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Deppenränder in Excel, oder - warum in C3 beginnen?

Olaf19 / 29 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen!

Nachdem in den vergangenen Jahren mächtig abgelästert wurde über Deppenapostroph und Deppenleerzeichen, gelegentlich auch über Deppenanführungszeichen, habe ich in letzter Zeit schon wieder eine neue Marotte entdeckt: die Deppenränder.

Dieses neue Spielzeug hat einen Vorzug: es ist ausschließlich in Tabellenkalkulationen benutzbar. Und es hat nichts mit Rechtschreibung zu tun. Aber in letzter Zeit erhalte ich immer häufiger von Kollegen Excel-Arbeitsmappen, bei denen die komplette Spalte A sowie Zeile 1 weiß und inhaltsfrei bleiben. Beschriftungen für Spalten und ggfs. Zeilen stehen also in Zeile 2 resp. Spalte B. Die eigentlichen Inhalte beginnen somit erst im Feld C3.

Was meint ihr - gibt es irgendeinen vernünftigen Grund, mit der Spaltenbeschriftung nicht in Zeile 1 zu beginnen, und mit den Inhalten nicht ab Spalte A? Ist doch DAU-Kram, oder? Hab ich was verpasst?

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Bergi2002 Olaf19

„Deppenränder in Excel, oder - warum in C3 beginnen?“

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Servus Olaf,

aus eigener Erfahrung mit Kollegen kann ich berichten, dass dies viele gerne "aus optischen Gründen" machen, da sie a) nicht mit der Layoutfunktion mit Excel 2010 (und ff.) umgehen können bzw. b) - O-TON "ein bisschen mehr Platz zum Papier-Rand haben, damit man da noch was hinschreiben kann".

Wie gesagt, man kann das auch ganz einfach über Seitenlayout => "Ränder" und so abbilden, aber wenn man nicht weiß wie, dann benutzt man halt auch gerne mal in Word 30 Mal die Leertaste, damit das Wort auch dahin auf die Seite kommt, wo es dann hin soll....

Nenn es Lernresistenz, Bequemlichkeit..... ich nenne es "Platz-Verschwendung" Zunge raus

BG, Bergi2002

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Olaf19 Bergi2002

„Servus Olaf, aus eigener Erfahrung mit Kollegen kann ich ...“

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Moin again,

Platz hätte man ja genug bei 16k+ Spalten und 1 Mio+ Zeilen - ich finde nur, dass das total komisch aussieht. Vor allem deutet es darauf hin, dass sich die Leutz anscheinend in Excel nicht richtig wohlfühlen und ziemlich an Word kleben.

In jedem Fall ist der Weg zu "vernünftigen Rändern" in Excel alles andere als kompliziert und steinig - Seitenlayout im Menü, und das war's schon...

CU
Olaf

 

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Borlander Bergi2002

„Servus Olaf, aus eigener Erfahrung mit Kollegen kann ich ...“

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"aus optischen Gründen"

Wobei ich den Eindruck habe, dass das von Olaf beschriebene Phänomen vor allem in Dokumenten auftritt die nur für Bildschirmwiedergabe vorgesehen sehen und bei denen es z.B. "stört", dass die oberen und linken Zellränder sonst nicht sichtbar wären.

GrußBorlander

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Olaf19 Borlander

„Wobei ich den Eindruck habe, dass das von Olaf beschriebene ...“

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vor allem in Dokumenten auftritt die nur für Bildschirmwiedergabe vorgesehen sehen und bei denen es z.B. "stört", dass die oberen und linken Zellränder sonst nicht sichtbar wären.

Zum ersten Teil des Satzes: Ja. Die Daten sollten von anderen Kollegen ggfs ergänzt und/oder weiter verarbeitet werden, ein Ausdrucken wäre in den meisten Fällen Papierverschwendung gewesen.

Mich wundert nur, dass der nicht vorhandene Rand die Leute stört. Eine Exceltabelle ist ja weder ein Buch noch ein Stück Papier noch ein Worddokument. Aber die Menschen ticken eben alle etwas verschieden...

CU
Olaf

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Kabelschrat Olaf19

„Zum ersten Teil des Satzes: Ja. Die Daten sollten von ...“

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Hallo Olaf,

Mich wundert nur, dass der nicht vorhandene Rand die Leute stört.

Wenn man die ausdruckt und abheftet, ist ein Rand vorteilhaft.

Manchmal frag ich mich, ob die Welt von klugen Köpfen regiert wird, die uns zum Narren halten oder von Schwachköpfen die es ernst meinen. M. Twain
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mawe2 Olaf19

„Deppenränder in Excel, oder - warum in C3 beginnen?“

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Da hätte ich auch noch was beizusteuern: Deppenrahmen!

Also die ganze Seite wird mit einem einheitlichen Rahmenraster überzogen, weil man nicht weiß, wie man Rahmen individuell und differenziert festlegen kann.

Oder wie wär's mit: Deppenmaßeinheiten?

Statt Maßeinheiten wie "km" oder "kWh" per benutzerdefiniertem Zahlenformat direkt in der Zelle darzustellen, wird in der Zelle nur das Standard-Zahlenformat verwendet und die Maßeinheit wird in die benachbarte Zelle geschrieben, was dann im Zusammenhang mit den Deppenrahmen richtig blöd aussieht. Oder man schreibt sie als Text mit in die Zelle, so dass mit dem Zelleninhalt nicht mehr gerechnet werden kann.

Gern wird auch mit Deppenleerspalten /-zeilen gearbeitet (analog zu den Deppenrändern), weil man nicht weiß, wie man eine Spaltenbreite / Zeilenhöhe korrekt einstellt.

U.u.u.

Ich führe seit über 20 Jahren (u.a.) Excel-Kurse durch und habe so ziemlich alle Scheußlichkeiten erlebt, die man mit dem Programm layouttechnisch verbrechen kann! :-)

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 mawe2

„Da hätte ich auch noch was beizusteuern: Deppenrahmen! Also ...“

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Ich führe seit über 20 Jahren (u.a.) Excel-Kurse durch und habe so ziemlich alle Scheußlichkeiten erlebt, die man mit dem Programm layouttechnisch verbrechen kann! :-)

Das kann man laut sagen - du bist ja mit allen Wassern gewaschen :-)

Beim Deppenrahmen fällt mir noch die Deppenfarbe ein *g*: ganze Zeile markiert, eingefärbt, und der S/W-Laserdrucker gibt nach dem gewünschten Bereich noch 100 leere Seiten mit einem grauen Streifen aus, weil er "denkt", er muss die Farbe mitdrucken.

Statt Maßeinheiten wie "km" oder "kWh" per benutzerdefiniertem Zahlenformat direkt in der Zelle darzustellen, wird in der Zelle nur das Standard-Zahlenformat verwendet und die Maßeinheit wird in die benachbarte Zelle geschrieben, was dann im Zusammenhang mit den Deppenrahmen richtig blöd aussieht.

Das mache ich gelegentlich so, wenn ich Preislisten aus SAP herunterlade. Da steht immer in einer Spalte der Preis in Cent(!) - muss man später also durch 100 teilen - und in der Spalte daneben die Währung. Allerdings achte ich dann peinlichst darauf, den vertikalen Rahmenteil weiß zu machen, so dass die Illusion entsteht, Preis und Währung bildeten eine Einheit.

Ganz schlimm finde ich die von dir angesprochene Kombination aus beidem in einer Zelle, also Preis und Währung zu verketten. Da hilft nur: Daten, Text in Spalten, getrennt, Trennzeichen = Leerzeichen.

Greetz
Olaf

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Borlander Olaf19

„Das kann man laut sagen - du bist ja mit allen Wassern ...“

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Beim Deppenrahmen fällt mir noch die Deppenfarbe ein *g*: ganze Zeile markiert, eingefärbt, und der S/W-Laserdrucker gibt nach dem gewünschten Bereich noch 100 leere Seiten mit einem grauen Streifen aus, weil er "denkt", er muss die Farbe mitdrucken.

Dann wurde aber an anderer Stelle gemurkst und noch irgendwas dort eingetragen. Automatisch bestimmt Excel den Druckbereich auf Basis der Zellen mit Inhalt. Ganze Zeilen zu formatieren halte ich übrigens für sauberer als nur die Zeilen der Spalte mit Inhalt.

Ich habe es noch nie erlebt, dass durch Formatieren einer ganzen Zeile oder Spalte mehr gedruckt wurde.

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mawe2 Borlander

„Dann wurde aber an anderer Stelle gemurkst und noch ...“

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Ich habe es noch nie erlebt, dass durch Formatieren einer ganzen Zeile oder Spalte mehr gedruckt wurde.

Das war bei früheren Versionen von Excel (3.0 / 4.0 / 5.0 ... ) vollkommen üblich. Zumindest wenn Rahmen und / oder Füllungen über den Bereich, der mit Inhalten gefüllt war, hinausgingen.

Ich weiß nicht mehr genau wann das geändert wurde, ist aber schon etwas länger her.

Und auch bei einem aktuellen Excel kann es Dir passieren, dass der automatisch festgelegte Druckbereich nicht stimmt. Man kann (muss) ihn dann manuell festlegen. Aber das ist demjenigen, der die falsche Formatierung anwendet dann i.d.R. ja auch wieder unbekannt.

Ganze Zeilen zu formatieren halte ich übrigens für sauberer als nur die Zeilen der Spalte mit Inhalt.

Warum?

Gruß, mawe2

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Borlander mawe2

„Das war bei früheren Versionen von Excel 3.0 / 4.0 / 5.0 ...“

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Das war bei früheren Versionen von Excel (3.0 / 4.0 / 5.0 ... ) vollkommen üblich.

Kann ich auch aus meinen damaligen Erlebnissen (Excel 4 und 5) allerdings auch nicht mehr bestätigen. Zumindest nicht wenn Du Formatierungen auf komplette Zeilen oder Spalten anwendest. Bei einzelnen Zellen oder begrenzten Zellbereichen mag das was anderes sein.

Und auch bei einem aktuellen Excel kann es Dir passieren, dass der automatisch festgelegte Druckbereich nicht stimmt.

Wann passiert das bei Dir?

Warum ich das Formatieren ganzer Zeilen oder Spalten für sauberer halte: Weil Du dann ohne Anpassung der Formatierung weitere Inhalte ergänzen kannst.

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mawe2 Borlander

„Kann ich auch aus meinen damaligen Erlebnissen Excel 4 und ...“

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Wann passiert das bei Dir?

Folgendes Szenario (in Excel 2010):

- Excel-Neustart
- im neuen, leeren Arbeitsblatt (z.B.) zur Zelle Z1 gehen, dort eine 1 eintragen
- den Inhalt der Zelle Z1 wieder löschen

- jetzt (z.B.) in Zelle A1 eine 1 eintragen
- Seitenansicht zeigt an, dass genau eine Seite gedruckt wird

- jetzt die Zellen A1 bis (z.B.) G1 mit Rahmen versehen
- Seitenansicht zeigt an, dass genau eine Seite gedruckt wird

- jetzt die gesamte Zeile A mit Rahmen versehen
- Seitenansicht zeigt an, dass vier Seiten gedruckt werden

Und das passiert, obwohl in keiner Zelle außer in A1 Inhalte drin stehen.

Spätestens jetzt hat der Laie, der mit Druckbereichen, Löschen von nicht benötigten Spalten usw. nicht vertraut ist, das Problem, dass ihm beim Ausdruck vier Blätter veraucht werden, obwohl er nur auf einem Blatt Inhalte hat, die er ausgeben will. 3 Blätter werden verschwendet.

Gibt man dem Laien den Ratschlag, nur die Zellen mit rahmen zu versehen, die inhaltlich auch relevant sind (und eben nicht die gesamte Zeile A), wird nur eine Seite gedruckt.

Warum ich das Formatieren ganzer Zeilen oder Spalten für sauberer halte: Weil Du dann ohne Anpassung der Formatierung weitere Inhalte ergänzen kannst.

Für mich gilt folgender Grundsatz: Immer zuerst die Inhalte, dann die Formate. Bevor nicht alle Inhalte da sind, lohnt sich ein Formatieren nicht wirklich. Und wenn alle Inhalte da sind, kann man genau diese Zellen formatieren (und keine anderen, überflüssigen Zellen).

Gruß, mawe2

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Borlander mawe2

„Folgendes Szenario in Excel 2010 : - Excel-Neustart - im ...“

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- im neuen, leeren Arbeitsblatt (z.B.) zur Zelle Z1 gehen, dort eine 1 eintragen - den Inhalt der Zelle Z1 wieder löschen

Damit wurde die Zelle bearbeitet. Wenn Du mit Rückgängig arbeitest schaut es anders aus.

Bevor nicht alle Inhalte da sind, lohnt sich ein Formatieren nicht wirklich.

Inhalte werden in Deinen Dokumenten also später Grundsätzlich nicht ergänzt?

Die Formatierung kann übrigens auch gerade dann hilfreich sein, wenn man von Dritten strukturierte Daten benötigt, diese jedoch nicht selbst in der Lage wären diese ohne eine klar vorgegebene Struktur zu liefern. Und da lässt sich vorher dann nicht eingrenzen wie viele Zeilen man exakt benötigt.

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mawe2 Borlander

„Damit wurde die Zelle bearbeitet. Wenn Du mit Rückgängig ...“

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Damit wurde die Zelle bearbeitet. Wenn Du mit Rückgängig arbeitest schaut es anders aus.

Es geht doch darum, dass sowas in der Praxis eben einfach mal passiert. Und es ist dem jeweiligen Benutzer dann i.d.R. nicht bewusst, dass dort (Z1) vorher mal etwas stand, was ihm jetzt (obwohl es nicht mehr da ist) Probleme bereitet. Wenn man ihm aber sagt, dass er nur dort formatieren soll, wo er auch Inhalte hat, dann hat er das Problem eben gar nicht erst!

Vielleicht hat der Benutzer die Datei selber gar nicht erstellt, hat also von der Vorgeschichte keine Ahnung, muss aber nun damit weiter arbeiten.

Inhalte werden in Deinen Dokumenten also später Grundsätzlich nicht ergänzt?

Doch, schon. Es wird aber eher die Ausnahme sein, dass sich dann strukturell (also z.B. zusätzliche Spalten ergänzen) noch Wesentliches ändert. Wenn das nötig ist, war die vorherige Planung und Konzeption der Tabelle unvollständig bzw. nicht sachgerecht.

Da ich außer mit Excel auch noch viel mit Datenbanken arbeite, ist mir der Grundsatz, dass man die wesentlichen Strukturen vorher entwirft, so vertraut, dass ich ihn auch in anderen Programmen befolge. Diese Arbeitsweise hat sich bewährt. Dass gelegentlich trotzdem noch strukturelle Änderungen im Nachgang gemacht werden müssen, ändert daran nichts.

Die Formatierung kann übrigens auch gerade dann hilfreich sein, wenn man von Dritten strukturierte Daten benötigt, diese jedoch nicht selbst in der Lage wären diese ohne eine klar vorgegebene Struktur zu liefern.

Das ist richtig. In solchen Fällen formatiere ich die Tabellen natürlich auch schon, bevor ich sie von anderen mit Inhalten ausfüllen lasse.

Dann sind aber auch bei mir schon vorher (Dummy-)Daten drin, damit ich die Auswirkungen der Formatierungen schon vorher kontrollieren kann. Mit leeren Zellen ist das schwer möglich. Die Dummy-Daten werden dann entfernt, bevor die Datei zum Ausfüllen an andere weitergegeben wird.

Gruß, mawe2

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Borlander mawe2

„Es geht doch darum, dass sowas in der Praxis eben einfach ...“

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Doch, schon. Es wird aber eher die Ausnahme sein, dass sich dann strukturell (also z.B. zusätzliche Spalten ergänzen) noch Wesentliches ändert. Wenn das nötig ist, war die vorherige Planung und Konzeption der Tabelle unvollständig bzw. nicht sachgerecht.

Es kann auch einfach eine zweidimensionale Matrix-Struktur gewünscht sein…

Da ich außer mit Excel auch noch viel mit Datenbanken arbeite, ist mir der Grundsatz, dass man die wesentlichen Strukturen vorher entwirft, so vertraut, dass ich ihn auch in anderen Programmen befolge.

Dann sollte Dir aber eigentlich auch bewusset sein, dass eine Excel-Tabelle nun gerade keine normalisierte Datenbanktabelle darstellt. Und es ist in der Praxis nicht so exotisch, dass man in Excel-Tabellen auch mal n:m-Beziehungen abbildet.

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Olaf19 mawe2

„Folgendes Szenario in Excel 2010 : - Excel-Neustart - im ...“

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Für mich gilt folgender Grundsatz: Immer zuerst die Inhalte, dann die Formate.

Kommt drauf an, finde ich. Problematisch ist auf jeden Fall, wenn man allzu frühzeitig anfängt, die Umrandungen zu ziehen, jedenfalls dann, wenn Rahmen verschiedener Strichstärken sich gegenseitig überlagern. Da kommt man irgendwann an einen Punkt, wo nur noch hilft: alle Rahmen wegmachen und neu zeichnen. Bei Schriftattributen oder Farben ist das deutlich unkritischer.

In jedem Fall ist es schon so, wie Borlander sagt - gerade wenn man Excelsheets an Kollegen zur weiteren Bearbeitung weiterreicht, ist nicht zu vermeiden, dass noch Zeilen und vor allem Spalten ergänzt werden.

CU
Olaf

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mawe2 Olaf19

„Kommt drauf an, finde ich. Problematisch ist auf jeden ...“

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Problematisch ist auf jeden Fall, wenn man allzu frühzeitig anfängt, die Umrandungen zu ziehen, jedenfalls dann, wenn Rahmen verschiedener Strichstärken sich gegenseitig überlagern. Da kommt man irgendwann an einen Punkt, wo nur noch hilft: alle Rahmen wegmachen und neu zeichnen.

Eben. Wenn man zu zeitig (im Erstellungsprozess) anfängt zu formatieren, macht man bestimmte Arbeiten doppelt. Das lässt sich vermeiden.

Bei Schriftattributen oder Farben ist das deutlich unkritischer.

Mag sein. Aber zumindest die Schrift kann man sowieso erst sinnvoll formatieren, wenn Inhalt vorhanden ist. Zumindest, wenn man auf WYSIWYG Wert legt. Hintergrundfarben verlangen das nicht, machen aber beim weiteren Ausfüllen der Zellen Probleme.

gerade wenn man Excelsheets an Kollegen zur weiteren Bearbeitung weiterreicht, ist nicht zu vermeiden, dass noch Zeilen und vor allem Spalten ergänzt werden.

Doch, das kann man schon vermeiden. Z.B., indem Zellen gesperrt werden.

Es kommt immer auf den Einzelfall an, was in einer Excel-Kalkulation passieren soll, wie damit umgegangen werden soll und wie andere Nutzer damit weiter arbeiten werden. Alles ist möglich...

Das Problem, dass unnötig formatierte Bereiche unnötige Seiten im Ausdruck belegen, ist jedenfalls immer noch latent (auch wenn es nicht mehr so zwingend ist wie früher) und führt bei wenig geschulten Excel-Nutzern regelmäßig zu Papierverschwendung.

Gruß, mawe2

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Olaf19 mawe2

„Eben. Wenn man zu zeitig im Erstellungsprozess anfängt zu ...“

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Doch, das kann man schon vermeiden. Z.B., indem Zellen gesperrt werden.

Klar kann man das machen :-) Wenn man den Kollegen aber das Excelsheet weiterleitet mit der Bitte, füll doch mal die Spalten R, S, T, U mit den aktuellen Lieferzeiten, Preisen, Preismodellen, Bemerkungen aus, dann ist es eher kontraproduktiv wenn die fraglichen Spalten dann fieserweise gesperrt sind *g*.

Das Problem, dass unnötig formatierte Bereiche unnötige Seiten im Ausdruck belegen, ist jedenfalls immer noch latent (auch wenn es nicht mehr so zwingend ist wie früher) und führt bei wenig geschulten Excel-Nutzern regelmäßig zu Papierverschwendung.

Ich glaub, das probier ich morgen in der Firma gleich mal aus...

CU
Olaf

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mawe2 Olaf19

„Klar kann man das machen :- Wenn man den Kollegen aber das ...“

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Wenn man den Kollegen aber das Excelsheet weiterleitet mit der Bitte, füll doch mal die Spalten R, S, T, U mit den aktuellen Lieferzeiten, Preisen, Preismodellen, Bemerkungen aus, dann ist es eher kontraproduktiv wenn die fraglichen Spalten dann fieserweise gesperrt sind *g*.

Ich würde natürlich genau die Komplementärmenge sperren und nicht die Spalten, die ausgefüllt werden sollen!

Gruß, mawe2

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Olaf19 mawe2

„Ich würde natürlich genau die Komplementärmenge sperren ...“

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Ich würde natürlich genau die Komplementärmenge sperren und nicht die Spalten, die ausgefüllt werden sollen!

Naja, es läuft bei uns eher so, dass andere die Originaldatei erstellen und von mir dazu ergänzendes Datenmaterial anfordern. Wenn ich die Datei in die Finger kriege, sind Formatierungs-Bausünden wie oben erörtert oder auch die überflüssigen, hässlichen Ränder also längst schon da ;-)

CU
Olaf

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Borlander mawe2

„Eben. Wenn man zu zeitig im Erstellungsprozess anfängt zu ...“

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Doch, das kann man schon vermeiden. Z.B., indem Zellen gesperrt werden.

Wenn Du das Ergänzen von Zeilen oder Spalten unterbindest, dann führt das im Zweifelsfall dazu, dass Daten nicht mehr sauber Strukturiert eingetragen werden und z.B. Inhalte die eigentlich in zwei Spalten eingetragen werden sollten zusammen in einer stehen.

Papierverschwendung

Tendenziell ist das unnötige Ausdrucken der Hauptgrund von Papierverschwendung. Ich verstehe nicht warum die Menschen sich Seitenweise Tabellen ausdrucken um dann anschließend auf Papier Kommentare dort einzutragen. Das kann man direkt im Dokument machen und hat dann alles beisammen.

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mawe2 Borlander

„Wenn Du das Ergänzen von Zeilen oder Spalten unterbindest, ...“

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Wenn Du das Ergänzen von Zeilen oder Spalten unterbindest, dann führt das im Zweifelsfall dazu, dass Daten nicht mehr sauber Strukturiert eingetragen werden

Ganz im Gegenteil!

Das Ergänzen von Spalten wird ja gerade deswegen unterbunden, dass eine gewisse vorher definierte Struktur (z.B. Schnittstelle für Folgeverfahren) nicht durcheinandergebracht wird. Wenn man darauf verzichtet, kann die Weiterverarbeitung längerer Listen zu einem puren Glücksspiel ausarten!

und z.B. Inhalte die eigentlich in zwei Spalten eingetragen werden sollten zusammen in einer stehen.

Das wird - soweit in Excel möglich - mit entsprechenden Prüfungen verhindert.

Und ja: Wenn ein Benutzer Mist in eine Excel-Tabelle eintragen will, kann man das kaum zuverlässig verhindern. Man kann aber einiges tun, damit konsistente Daten geliefert werden.

Ich verstehe nicht warum die Menschen sich Seitenweise Tabellen ausdrucken um dann anschließend auf Papier Kommentare dort einzutragen.

Das verstehe ich auch nicht. Ich würde sagen, dass 90 bis 95 % aller Verwaltungsaufgaben inzwischen papierlos erledigt werden könnten. Die Realität sieht leider ganz anders aus.

Gruß, mawe2

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Borlander mawe2

„Ganz im Gegenteil! Das Ergänzen von Spalten wird ja gerade ...“

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z.B. Schnittstelle für Folgeverfahren […] Wenn man darauf verzichtet, kann die Weiterverarbeitung längerer Listen zu einem puren Glücksspiel ausarten!

Excel-Tabellen als Schnittstelle sind in jedem Fall ein Glücksspiel.

Aber nicht jede (semi)strukturierte Datensammlung muss auch auf eine Schnittstelle abgebildet werden.

Gruß
Borlander

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neanderix mawe2

„Ganz im Gegenteil! Das Ergänzen von Spalten wird ja gerade ...“

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>>Das verstehe ich auch nicht. Ich würde sagen, dass 90 bis 95 % aller Verwaltungsaufgaben inzwischen papierlos erledigt werden könnten. Die Realität sieht leider ganz anders aus.<<

Ich hatte mal einen Kollegen, der druckte sich jede email und jede Tabelle, die wir erhielten, aus und heftete diese fein säuberlich ab (ok, eMails mit Arbeitsaufträgen wurden nach einer Woche entsorgt).

"Sonst verliere ich den Überblick".

Volker

Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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Olaf19 neanderix

„Das verstehe ich auch nicht. Ich würde sagen, dass 90 bis ...“

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Ich hatte mal einen Kollegen, der druckte sich jede email und jede Tabelle, die wir erhielten, aus und heftete diese fein säuberlich ab (ok, eMails mit Arbeitsaufträgen wurden nach einer Woche entsorgt).

Das haben zwei Kolleginnen von mir auch gemacht, bis zu ihrer Pensionierung 2007/2008. Heute macht das bei uns - afaik - niemand mehr. Dieser Papier-in-Ordner-Abheftungswahn scheint sich auf längere Sicht wohl "biologisch zu erledigen" (etwas zynisch formuliert - aber es ist wahrscheinlich so).

Prinzipiell sind Drucker nach wir sehr nützliche Büro-Geräte. Nur muss man nicht prinzipiell alles einmal zu Papier bringen, was man je auf dem Bildschirm gesehen hat. Das scheint bei manchen einfach nur eine schlechte Angewohnheit zu sein.

CU
Olaf

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Olaf19 Borlander

„Dann wurde aber an anderer Stelle gemurkst und noch ...“

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Ich habe es noch nie erlebt, dass durch Formatieren einer ganzen Zeile oder Spalte mehr gedruckt wurde.

Es ist tatsächlich so, wie mawe sagt: es ist schon sehr sehr lange her, dass ich so etwas erlebt habe, afair länger als 10 Jahre. Ist also durchaus möglich, dass es inzwischen abgestellt wurde und ich es nur noch nicht bemerkt habe, weil ich seither immer peinlichst darauf achte, dass entweder ein Druckbereich vordefiniert ist oder aber darauf, dass - wenn ich schon die ganze Tabelle drucke - nur die Bereiche ausgefüllt sind, die auch ausgefüllt sein sollen.

Ansonsten war es tatsächlich nur die Farbe oder ggfs. ein Zellrahmen, die die gigantische Papierverschwendung ausgelöst hatte. Irgendwelche Werte waren da nicht eintragen.

CU
Olaf

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neanderix Olaf19

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>>Was meint ihr - gibt es irgendeinen vernünftigen Grund, mit der Spaltenbeschriftung nicht in Zeile 1 zu beginnen, und mit den Inhalten nicht ab Spalte A? Ist doch DAU-Kram, oder? Hab ich was verpasst?<<

Den gibt es durchaus, allerdings nur in der Bearbeitungsphase:

Fängst du direkt in A1 an, kannst du später, wenn du Umrahmungen erstellst nicht mehr wirklich erkennen, ob nun Der Aussenrahmen komplett geglückt ist usw.

Um das zu erkennen, müsstest du zwischen der Tabellenblattansicht und der Layoutansicht hin- und her schalten, was lästig ist und den Arbeitsflüss stört.

Daher habe ich mir angewöhnt, meine Arbeit in B2 zu beginnen - und wenn alles fertig ist, die leere Spalte A und die leere Zeile 1 zu löschen.

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Olaf19 neanderix

„Was meint ihr - gibt es irgendeinen vernünftigen Grund, ...“

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Fängst du direkt in A1 an, kannst du später, wenn du Umrahmungen erstellst nicht mehr wirklich erkennen, ob nun Der Aussenrahmen komplett geglückt ist usw.

Das stimmt.

Daher habe ich mir angewöhnt, meine Arbeit in B2 zu beginnen - und wenn alles fertig ist, die leere Spalte A und die leere Zeile 1 zu löschen.

Ich mache das etwas anders: ich beginne wie üblich in A1, und sollte ich bezüglich eines etwaigen Außenrahmens Bedenken haben, füge ich "mal ganz kurz" ganz oben und ganz links je 1 Spalte/Zelle ein, nur um mich davon zu überzeugen, ob der Rahmen auch wirklich gut aussieht. Danach haue ich diese Leerbereiche aber sofort wieder weg...

Gerade vorgestern habe ich das einmal wieder gemacht und musste spontan an diesen Thread denken. Es fühlte sich so ein wenig an, als habe ich mich selber Lügen gestraft...

CU
Olaf

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mawe2 Olaf19

„Das stimmt. Ich mache das etwas anders: ich beginne wie ...“

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Es fühlte sich so ein wenig an, als habe ich mich selber Lügen gestraft...

Ich würde sagen: Es kommt drauf an, "was hinten rauskommt"!

Also zur allgemeinen Beurteilung oder Kritik sollte das Endergebnis der Bemühungen herangezogen werden. Zwischenschritte sind noch keine endgültigen Lösungen.

Dass die Kalkulation vor der Fertigstellung noch nicht fertig ist, wird man kaum als berechtigte Kritik gelten lassen können.

Aber wenn jemand so einen unfertigen Mist dann abliefert und anderen damit die Weiterarbeit erschwert, dass kann man das auch kritisieren.

Gruß, mawe2

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Olaf19 mawe2

„Ich würde sagen: Es kommt drauf an, was hinten rauskommt ! ...“

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Ich würde sagen: Es kommt drauf an, "was hinten rauskommt"!

Das würde zumindest Helmut Kohl so formulieren :-D

sollte das Endergebnis der Bemühungen herangezogen werden. Zwischenschritte sind noch keine endgültigen Lösungen.

Genau. Deswegen habe ich auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich meinen Außenrahmen-Check durchführe.

Aber wenn jemand so einen unfertigen Mist dann abliefert und anderen damit die Weiterarbeit erschwert, dass kann man das auch kritisieren.

Sagen wir so: wenn ich so etwas in die Finger bekomme und weiter damit arbeiten soll, dann schneide ich als erstes diese albernen Zusatzränder weg. Das ist in 5 Sekunden erledigt.

Es ist nur so - es lässt gewisse Rückschlüsse auf den Absender zu, auf seine EDV-Kenntnisse oder schlicht "wie er tickt". Auf mich wirken solche Mätzchen immer ein wenig - unbedarft.

CU
Olaf

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