Sollten die Anfangsprobleme gelöst werden, so könnte diese Technik einen sinnvollen und vor allem stabilen Beitrag zur Energiegewinnung liefern*. Der Wermutstropfen, wie so oft, ist das weltweit gültige Patent darauf, je nachdem wie die Firma mit diesem Patent umgeht (Lizensieren oder Marktabschottung).
* Bisheriges Problem bei Windenergie (und auch Energie aus Photovoltaik) ist ihre Unzuverlässigkeit bzw ihre antizyklische Verfügbarkeit gegenüber den Bedarfsspitzen. So lange ide gewonnene Energie nicht sinnvoll (also mit gutem Wirkungsgrad und vertretbaren Kosten) gespeichert werden kann ist diese Art Strom ein umweltmoralisches Feigenblatt, denn die Leistungsspitzen müssen verlässlich vorgehalten werden, was letztendlich derzeit konventionelle Kraftwerke erfordert die dadurch häufig nicht mit optimalem Wirkungsgrad arbeiten können. Schließlich will ja niemand Abends bei Dämmerung und Windstille plätzlich auf Kerzen und Brettspiele angewiesen sein.
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Merde.... jetzt hab ich glatt den Link vergessen ich Schussel:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,506232,00.html
Interessant. Danke für den Link :-)
Hallo!
Ja, finde ich auch sehr interessant.
Evtl. lassen sich die Rotoren einfacher aufbauen, denn ein Pumpsystem im Rotor (Mechanik) ist
bestimmt einfacher zu verwirklichen als die aufwendige Elektromechanik vom Generator.
Ein Generator (ein Guter) ist bestimmt effektiver als 10 "normale" in den Rotoren. Und viel besser zu warten,
weil er zu ebener Erde steht.
Warum ist auf diese Idee bisher noch keiner gekommen? Das ist ja die Frage bei allen genialen
Erfindungen.
Frage: Wo bekommt man immer genügend Tankvolumen für die Pressluft her?
Nicht überall gibt es unterirdische Kavernen.
Was mich auch verwundert, sind die Probleme mit der Temperatur der komprimierten Luft.
Auf dem Weg zum Tank sollte sich die Wärme doch über die Umgebungsluft abgeben lassen.
Die Frage ist auch, ob diese Technologie hier in D Fuss fassen kann, oder ob sich die etablierten, hochsubventionierten
Anbieter (mit gutem Draht ins Bundensumwelt- und Wirtschaftsministerium) gegen Veränderungen
abschotten können (So mit Argumenten: "Es hängen in der deutschen Wirtschaft blabla Arbeitsplätze dran!").
Gruss
ChrE
Man kann sagen - eine pneumatische Analogie zu den Pumpspeicherwerken.
Die einfachste Sache der Welt, jedenfalls vom Prinzip her. Mußte eben jemand nur einen Gedanken zu Ende denken.
Fast schon Heuristik.
Jürgen
Tolle Idee,die Druckluftspeicherung.Die Energieausbeute derartiger Anlagen ließe sich nochsteigern,wenn man die bei der Verdichtung entstehende Wärme in der Erde speichern,und im Bedarfsfalle in ein Fernleitungs-Heizsystem leiten und nutzen könnte.
Etwa ein Rohrsystem als Speicher mit einem Innenrohr,wo im Gegenstromprinzip die Verdichtungswärme der Druckluft entzogen würde,um im Erdreich gespeichert zu werden,oder im Bedarfsfall durch Wärmepumpen direkt ins Heizungsnetz zu gelangen.
MfG-weka
Witzig, an Druckluft habe ich die letzten Tage auch immer gedacht. Aber patentwürdig kann das nicht sein, Druckluftstpeicher gibt es schon überall. In Frankreich fahren damit sogar Autos ganz günstig, wenn auch mit nervigem Geräusch. Statt der Hybrid-Autos mit merkwürdigen Akkus, würde vermutlich ein Druckluftspeicher im Auto durchaus Sinn machen. Ev. auch zur Entlastung von LKW-Bremsen, die Bremsenergie in Druckluftflaschen speichern. Naja, auch dabei muss Wärme abgeführt werden - die Luftpumpe beim Rennrad z.B. erwärmt sich ja auch - aber es gibt auch gute Wärmespeicher.
Grössere LKW haben i.d.R. Druckluftbremsanlagen,die ihre Druckluft mehrkreisig in Druckbehältern speichern.Der Verdichter wird vom Dieselmotor angetrieben.Sogar für das Lösen der Feststellbremse ist Druckluft nötig.(Federspeicher).
MfG-weka
