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Ist schon merkwürdig...

hjb / 19 Antworten / Baumansicht Nickles

Als der Tankrabatt eingeführt wurde, mussten von den Tankstellen erst die alten Bestände von teuer eingekauften Kraftstoffen abverkauft werden, welche sich noch in den Tank befanden. Dadurch hat sich die "Verbilligung" der Kraftstoffe bekanntlich um Tage bzw. Wochen verzögert

Seit gestern fällt nun dieser Rabatt weg - und ganz plötzlich, sozusagen "über Nacht", ist der vorher billig eingekauft Sprit ausverkauft und die Preise gehen sofort hoch.

Ich hatte ja eigentlich erwartet, dass ich noch ein paar Tage oder Wochen den billigeren Sprit tanken könnte, halt so, wie des umgekehrt bei Einführung des Rabattes war und dieser billigere Sprit erstmal aus den Tanks verkauft wird und die Preiserhöhung erst dann in Kraft tritt, wenn der teurere Sprit da reingefüllt wird.....

Wer in diesem Beitrag Anzeichen von Ironie findet, der darf sie behalten!

Das Verrueckte an den westlichen Werten ist, dass der Westen sie anderen Laendern aufzwingt, sich selbst aber nicht daran haelt.
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schoppes hjb „Ist schon merkwürdig...“
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Was ist daran merkwürdig, Heinz?
Wer das nicht vorausgesehen hat, glaubt auch an den Weihnachtsmann (um Omega24 zu zitieren).

Wer einige Kanister in den "Billigzeiten" ... *hüstel, hüstel* ... nicht gefüllt hat, ist selber Schuld!

Erwin

PS:
Wenn ich richtig informiert bin, ist das Lagervolumen an Sprit in den Bundesländern unterschiedlich (habe im Moment keinen Bock das zu recherchieren).

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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Andreas42 schoppes „Was ist daran merkwürdig, Heinz? Wer das nicht vorausgesehen hat, glaubt auch an den Weihnachtsmann um Omega24 zu zitieren ...“
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Den Vogel hat bei uns dann wieder einmal ESSO abgeschossen (mit einer Bazooka, denke ich).

Das ist zwar eine Autobahn Apotheke, aber da kostete am Montagmorgen um 7:44 Uhr Diesel, E10 und E5 jeweils 2,509€.

Da müssen wilde Orgien in der Zentrale abgegangen sein. Der Höhepunkt dauerte von Null Uhr bis zum späten Vormittag, seitdem hängen die Preise erschlafft bei 2,409€ rum.

Bitte bei der Ueberweisung im Betreff "Loeschen fuer Kohle" und den Beitrag angeben. Knausern hilft nicht!
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mawe2 schoppes „Was ist daran merkwürdig, Heinz? Wer das nicht vorausgesehen hat, glaubt auch an den Weihnachtsmann um Omega24 zu zitieren ...“
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Wer einige Kanister in den "Billigzeiten" ... *hüstel, hüstel* ... nicht gefüllt hat, ist selber Schuld!

Das würde sich aber auch nur lohnen, wenn die Kosten für die Kanister niedriger wären als das Einsparpotenzial beim Sprit. Das sind sie aber nicht...

Und damit es sich wirklich lohnt, müsste man schon ein paar hundert Liter bunkern. Viel Spaß!

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schoppes mawe2 „Das würde sich aber auch nur lohnen, wenn die Kosten für die Kanister niedriger wären als das Einsparpotenzial beim ...“
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Das würde sich aber auch nur lohnen, wenn die Kosten für die Kanister niedriger wären als das Einsparpotenzial beim Sprit.

Da hast du natürlich völlig Recht.
Die Kanister (Metall) besitze ich schon seit mehreren Jahren, als sie noch 20-25 statt heute 40-50 Euro kosteten.
So habe ich schon mehrere "Billigphasen" beim Sprit ausgenutzt, z. B. Frühsommer 2020, als der Liter Super ca.1,20 € gekostet hat.
Kurz vorher hatte er den unverschämten Preis von 1,60 € erreicht ... das waren noch Zeiten! Zwinkernd

Aber der Hauptgrund, warum ich mehrere Kanister besitze, ist der, dass ich immer einen kleinen Vorrat an Super zu Hause haben möchte ... für den Notfall.

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mawe2 schoppes „Da hast du natürlich völlig Recht. Die Kanister Metall besitze ich schon seit mehreren Jahren, als sie noch 20-25 statt ...“
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Die Kanister (Metall) besitze ich schon seit mehreren Jahren, als sie noch 20-25 statt heute 40-50 Euro kosteten.

Ein Plastikkanister würde es ja vielleicht auch tun. Aber auch da kostet ein 20-Liter-Kanister z. Zt. rund 20 EUR. Da müsste die Liter-Preis-Differenz aber auch schon größer als 1 EUR sein, damit es sich (einmalig) lohnt.

Man kann aber auch nur begrenzte Mengen im Privatbereich lagern. Auch da stößt man schnell an Grenzen.

Und was nützen 20, 50 oder 100 "gesparte" Euro, wenn einem dann das eigene Haus oder die eigene Garage abbrennen???

Wichtiger als jetzt Benzinreserven anzulegen wäre es mittelfristig, sich über Wasserreserven Gedanken zu machen. Die Wasserknappheit wird sehr viel schneller existenzbedrohend werden als eine mögliche Benzinknappheit.

Allerdings braucht man dafür sehr viel größere "Kanister"...

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fakiauso mawe2 „Ein Plastikkanister würde es ja vielleicht auch tun. Aber auch da kostet ein 20-Liter-Kanister z. Zt. rund 20 EUR. Da ...“
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Und was nützen 20, 50 oder 100 "gesparte" Euro, wenn einem dann das eigene Haus oder die eigene Garage abbrennen???


Das liegt ja nun an jedem selber. Neben meiner Wenigkeit wird es noch zig Andere geben, die Benzin in handelsüblichen Mengen für Rasenmäher etc. in der Garage haben. Das geht mit Farben, Verdünnung, Aceton und allem Möglichen weiter. Für meinen Oldtimer mische ich sogar noch selber.

Das Horten von irgendwelchen Vorräten über einen bestimmten Umfang hinaus halte ich für Nonsens. Entweder hat man soviel, dass es sowieso nicht sinnvoll aufgebraucht wird oder verdirbt und bei Kraftstoff bringt einem der halbe Tank "billigen" Kraftstoffs in aller Regel auch nicht ständig über eine Teuerungsphase. Ich gehe auch nicht davon aus, dass die Plörre jetzt noch einmal signifikant billiger wird, sondern wir werden uns dauerhaft auf Preise um 2€ aufwärts einrichten können. Statt des Bohei um die Spritpreise und irgendwelche "Tankrabatte", die nie welche waren, sondern Ausgleich der Differenz zu jetzt mit öffentlichen Geldern zugunsten der Mineralölkonzerne, wäre ein ausgebauter und preiswerter ÖPNV viel sinnvoller, der z.B. auch auf dem Land das Auto zumindest in vielen Fällen verdrängen kann.

Das ist m.E. Wissen, welches längst existiert, dessen Umsetzen aber ganz ähnlich wie beim sinnvollen Ausbau der Erneuerbaren nebst Speicherkapazitäten gezielt behindert wird für den Gewinn der damit verbundenen Branchen.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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schoppes mawe2 „Ein Plastikkanister würde es ja vielleicht auch tun. Aber auch da kostet ein 20-Liter-Kanister z. Zt. rund 20 EUR. Da ...“
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Ein Plastikkanister würde es ja vielleicht auch tun.

Plastkkanister gasen aus, oder anders ausgedrückt, es stinkt nach Benzin.
Außerdem sollte man nach 10 Jahren diese Kanister entsorgen. Metallkanister nach dem Nato-Standard halten ewig.

Wasserknappheit

ist für mich kein Problem. Ich habe genügend Vorräte (reines Trinkwasser).

Das viel größere Problem: Wenn in den nächsten Monaten ein tagelanger Stromausfall droht (was immer wahrscheinlicher wird): Keine Heizung funktioniert mehr, kein Supermarkt kann öffnen, Geldautomaten streiken und die Tanke funktioniert natürlich auch nicht ohne Strom.

Dagegen ist eine mögliche Benzinknappheit nur Pipifax.

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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mawe2 schoppes „Plastkkanister gasen aus, oder anders ausgedrückt, es stinkt nach Benzin. Außerdem sollte man nach 10 Jahren diese ...“
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Plastkkanister gasen aus, oder anders ausgedrückt, es stinkt nach Benzin.

Das wusste ich nicht.

Meinen letzten Plastikkanister hatte ich vor 40 Jahren im Kofferraum.
Und da hat es sowieso immer nach Benzin gestunken... :-)

Ich habe genügend Vorräte (reines Trinkwasser).

Das ist gut. Das können bestimmt nicht viele von sich sagen.

Das viel größere Problem: Wenn in den nächsten Monaten ein tagelanger Stromausfall droht (was immer wahrscheinlicher wird): Keine Heizung funktioniert mehr, kein Supermarkt kann öffnen, Geldautomaten streiken und die Tanke funktioniert natürlich auch nicht ohne Strom.

Da hast Du natürlich recht.

Dagegen ist eine mögliche Benzinknappheit nur Pipifax.

Ganz genau...

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fakiauso schoppes „Plastkkanister gasen aus, oder anders ausgedrückt, es stinkt nach Benzin. Außerdem sollte man nach 10 Jahren diese ...“
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Das viel größere Problem: Wenn in den nächsten Monaten ein tagelanger Stromausfall droht (was immer wahrscheinlicher wird): Keine Heizung funktioniert mehr, kein Supermarkt kann öffnen, Geldautomaten streiken und die Tanke funktioniert natürlich auch nicht ohne Strom.


Warten wir es erst einmal ab. Bisher wurde immer noch nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Wieviel davon Tatsache ist, wissen wir hinterher und wenn es um Panikmache geht, sind unsere Medien auch immer zu etwas gut und diese sind nun einmal in erster Linie Sprachrohre der Macht.

Derzeit ist die Ansage, dass die AKW ihre paar GWh noch länger abfeiern sollen und da muß auch der Strom knapp werden bzw. passt das ganz gut in´s Konzept derer, die das befürworten, egal wie sinnvoll oder eher -los das ist. Ganz ähnlich ist es mit dem meinen täglichen Bullshit gib mir heute in der Version "Nordstream1 an - Nordstream 1 aus". Das ist genauso wie das Gelalle in Fukushima bei dem in jeder Nachrichtensendung tagelang das Loch im Reaktormantel gezeigt wurde, aus dem das Wasser in´s Meer lief.

Im Gegenzug haben wir trotz des gammligen Ausbaus der Erneuerbaren samt Speichern in D am Ende vielleicht noch einen Vorteil durch diese, während es z.B. in F ganz anders aussieht mit ihren überwiegenden und momentan nur zur etwa der Hälfte arbeitenden Atommeilern und dem direkten, aber ineffizientesten Heizen mit Strom. Ohne Subventionieren durch die französische Regierung wäre dort ebenfalls Schicht im Schacht bei den Preisen und die importieren jetzt schon wie die Weltmeister aus anderen Ländern.

Jetzt könnte man noch darüber philosophieren, wie sich u.a. im ländlichen Raum dezentrale Netze gegen einen größeren Stromausfall bis zum Blackout als worst case machten statt des Quasimonopols der Betreiber und dem damit verbundenen Anschluß an wenige Backbones...

Ganz ähnlich wie bei Strom ist es mit dem Wasser und da hat Böhmermann gestern wieder "geliefert";-)

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mawe2 fakiauso „Warten wir es erst einmal ab. Bisher wurde immer noch nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Wieviel davon ...“
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Ganz ähnlich wie bei Strom ist es mit dem Wasser

Gas und Strom sind teuer - aber (noch) reichlich vorhanden.

Dass das Wasser immer knapper wird, ist aber für jeden (der es sehen will) deutlich sichtbar.

Das geht es (noch) nicht um den Preis. Aber wenn Bauer Piepenbrink seine Felder nicht mehr bewässern kann, dann haben wir nicht nur beim Autowaschen ein Problem!

Und bei vielen Bauern ist das schon Realität.

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fakiauso mawe2 „Gas und Strom sind teuer - aber noch reichlich vorhanden. Dass das Wasser immer knapper wird, ist aber für jeden der es ...“
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Wird schon seine Gründe haben, dass sich die Unternehmen bereits vor Jahren ihre "Wasserrechte" auf Kosten der Allgemeinheit gesichert haben und ggf. auch noch an Mineralquellen usw. sichern. Auch da wurde das Thema lange unter den Teppich gekehrt oder Aussagen von Kritikern gegenüber der Industrie diffamiert, negiert oder als falsch deklariert wie in vielen Fällen, wo das Wohl von Mensch und Umwelt Konzerninteressen entgegen steht. Die Firmen bezahlen ja lieber "Gegenwissenschaft" statt auf den fetten Batzen zu verzichten. Alles nix Neues unter der Sonne.

Falls Du Neo Royale gesehen hast, achte mal auf die Mengen, welche Unternehmen und Private an Wasser beziehen.

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fakiauso schoppes „Plastkkanister gasen aus, oder anders ausgedrückt, es stinkt nach Benzin. Außerdem sollte man nach 10 Jahren diese ...“
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Das viel größere Problem: Wenn in den nächsten Monaten ein tagelanger Stromausfall droht (was immer wahrscheinlicher wird): Keine Heizung funktioniert mehr, kein Supermarkt kann öffnen, Geldautomaten streiken und die Tanke funktioniert natürlich auch nicht ohne Strom.


Nachklatsch dazu - der imho bestätigt, dass die Blackout-Szenarien eher gehyped sind. Das zieht sich ja aus bestimmten Kreisen durch, seit es das Thema erneuerbare Energien gibt. Passieren kann natürlich immer etwas, aber Tatsache ist nun einmal, dass ausgerechnet D als Vorreiter seit Jahrzehnten in Summe mehr Strom exportiert als importiert und ausgerechnet ein auf nahezu vollständig auf AKW setzendes Land wie Frankreich signifikant mehr Probleme mit und durch diese(r) Technik hat.

Was die Spätfolgen dieses Drecks betrifft, sei nur daran erinnert, was alleine der Abbau für gesundheitliche Folgen hatte. Und das traf beileibe nicht nur die Bergleute, sondern die gesamte Bevölkerung, die oft nahe an den Abraumhalden gelebt hat mit ihrem nicht nur strahlenden Müll. Da lag selbst im Winter kein Schnee darauf und bis heute wächst da außer gammligen Birken nicht viel.

Nachdem der Mist erst ausgebuddelt wurde, vergräbt Tschechien z.B. den radioaktiven Müll als Endlager wieder in den Schächten von Jachymov, weil dieses Zeug keiner unter den Füßen haben will - dolle Wurst!

Ich frage mich echt, wann auch der Letzte kapiert, dass dieser Dreck nie das war, als was er gepriesen wurde, sondern eine einzige Sackgasse für ein paar Jahrzehnte vermeintlich billigen Stroms, aber aus menschlicher Sicht endlosen Folgen und Kosten für Gesundheit und Umwelt, weil nie die ganze Rechnung aufgemacht wurden?!

https://atomkraftwerkeplag.fandom.com/de/wiki/Atomm%C3%BCll_und_Endlagerung_in_Europa#Tschechien

https://de.wikipedia.org/wiki/Bratrstv%C3%AD_J%C3%A1chymov

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mawe2 fakiauso „Nachklatsch dazu - der imho bestätigt, dass die Blackout-Szenarien eher gehyped sind. Das zieht sich ja aus bestimmten ...“
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Nachklatsch dazu - der imho bestätigt, dass die Blackout-Szenarien eher gehyped sind.

Miosga hat Habeck explizit gefragt, ob er das Versprechen abgeben kann, dass es im Winter keinen Blackout geben wird. Diese Frage hat er ausweichend beantwortet. Er gibt also dieses Versprechen nicht ab.

Für Deutschland allein wäre seiner Meinung nach wohl alles OK. Wenn aber Frankreich schwächelt, reißt es uns mit in den Abgrund. Ein Blackout ist also nicht wirklich auszuschließen.

Also ganz so "gehyped" scheinen diese Blackout-Szenarien dann doch nicht zu sein!

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mawe2 Nachtrag zu: „Miosga hat Habeck explizit gefragt, ob er das Versprechen abgeben kann, dass es im Winter keinen Blackout geben wird. ...“
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https://de.wikipedia.org/wiki/Bratrstv%C3%AD_J%C3%A1chymov

Das ist schon eigenartig, dass man diese Zwischen- oder Endlager gern mal in den Grenzregionen zu seinen Nachbarn einrichtet.

Das hat die Alt-BRD in Gorleben so gemacht und Tschechien macht es genau so.

Da scheinen sich also einige Experten doch nicht ganz so sicher zu sein, welche Folgen so ein Lager für seine Umgebung hat.

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fakiauso mawe2 „Miosga hat Habeck explizit gefragt, ob er das Versprechen abgeben kann, dass es im Winter keinen Blackout geben wird. ...“
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Miosga hat Habeck explizit gefragt, ob er das Versprechen abgeben kann, dass es im Winter keinen Blackout geben wird. Diese Frage hat er ausweichend beantwortet. Er gibt also dieses Versprechen nicht ab.


Wie kann er das "versprechen" und das noch dazu auf eine dieser typischen journalistischen Deppenfragen, um jemanden an die Wand zu nageln?

Das habe ich geschrieben, dass es nicht ausgeschlossen werden kann, aber eben nicht sehr wahrscheinlich ist. Es wird Dir auch niemand unterschreiben, dass Dir bei Deiner nächsten Autofahrt kein Unfall passiert. Genauso wenig weißt weder Du noch er, ob wir einen frühen, langen und kalten Winter bekommen, der uns vielleicht tatsächlich an Grenzen bringt oder ob es wieder so ein Lalülala wie die letzten Jahre wird. Auch da ist Letzteres wahrscheinlich, kann aber nicht sicher vorhergesagt werden - ergo ist so eine Frage rhetorischer Bullshit.

Für solche Fälle kann man sich zwar in jeder Hinsicht satteln und vorbereiten, aber niemals alles ein- und ausschließen, dazu gibt es einfach zu viele Unwägbarkeiten. Verspräche er das, wäre er nur wieder ein gefundenes Fressen für die Klientel, die sich jetzt auch völlig übertrieben an A. Baerbock abgearbeitet hat und so doof ist ein Habeck nicht.

Falls Dir die Formulierung besser gefällt, ist es eben nicht gehyped, sondern ein mögliches Risiko wird von bestimmten Seiten deutlich überhöht dargestellt.

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shrek3 fakiauso „Wie kann er das versprechen und das noch dazu auf eine dieser typischen journalistischen Deppenfragen, um jemanden an die ...“
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Sehr gut geantwortet.

Zur Qualität von Journalistenfragen gäbe es auch noch so manches zu sagen - wäre aber ein anderes Thema.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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fakiauso shrek3 „Sehr gut geantwortet. Zur Qualität von Journalistenfragen gäbe es auch noch so manches zu sagen - wäre aber ein anderes ...“
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Zum Thema selber findet sich hier noch ein Beitrag des MDR nebst der verlinkten Studie selbst, wie sich das gehört statt irgendwelcher Aussagen ohne Beleg.

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Anne_21 fakiauso „Zum Thema selber findet sich hier noch ein Beitrag des MDR nebst der verlinkten Studie selbst, wie sich das gehört statt ...“
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Dieser Beitrag wurde auf Wunsch seines Veröffentlichers entfernt.
Anne_21 Nachtrag zu: „Dieser Beitrag ist gelöscht.“
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