Off Topic 19.895 Themen, 220.513 Beiträge

Tschüss EPa - Willkommen EPa

schoppes / 32 Antworten / Baumansicht Nickles

Wer bei der Bundeswehr war (oder noch ist) oder ein eingefleischter Campingfreund (oder meinetwegen auch ein Prepper), kennt die Einmannpackungen der BW, kurz EPa.

Die Packung enthält die vollständige Verpflegung für 24 Stunden.

Nun ist man bei der Bundeswehr der Meinung, dass der Begriff Einmannpackung nicht mehr zeitgemäß sei, da seit einigen Jahrzehnten auch Frauen in der Bundeswehr sind.
In einem Wettbewerb wird nach einem neuen Namen gesucht.
Einzige Bedingung: Die Abkürzung "EPa" soll bestehen bleiben.
https://soldat-und-technik.de/2021/06/aus-der-truppe/27652/sprachliche-gleichstellung-in-der-bundeswehr-einmannpackung-wird-umbenannt/

Gut, dass die Bundeswehr sonst keine Probleme hat!   ;-)))

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
bei Antwort benachrichtigen
De_prodigo_Filio schoppes

„Tschüss EPa - Willkommen EPa“

Optionen

Hallo schoppes

Was ist denn da so schwer...

Es handelt sich doch um Personen, männlich wie weiblich, also Einpersonenpackung :-)

Aber lieber Millionen für Fachberater und Psycheheinis ausgeben, weiter so.

Jürgen

Als Kinder mussten wir immer auf harten Holzb?nken in der Schule sitzen, nur der Stuhl der Lehrerin war weich und warm...
bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 schoppes

„Tschüss EPa - Willkommen EPa“

Optionen

Wer beim Bund war und noch alle Latten am Zaun hat ist vom Preppertum geheilt, nur so wird da ein Schuh draus!

Du kannst den EPa Scheiß normalerweise niemals in der Kantine und natürlich kurz vor Ablauf vorgesetzt bekommen haben!

An den Tagen war die sowas von große Mehrheit mit Kohle in der "Gaststätte" nebenan oder hat auf den Fraß und Essen allgemein verzichtet und die Kantine war leer oder mindestens sehr schwach frequentiert!

Nur die Auswahl ist da aktuell etwas größer, Geschmack und Qualität AFAIK definitiv nicht...

"Ein weiterer Unterschied liegt in der Haltbarkeit, bei den 'alten’ EPa hat die Bundeswehr eine Mindesthaltbarkeit von 10 Jahren angegeben, die neueren EPa und EPa-Leicht werden mit einer Haltbarkeit von 3,5 Jahren angegeben."

https://de.wikipedia.org/wiki/Einmannpackung#Die_deutschen_EPa

Übrigens muß es den Scheiß Heute noch öfter in der Kantine geben, oder der Scheiß wird anderweitig entsorgt...

bei Antwort benachrichtigen
Alpha13

Nachtrag zu: „Wer beim Bund war und noch alle Latten am Zaun hat ist vom Preppertum geheilt, nur so wird da ein Schuh draus! Du kannst ...“

Optionen

https://www.youtube.com/watch?v=Cs2zE33ekFA

Lecker, aber nur für Leute ohne Geschmaksnerven...

bei Antwort benachrichtigen
schoppes Alpha13

„Wer beim Bund war und noch alle Latten am Zaun hat ist vom Preppertum geheilt, nur so wird da ein Schuh draus! Du kannst ...“

Optionen
Wer beim Bund war und noch alle Latten am Zaun hat ist vom Preppertum geheilt, nur so wird da ein Schuh draus!

"Zwischen den Zeilen lesen" scheint nicht deine große Stärke zu sein.

Habe ich irgendetwas über die Qualität oder den Geschmack gesagt?

Zu EPas oder MREs brauchst du mir keine Links zur Haltbarkeit usw. zu schicken! Die Links kenne ich schon seit Jahren. Da habe ich wesentlich mehr Ahnung als du.
Und ... OMG ... du veröffentlichst tatsächlich einen Link von Johnny Hand?
Wie krass ist das denn? Was stimmt nicht mit dir?
Der verdient sein (nicht zu weniges) Geld mit Youtube, bei knapp 1 Mio. Abonnenten.
Der hat von EPas und MREs überhaupt keine Ahnung!
https://www.youtube.com/c/AmazonBoy/videos 

Beschränke dich besser auf die Themen, von denen du wirklich Ahnung hast!

Und bevor du nun wirklich Herzklabastern bekommst: Ich habe während meiner 15-monatigen BW-Zeit nur ein einziges EPa bekommen (während eines Manövers).

Übrigens: Ich halte dich ja eigentlich für einen intelligenten Menschen, aber bei dieser Ausdrucksweise  ... hmmm ... da kommen mir doch Bedenken!

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 schoppes

„Zwischen den Zeilen lesen scheint nicht deine große Stärke zu sein. Habe ich irgendetwas über die Qualität oder den ...“

Optionen

Ich war auch W15er, so viel zur Ahnung von der Materie!!!

Und bei uns gabs in regelmäßigen Abständen definitiv die Scheiß EPas in der Kantine!!!

In den 15 Monaten mindestens 8 Mal!

Ich habe übrigens einige Übungen mitgemacht und da gabs niemals EPas und Ich war bei den Leuten mit dem grünen Hut!

Das "schönste" war da "Rohkostverpflegung" und versuch mal ein Schnitzel im Kochgeschirr zu braten, noch dazu ohne Öl, Butter oder Magarine...

AFAIK mußt du schon bei der Luftwaffe gewesen sein, um den Scheiß nicht in der Kantine vorgesetzt bekommen zu haben!

Bei uns in der Kaserne gabs ne Gepard Kompanie von der Luftwaffe und die wurde von derselben Kantine mit Essen versorgt.

Die bekamen schon allgemein bessere und teuere Verpflegung und mußten auch nicht an dem EPa Scheiß in der Kantine teilnehmen!

Bei denen mit dem schwarzen Hut wars absolut identisch wie bei denen mit dem grünen Hut und beide bildeten die sowas von große Mehrheit aller Soldaten!

bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken Alpha13

„Ich war auch W15er, so viel zur Ahnung von der Materie!!! Und bei uns gabs in regelmäßigen Abständen definitiv die ...“

Optionen

War auch W15er + 2 Reservistenübungen in derselben Kaserne in Aurich, hatte allerdings während der normalen Dienstzeit die blaue Uniform an, also Luftwaffe. In der Kaserne waren Heer, Marine und Luftwaffe stationiert, die nutzen alle dieselbe Kantine und die Verpflegung war für alle gleich. Also bekamen auch die Kameraden der Luftwaffe die EPas serviert, aber soweit ich mich noch erinnern kann, nur 3-mal.

Wenn das der Fall war, ging ich immer in die andere Kantine nebenan, bestellte mir ein Bier und ne dicke Bockwurst.

4 Übungen machte ich mit, dabei wurde nur 1-mal EPa geliefert, ansonsten wurden fertige Mahlzeiten angeliefert oder halt nix, da rannte man dann halt mit knurrendem Magen rum, wenn man sich nicht vorher eindeckte und da hatte ich so meine Beziehungen zum Nachschub, denn da war ich Buchhalter. ;-)

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 Knoeppken

„War auch W15er 2 Reservistenübungen in derselben Kaserne in Aurich, hatte allerdings während der normalen Dienstzeit die ...“

Optionen

Ich spreche da schon von Übungen während der 15 Monate und nicht über Reserveübungen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Brigade

Und "meine" Kaserne war schon richtig groß und da war der absolute Großteil einer ganzen Brigade stationiert (weit über 2000 Soldaten) und das Brigadekommando und der Brigadegeneral waren natürlich auch da.

Da lief das genau so ab wie geschrieben und auch in der anderen Kantine in der Kaserne für die Leute mit schwarzem und rotem Hut.

Die war übrigens schon etliche 100m entfernt.

bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken Alpha13

„Ich spreche da schon von Übungen während der 15 Monate und nicht über Reserveübungen. ...“

Optionen
Ich spreche da schon von Übungen während der 15 Monate und nicht über Reserveübungen.

Ah OK, bei mir waren es 3 Übungen während der 15 Monate, darunter eine NATO-Übung und 1 Übung während der Reservistenzeit. Wie die anderen Übungen, neben der NATO-Übung genau hießen, weiß ich allerdings nicht mehr, die hatten einen bestimmten Namen, aber vergessen.

Was ich aber noch genau weiß, dass wenn ich die olivgrünen Klamotten tragen musste, stets als LRB (Luftraumbeobachtung) tätig war.

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
schoppes Alpha13

„Ich war auch W15er, so viel zur Ahnung von der Materie!!! Und bei uns gabs in regelmäßigen Abständen definitiv die ...“

Optionen
Und bei uns gabs in regelmäßigen Abständen definitiv die Scheiß EPas in der Kantine!!!

Das habe ich so nicht erlebt. Wie ich schon schrieb, habe ich in der ganzen Zeit nur ein Paket während einer Übung bekommen.
Das "normale" Kantinenessen fand ich im Großen und Ganzen eigentlich ok. Jedenfalls war es besser als das EPa.
Da ich als Rheinländer in Norddeutschland stationiert war, habe ich auch Gerichte kennengelernt, die ich vorher nicht kannte (Grünkohl mit Pinkel, Labskaus usw.).

Dass die Luftwaffe gegenüber den beiden anderen Teilstreitkräften anscheinend "bevorzugt" wurde (nicht nur beim Essen!), davon habe ich auch gehört, kann dazu aber mangels Vergleichsmöglichkeit nicht viel sagen.

AFAIK mußt du schon bei der Luftwaffe gewesen sein

Da muss ich dich leider enttäuschen. Ich hatte auch eine grüne Kopfbedeckung (Raketenartillerie, LARS).  Cool

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 schoppes

„Das habe ich so nicht erlebt. Wie ich schon schrieb, habe ich in der ganzen Zeit nur ein Paket während einer Übung ...“

Optionen

Die Rakis in meiner Brigade (und nicht nur da) trugen definitiv nen roten Hut!

https://de.wikipedia.org/wiki/Barett_(Bundeswehr)#Barettfarben

Das hat sich bei der Bundeswehr und der Artillerie auch nicht geändert, wobei es die Raketenartillerie schon lange nicht mehr gibt in dem Umfang wie früher, sondern nur sowas von auch prozentual reduziert...

Da mußt du schon bei nem komischen Verein gewesen sein!

Gemischte Bataillione hats früher z.B. einmal gegeben.

Ich wurde z.B. selbst zu nem PzBtl einberufen und kurz vor dem Termin gabs nen Brief vom Kompaniechef mit April, April wir sind ne PzGr Kompanie und gehören nur im V-Fall zu nem PzBtl = zu den Leos...

=> nix schwarzer sondern grüner Hut für mich.

bei Antwort benachrichtigen
schoppes Alpha13

„Die Rakis in meiner Brigade und nicht nur da trugen definitiv nen roten Hut! https://de.wikipedia.org/wiki/Barett_ ...“

Optionen

Ich hatte definitiv ein grünes Schiffchen (1974/1975) bei meinem Kampfanzug.
So sah es aus:
http://www.armeeshop-klabbers.de/product_info.php?info=p4_bw-schiffchen-heer-oliv-gebraucht.html
Da ich vorwiegend im Innendienst tätig war, hatte ich natürlich ein anderes Schiffchen.

wobei es die Raketenartillerie schon lange nicht mehr gibt...

Das stimmt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Raketenartilleriebataillon_(Bundeswehr) 

Nur so nebenbei: RakArtBtl 112 Delmenhorst, Barbara-Kaserne, Lars 1 auf der alten Magirus-Deutz-Maschine.

Da mußt du schon bei nem komischen Verein gewesen sein!

Yup. Nennt sich Bundeswehr. ;-)

Immerhin hatte ich nach 3 Monaten Grundausbildung den LKW-Führerschein, den ich allerdings später privat nie mehr benötigt habe.
Mit dem damaligen Führerschein Klasse 3 kann man ja schon ordentliche Brummer fahren (bis 7,5 t).

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 schoppes

„Ich hatte definitiv ein grünes Schiffchen 1974/1975 bei meinem Kampfanzug. So sah es aus: ...“

Optionen

Ich war natürlich viel später beim Bund und mit Hut meine Ich natürlich Barett!

Und die Baretts wurden AFAIK schon 1971 eingeführt...

Schiffchen haben wir nur ganz am Anfang als Rookie getragen und auch nicht lange!

bei Antwort benachrichtigen
schoppes Alpha13

„Ich war natürlich viel später beim Bund und mit Hut meine Ich natürlich Barett! Und die Baretts wurden AFAIK schon 1971 ...“

Optionen
Ich war natürlich viel später beim Bund

Das ist sicherlich der Grund für einige Missverständnisse unsererseits.
Ich habe tatsächlich nur 2 Schiffchen (Innendienst/Außendienst) in den 15 Monaten gehabt.

Schiffchen haben wir nur ganz am Anfang als Rookie getragen und auch nicht lange!

Wahrscheinlich mussten die Restposten noch irgendwie aufgebraucht werden.

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 schoppes

„Das ist sicherlich der Grund für einige Missverständnisse unsererseits. Ich habe tatsächlich nur 2 Schiffchen ...“

Optionen

Es kann zu deiner Zeit noch Kommandeure gegeben haben (eher ist das quasi absolut sicher), die sich gegen Baretts absolut gesperrt haben und Barett oder Schiffchen sind im Prinzip gleichwertig.

Die Wehrmacht läßt grüßen und die Kopfbedeckungen der Feinde eben selbiger!

Irgendwann gabs dann aber einen Befehl von ganz oben, dass das Barett der Standard ist!

Die Verfügbarkeit ist da AFAIK nie der Grund gewesen.

bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken schoppes

„Das ist sicherlich der Grund für einige Missverständnisse unsererseits. Ich habe tatsächlich nur 2 Schiffchen ...“

Optionen

Also ich war so um die 1980 bei der Bundeswehr, da hatte ich bei der Luftwaffe, neben dem Stahlhelm, 3 Kopfbedeckungen: Das olivgrüne Schiffchen für den "Arbeitsanzug", das blaue für den Dienstanzug und eine blaue Schirmmütze. Die Schirmmütze musste ich aber nur bei der Flaggenparade als UvD tragen, den Dienst nahm ich oft freiwillig am Wochenende an, wegen dem Sonderurlaub.

UvD machte ich im Hauptgebäude der Stabskompanie, da wo viel Silber auf den Schultern zu sehen war. Da pennte ich auch.

Bei der Flaggenparade war der große Dienstanzug angesagt: Blaue Uniform, schwarzer Koppel über der Jacke, Stiefel, Schirmmütze und blaue Kordel an der Schulter.

Jetzt wo wir da uns so ausgiebig darüber "unterhalten", fallen mir wieder die Schuppen von den Augen. ;-)

Ach ja, Baretts wurden in unserer Einheit überhaupt nicht getragen, wobei innerhalb der Kaserne überhaupt keine Pflicht bestand Kopfbedeckungen zu tragen, außer bei der vorher erwähnten Flaggenparade oder wenn mal "hoher Besuch" anstand.

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 Knoeppken

„Also ich war so um die 1980 bei der Bundeswehr, da hatte ich bei der Luftwaffe, neben dem Stahlhelm, 3 Kopfbedeckungen: Das ...“

Optionen

"Als am 27. April 1971 der Führungsstab des Heeres nach Genehmigung durch den Bundespräsidenten für einige Truppengattungen die Einführung der ersten Barette heutiger Form veranlasste,[19] wurde beginnend im Heer und verzögert auch in der Luftwaffe die Schirmmütze langsam verdrängt. Für Heeresuniformträger ist die Schirmmütze mittlerweile sehr selten. Ihr Gebrauch ist weiter zulässig, entspricht aber nicht mehr der herrschenden Mode."

https://de.wikipedia.org/wiki/Schirmm%C3%BCtze_(Bundeswehr)#%C3%9Cbersicht

Beim Heer war spätestens 84 Schluß mit der Ausgabe von Schirmmützen und Barett tragen war gleichzeitig Pflicht und relativ sicher schon viel länger.

Als Ich im Oktober 85 zum Bund kam war das definitiv so und an Schirmmützen konnte man sich schon da nur dunkel erinnern...

Auch daran nur Schiffchen getragen zu haben.

Im Kompaniegebäude lagen ein paar Schirmmützen rum und da habe Ich einen lange dienenden gefragt...

Übrigens war es in unserer Kaserne definitiv Pflicht ne Kopfbedeckung zu tragen und das waren Baretts und bei Rookies (auch Rotarsch genannt) Schiffchen, außer natürlich beim Tragen von Sportbekleidung.

Wenn Ich mich richtig erinnere wurde nach 6 Wochen beim Bund Barett getragen, nach 3 Monaten sowas von definitiv.

Wir hatten glaube Ich ne verkürzte Grundausbildung, da bin Ich mir aber nicht mehr ganz sicher und habe auch etliches verdrängt...

Bei der Vereidigung wurde übrigens Barett und Ausgehanzug befohlen.

bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken Alpha13

„Als am 27. April 1971 der Führungsstab des Heeres nach Genehmigung durch den Bundespräsidenten für einige ...“

Optionen

Ja da kannst du mal sehen, was so ein paar Jährchen ausmachen. Die Schirmmütze war bei uns damals nur für Offiziere gedacht, aber auch für den UvD (Unteroffizier vom Dienst) und die trug auch nur derjenige in der Stabskompanie, der diesen Dienst leistete.

Früher und später auch, gehörte ja zu dem großen Dienstanzug die grüne Hurra-Tüte (Stahlhelm), ist ja klar, aber bei uns wurde das durch den stets anwesenden Kommandeur geändert. War wohl noch einer der "alten Schule".

Bei der Vereidigung wurde übrigens Barett und Ausgehanzug befohlen.

Bei uns war es der große Dienstanzug mit Stahlhelm bei dem Gelöbnis. Die Grundausbildung machte ich übrigens in Holland, auch verkürzt, nur 6 Wochen, allerdings bei doppeltem Sold.

Andere Einheiten und andere Zeiten. ;-)

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 Knoeppken

„Ja da kannst du mal sehen, was so ein paar Jährchen ausmachen. Die Schirmmütze war bei uns damals nur für Offiziere ...“

Optionen

Da kommt mir wieder in den Sinn warum bei uns die Grundausbildung halbiert wurde!

In meiner Kompanie wurden bis auf die 2 Offiziere, die Unteroffiziere und höchstens 10 Manschaftsdienstgrade (und das waren AFAIK keine Panzerfahrer) alle Soldaten durch Rekruten ersetzt und das war natürlich nicht nur im Bataillion die große Ausnahme.

Und die Panzer sollten möglichst schnell wieder rollen und gefahren wird ein Panzer nur von nem Manschaftsdienstgrad...

Da war dann auch die Ursache (genauer das nicht vorhande Wissen im Umgang mit den Panzern), dass im nicht gerade warmen Winter 84/85 von 13 Panzern nur 3 angesprungen sind und der Kompaniechef war persönlich beleidigt und hat sich damit vor dem Bataillionskommandeur blamiert.

Der Kompaniechef war übrigens sehr jung und kam als Oberleutnant zur Kompanie und hat beim Bataillionskommandeur um jeden Sonderauftrag gebettelt, um Karriere machen zu können.

So jemanden wünscht sich kein Soldat als Kompaniechef!

bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken Alpha13

„Da kommt mir wieder in den Sinn warum bei uns die Grundausbildung halbiert wurde! In meiner Kompanie wurden bis auf die 2 ...“

Optionen
Da kommt mir wieder in den Sinn warum bei uns die Grundausbildung halbiert wurde!

Bei mir hatte es einen ganz einfacheren Grund, ich wurde im "Zwischenquartal" eingezogen, also kurz vorm August, da musste alles flott gehen.

Und hier machte ich meine Grundausbildung:

https://www.ziemann.be/legerplaats_budel/

https://de.wikipedia.org/wiki/Budel

Waren nur 6 Wochen, aber kein Zuckerschlecken. Damals waren wir fast 6 Wochen nur draußen, zwischen Krüppelkiefern, Sanddünen und den Panzerstraßen der Holländer. Meistens in ABC-Schutzausrüstung und das im Sommer.

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 Knoeppken

„Bei mir hatte es einen ganz einfacheren Grund, ich wurde im Zwischenquartal eingezogen, also kurz vorm August, da musste ...“

Optionen

https://de.wikipedia.org/wiki/Clausewitz-Kaserne_(Nienburg/Weser)

"Meine" Kaserne war schon größer und nicht nur die Grundausbildung war da sowas von kein Zuckerschlecken.

Was Ich da erlebt habe geht auf fast keine Kuhhaut, besonders was Ich beim Wache schieben erlebt habe, aber definitiv nicht nur da.

Nur durch "hauen und stechen" (besonders mit Kompaniechef und Zugführer) und Glück und Ahnung von Hierachien (der S1 Offizier vom Bataillion war sehr hilfreich)  habe Ich da den mit Abstand zivilsten Job in der Telefonvermittlung ergattert (nach 7-8 Monaten) und meine Kollegen waren dann überwiegend Frauen von der STOV und mein Boss war ein Hauptfeldwebel von der Luftwaffe, der fast nie da war.

Ab da hatte Ich mit dem normalen militärischen Scheiß nix mehr zu tun und war nur noch auf dem Papier ein Panzergrenadier.

Mir wurde gesagt, das Ich der erste Panzergrenadier gewesen wäre, dem das gelungen ist und die Telefonvermittlung für die gesamte Kaserne war im Panzergrenadier Bataillionsgebäude im Keller...

Da mußte Ich u.a. auch jeden Montag die Telegrammwünsche der Spieße der vielen Kompanien entgegen nehmen mit dem Wortlaut: sofort Meldung bei Einheit, sonst Fahndung...

Bei weitem nicht nur daraus gibts bei mir ne klare Rangliste der miesesten Kompanien, die Pioniere führen die Rangliste, gefolgt von den Panzergrenadieren...

bei Antwort benachrichtigen
schoppes Alpha13

„https://de.wikipedia.org/wiki/Clausewitz-Kaserne_ Nienburg/Weser Meine Kaserne war schon größer und nicht nur die ...“

Optionen
habe Ich da den mit Abstand zivilsten Job in der Telefonvermittlung ergattert

Das war, vermute ich, eine Hauptgefreiter-Stelle, oder?

Nach den ersten 3 Monaten (6 Wochen verkürzte Grundausbildung + 6 Wochen Fahrschule ... die Fahrschulzeit war geil, im Vergleich zu vorher) hatte ich in der Stammeinheit eigentlich auch einen angenehmen Job: "Bürohengst" und "Spießfahrer".
Tägliche Büroroutine, ab und zu mal mit dem VW-Kübel, später mit dem geländeuntauglichen Bulli, durch die Gegend juckeln. Alle paar Wochen mal 24 Stunden Wachdienst in einem entfernten Munitionslager schieben und während eines Manövers in Munsterlager eine improvisierte "Kneipe" leiten.  Cool

Die 15 Monate waren im Grunde genommen vertane Lebenszeit, aber rückblickend muss ich sagen:
Missen möchte ich sie nicht. Sie sind halt ein Teil meiner Lebenserfahrung.

Kurz darauf begann mein Studium. Hätte ich vorher als Abiturient das Studium begonnen, wäre ich wesentlich unsicherer und unselbständiger gewesen.

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 schoppes

„Das war, vermute ich, eine Hauptgefreiter-Stelle, oder? Nach den ersten 3 Monaten 6 Wochen verkürzte Grundausbildung 6 ...“

Optionen

Definitiv nein und Ich war "nur" Gefreiter.

Das war schon ein ganz besonderer Job für nen W15er wie Ich schon geschrieben habe und da mußte Ich auch ein Gespräch mit nem MAD Mann führen, zwecks Sicherheitsüberprüfung.

Geschäftszimmersoldat war Ich übrigens vorher auch, der Job behagte mir aber absolut nicht.

Was es im Geschäftszimmer in den Vernehmungsprotokollen zu lesen gab gehört übrigens auch z.B. in die Kategorie das geht auf fast keine Kuhhaut...

Außerdem hatte Ich nach wirklich vielen Übungen im saukalten Februar 85 sowas von die Schnauze voll vom Krieg spielen.

Da hat u.a. das gesamte Bataillion "Winterferien" auf nem Berg in der Röhn und Zelten gemacht auf freier Pläne und schön vom Wind angreifbar.

Ohne die Bolleröfen in den Zelten wären wir erfroren oder hätten mindestens Frostschäden davon getragen, so wurden wir nur von der einen Seite angegrillt und von der anderen angefroren...

Im April hatte Ich es dann erreicht, kurz nach Tschernobyl.

Ganz kurz vorher "durfte" Ich noch an nem Waldlauf durch den radioaktiven Regen teilnehmen.

bei Antwort benachrichtigen
schoppes Alpha13

„Definitiv nein und Ich war nur Gefreiter. Das war schon ein ganz besonderer Job für nen W15er wie Ich schon geschrieben ...“

Optionen
Was es im Geschäftszimmer in den Vernehmungsprotokollen zu lesen gab gehört übrigens auch z.B. in die Kategorie das geht auf fast keine Kuhhaut...

Oh Mann, nach allem, was du über die Panzergrenadiere erzählt hast, bin ich heilfroh, dass ich nicht dort gelandet bin.
In meinem ersten Einberufungsbescheid vom Kreiswehrersatzamt hieß es nämlich:
Panzergrenadierbataillon Varel/Friesland.
Ein paar Wochen später kam ein weiterer Einberufungsbescheid (Ergebnis: Siehe weiter oben!)
Ich habe wirklich absolut 0 Ahnung, warum das kurzfristig geändert wurde.
Da ist man halt Spielball von einigen Sesselfurzern, besonders wenn man 18 oder 19 ist.

Bei den Panzergrenadieren hat es anscheinend eine ganze Reihe von "zwielichtigen" Typen gegeben.

Wenn ich mich richtig erinnere (ist ja nun auch schon ein paar Jahrzehnte her!) hatte ich es mit 3 Vernehmungsprotokollen zu tun:
1. Ein Soldat kam nicht aus dem Wochenendurlaub zurück. Seine Mutter hat ihn irgendwie mit fadenscheinigen Gründen telefonisch entschuldigt.
2. Ein netter Kerl, mit dem ich mich damals gut verstanden habe, war zu der Zeit Mitglied der KPD/ML. Das war natürlich ein Dorn im Auge der Obrigkeit.
Nr 1 und 2 haben  bis zum Ende ihrer Dienstzeit nur den untersten Dienstgrad (Kanonier) erreicht.
3. Ein heroinsüchtiger Soldat, der anscheinend nicht ganz bei Sinnen war (Ich weiß, dass er wirklich heroinsüchtig war) wurde von den Vorgesetzten als Simulant eingeordnet (heute würde man sagen: Fake!).
Ein paar Wochen  später wurde er entlassen (gibt es den Begriff immer noch: Unehrenhaft entlassen? Keine Ahnung. Ist mir auch egal.)

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 schoppes

„Oh Mann, nach allem, was du über die Panzergrenadiere erzählt hast, bin ich heilfroh, dass ich nicht dort gelandet bin. ...“

Optionen

Der Ordner mit den Vernehmungsprotokollen war richtig dick, da gings um mindetens 30 und eher mehr Fälle.

Und bei dem wie und was da vernommen wurde ist mir fast die Kinnlade runter gefallen, so viel Dummheit und Ignoranz (von beiden Seiten) hatte Ich vorher noch nie gesehen.

Die waren aber fast alle aus der Zeit bevor Ich zum Bund und der Kompanie gekommen bin.

In meinem Bataillion gabs vom Zuhälter, in die DDR abgehaunem und zurück geschicktem und nach Verbüßung seiner Gefängnisstrafe seinen Grundwehrdienst ableistenden, diverse mit langen Strafakten, Spiel und anders Süchtige bis hin zum absolutem Normalo alles!

Außerdem fanden zu den Panzergrenadieren definitiv immer auch Strafversetzungen statt, zu den Pionieren AFAIK auch.

In meiner Kompanie war aber nur der "normale" Durchschnitt.

Die Vernehmungsprotokolle zeigen aber natürlich besonders die Vergangenheit und deshalb dürften in meiner Kompanie auch alle Grundwehrdienst Leistenden komplett ausgetauscht worden sein, normal war das definitiv nicht...

In allen anderen Kompanien des Bataillions wurde das definitiv nicht gemacht, weil dann die Panzer natürlich länger nicht mehr rollen.

Die, die es definitiv wußten (Kompaniechef, Spieß und Zugführer) habe Ich aus guten Gründen nicht gefragt.

Auch Kompaniechef und Spieß kamen zudem erst kurz vor uns in die Kompanie.

bei Antwort benachrichtigen
shrek3 schoppes

„Oh Mann, nach allem, was du über die Panzergrenadiere erzählt hast, bin ich heilfroh, dass ich nicht dort gelandet bin. ...“

Optionen
Ein heroinsüchtiger Soldat, der anscheinend nicht ganz bei Sinnen war

Es wäre ein Leichtes gewesen, weder bei der Bundeswehr noch zum Zivildienst eingezogen zu werden.
Einfach nur bei der Musterung angeben, dass man Drogen konsumiert. Führt zur höchsten Untauglichkeitsstufe 5 (nicht wehrdienstfähig).

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
bei Antwort benachrichtigen
schoppes shrek3

„Es wäre ein Leichtes gewesen, weder bei der Bundeswehr noch zum Zivildienst eingezogen zu werden. Einfach nur bei der ...“

Optionen
Einfach nur bei der Musterung angeben, dass man Drogen konsumiert. Führt zur höchsten Untauglichkeitsstufe 5 (nicht wehrdienstfähig).

Was er bei der Musterung angegeben hat, weiß ich natürlich nicht.
Dass er auf jeden Fall drogenabhängig war, habe ich mit eigenen Augen gesehen.

Vllt. hat er sich auch bei der Musterung geschämt, das zuzugeben.
So wie jeder Alkoholiker sagt, dass er höchstens 2 Flaschen Bier am Tag trinkt.
Vllt. haben die Leute, die die Musterung durchgeführt haben, dasselbe gesagt wie seine späteren Vorgesetzten: "Der simuliert nur."

Aber das sind natürlich nur alles Spekulationen.
Das ist mittlerweile 46 Jahre her. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass er überhaupt noch lebt. Stirnrunzelnd

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
bei Antwort benachrichtigen
shrek3 schoppes

„Was er bei der Musterung angegeben hat, weiß ich natürlich nicht. Dass er auf jeden Fall drogenabhängig war, habe ich ...“

Optionen

Ich bin 1972 ausgemustert worden - aufgrund einer Aussage eines Bekannten, der angegeben hatte, Drogenkonsument zu sein. Er wurde daraufhin 1,5 zurückgestellt.

Was ich nicht wusste - er hatte deutlich übertrieben (den Konsum nur vage "angedeutet").
Ich glaubte aber, dass man dort auf den Putz hauen müsste - nur, um 1,5 Jahre zurückgestellt zu werden.
Woraufhin ich also im abschließenden Gespräch mit dem Musterungsarzt so richtig auf die Kacke haute (täglich 4-5 Pfeifen Haschisch, und so viele LSD-Trips (war die damalige Modedroge) eingeworfen zu haben, dass ich deren genaue Zahl nicht angeben konnte.

Fast konnte einem der bestürzt reagierende Arzt leidtun. Er war ehrlich besorgt und bestürmte mich, dass ich mir damit nur mein Leben versauen würde.
Ich werde nie vergessen, als er nach Haschisch und LSD im höchsten Maße besorgt nachfragte, wie es denn bei mir mit Heroin aussähe und wie er in sich zusammensackte, als ich ihm entgegnete, dass ich mich doch nicht mit Heroin kaputt machen wolle ...

Damit wurde ich als vollkommen wehrdienstunfähig eingestuft. Ohne irgendwann nochmals gemustert zu werden.

Das erzählte ich natürlich voller FReude in meinem Bekanntenkreis und es gab viele, die sich haarklein erzählen lassen wollten, wie genau man da vorgehen muss.
Darunter waren auch einige, die niemals Drogen genommen hatten.

Sie alle kamen ausnahmslos damit durch - ohne irgendwelche Konsequenzen befürchten zu müssen. Auch ich habe ca. ein halbes Jahr später meinen Führerschein anstandslos machen können.

Das zog sich bis Anfang der 80er Jahre hin, da immer wieder Leute zu mir kamen, die das ebenfalls versuchen wollten.

Ich kann dir versichern, dass sich das Gefühl unbeschreiblich geil anfühlt, anschließend aus dem Kreiswehrersatzamt herauszukommen und die Gewissheit zu haben, sie alle nach Strich und Faden aufs Köstlichste verarscht zu haben. :-)

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
bei Antwort benachrichtigen
Knoeppken shrek3

„Ich bin 1972 ausgemustert worden - aufgrund einer Aussage eines Bekannten, der angegeben hatte, Drogenkonsument zu sein. Er ...“

Optionen
Ich kann dir versichern, dass sich das Gefühl unbeschreiblich geil anfühlt, anschließend aus dem Kreiswehrersatzamt herauszukommen und die Gewissheit zu haben, sie alle nach Strich und Faden aufs Köstlichste verarscht zu haben. :-)

Du Schlingel. ;-)

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
bei Antwort benachrichtigen
schoppes shrek3

„Ich bin 1972 ausgemustert worden - aufgrund einer Aussage eines Bekannten, der angegeben hatte, Drogenkonsument zu sein. Er ...“

Optionen
Ich kann dir versichern, dass sich das Gefühl unbeschreiblich geil anfühlt, anschließend aus dem Kreiswehrersatzamt herauszukommen und die Gewissheit zu haben, sie alle nach Strich und Faden aufs Köstlichste verarscht zu haben. :-)

Ja, kann ich nachvollziehen.
Ich hätte, ehrlich gesagt, Schiss gehabt, dass das Auswirkungen auf meinen späteren Berufswunsch gehabt hätte. Es ist ja alles offiziell dokumentiert worden.
Zu deinem Fall (mit dem Führerschein):
Gut, dass die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut!   ;-)
(Eigentlich müsste ich den letzten Satz in der Vergangenheitsform schreiben. Mittlerweile ist die Welt ja wesentlich vernetzter.)

"Rauschgift" und Berufswunsch, ein realer Fall:
Ein Schüler meiner Klasse, Abschlussjahrgang 1997 oder 2001 (weiß ich nicht mehr so genau) hat sich bei dem größten Arbeitgeber in Duisburg-Homberg um eine Lehrstelle beworben. Er musste auch eine Urinprobe abgeben (Ist das eigentlich erlaubt? Keine Ahnung.)
In seinem Urin wurden Opiate nachgewiesen. Die Lehrstelle hat er natürlich nicht bekommen.
Er hatte wenige Tage vorher ein Mohnbrötchen gegessen. Überrascht
https://www.drugcom.de/news/positiver-drogenbefund-nach-mohnbroetchen/

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
bei Antwort benachrichtigen
shrek3 schoppes

„Ja, kann ich nachvollziehen. Ich hätte, ehrlich gesagt, Schiss gehabt, dass das Auswirkungen auf meinen späteren ...“

Optionen

Wie es heute damit aussieht, weiß ich nicht.
Meine Erfahrungswerte beschränken sich naturgemäß auf die Zeit bis ca. 1980.

Es gibt aber die ärztliche Schweigepflicht - sie gilt auch vor Gericht und kann nur unter gravierenden Gründen (Gefahrenabwehr, bei Vermissten, u.ä.) aufgehoben werden.

Der Fall mit den Opiaten ist aber richtig krass.
THC wird nicht gefunden, Kokainreste auch nicht. Kein Speed, kein Crystal Meth, kein Ecstasy, LSD ...

Das riecht förmlich nach einem drogenfreien Leben.

Wenn man unter diesen Vorzeichen nur Opiate findet, die man schon beim Essen eines Mohnbrötchens im Blut haben kann, scheint mir da einiges nicht zu stimmen ...

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
bei Antwort benachrichtigen
schoppes shrek3

„Wie es heute damit aussieht, weiß ich nicht. Meine Erfahrungswerte beschränken sich naturgemäß auf die Zeit bis ca. ...“

Optionen
Wenn man unter diesen Vorzeichen nur Opiate findet, die man schon beim Essen eines Mohnbrötchens im Blut haben kann, scheint mir da einiges nicht zu stimmen ...

Ich habe extra einen Link aus der damaligen Zeit geschickt (ansonsten kenne ich die Seite gar nicht). Das war anscheinend "Stand der Zeit".
Ich denke mal, dass das heute nicht mehr passieren würde.

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 shrek3

„Wie es heute damit aussieht, weiß ich nicht. Meine Erfahrungswerte beschränken sich naturgemäß auf die Zeit bis ca. ...“

Optionen

https://www.grossesblutbild.de/drogentest-haaranalyse.html

https://easy-dna.de/haarmedikamenten-tests/

https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Daum#Kokain-Aff%C3%A4re

Tests die das einwandfrei nachweisen gibts schon lange und nur besondere Leute haben das vor 21 Jahren und auch schon viel früher nicht geglaubt.

Irgendwie ist Haare zu analysieren sowas von einfacher als z.B. DNA zuzuordnen.

Ob die Ärzte in den Kreiswehrersatzämtern das jemals getestet haben bzw testen ließen (selbst mit großer Indikation dazu) ist aber schon ne janz andere Frage und dürfte mit nem klarem nein zu beantworten sein.

bei Antwort benachrichtigen