modell BOpenElec mit Kodi Helix 14.2
Filme auf USB Festplatte über aktivem USB-Hub
Anschluss über HDMI
Skin: Amber

Die Filme liegen als mkv vor, der Ton ist einfach mp2.

Danke für die Hilfe!

minbari

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numpsi minbari

„Tonprobleme mit Raspberry Pi“

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Hallo minbari,

über Tonprobleme konnte ich weder bei Kodi 14.2 als auch beim jetzigen 15.2 klagen. Was aber (selten) der Fall sein kann ist, daß die, in der config.txt einzutragende, Übertaktung manchmal nicht aktiviert war. Da sollte aber dann wohl auch das Bild entsprechend stocken.

Wenn die Feineinstellungen, die du in deinem letzten Post gesucht hast, nicht wirklich gefruchtet haben, könntest du auf 15.2 updaten.

Meine Filme sind ziemlich alle als mkv-Container gespeichert. Meistens h.264-Video und AC3. Es sind aber auch sicher ein paar DVD-Rips mit mp2 dabei. Probleme hatte ich dabei nicht (nur im Standardtakt). Allerdings hole ich die Filme nicht per USB sondern übers Netzwerk.

Mein Pi ist auch ein 1er Model B @900Mhz

OpenELEC 6.0.0

Anschluss über HDMI

Skin: Confluence

mfg

numpsi

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minbari numpsi

„Hallo minbari, über Tonprobleme konnte ich weder bei Kodi 14.2 ...“

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könntest du auf 15.2 updaten.

Hab ich schon, brachte keine Besserung.Vielleicht sollte ich auch mal übertakten.
Bin ich eigentlich kein Freund von....

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numpsi minbari

„Hab ich schon, brachte keine Besserung.Vielleicht sollte ich auch ...“

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Ich bin da auch eher vorsichtig, aber die Medium-Einstellungen bewirken schon ein kleines Wunder. Gerade bei HD-Filmen mit hoher Bitrate fast unerlässlich.

Auch diesen Sommer hatte ich keine Temperaturprobleme, obwohl das Gehäuse geschlossen ist, und ich keine Kühlkörper draufgeklebt habe.

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minbari numpsi

„Ich bin da auch eher vorsichtig, aber die Medium-Einstellungen ...“

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Hat nichts gebracht, ich habe auf medium übertacktet. Die Tonaussetzer hören sich jetzt anders an. ;-)

Jetzt wird ein Raspi 2 fällig.

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minbari numpsi

„Ich bin da auch eher vorsichtig, aber die Medium-Einstellungen ...“

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Ich habe schon überlegt, ob ich mal zu Frodo downgraden sollte.... Da hatte ich nie Probleme.
Ich glaube aber, dass ich das Image nicht mehr habe.

Könnte es vielleicht am Netzteil liegen??? Fragen über Fragen....

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numpsi minbari

„Ich habe schon überlegt, ob ich mal zu Frodo downgraden ...“

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Wenn das Netzteil ein gutes Ampere liefert, dürfte es eigentlich keine Probleme geben. Zudem  hier eher der RPi einfach neustartet.

Wie sieht denn die Signalkette aus? Gehst du per HDMI direkt in den TV und hörst über die eingebauten Lautsprecher (so wie ich), oder gehst du per digitalausgang mit dem Sound weiter auf einen Receiver, oder gehst du vom Pi in einen Receiver und davon weiter in den TV? Sofern du nicht sogar die analogen Ausgänge benutzt.

Und wie schauts mit dem Bildmaterial aus?mkv ist ja nur der Container für die unterschiedlichen Bild- und Tonmaterialien.

mp2 als Audiostream wird auf DVDs und über DVB verwendet.

Wikipedia: MPEG-2 liefert dir dazu näheres. Ich habe selber noch keinen Sendemitschnitt (TS-Stream) auf dem Pi laufen gehabt, aber soweit ich noch in Erinnerung habe, hat der VLC gezickt. Recode doch einmal eine Videodatei z.B. mit Handbrake.

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minbari numpsi

„Wenn das Netzteil ein gutes Ampere liefert, dürfte es eigentlich ...“

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Ich bin dem Problem etwas näher gekommen und kann es nun umgehen.

Ich konvertiere die Filme mittels Wondershare Video Converter Ultimate ins mkv Format.
Wenn ich das Format mkv wähle, dann wird das Video als h264 gecodet, der Ton als aac.
Wenn ich den Encoder des Tons von aac auf mp3 ändere, habe ich keine Tonprobleme mehr....

Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wer für den Fehler verantwortlich ist. Kodi oder Wondershare Video Converter Ultimate. Den Converter benutze ich allerdings schon länger und hatte noch nie Probleme damit.....

Fragen über Fragen....

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numpsi minbari

„Ich bin dem Problem etwas näher gekommen und kann es nun umgehen. ...“

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Mit AAC hab ich jetzt leider keine Erfahrung gemacht, weil ein bischen was noch in mp3 kodiert ist, der Grossteil aber AC3 oder DTS. Zumal ich die Daten meist unverändert in den Container schreiben lasse. Aus Faulheit und Ungeduld hab ich festgestellt, dass der Kleine selbst Blu-Rays wegsteckt.

Je nach Größe der Bibliothek wärs sicherlich ein großes Unterfangen, die Audiospuren zu recoden.

Hast du auch mal unter Einstellungen->System->Audio-Ausgang mit den Einstellungen experimentiert? Ich habe die selber zwar noch nicht verändern müssen, aber evtl. hilft dir das.

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minbari numpsi

„Mit AAC hab ich jetzt leider keine Erfahrung gemacht, weil ein ...“

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Fakt ist, die Tonprobleme mit aac sind mit Sicherheit ein Fehler von Kodi! Den Converter kann ich mittlerweile ausschließen, das Problem tritt auch auf, wenn ich einen anderen Converter nutze.
Da wird wohl eine Bug-Meldung fällig.

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minbari

Nachtrag zu: „Tonprobleme mit Raspberry Pi“

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Tja also, wie es scheint, hat Heise online tatsächlich recht.

http://www.heise.de/open/meldung/XBMC-Nachfolger-Kodi-in-Version-14-erschienen-2507163.html

Die Entwickler von Kodi haben also mit der Version Helix den Raspberry Pi 1 für Kodi unbrauchbar gemacht....

Seit ich auf Raspberry Pi 2 umgestellt habe, gibt es keine Probleme mehr....

Ist doch schade... das Kleine Ding hat so toll funktioniert.....

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numpsi minbari

„Tja also, wie es scheint, hat Heise online tatsächlich recht. ...“

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Nö.

Es kamen nur neben Änderungen neue Videocodecs hinzu, die nicht durch den Videocore (der ist in beiden Pi's gleich) hardwareunterstützt werden. Die bisherigen Codecs werden dadurch ja nicht funktionslos. Audio wird entweder per HDMI durchgereicht, oder in Software in Stereo runtergerechnet. Da wird gar nichts in Hardware unterstützt. Darum gehts mit den 4 Kernen des neuen Pi, was vorher mit dem einen Kern nur so lange funktioniert hat, als XBMC nur soviel Ressourcen verbraucht hat, dass zum Audiorechnen noch genug Leistung übrig war.

Kommt ja mit neuen Features immer auch ein bisserl der Zwang zu mehr Leistung. Und mein Alter rennt immer noch

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