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CPU aufrüsten, was für einen Kühler u. Lüfter brauche ich?

hostinosti / 25 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo,

ich habe z. B. einen Komplett-PC der momentan mit 1,67 Ghz läuft , den will ich nun aufrüsten, da im Board-Handbuch drinne steht, dass man ihn mit CPUs bis 2,6 Ghz aufrüsten kann. Wie sieht es nun aus: Kann ich davon ausgehen, dass der Kühler und Lüfter, der schon drauf ist, schon für die höhere Aufrüstung ausgelegt ist und die Leistung bringt, oder muss ich mir da generell was Neues besorgen. Woher weiß ich, oder wie kriege ich am besten raus, was ich da für ein Modell brauche? Ohne überzuinvestieren - und passen muss das Ding ja auch?

Gruss Hostinosti

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Alpha13 hostinosti

„CPU aufrüsten, was für einen Kühler u. Lüfter brauche ich?“

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Welches Board hast du da??????

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hostinosti Alpha13

„Welches Board hast du da??????“

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ich meine da jetzt kein bestimmtes Board, sondern wollte das mal so allgemein wissen, wie es sich damit so verhält. Wenn Du das aber wissen musst, da fällt mir z. B. das Elitegroup SiS 741GX-M Rev. 1.0 / 15-K13-011000 ein. Ich hatte erst eine 1,67er CPU drinne, habe nun eine 2400+ rein, die allerdings nur mit 2 Ghz läuft. Habe aber den alten Kühler draufgelassen, die CPU-Temperatur liegt so im Durchschnitt so bei 51°, scheint also der CPU nichts auszumachen, dass der alte Kühler drauf ist. Vorher hatte ich es mal mit einer 2600+ -CPU probiert, da blieb aber die Bildschirm schwarz, auch war kein Piep aus dem Bios zu hören.

Wieso ist eigentlich bei uns die Wärmeleitpaste so teuer - 1,5 gr. die Schneekanone (Silber), für 7,50 € im Media Markt. In einer PC-Werkstatt habe ich 1 gr. von dem goldenem Zeug für 1 € bekommen.

Gruss Hostinosti

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tkrde hostinosti

„ich meine da jetzt kein bestimmtes Board, sondern wollte das ...“

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Du solltest immer über das Board ermitteln welcher CPU Sockel auf dem Board ist. Im Beispielfall ein Socket 462 oder auch Sockel A genannt. Ob du für einen solchen Sockel überhaupt noch eine CPU auftreiben kannst ist fraglich, der ist steinalt. Wenn die alte CPU einen Boxed Kühler hatte (Kühler mit CPU geliefert) ist es nicht ratsam den Kühler für eine stärkere CPU zu verwenden. Ist bereits ein spezieller Kühler (z.B. von Zalman) verbaut, so kann man ihn höchstwahrscheinlich weiter verwenden. Nach dem Umbau immer die Temperatur beobachten.
Generell gilt für so alte Boards, wegwerfen, neu kaufen. Lächelnd

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hostinosti tkrde

„Du solltest immer über das Board ermitteln welcher CPU ...“

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wieso wegwerfen, die Kiste läuft doch für meine Auffassung problemlos, ich arbeite schon länger damit. Was ich auch schon festgestellt habe ist, wenn ich einen anderen Kühler draufpacken will, dann passt der gar nicht drauf, da es zu eng ist, die Elkos zu dicht stehen oder halt was anderes, die Grundstruktur halt anders ist, oder ich keinen Rahmen für den Kühler aufsetzen kann. Aber das sind halt alles so Erfahrungswerte die man so machen muss. Keine Ahnung ob das eine Boxed- oder Zalman-Kühler ist. Weiß nur, dass man überall Zahlemann und Söhne machen muss, wenn man einmal mit PCs infiziert ist.

Gruss Hostinosti

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tkrde hostinosti

„wieso wegwerfen, die Kiste läuft doch für meine Auffassung ...“

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Mag sein, dass die Rechner noch laufen. Aber wie Alpha13 richtig sagt ist alles Geld rausgeworfen was man in so einen Rechner steckt. Dafür sind die Dinger einfach viel zu alt.
Wenn der Kühler für den entsprechenden Sockel gebaut ist, dann passt er auch. Nachrüstkühler werden oft auch mit verschiedenen Montagekits für die verschiedenen Sockel ausgeliefert.

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hostinosti tkrde

„Mag sein, dass die Rechner noch laufen. Aber wie Alpha13 ...“

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Aus Deiner Sicht hast Du wohl Recht, aber ich haue so schnell nichts weg, sondern versuche alles so lange es geht zu nutzen, bzw. zum laufen zu bringen oder zu erhalten. Wir sind nicht in so einer Wegwerfgesellschaft aufgewachsen, wo man halt gleich alles weghaut und sich halt mal schnell was neues kauft. Bei uns haben Güter meist Jahre gehalten, manche das ganze Leben! Ist heute kaum noch daran zu denken.

Aber eine Antwort auf meine Frage habe ich immer noch nicht, denn eigentlich interessierte mich ja, ob man einen PC pauschal mit einer höheren CPU aufrüsten kann, ohne den Kühler tauschen zu müssen - wenn im Handbuch drinne steht, dass das prinzipiell geht. Wenn das nämlich so wäre, bräuchte ich mir in diesem Fall keine Gedanken über den Sockel usw. machen. Momentan bin ich ja mit Kühler und Lüfter noch ausgerüstet, für meine Verhältnisse und Anforderungen.

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Alpha13 hostinosti

„ich meine da jetzt kein bestimmtes Board, sondern wollte das ...“

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1. http://www.ecs.com.tw/ECSWebSite/Product/Product_Detail.aspx?CategoryID=1&DetailID=422&MenuID=1&LanID=0

Das neueste Bios muß für den XP 2600+ schon drauf sein...

2. Und Kühler ist Kühler oder was???

Irgendwie hängts vom Sockel der CPU ab, ob man da (und welchen) Kühler man montieren kann...

http://geizhals.at/de/?cat=cpucooler&xf=817_462#xf_top

http://geizhals.at/de/135278

würde Ich wenn da nehmen und das ist ein uraltes und nicht gutes Sockel A = 462 Board...

Da noch Geld zu investieren ist aber Geld aus dem Fenster werfen!

3. Im Blödmarkt kaufen nur Blöde solche Sachen...

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hostinosti Alpha13

„1. ...“

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danke für die guten Links, werde ich berücksichtigen und beherzigen. Betreibe momentan leider nur PCs mit 462er Sockel, da sind das gerade die richtigen Seiten, denke ich.

Wo will man bei uns auch preisgünstig einkaufen, hier gibt es nur Media Markt, Heinze & Bolek und zur Not noch Ankosoft, aber die schlagen alle tüchtig zu und zocken die Kunden scheinbar voll ab. Man ist in einem Gewissen Zugzwang, vor allem wenn's schnell gehen muss.

Mit dem Bestellen das ist heute scheinbar auch so eine Sache. Am 5. Dez. hat mir Seldemer ein Paket mit Ersatzteilen geschickt, ist bis heute noch nicht angekommen. Weiß nun nicht was dran ist, aber auf den Nachrichten kam dann, dass kurz vor Weihnachten 2 Post Lkws von DHL so ziemlich nacheinander in Unfälle verwickelt wurden. Ein Lkw wäre in Flammen aufgegangen. Nun versucht man noch zu retten was zu retten ist und dem Absender oder Empfänger, wenn möglich die Pakete noch nachzuschicken. Tausende Pakete sind nun davon betroffen, wohl Seldemers Paket ebenfalls. Es kommen keine Rückmeldungen, man weiß nicht so recht was los ist. 2010 im Okt. oder Nov. muss schon mal so ein ähnlicher Fall gewesen sein. Und da haut es wohl auch mächtig rein. Ist wohl für beide nicht so erfreulich, für den Absender und dem Empfänger - für DHL wohl noch weniger erfreulich.

Gruss Hostinosti

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Fieser Friese hostinosti

„ich meine da jetzt kein bestimmtes Board, sondern wollte das ...“

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Vorausgesetzt, es handelt sich bei dem CPU-Sockel tatsächlich um das Sockel A Format, kannst du, insofern es das Motherboard zulässt (hier nach möglichen BIOS Updates schauen), durchaus für relativ kleines Geld eine stärkere CPU in einer der Online-Auktionsplattformen ergattern. Da musst du mal gucken, was der Markt hergibt.

Allerdings empfehle ich dir, dass du dich vorher mal beim Hersteller schlauliest, welche CPU für das Motherboard zugelassen sind. Aus Erfahrung weiß ich, dass genügend RAM ebenfalls ordentlich Performance bringt. Zudem würde ich mal im BIOS nachsehen, inwieweit dort alles optimal eingestellt ist. Oft hapert's schon da.

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fakiauso hostinosti

„CPU aufrüsten, was für einen Kühler u. Lüfter brauche ich?“

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Hi

Wenn es um das SIS-Board geht, dann kann das maximal einen XP 3000+ mit aktuellem BIOS. Da mußt Du aber aufpassen, dass Du einen mit 333MHz FSB verbaust, der 3000+-Barton mit FSB 400 wird da vermutlich nicht laufen. Andererseits ist das Aufrüsten von einem Athlon 2400 oder 2600 auf einen 3000 eher ideell. Da bringt mehr RAM noch etwas und eine fixere Festplatte.

http://www.ecs.com.tw/ECSWebSite/Product/Product_Detail.aspx?CategoryID=1&DetailID=422&MenuID=1&LanID=0

Da der alte Prozessor eine TDP von ~68W hat und selbst der XP 3000 von ~74W, dürfte der Kühler vermutlich genügen, sonst kommt am ehesten noch dieser in Frage für Sockel 462:

http://www.ebay.de/itm/Arctic-Cooling-Copper-Silent-3-AMD-Sockel-A-462-370-/310242991278?pt=DE_Computer_CPUs_K%C3%BChler_CPU_Zubeh%C3%B6r&hash=item483bec5cae

Der langt thermisch dann auf jeden Fall.

habe nun eine 2400+ rein, die allerdings nur mit 2 Ghz läuft

Das ist bei den Athlons normal, weil die Angabe der Taktrate nur noch dem theoretischen Vergleich mit dem P-Rating dient, der 2400er läuft also mit 2GHz Takt korrekt:

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_AMD_Athlon_XP_microprocessors#Athlon_XP_.22Thorton.22_.28Model_10.2C_130_nm.29

http://de.wikipedia.org/wiki/P-Rating

Was die Preise in den "üblichen Fachmärkten" betrifft, so ist das doch normal, das die Stangenware für halb umsonst verhökert wird und beim Zubehör werden Apothekerpreise gehandelt, da kostet dann das kürzeste USB-Kabel u.U. ein Viertel des neuen Druckers.
Das ist für mich z.B. ein Grund, bei Online-Versendern wie Reichelt zu kaufen.

fakiauso
"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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hostinosti fakiauso

„Hi Wenn es um das SIS-Board geht, dann kann das maximal ...“

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Hi,

das dürfte ja derselbe Kühle sein, den mir Alpha13 empfohlen, bzw. den Link dazu geschickt hat - das Ding macht gar keinen schlechten Eindruck. Bis zu wieviel Ghz-CPUs kann man den Kühler einsetzten? An welchen Parametern oder Kennzahlen kann man das ablesen? Denn ich habe schon überlegt, evtl. bei Gelegenheit gleich 2 oder 3 Dinger von den Kühlern zu bestellen, da ich ja momentan eh nur 462er Sockel betreibe. Und überlege dabei, dass die Kühler dann auch ausreichen könnten, egal mit welcher CPU ich dann aufrüste? Somit hätte ich damit erst mal ausgesorgt

Gruss Hostinosti

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InvisibleBot hostinosti

„Hi, das dürfte ja derselbe Kühle sein, den mir Alpha13 ...“

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Bis zu wieviel Ghz-CPUs kann man den Kühler einsetzten? An welchen Parametern oder Kennzahlen kann man das ablesen?
Das hat nichts mit der Taktfrequenz  einer CPU zu tun, sondern mit deren Verlustleistung. Der genannte Kühler kann lt. Hersteller CPUs mit einer Verlustleistung bis zu 90W kühlen. Diesen Wert erreicht keine Sockel A - CPU, die verbraten maximal 80W - solange sie nicht übertaktet werden. Deine jetzige CPU (2400+) liegt bei ca. 68W.

Die Angaben der Kühlerhersteller sind aber immer mit einer gewissen Skepsis zu sehen, da die nicht spezifizieren bei welcher Umgebungstemperatur sie das gemessen haben. Und in PC-Gehäusen können unter ungünstigen Umständen (Grafikkarten mit viel Abwärme, schlechte Durchlüftung) Temperaturen von über 40°C  entstehen.

Man sollte also immer etwas Sicherheitsspielraum haben, in Deinem Fall sind das ca. 22W - das sollte unter allen Umständen reichen.
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olliver1977 InvisibleBot

„Das hat nichts mit der Taktfrequenz einer CPU zu tun, ...“

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Ich hatte den Copper damals selbst auf meinem Sockel  A Brett verbaut mit einem Athlon XP 2400+. Der langt dicke, allerdings ist die Montage etwas fummelig weshalb ich empfehle, diesen bei ausgebauten Mainboard zu montieren. Die Halteklammer muss mit einem Schraubenzieher runtergedrückt werden, was sich bei einem eingebauten Mainboard als fast unmöglich erweist (sofern man das Mainboard nicht schrotten will).

Zu meinem Bedauern stell ich fest, dass du nichts hinterlässt. Und was du sagst,ist nutzlos wie die Hoden vom Papst
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hostinosti olliver1977

„Ich hatte den Copper damals selbst auf meinem Sockel A Brett ...“

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Alles klar, weiß ich bescheid.

Gruss Hostinosti

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hostinosti InvisibleBot

„Das hat nichts mit der Taktfrequenz einer CPU zu tun, ...“

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ok, ich denke, damit kann ich was anfangen und mir ein besseres Bild über Zusammenhänge machen. Ein Frage würde da noch aufkommen, reicht dann auch meine Spannung für den Kühler aus, wenn ich das Ding an den CPU_FAN anschließe oder gibt es da noch was zu beachten?

Gruss Hostinosti

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fakiauso hostinosti

„ok, ich denke, damit kann ich was anfangen und mir ein ...“

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Moin, Moin

reicht dann auch meine Spannung für den Kühler aus, wenn ich das Ding an den CPU_FAN anschließe oder gibt es da noch was zu beachten?

Das funktioniert dann schon, die Kennzeichnung des Lüfteranschlusses dient der korrekten Regelung der Drehzahl und die Werte sind genormt:

http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1503111.htm

Es hat ja keinen Sinn, den Prozessorlüfter mit dem Anschluß des Gehäuselüfters zu vertauschen, der Gehäuselüfter föhnt dann wie irre und der CPU-Kühler macht ein laues Lüftchen, obwohl die CPU kocht;-)

Das Board und der Kühler haben den üblichen dreipoligen Lüfteranschluß (der auch an den neueren 4-poligen Anschlüssen läuft), also alles im grünen Bereich.

fakiauso
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hostinosti fakiauso

„Moin, Moin Das funktioniert dann schon, die Kennzeichnung ...“

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OK, danke nochmal für die fachmännische Beratung - auch an alle anderen. Appropos Gehäuselüfter. Ich habe da noch 2 fast nagelneue Netzteillüfter, die allerdings nur einen 2-poligen Anschluss haben. Kann man die ggf. als Gehäuselüfter missbrauchen, also umfunktionieren?

Das nächste was mich ein wenig stört ist, ich habe auf dem einen PC auf dem Grafikchip einen zusätzlichen Lüfter drauf. Wenn ich den PC anwerfe, dann macht das Ding ein Krach, nach einer Weile beruhigt sich das Ding wieder und läuft dann leiser. Kann man das irgendwie abstellen?

Vor kurzem war ich in einem PC-Shop/Werkstatt. Der Typ hat mir mal vorgeführt, wie man ein Board richtig testet, also bevor ich es in einen PC einbauen will. Er hat das Ding genommen, auf seine Werkbank gelegt, dann eine gutes Netzteil angeschlossen. Das einzige, was auf dem Board war, waren die CPU, der Kühler und der Lüfter, ansonsten nichts weiter - keine RAMs oder Grafikkarten oder sonst nochwas. Außerdem zur Kontrolle, hat er einen separaten PC-Lautsprecher an die 4-poligen Pins angeschlossen. Nun hat er die beiden Pins für den Netzstecker mit einem Schraubenzieher kurz geschlossen. Der Kühler ging los, kurz darauf piepste es auch schon aus dem BIOS. Nun erklärte er mir "genauso muss es sein, das BIOS muss jetzt nach RAMs schreien, dann nach einer Grafikkarte. Und wenn das alles funktioniert, dann kann er das Board einsetzen. Piepst nichts, dann ist das Board möglicherweise defekt. Diese Methode benutzt er auch bei der Fehlersuche, also als Ausschlussprinzip. So fängt er an und ermittelt nach und nach, was an dem PC nicht funktioniert. Er meint, sonst kriegt man den Fehler nie raus oder sucht sich dumm und dämlich. Ich war von der Vorführung total begeistert, habe es auch gleich zu Hause ausprobiert. Wie findest Du diese Methode? Vor kurzem habe ich unter Netzteile auch mal gelesen, wenn man dies ans Board ranhängt und testen will ob es geht, dann sollte man wenigstens etwas ranhängen, dass auch Strom verbraucht. Nun bin ich wieder von der obigen Methode etwas verunsichert, denke dass ich damit auch was kaputt machen kann. Aber wenn die CPU, Kühler und Lüfter dran hängen, dann sind es ja auch Stromverbraucher.

Gruss Hostinosti

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fakiauso hostinosti

„OK, danke nochmal für die fachmännische Beratung - auch an ...“

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Hi

Jetzt wird es aber richtig spannend;-)

Die vorgeführte Testmethode checkt eigentlich auch nur, ob grundlegenden Funktionen des Boards arbeiten. Eine genaue Prüfung aller Komponenten ist mit Hausmitteln faktisch sowieso nie möglich, einen defekten RAM-Steckplatz kannst Du z.B. nur ermitteln, indem Du ihn bestückst. Ist ausgerechnet dort kein Riegel verbaut, kann das Board durchaus noch laufen. Ist eine Onboardkomponente wie der Netzwerkchip defekt, dann schaltest Du diesen per BIOS ab, verbaust eben eine gesteckte Karte und das Board arbeitet trotzdem.
Einen echten Check führen die Werkstätten mit speziellen Diagnosegeräten durch, die dann auch Fehlercodes ausliefern, wo es klemmt. Die Version für den Hausgebrauch sind die POST-Code-Karten.

Was Deinen lärmenden Lüfter betrifft, so ist das wohl der Chipsatzkühler. Da hilft entweder ausblasen oder tauschen, wenn er trotzdem noch lärmt. Diese Miniturbinen sind leider nicht für die Ewigkeit gemacht. Von Revoltec gibt es recht preisgünstige Tauschkits, diese sind allerdings auch nicht erste Qualität. Willst Du richtig Ruhe haben, dann besorge Dir einen passiven Chipsatzkühler und hänge diesen in den Luftstrom des Gehäuselüfters, gut sind z.B. die von Zalman:

http://www.amazon.de/Ewert-Phono-GmbH-ZM-NB47J-Chipsatzk%C3%BChler/dp/B000292DNQ

http://www.alternate.de/html/product/Zalman/ZM-NBF47_Chipsatzkuehler/28146/?

fakiauso

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hostinosti fakiauso

„Hi Jetzt wird es aber richtig spannend;-) Die vorgeführte ...“

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Hi,

na gut, dass mit dem Netzteillüfter Umfunktionieren, den Gedanken kann ich schon mal in die Tonne hauen, muss ja nicht sein, dass das Ding dann ständig auf Hochtouren läuft.

Aber sooo schlecht ist doch die Testmethode doch gar nicht. Ich kann ja nach und nach die Steckplätze mit RAMs befüllen, und nach und nach durchtesten, dann sehe ich ja, ob ein Platz defekt ist. Genauso kann ich das mit der Grafikkarte machen. Nur hier weiß ich nicht immer, ob im BIOS die AGP-Funktion aktiviert ist. Hierzu muss ich ja das Board dann erst mal ins Gehäuse einbauen, um das rauszukriegen. Wenn ich z. B. keinen Piepser aus dem BIOS höre, könnte ich zuguterletzt noch den CMOS löschen, dann nochmal versuchen, Piepstöne zu entlocken, und wenn da nichts kommt? Ja, dann kann ich eh weiter nichts machen, habe ja auch nicht diese Diagnosegeräte. Dann ist es wohl besser, ich befasse mich mit dem Board dann nicht mehr, kann es Ad Akta legen.

Gestern wollte ich wieder mal so schlau sein, habe aus den paar defekten Boards überall die ganzen Elkos ausgelötet. In der Hoffnung, bei Bedarf dann Ersatz zu haben. Anschließend kam mir der Gedanke, ob das überhaupt was bringt, oder mir das was nützt? Dachte dann auch daran, dass Elkos ja 105° aushalten müssen. Mein Lötkolben bringt 520°. Nun denke ich dass ich die Elkos vielleicht wegen der Überhitzung mit dem Lötkolben versaut habe? Oder kann man die Elkos so im einzelnen testen?

Gruss Hostinosti

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fakiauso hostinosti

„Hi, na gut, dass mit dem Netzteillüfter Umfunktionieren, ...“

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Moin, Moin

Zum Testen:

Nur hier weiß ich nicht immer, ob im BIOS die AGP-Funktion aktiviert ist. Hierzu muss ich ja das Board dann erst mal ins Gehäuse einbauen, um das rauszukriegen.

Das ist im Prinzip egal, weil sich normalerweise das BIOS die Grafik automatisch sucht, bei gesteckter AGP-Karte wird eine Onboardgrafik ebenfalls normalerweise abgeschaltet. Klappt das wider Erwarten einmal nicht, kannst Du den Monitor immer noch am Boardanschluß betreiben und dann im BIOS umstellen oder narrensicher auf die Option "Auto" stellen.
Ein Einbau in´ s Gehäuse ist auch nicht zwingend nötig, ich mache bei Wackelkandidaten immer einen Trockentest vor dem Einbau, isolierte Unterlage mit etwas Abstand und dann nur die CPU, Graka und RAM rein, dabei muß dann wenigstens das Board anspringen und idealerweise in das BIOS kommen.
Zum Starten genügt es, wenn Du die Pins für "Power On" am Steckfeld des Boards kurz brückst.
Die fehlenden Piepser liegen manchmal auch einfach daran, das gar kein Lautsprecher angeschlossen ist, meist haben aktuelle Bretter diesen fest aufgelötet oder das Ding liegt bei, sonst habe ich dafür noch einen zum Stecken für alle Fälle:

http://www.ebay.de/itm/PC-Speaker-Lautsprecher-intern-neu-/230806523673?pt=DE_Computing_Lautsprecher&hash=item35bd240f19

Zu den Elkos:

Das Löten macht den Dingern eigentlich nichts aus, der kurze Moment des Erhitzens und die Wärmeableitung über die Platine sollten genügen, um den Elko unbeschadet ein- oder auszulöten.
Wirklich testen läßt sich so ein Teil m.E. auch nur mit Meßgeräten, die alleine aus preislicher Sicht für den Hausgebrauch uninteressant sind;-)
Und alte Elkos, die schon zig Meter auf der Piste weg haben, würde ich nicht mehr verbauen, dafür sind die Dinger neu eigentlich zu billig, als das es sich lohnt wegen der paar Cent das Ausfallrisiko gleich wieder mit einzubauen. Letzten Endes können gequollene oder ausgelaufene noch irgendwie funktionieren und optisch scheinbar gesunde bereits furztrocken sein innen, weil sich das Elektrolyt spurlos verflüchtigt hat.

Zu den Lüftern:

Das "Aufheulen" an sich ist m.E. auch normal, weil beim Einschalten erst einmal die volle Drehzahl "abgefragt" wird, übernimmt dann das BIOS, Betriebssystem oder die Software einer Lüftersteuerung, dann wird der Lüfter temperaturabhängig über die Sensorwerte geregelt, wobei da je nach Implementierung auch manchmal ganz schöner Quark dabei herauskommt, wenn die Temperaturkurve schlecht implementiert wurde.

Macht der Lüfter dagegen mehr Krach als im Neuzustand, ist er sicher verschmutzt oder die Lager am Ende, gerade die kleinen Chipsatz- oder Grafiklüfter sind da am ehesten Opfer. Chipsatzkühler tausche ich eigentlich dann immer gegen passive aus.

fakiauso
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InvisibleBot hostinosti

„OK, danke nochmal für die fachmännische Beratung - auch an ...“

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ich habe auf dem einen PC auf dem Grafikchip einen zusätzlichen Lüfter drauf. Wenn ich den PC anwerfe, dann macht das Ding ein Krach, nach einer Weile beruhigt sich das Ding wieder und läuft dann leiser.
Meinst Du mit Krach ein normales gleichmäßiges Lüftergeräusch (Surren, Fauchen etc.) oder ist es ein ungleichmäßiges Geräusch? In letzterem Fall ist das Lager des Lüfters defekt und er wird bald ganz ausfallen.

Ist es ein gleichmäßiges Geräusch, wird es schwierig. Die Hersteller von Grafikkarten sparen gern beim Kühler oder bei einer vernünftigen Einstellung der Drehzahlprofile - oder beidem. Dass das Geräusch bei Dir leiser wird - wenn das Betriebssystem gestartet ist, oder? - bedeutet dass der Grafiktreiber den Kühler herunterregelt, sobald er geladen wird.

Dann gibts 2 Möglichkeiten: Kühler austauschen gegen ein leiseres Modell (gibts für viele Karten zum Nachrüsten) oder das Temperatur-/Drehzahlprofil der Karte nachjustieren. Beides ist mit Garantieverlust der Grafikkarte verbunden.

Schreib mal was genau das für eine Grafikkarte ist (Hersteller und Modell, meist ist irgendwo auf der Platine eine Art Seriennummer, über die man das rausbekommt) dann kann man was genaueres sagen.
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hostinosti InvisibleBot

„Meinst Du mit Krach ein normales gleichmäßiges ...“

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hab mich vielleicht falsch ausgedrückt. - ich meine nicht die Grafikkarte. Auf dem Board ist doch ein Grafikchip, und auf dem sitzt so ein kleinerer Kühler. Und wenn ich den PC das 1. mal anmache, dann jault das Ding zunächst hoch, als wenn ein Düsenjäger startet - geht dann wohl in die höchste Drehzahl, dann nach einer Weil beruhigt er sich wieder, vielleicht weil dann die Drehzahl durch das Betriebssytem oder BIOS wieder runtergeregelt wird. Und dann scheint er normal zu laufen. Es tritt immer nur beim ersten Starten des PCs auf. Starte ich den PC zwischenzeitlich neu, also, nachdem der PC eine Weile gelaufen ist, dann ist das Geräusch weg, der Lüfter scheint dann normal zu laufen. Dasselbe hatte ich auch schon bei einem anderen PC, bei dem A7V133. Habe aber auch schon gegoogelt, es soll allgemein bekannt sein, dass diese Lüfter ziemlich laut sind. Deshalb soll man sich normalerweise nach Boards umschauen, wo die Grafikchips selbstkühlend sind. Naja, aber das kann ich mir ja schlecht aussuchen, wenn ich von jemanden ein Board bekomme, oder eine PC zum Rumfriemeln oder Aufrüsten.

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InvisibleBot hostinosti

„hab mich vielleicht falsch ausgedrückt. - ich meine nicht ...“

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OK, dazu hat fakiauso schon was geschrieben. Den von ihm empfohlenen passiven Chipsatzkühler von Zalman habe ich auch schon verwendet um PCs mit nervigen aktiven Kühlern zu beruhigen.

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hostinosti InvisibleBot

„OK, dazu hat fakiauso schon was geschrieben. Den von ihm ...“

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Alles klar, ich denke ich habe jetzt erst mal wieder genug Infos die mich weiterbringen. Danke nochmals.

Gruss Hostinosti

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fakiauso hostinosti

„OK, danke nochmal für die fachmännische Beratung - auch an ...“

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Nachsatz

Jetzt habe ich doch glatt den ersten Teil der Frage übersehen, Du kannst die Lüfter sicher verwenden, wenn die Anschlüsse passen, allerdings laufen die dann eben immer mit Vollgas.

Von diesem Lüfter, der so herumsurrt, kannst Du ein Bildchen hier einsetzen, dann wissen wir wenigstens genau, was das für ein Teil ist.

fakiauso

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