...faszinierend.
Ich hab gestern mal wieder so eine Techsendung angeguckt.
Das Thema war "Was ist Silizium und wie wird es gewonnen".
Gut, was es ist und woher es stammt ist mir klar.
Allerdings, das eine einzige Firma im Süden Deutschlands am Tag mehr als 90 Tonnen davon produziert hat mich dann doch überrascht.
Da komm ich fast ins schwärmen. Wieviele lieben kleinen Prozzesoren und Speicher kann man davon wohl fertigen.....weiterschwärm :)
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Für die Herstellung von Prozessoren wird Reinst-Silizium verwendet, welches imho sicher nicht in einem solchen Maßstab produziert werden kann.
Trotzdem ist das ne schöne große Menge, mich würd auch interessieren wieviel man damit produzieren kann...
soweit richtig.
Das dort gewonnene Silizium ist sicherlich noch nicht dazu verwendbar. Das hat eine Reinheit von höchstens 97-99%
Durch nochmaliges einschmelzen (Das dort gewonnene Silizium ist vergleichbar mit Granulat im Kilobereich ;)) und weiterer Reinigung (und Zugabe von anderen Stoffen wie Kohle) läßt sich das Silizium "ziehen". Das daraus gewonnene Silizium Zylinderstück wird dann wohl mechanisch auf Maß gebracht und später vermutlich mit Laser in Wafer zerteilt.
Trotzdem interresant, wieviel von den Stoff Silizium gewonnen wird, was ja doch ein wichtiger, wenn nicht DER wichtigste Bestandteil unserer Technik ist.
Ich stell mit grad mal die Welt ohne Germanium, Silizium und Galium Arsenid vor, uiuiu :D
Wafer für die Halbleiterindustrie werden gezogen, siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Czochralski-Verfahren
http://physik.uni-paderborn.de/einrichtungen/ehemaliges-kristall-und-materiallabor/czochralski-verfahren/
sieht ziemlich spektakulär aus ;-)
Hallo!
Ohne jetzt zu recherchieren, dürfte wohl Wacker-Chemie der Hersteller des Siliziums sein.
Die Wafer werder mechanisch gesägt und nicht mit einem Laser geschnitten. Das gäbe eine schöne Sauerei.
Gruss
ChrE
in dem Zusammenhang hab ich mich mal schlau gemacht (man hat ja sonst nichts zu tun am Sa abend).
Sehr lesenswert.
http://www.idr-online.com/german/pages/archive/2005_2/11_art/Art11_02_05.htm
http://www.uni-stuttgart.de/izfm/lehre/Werk_Her.pdf
