Hab nach Jahren der Ignoranz meine alten Kopfhöhrer gefunden. Sennheiser 545.
Auf die Ohren gestülpt und ein "AHA" Erlebnis gehabt.
Das alte Teil deklassiert ganz klar errechnete 5 oder 7.1 Lösungen hinsichtlich der Ortbarkeit und des Klanges.
(Zweikanalton als Quelle vorrausgesetzt)
Und da kauft man teuren Kram...
Gruß - Kongking
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5.1 oder 7.1 System sind auch nicht zum Musik hören gedacht ....
Mal davon abgesehen, dass man nicht erfährt, inwiefern der Raum akustik-optimiert ist. Raummoden und Co. hat man beim Kopfhörer halt nicht.
Scherzkeks ;-)
Wenn das Zeug rumsteht und man es eingerichtet hat, dann hört man damit.
Mich hat halt wirklich der Unterschied überrascht.
Gruß - Kongking
Ja nu!
Olle Kamellen.
Hins. Ortbarkeit etc. gab es nie besseres, als Kopfhöhrer. Außer bei Kunstkopfaufnahmen gibt es nur immer das Problem der Klangquelle IM Kopf.
Yo.
Schade, dass sich das mit der Kunstkopfstereofonie nie durchgesetzt hat.
Da war Quadrofonie damals sehr weit vorn und jetzt haben wir das Orchester halt IM Kopf.
Hast du eine legale Quelle für Kunstkopfaufnahmen?
Hab das noch nicht ausprobiert, mal sehen...
Gruß - Kongking
Toll wenn du schon die ollen Kamellen raus brachtest, dann ziehe ich mir doch gran wieder eine Band ein . Quadrophonia.
Gruss
Sascha
http://www.youtube.com/watch?v=SXA3sX8e-Aw
Da stellen sich ja die Nackenhaare auf.....
Fokushima-Mix aus Kraftwerk, Dr. Motte und Culture Beat.
Gruß vom Mr. Vain.
Jajajajaja. Das erinnerte mich an eine Zeit des Wilden lebens. LOL
Gruss
Sascha
Huuih!
Schwierig, habe mich da nie dezidiert drum gekümmert.
Zunächst mal gibt es Plattenmaterial aus den 70ern, vornehmlich Klassikaufnahmen, Jazz aber auch ein wenig Rock. Da sollte doch ein Schnäppchen in der Bucht möglich sein.
Dann stöbere mal bei den Premium-Kopfhöhrerherstellern, wie SENNHEISER, BAYER etc. herum. U.U. vstellen die enstpr. Demomaterial auf Anfrage bereit, da im Studiobereich potentiell für Abhören ein Thema.
Reine Akustikdemos sollten auch über einschl. Lehrstühle, Museen, Sammlungen erhältlich sein.
DHFI o.ä. gibt es ja leider nicht mehr
Ach übrigens:
KK-Aufnahme entsteht NICHT im Kopp! Das ist ja der Witz, sondern gibt das Geschehen -je nach Aufnahmeverfahren- sogar 100% räumlich identisch wieder. Normal sind bei kommerziell verwendeten Verfahren nur Laufzeitdifferenzen zwischen Trommelfellsitz und äußerer Ohrmuschel, die marginal sind.
Warum da so ist?
Die gängigen Verfahren nehmen den Raumschall an definierten Orten auf, an denen enstpr. SChallwandler auch im Abhörraum stehen-also LS. Verlegt man aber die LS an die Ohrmuschel durch KH, so ensteht dieser Raum durch die im Nutzsignal noch immer nethaltenen, für ihn typischen Lauffspektren (=Raumanteile) in Deinem Kopf. Wenn Du so willst, eine "optische Täuschung" für die Ohren. Bei KK-Aufnahmen und - Wiedergabe hast Du hingegen nur die Raumanteile, die auch bei Anwesenheit vor Ort in Deinem Gehörgang entstünden. Du hörst also korrekt.
Auch ist eine KK nicht unbedingt DER Heber hins. exakter Räumlichkeit, Tiefenstaffelung etc. bei höchstwertiger LS-Wiedergabe.
P.S.:
Selber machen geht auch. Dazu vorgehen, wie bei entspr. Experimentalaufbauten von dunnemals:
Zwei kleine Mikrophonkapseln (Breitbander mit unipolarer Keule) in die Gehörgänge. Nach außen natürlich gerichtet (sont gluckert nur der Wasserkopf). Alles so ähnlich, wie Hörgeräte.
Aufnahmem damit machen (auf Lappi oder DAT-.Recorder)
Feddisch.
Dabei natürlich nicht mitsingen, kauen, an den Kabeln rumspielen oder mit der Headbangen. Hat man alles auf der Aufnahme.
Deswegen nutzte man dann auch Plastikköppe. Die hielten die Klappe und waren schön still. Weil man bei denen aber die Gehörgänge (mit allen unterschiedlichen Geweben, die da mitspielen) nicht oder nur mit horrendem Aufwand nachbauen konnte, nahm man einfach in der Position der Ohrmuscheln auf und verzichtete auf den Gehörgang (s.o.) Korrekt wäre nämlich die Platzierung exakt an den Trommelfellen.
LOL. Jetzt gibt es sogar Selbstbauanleitungen ;-)
Meine ersten Kenntnisse habe ich damit erworben: http://www.amazon.de/gp/offer-listing/3344003992/ref=dp_olp_used?ie=UTF8&condition=used
Da war ich noch zart und experimentierfreudiger (selbstlötend) und konnte einen Widerstand von einem Kondensator unterscheiden...
Gruß - Kongking
Ja und?
Los geht's!
Blöder wird man nie von so was
Schonmal Crossfeed ausprobiert?
Kam mir gerade zufällig in's Visier:
http://www.analog-forum.de/wbboard/index.php?page=Board&boardID=2
Da sollte doch was zu finden sein....
