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Potentiometer um Temperaturfühler zu simulieren

Sovebämse / 29 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen

Ich möchte meine Heizungssteuerung überprüfen. Ich habe einen Vorlauftemperaturfühler, der der Steuerung die Temperatur zurückmeldet. Entsprechend macht diese den Mischer auf oder zu. Bei 0° ist der Widerstand 1000 Ohm, bei 80° ca. 1400 Ohm.

Ich kenne mich mit Potentiometern nicht aus. Ich dachte, ich kauf mir einfach ein günstiges Teil, welches bis 2500 Ohm geht. Daher die Frage an euch: muss ich da sonst noch was Spezielles beachten oder ginge da z. B. dieses Poti:

https://www.distrelec.ch/de/potentiometer-kohm-printanschluesse-piher-16shm04n252b/p/16435359?q=potentiometer&filter_categoryCodePathROOT%2Fcat-L2D_379525=cat-L3D_525342&filter_categoryCodePathROOT=cat-L2D_379525&filter_categoryCodePathROOT%2Fcat-L2D_379525%2Fcat-L3D_525342=cat-DNAV_PL_030604&page=12&origPos=12&origPageSize=25&simi=99.87

Besten Dank und Grüsse
Thomas

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hatterchen1 Sovebämse

„Potentiometer um Temperaturfühler zu simulieren“

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Hallo,

das Poti muss auch die benötigte Leistung bringen.
Das ausgesuchte Poti hat gerade einmal 0,2W, damit kann man also keine Leistung direkt regeln und es hat eine Toleranz von +/- 20%, etwas viel für eine genauere Regelung.

Also, wie soll die Regelung/Einflussnahme des Potis aussehen?

Gruß

h1

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Sovebämse hatterchen1

„Hallo, das Poti muss auch die benötigte Leistung bringen. Das ausgesuchte Poti hat gerade einmal 0,2W, damit kann man also ...“

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Hallo H1

Ehrlich gesagt habe ich salopp ausgedrückt so gut wie keinen Blassen von den Spezifikationen von Potis und allgemein auch nicht viel Ahnung von Elektronik. Es handelt sich einfach um einen Temperaturfühler, dazu dieses Datenblatt:

https://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwio-aPdvOPeAhVHJsAKHZq3CJQQFjACegQIAxAC&url=https%3A%2F%2Fwww.remeha.be%2Fwp-content%2Fuploads%2Fdocuments%2Farchive%2FCHAPPEE%2FControls%2FQAD%252036%2F020422%2520AM%2520Siemens%2520QAD21%2520-%2520QAD%252036%2520EN.doc&usg=AOvVaw0L2Tr6PsD-5lSqhHznvhP2

Die Steuerung erkennt halt aus dem Widerstandswert die Temperatur des Wassers im Rohr. Ich möchte verschiedene Temperaturen mit Hilfe des Potis simulieren, um zu überprüfen, ob die Steuerung noch zum richtigen Zeitpunkt mehr Heisswasser gibt (also den Mischer aufmacht) abhängig von der eingestellten Heizkurve.

Gruss
Thomas

PS: Was muss man sich unter der Toleranz eines Potis vorstellen?

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hatterchen1 Sovebämse

„Hallo H1 Ehrlich gesagt habe ich salopp ausgedrückt so gut wie keinen Blassen von den Spezifikationen von Potis und ...“

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ob die Steuerung noch zum richtigen Zeitpunkt mehr Heisswasser gibt (also den Mischer aufmacht) abhängig von der eingestellten Heizkurve.

Aber das macht doch die Regelung selber, wenn ich die Heizkurve verstelle und kontrollieren kann ich das am Thermometer.

Die Toleranz bedeutet bei 50°C eine Streuung von 40-60°C, also unbrauchbar für den Zweck.

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Sovebämse hatterchen1

„Aber das macht doch die Regelung selber, wenn ich die Heizkurve verstelle und kontrollieren kann ich das am Thermometer. ...“

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Naja, ja das ginge schon, aber man muss relativ lange warten, da das System nur langsam regelt.

Also, das verstehe ich jetzt nicht, nehmen wir an, ich drehe den Poti so, dass ich an den beiden Enden mit einem Messgerät einen Wert von 1100 Ohm messe. Dann stimmt dieser gemessene Wert also nicht, weil ich ja die Streuung habe? Oder worauf bezieht sich dein Beispiel mit den 50°? Das wäre ja dann gleichbedeutend wie eine bestimmte Widerstandsgrösse.

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hatterchen1 Sovebämse

„Naja, ja das ginge schon, aber man muss relativ lange warten, da das System nur langsam regelt. Also, das verstehe ich ...“

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Der Regelprozess würde durch ein Poti doch nicht schneller.

Beispiel mit den 50°

Ein Beispiel ist ein Beispiel und 20 % +- ergeben 40% vom Ganzen. Bei einer Einstellung auf die Mitte (50) können sowohl 40 als auch 60 Prozent angezeigt werden also 440 bis 660 Ohm.
Dieses Poti ist zwar billig aber völlig ungeeignet.
Eine Heizungsregelung ist immer träge, sie soll ja nicht auf jeden Furz reagieren.Zwinkernd

Hast Du evtl. eine Fußbodenheizung? Die sind ganz träge...

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Sovebämse hatterchen1

„Der Regelprozess würde durch ein Poti doch nicht schneller. Ein Beispiel ist ein Beispiel und 20 - ergeben 40 vom Ganzen. ...“

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Nein, eine normale Ölheizung, 30 Jahre alt.

Ich meine damit, dass ich am Poti schnell eine höhere oder tiefere Vorlauftemperatur vorgaukeln könnte, indem ich den Widerstand sofort verändern kann. Somit wäre die Solltemperatur sofort erreicht.

Also aber um nochmal auf die 20% zurückzukommen. Ich würde ja den Regler so ausrichten, dass mir das Messgerät den gwünschten Wert anzeigt. Somit spielen die 20% doch keine Rolle, oder?

Welche Art Poti würdest du mir denn empfehlen zu diesem Zweck?

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hatterchen1 Sovebämse

„Nein, eine normale Ölheizung, 30 Jahre alt. Ich meine damit, dass ich am Poti schnell eine höhere oder tiefere ...“

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Ich meine damit, dass ich am Poti schnell eine höhere oder tiefere Vorlauftemperatur vorgaukeln könnte,

Du möchtest das Pferd also von hinten aufzäumen...
Verstelle die Heizkurve und gut ist`s.

Das erwähnte Poti ist analog, nicht digital und eine Ergebnis Streuung ist ein "sowohl als auch".
Jede Verstellung ist also relativ, relativ falsch und selten reproduzierbar.

https://de.wikipedia.org/wiki/Potentiometer

Konfrontiere einmal einen Heizungsfachmann in deiner Umgebung mit diesem Thema.

Gruß

h1

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Sovebämse hatterchen1

„Du möchtest das Pferd also von hinten aufzäumen... Verstelle die Heizkurve und gut ist s. Das erwähnte Poti ist analog, ...“

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Tut mir Leid, das ist mir einfach zu hoch, ich komme da nicht mit.

Wenn ich mit einem Poti z. B. bei einem Verstärker die Lautstärke reguliere, habe ich ja auch nicht einmal in der Mittelstellung 40% Lautstärke und das nächste Mal vielleicht 60%

Ausserdem muss ja der temperaturabhängige Widerstand im Vorlauffühler auch immer gleich sein, sonst kämen ja ständig falsche oder unvorhersagbare Werte raus. Aber ich nehme an, dass die Problematik nur mit den Potis zusammenhängt und nicht mit dem Widerstand, der sich im Fühler verändert.

Wäre es denn möglich z. B. 5 verschiedene normale Widerstände zu verwenden statt des Potis, um den von mir gewünschten Test machen zu können?

Gruss
Thomas

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Borlander hatterchen1

„Hallo, das Poti muss auch die benötigte Leistung bringen. Das ausgesuchte Poti hat gerade einmal 0,2W, damit kann man also ...“

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Das ausgesuchte Poti hat gerade einmal 0,2W, damit kann man also keine Leistung direkt regeln

Dafür wird der Temperaturfühler sicher auch nicht eingesetzt…

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Sovebämse Borlander

„Dafür wird der Temperaturfühler sicher auch nicht eingesetzt“

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Also anscheinend herrscht hier auch keine Einigkeit darüber. Aber ich denke, das ist wirklich relativ simpel mit dem Temperaturfühler und dem Widerstand. Da sollte doch jeder billige Widerstand ausreichen... Allerdings wirkt dieser Widerstand ja irgendwie auf den Regler, da wird ja bestimmt eine Spannung verändert, um den Widerstand zu interpretieren...

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mawe2 Sovebämse

„Potentiometer um Temperaturfühler zu simulieren“

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Du bräuchtest die Kennlinie des Temperaturfühlers (also das Temperatur-Widerstands-Diagramm) und dann ein Potentiometer mit einem passenden Widerstandverlauf.

Das von Dir gewählte Potentiometer hat eine logarithmische Kurve, es gibt aber auch welche mit linearer Kurve.

Temperatursensoren gibt es in sehr unterschiedlichen Bauformen. Bist Du sicher, dass es nur ein einfacher (temperaturabhängiger) Widerstand ist, der dort verbaut ist?

Du arbeitest doch an einer Schule. Ich würde einfach mal den Physiklehrer dazu interviewen.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Sovebämse mawe2

„Du bräuchtest die Kennlinie des Temperaturfühlers also das Temperatur-Widerstands-Diagramm und dann ein Potentiometer mit ...“

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Hallo Mawe

Ich kann nur auf das Datenblatt verweisen, ich kann daraus selbst nicht viel ableiten. Es scheint sich um ein "Dünnfilm-LG-Ni-Element" zu handeln, welches bei 0° einen Widerstand von 1000 Ohm hat.

Wozu benötige ich dieses Temperatur-Widerstands-Diagramm? Warum passender Widerstandsverlauf? Also das Diagramm ist im Datenblatt ja drin, da sehe ich, welcher Widerstand zu welcher Temperatur gehört. Aber wenn ich z. B. ein Poti bis 1.2 Megaohm nehme, dann geht das doch von 0 bis 1.2 Megaohm. Dann sollte ich doch durch Drehen z. B. einen Wert von 1120 Ohm durch Messen einstellen können?

Ja, ich arbeite an einer Schule, aber an einer Grundschule, da gibt es keine Physiklehrer. Und ich könnte wetten, dass selbst ein Lehrer der Sekundarschule mir da nicht helfen könnte, da wir in der Schweiz diese Naturwissenschaften in den Stufen unter dem Gymnasium nur sehr rudimentär behandeln, war jedenfalls zu meiner Schulzeit so. Man legt mehr Wert auf Geschichte und Geographie.

Gruss
Thomas

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Borlander Sovebämse

„Hallo Mawe Ich kann nur auf das Datenblatt verweisen, ich kann daraus selbst nicht viel ableiten. Es scheint sich um ein ...“

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Dann sollte ich doch durch Drehen z. B. einen Wert von 1120 Ohm durch Messen einstellen können?

Ja, aber bei einer nicht-linearen Werteverlauf eher schwieriger.

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Sovebämse Borlander

„Ja, aber bei einer nicht-linearen Werteverlauf eher schwieriger.“

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hatterchen1 Sovebämse

„Dann wär dieser hier geeigneter: https://www.amazon.de/Potentiometer-mono-linear-100K-Drehregler/dp/B075X1J6VX/ref ...“

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Auch der bringt es nicht.
Ich würde diesen nehmen:

https://www.amazon.de/Toleranz-Terminals-Draht-Wunde-Potentiometer/dp/B00GN6596U/ref=sr_1_2?s=industrial&ie=UTF8&qid=1542754205&sr=1-2&keywords=Draht-Potentiometer+1%2C5K

Der dürfte für deinen Zweck auch reproduzierbare Ergebnisse liefern.
Welche Schlüsse Du allerdings aus diesem Versuch ziehen willst, verschließt sich meinem Verständnis von einer Heizungsregelung.

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hddiesel Sovebämse

„Potentiometer um Temperaturfühler zu simulieren“

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Hallo Thomas,

schau einmal in der Heizungssteuerung nach(oder im Benutzerhandbuch),
ob hier der Menüpunkt Außentemperatur Korrekturwert aufgeführt ist.
Werkseinstellung 0K, Verstellmöglichkeit von z.B. -10K, bis +10K.
Hier kannst du den gelieferten Außentemperaturwert korrigieren, ohne ein Extrapoti zu benutzen.
Der gelieferte Wert hängt auch von der Länge der Leitung zum Fühler und des verwendeten Kabel ab.

Gruesse aus dem Rhein-Neckar-Kreis, Karl, BS: Windows 10, Office Pro. Plus 2016_32-Bit.
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Sovebämse hddiesel

„Hallo Thomas, schau einmal in der Heizungssteuerung nach oder im Benutzerhandbuch , ob hier der Menüpunkt Außentemperatur ...“

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Also, dann mal etwas mehr zu meiner Anlage:

Es handelt sich um diesen Regler: https://www.heiz24.de/Media/Shop/heiz24de_landis_gyr_rvp_32_31_sigmagyr.jpg

Wir haben einen Aussentemperaturfühler und einen Vorlauffühler. Am Regler kann man nur die Heizkurve und die gewünschte Raumtemperatur tagsüber und bei Nachtabsenkung einstellen.

Im Moment ist es so, dass ich tagsüber eine zu hohe Temperatur beim Vorlauf habe, deutlich höher als auf dem Diagramm der Heizkurve angegeben. Trotzdem macht der Regler den Mischer tagsüber immer wieder nochmal auf, was man durch ein kurzes Gurgeln/Rauschen in den Rohren hört. Daher wollte ich mit einem Poti den Regler etwas genauer testen, wie er auf die Werte vom Vorlauffühler genau reagiert. Hingegen macht er nachts nicht genügend zu bzw. der Mischer ist zwar am Anschlag (zumindest der auch von Hand bedienbare Regler) aber die Vorlauftemperatur sinkt auch nach Stunden nicht gross unter 40 Grad, was er aber sollte, denn die Nachtabsenkung sieht eigentlich eine Temperatur von 15 Grad Raumtemperatur vor. So versucht der Regler dann die ganze Nacht den Mischer weiter zuzumachen. Auf Dauer wird das wohl den Relais nicht gut tun, deshalb habe ich nämlich den Regler auch reparieren lassen, weil er den Mischer gar nicht mehr schliessen konnte.

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hatterchen1 Sovebämse

„Also, dann mal etwas mehr zu meiner Anlage: Es handelt sich um diesen Regler: ...“

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Von mir nur noch so viel zum Thema.

Die Vorlauftemperatur ist das Produkt aus Außentemperatur und Heizkurve.

Es gibt ein altes Sprichwort, was da sagt:"Schuster bleib bei deinem Leisten".
Heizungsbauer ist ein Lehrberuf, nicht ohne Grund.

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Sovebämse hatterchen1

„Von mir nur noch so viel zum Thema. Die Vorlauftemperatur ist das Produkt aus Außentemperatur und Heizkurve. Es gibt ein ...“

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Habe ich mit irgendeinem Post den Eindruck erweckt, diesen Zusammenhang nicht begriffen zu haben? Das ist mir alles klar. Ich habe beide Temperaturfühler überprüft, die Temperatur stimmt mit den Widerstandswerten überein. Und im Regler-Handbuch sieht man mit Hilfe der von dir genannten Heizkurve, wie hoch die Vorlauftemperatur sein sollte, bei einem bestimmten Aussentemperaturwert. Und genau das stimmt eben nicht. Die Vorlauftemperatur ist tagsüber zu hoch und somit auch die Temperatur in den Räumen und während der Nachtabsenkung bleibt sie trotz geschlossenem Mischer ebenfalls zu hoch, so dass es zu keiner nennenswerten Abkühlung kommt.

Ausserdem hat mein Vater genau dieselbe Heizung und denselben Regler, er wohnt nur 500 Meter entfernt. Seine Einstellungen beim Regler sind genau gleich und bei ihm funktioniert es so. Ich habe also bei meinem Regler nichts massgeblich verstellt oder falsch eingestellt.

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hatterchen1 Sovebämse

„Habe ich mit irgendeinem Post den Eindruck erweckt, diesen Zusammenhang nicht begriffen zu haben? Das ist mir alles klar. ...“

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Die Vorlauftemperatur ist tagsüber zu hoch

Dann stimmt die Kesseltemperatur nicht.

während der Nachtabsenkung bleibt sie trotz geschlossenem Mischer ebenfalls zu hoch

Die Heizungspumpe sollte nicht gegen den geschlossenen Regler anarbeiten, das ist auch nicht gut für die Pumpe.

Habe ich mit irgendeinem Post den Eindruck erweckt, diesen Zusammenhang nicht begriffen zu haben?

Ja, Du solltest damit einen Fachmann betrauen, bevor Du mehr verschlimmbesserst.Zwinkernd

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Sovebämse hatterchen1

„Dann stimmt die Kesseltemperatur nicht. Die Heizungspumpe sollte nicht gegen den geschlossenen Regler anarbeiten, das ist ...“

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An der Kesseltemperatur wurde nie etwas verändert und sie stimmt auch exakt, so wie sie schon jahrelang war, bei 70 Grad.

Die Pumpe arbeitet auch nicht gegen den geschlossenen Regler (du meintest wohl aber eher den Mischer), denn die Pumpe ist im Vorlaufrohr nach dem Mischer drin und nicht vor dem Mischer. Die Pumpe muss ja auch das zugemischte kühlere Wasser vom Rücklauf transportieren, auch wenn der Mischer geschlossen ist.

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hddiesel Sovebämse

„Habe ich mit irgendeinem Post den Eindruck erweckt, diesen Zusammenhang nicht begriffen zu haben? Das ist mir alles klar. ...“

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Hallo Thomas,

wenn der Mischer geschlossen ist?

Hast du einmal geprüft, ob er überhaupt schließt?

Hat dein Vater auch den gleichen Mischer und bei geschlossenem Mischer sinkt die Temperatur, bei dir aber nicht, dann liegt die Vermutung nahe, daß dein Mischer, aus irgend einem Grund, nicht richtig schließt.

Gruesse aus dem Rhein-Neckar-Kreis, Karl, BS: Windows 10, Office Pro. Plus 2016_32-Bit.
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Sovebämse hddiesel

„Hallo Thomas, wenn der Mischer geschlossen ist? Hast du einmal geprüft, ob er überhaupt schließt? Hat dein Vater auch ...“

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Ja, mein Vater hat praktisch dieselbe Heizung mit ebenso dem fast gleichen Regler und dem exakt gleichen Mischer.

Ich habe einmal den Mischermotor in der "ganz zu"-Stellung weggenommen und konnte dahinter den Mischer von Hand noch ein kleines Stück weiter zudrehen. Nach erneuter Montage und Demontage des Mischermotors blieb es dann aber auch ganz zu. Ich muss jetzt heute abend nochmal schauen, ob es jetzt komplett schliesst und die Temperatur sinkt.

Eines ist jedoch sicher, irgendwo leckt der Mischer, das ist aber schon seit über 10 Jahre der Fall, es hat sich leichter Rost unter dem Mischer auf dem Deckblech der Heizung gebildet. Aber diese Leckage hat wohl nichts mit dem jetzigen Problem zu tun. Ein Heizungsmonteur meinte, es könnte sein, dass sich Ablagerungen gebildet haben und er deshalb nicht mehr ganz schliesst, oder dass der Motor (mit seinen Nocken) den Mischer nicht ganz zukriegt und man das justieren müsste.

Ich kann ja einmal den Mischermotor entfernen, manuell ganz zudrehen und schauen, wie sich die Temperatur im Vorlauf verhält.

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hddiesel Sovebämse

„Ja, mein Vater hat praktisch dieselbe Heizung mit ebenso dem fast gleichen Regler und dem exakt gleichen Mischer. Ich habe ...“

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Hallo Thomas,

du kannst ja den Mischer ohne Motor ein paar mal ganz auf und wieder ganz zu drehen und somit die Funktion ganz auf und ganz zu und die Freigängigkeit prüfen, dann die Heizung auf Sommer stellen, so dass der Motor den Mischer theoretisch ganz zu fährt, den Mischer schließen und den Motor wieder Montieren, danach wieder auf die zuvor eingestellte Betriebswahl(Winter) stellen, dann sollte sich der Mischer wieder öffnen.

Undicht ist nie gut, denn irgendwo bilden sich dann Ablagerungen und Rost, welche den Mischer teilweise, oder ganz blockieren können.

Die Stellmotoren, sind meist Schrittmotoren, darum auf Sommer stellen, damit der Motor seine Umdrehungen für schließen (Sommerbetrieb) beendet und anschließend den Motor wieder montieren.

Gruesse aus dem Rhein-Neckar-Kreis, Karl, BS: Windows 10, Office Pro. Plus 2016_32-Bit.
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Sovebämse hddiesel

„Hallo Thomas, du kannst ja den Mischer ohne Motor ein paar mal ganz auf und wieder ganz zu drehen und somit die Funktion ...“

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Was meinst du mit "Sommer"? Dies gibt es bei mir nicht. Am Regler kann ich nur die Heizung ausschalten (d.h. die Pumpe), oder ich kann einstellen, ob ich einen Dauertagbetrieb (mit warmer Temperatur), Dauernachtbetrieb (mit verminderter Temperatur), Tag-Nacht-Betrieb, Tag-Nachtaus-Betrieb oder manuellen Betrieb möchte.

Der Regler kann den Stellmotor ja nur auf Grund der Vorlauftemperatur (welche sich aus Aussentemperatur und Heizkurzve berechnet) beurteilen und beeinflussen, er erhält vom Mischer oder Motor keinerlei Rückmeldung über dessen Position. Am Ende (also ganz zu oder ganz auf) wird ein Mikroschalter geschlossen, damit der Motor nicht endlos versucht weiterzudrehen, wenn der Mischer weiter 220V darauf gibt. Erst wenn wieder die entgegengesetzte Richtung mit 220V versorgt wird, dreht der Motor wieder.

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hddiesel Sovebämse

„Was meinst du mit Sommer ? Dies gibt es bei mir nicht. Am Regler kann ich nur die Heizung ausschalten d.h. die Pumpe , oder ...“

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Hallo Thomas,

also ist nur ganz auf, oder ganz zu möglich.
Der erste Heizkörper wird Heiß, der letzte im Strang Lauwarm.

Wie Alt ist eingentlich deine Heizung?

Gruesse aus dem Rhein-Neckar-Kreis, Karl, BS: Windows 10, Office Pro. Plus 2016_32-Bit.
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Sovebämse hddiesel

„Hallo Thomas, also ist nur ganz auf, oder ganz zu möglich. Der erste Heizkörper wird Heiß, der letzte im Strang Lauwarm. ...“

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Nein, es sind Schritte zwischen ganz auf und ganz zu möglich. Der Regler tastet sich irgendwie an die nötige Vorlauftemperatur ran. Zuerst etwas zu viel, dann wenn die Temperatur steigt oder das Soll erreicht hat wieder etwas zu. Ich weiss auch nicht, wie die Regelung im Detail funktioniert, aber es gibt keinen Sommer- oder Winterbetrieb. Im Sommer schalten wir die Heizung am Hauptschalter komplett aus.

Die Heizung wurde 1988 eingebaut. Es handelt sich um die Marke "Degatherm". Der Regler und Mischer ist von Landis & Gyr, in Deutschland wurden die Produkte z. B. unter der Marke "Brötje" vertrieben. Das ist der Regler:

Das ist der Mischer:

Auf die Nocken kommt dann der Mischermotor, der auch von Hand bedient werden kann:

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hddiesel Sovebämse

„Nein, es sind Schritte zwischen ganz auf und ganz zu möglich. Der Regler tastet sich irgendwie an die nötige ...“

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Hallo Thomas,

Selbst habe ich Sommer/Winterbetrieb, da auch das Brauchwasser im extra Wandboiler, neben dem Sieger Gas-Brennwertkessel BK 11 LW-18 erwärmt wird.

Im Sommer nur Brauchwasser, im Winter Heizkörper und Brauchwasser.

Die Vorlauftemperatur halte ich im unteren Bereich, so werden auch die Heizkörper gleichmäßig Warm und nicht nur in den oberen paar Zentimeter Heiß und der Rest Kalt.

Als Regeleinheit im Wohnzimmer, die Sieger Raumstation CRC 51.

Alles wurde 2003 installiert, bis jetzt läuft die Anlage ohne Ausfallzeiten und sonstige Probleme.

Gruesse aus dem Rhein-Neckar-Kreis, Karl, BS: Windows 10, Office Pro. Plus 2016_32-Bit.
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nemesis² Sovebämse

„Potentiometer um Temperaturfühler zu simulieren“

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Um den Vorlauftemperaturfühler komplett zu "simulieren", würde ein 1k (1000 Ohm) Widerstand in Reihe mit einem 470R oder 1k Poti (470 oder 100 Ohm) passen da kannst du optimal von 1000 bis 1500 oder 2000 Ohm einstellen. Damit könntest du locker den ganzen Temperaturbereich des Vorlauffühlers simulieren. Aber das ist eigentlich nicht dein Ziel ...

Die Fühler bekommen normalerweise nicht mehr wie 2,5 V und da sind auch 0,2 W Potis kein Problem, deren Toleranz auch nicht.

Aber wenn ich z. B. ein Poti bis 1.2 Megaohm nehme, dann geht das doch von 0 bis 1.2 Megaohm. Dann sollte ich doch durch Drehen z. B. einen Wert von 1120 Ohm durch Messen einstellen können?

Nein, das triffst du praktisch nicht. Damit könntest du halbwegs brauchbar von 100k bis 1 M Ohm einstellen. Nimm lieber was ich oben genannt hatte, falls es nutzen würde ... .

Und im Regler-Handbuch sieht man mit Hilfe der von dir genannten Heizkurve, wie hoch die Vorlauftemperatur sein sollte, bei einem bestimmten Aussentemperaturwert. Und genau das stimmt eben nicht. Die Vorlauftemperatur ist tagsüber zu hoch und somit auch die Temperatur in den Räumen und während der Nachtabsenkung bleibt sie trotz geschlossenem Mischer ebenfalls zu hoch, so dass es zu keiner nennenswerten Abkühlung kommt.

Neben der Vorlauftemperatur kann man bei der Regelung noch die Steilheit einstellen und die muss auch passen, damit die Witterungsgeführte Regelung funktioniert. Das soll heißen: draußen -15; 0 oder +15°C und drinnen immer +20°C.

Um die Steilheit optimal einzustellen, braucht man Zeit und die passenden Außentemperaturen.

An der Kesseltemperatur wurde nie etwas verändert und sie stimmt auch exakt, so wie sie schon jahrelang war, bei 70 Grad.

Ist ziemlich hoch. Braucht der Kessel das, ist noch kein NT-Kessel? Bei neueren Heizungen wäre das nur für WW-Bereitung und ggf. noch -20°C Außentemperatur sinnvoll/normal.

Da du vorerst nur die Vorlauftemperatur etwas senken willst, nimm einen Poti mit 270 Ohm in Reihe zu dem jetzigen Temperaturfühler. Damit bekommst du einen brauchbaren Einstellbereich.

Steilheit (der rechte, graue Schiebepoti?), und Vorlauftemperatur müssen aber auch so sinnvoll/passend eingestellt werden, sonst bringt die Trickserei nicht viel.

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