Wie ist das eigentlich mit dem Bergbau im Ruhrgebiet - kam bzw. kommt es da auch zu so heftigen Erdstößen durch den Bergbau?
Bei uns im Saarland kommt es ständig zu kleineren Erdbeben durch den Bergbau. Doch diesmal hat´s am Samstag heftig gekracht.
http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=3197192/xej3uo/index.html
Ich hab Freunde und Bekannte in der gegend, die finden das nicht mehr lustig.
Off Topic 20.606 Themen, 228.971 Beiträge
Wir haben ja kaum noch Bergbau! Aber auch früher, als wir hier in Dortmund umringt waren von aktiven Zechen, habe ich meiner Erinnerung nach nie ein Beben erlebt. Bergschäden ja - die sah/sieht man überall. Aber Beben? Nee...
Hat das vielleicht auch was mit der Abbautiefe zu tun?
Hi!
Geht mir ähnlich - naja fast.
Ich habe ca. 14 Jahre in Dortmund gelebt und kann mich nicht an Erdbeben erinnern. Drei oder viermal haben mir allerdings Bekannte erzählt, dass die Erde gewackelt hat (inkl. Bett über den Boden rutschen und Geschirr im Schrank klirren). Ich habe aber offenbar einen guten festen Schlaf (wenn ich denn mal eingeschlafen bin) oder war gerade weg. ;-)
Bei den Erdbeben in meiner Schulzeit (Hessen/Taunus) ging mir das auch so: die Erde wackelt regelmässig, aber ich hab' nie was mitbekommen.
Kurz gesagt: es gab Beben, aber ich hab' wenig davon mitbekommen.
Die Bergsenken im Ruhrgebiet waren allerdings allgegenwärtig, dass reicht von Häusern in Schieflage, zu Strassen, die nach 15 Jahren auf einem Damm lagen, weil sich der Boden darum abgesenkt hatte. Zu meiner Zeit kann ich mich an Fälle erinnern, wo sich die Erde im warten Sinne des Wortes "aufgetan" hat und Trichter im Garten oder in einer Strasse entstanden.
Bis dann
Andreas
Mein Elternhaus im Ruhrgebiet wurde durch Bergschäden so geschädigt dass es abgerissen werden musste. Von "Erdbeben" hat man da aber nichts gespürt, es traten nur an allen möglichen Stellen Risse in den Wänden auf. Es wurde dann von der Bergwerksgesellschaft durch Sanierungsarbeiten versucht das Haus zu halten. Letztlich ohne Erfolg. Für die Sanierungskosten hätte man ein neues Haus bauen können, was dann, als alles vergebens war, auch gemacht wurde. Ich wundere mich wie die Politik mit der Bergschadenproblematik umgeht. Da glaubt man durch Ausgliedern des "schwarzen" Bereichs von den Ewigkeitskosten des Bergbaus wegzukommen. Es wird hier so sein dass wieder mal die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert sozialisiert werden.
fbe
Hallo King
http://www.derwesten.de/nachrichten/suche/artikel/sortiert-nach-relevanz/bergbau.html
;~)
