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Ehrlich jetzt?

Muskelkater11 / 4 Antworten / Baumansicht Nickles

Moinsen,

https://www.t-online.de/finanzen/unternehmen-verbraucher/id_91908074/entlastungspaket-die-300-euro-energiepauschale-bekommen-nur-die-wenigsten.html

Und der ganze Reichtum erreicht uns schon im September, weil die Verwaltung so sagenhaft schnell arbeitet. Wenn ich das lese... z.B. ein Single mit 72000€ Bruttogehalt, also 6000€ brutto im Monat bekommt ca. 180€ raus. Da lacht der doch drüber. Ein Arbeitskollege, weit entfernt von 6000€ im Monat, hat jetzt ca. 250€ Spritkosten im Monat durch den Arbeitsweg. Der weiß gar nicht, ob er lachen, oder weinen soll über dieses "Energiepauschälchen". Boah eye, wie heißt es so schön: Ich könnte gar nicht so viel essen, wie ich k...

Gruß

Peet

"Ein Atomkrieg waere das Ende der Menschheit...Er haette aber auch Nachteile." (Fundstueck)
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mawe2 Muskelkater11 „Ehrlich jetzt?“
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hat jetzt ca. 250€ Spritkosten im Monat

Jemand, der momentan 250 EUR (!!) Spritkosten im Monat hat, hatte vor dem Krieg ca. 180 EUR Spritkosten je Monat. Der Sprit kostet jetzt also pro Monat ca. 70 EUR mehr als vor dem Krieg.

Jemand, der 250 EUR Spritkosten im Monat hat, fährt aber auch (mit einem normalen PKW) ca. 2.000 km im Monat.

Das allein kostet ja schon ca. 1.000 EUR  im Monat (mittlere Kosten ca. 50 ct / km)!

Wenn jemand, der mit seinem Einkommen

weit entfernt von 6000€ im Monat

ist, sich 1.000 EUR Fahrtkosten leisten kann, dann ist entweder die Welt für denjenigen völlig in Ordnung oder er hat schon grundsätzlich einem falschen Ansatz, was Arbeitsstelle und Fahrtkosten zur Arbeitsstelle anbelangt!

Die 70 EUR mehr, die er jetzt für den Sprit bezahlen muss, sind (jedenfalls im Vergleich zu den Gesamtkosten) fast zu vernachlässigen!

Wenn von den 300 EUR Entlastung 200 EUR bei demjenigen ankommen, hat er für ca. 3 Monate die Mehrkosten für den Sprit vom Staat bezahlt bekommen.

Von Juni bis August senkt dann der Staat auch nochmal die Spritkosten. Dann sollten die Spritpreise ja fast wieder auf Vorkriegsniveau sein. Auch wieder für 3 Monate.

Also alles in Allem: Jammern auf sehr hohem Niveau!

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Muskelkater11 mawe2 „Jemand, der momentan 250 EUR !! Spritkosten im Monat hat, hatte vor dem Krieg ca. 180 EUR Spritkosten je Monat. Der Sprit ...“
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Moinsen,

der Kollege fährt am Tag mit seinem Fiesta ca. 70km zur Arbeit und zurück, fast nur Stadtverkehr, etwas Autobahn. Dauert etwa 1 Stunde, ÖPNV würde 2 Stunden dauern, ist aber eine andere Baustelle. Macht etwa 1400 Kilometer im Monat. Alles andere macht er zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Vorkriegsbenzinkosten ca. 160, jetzt 250€. Fahrzeug ist ein Fiesta:

"Die Unterhaltskosten für den Ford Fiesta 1.25 betragen 241 Euro im Monat. Die sind 0,24 Cent pro 100 Kilometer bzw. 2.892 Euro im Jahr." Quelle Autokosten.net.

Deckt sich mit seinen Angaben. Deine restlichen Äußerungen erübrigen sich also. Diese 300€ "Entlastungen" sind bestenfalls ein "Stoßdämpferchen". Und wie geht es nach den drei Monaten weiter? Genau so wie jetzt. Die Menschen zahlen es ja, müssen es zahlen. Und unsere Obrigkeit weiß das ja auch. Oh man...

Gruß

Peet

"Ein Atomkrieg waere das Ende der Menschheit...Er haette aber auch Nachteile." (Fundstueck)
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hjb Muskelkater11 „Moinsen, der Kollege fährt am Tag mit seinem Fiesta ca. 70km zur Arbeit und zurück, fast nur Stadtverkehr, etwas ...“
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Ehrlich jetzt? 0,24 Cent pro 100 KM? Das wäre dann etwa 1 Cent pro 400 Kilometer.... Unentschlossen

Das Verrueckte an den westlichen Werten ist, dass der Westen sie anderen Laendern aufzwingt, sich selbst aber nicht daran haelt.
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mawe2 Muskelkater11 „Moinsen, der Kollege fährt am Tag mit seinem Fiesta ca. 70km zur Arbeit und zurück, fast nur Stadtverkehr, etwas ...“
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Deine Rechnung stimmt hinten und vorne nicht.
(Und ich meine nicht den Schreibfehler 0,24 Ct / 100 km, der wahrscheinlich 24 Ct / km heißen müsste!)

1.400 km passen nicht zu den 160 EUR monatl. Benzinkosten (vor dem Krieg).

Bei rund 24 Ct / km würden 1.400 km schon allein 336 EUR kosten, nicht 241 EUR!

Aber da hat man sich den Fiesta schon sehr schöngerechnet...

Egal.

Wenn der Deutsche nicht jammern kann, ist irgendwas nicht in Ordnung.

Im Zweifel jammert er sogar über geschenktes Geld vom Staat...

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