Kam mir gerade so in den Sinn.
Oder gibt es mathematisch oder physikalische Gesetze, die das wirklich vollkommen ausschließen?
Wäre doch nett, irgendwie...
Man sieht es oft in Sci-Fi-Filmen und ich frag mich jedesmal ob wir das wirklich einmal machen können.
Klar auf den ersten Blick wirkt es sicher unmöglich aber haben die Menschen im Mittelalter jemals geglaubt man könne Fotos schießen oder gar bewegte Bilder einfangen?
Freu mich über Komentare ;-)
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Noch nicht. Info dazu
Der Artikel ist wohl nicht auf neusem Stand (oder der Schreiberling), denn ein (afair schweizer) Physiker hat schon vor ein paar Jahren die ersten erfolgrecihen Versuche mit dem Beamen durchgeführt an Photonen. Mittlerweile wurden auch schon Atome erfolgreich "teleportiert", wobei aber nur der Quantenzustand eines Atoms auf ein identisches anderes übertragen wurde.
Aber dem Beamen komplexer Organismen wird wohl die nächsten paar Jahrzehnte allein noch die Rechenleistung heutiger Prozessoren und die immense Datenmenge entgegenstehen, allerdings für die Kryptografie scheint die Anwendung auf absehbare Zeit vielversprechend.
Hi Xafford,
der Artikel war von 2001 hab ich erst später gesehen. Aber es ist eh besser sich nicht hin – und hehr Beamen zu lassen, überleg mal! Wenn nach der Beamerei plötzlich dein wichtigstes Körperteil fehlen würde. Und ich meine damit nicht den Mund! :-)
Man erinnere sich dabei an den Film "Die Fliege" hihihi
Ansonsten trifft der Beitrag von Xafford schon zu, da sind öfters Dokus dazu auf N24 z.B.
Ganz interessant war da mal ein Thema, was man bei Raumschiff Enterprise an Techniken hatte und was bis heute davon machbar ist, u.a. das Thema beamen
An der Uni Kaiserslautern gibt (oder gab) es immer zu Anfang des Wintersemesters eine Vortragsreihe der Fachbereiche Physik und Informatik mit dem Titel "Die Technik von Star Trek". Darin wurden alle möglichen Techniken, welche in den Serien vorkommen auf theoretische oder praktische Machbarkeit hin durchleuchtet und erstaunlich vieles ist zumindest theoretisch möglich oder fußt zumindest auf wahren physikalischen Gesetzen und Gegebenheiten. Allerdings werden auch Fehler in den Folgen durchleuchtet, die meist angesichts der Techniklastigeit äußerst banal sind.
"Aber dem Beamen komplexer Organismen wird wohl die nächsten paar Jahrzehnte allein noch die Rechenleistung heutiger Prozessoren und die immense Datenmenge entgegenstehen"
Das ganze wird immer auf dem subatomaren Bereich beschränkt bleiben, auch wenn die Rechenkapazität einmal die maximale Leistung von 1051 Prozessen/s erreichen sollte, das wäre in 250 Jahren.
Ob ein FLOP oder 1051, ein Atom oder Molekül kann man nicht in NULL-KOMMA-NICHTS von A nach B bewegen, jedenfalls nicht nach derzeitigen phyikalischen Gesetzen und an denen wird sich nichts in dieser Richtung ändern.
Wie will man eine Küchenschabe in ihre subatomaren Bestandteile zerlegen, um sie dann von A nach B zu bewegen, und wer oder was soll diese dann wieder zu einer Küchenschabe zusammenbasteln? Und auf welchem Transportweg soll das geschehen? Über die Kanalisation?
Mich wundert immer wieder, wie selbst promovierte Leute von solcherart märchenhafter Zauberkunststücken reden, als seien sie eines Tages mal möglich. Das ist imo so wahrscheinlich wie die Fähigkeit von Müllerstöchtern, die eines Tages Stroh zu Gold spinnen werden... ;)
Anscheinend hast Du noch nichts über Beamen gelesen, zumindest deuten deine Vermutungen darauf hin. Es wird keine Materie von A nach B bewegt (außer in Science Fiction Filmen). Bewegt werden nur Informationen über Materie. Diese Informationen über den Zustand und die Postition der Teilchen wird auf ein gleiches Teilchen vor Ort übertragen, es arbeitet also im prinzip nur wie ein Fernkopierer. Dazu benötigt man natürlich an beiden orten eine entsprechende Vorrichtung. Man kann theoretisch soar so weit gehen, daß das Rohteilchen am Zielort erst erzeugt wird, also nicht vorrätig sein muß. Die Physik gibt weitaus mehr her, als Dir wohl bewußt ist ;o)
Ich werde es nie erleben, daß auch nur ein Pantoffeltierchen kopiert wird und von einem "Roboter" an einem anderen Platz zusammengesetzt wird, und die Menschheit wird es auch nie erleben.
Beamen, der Zeitfaktor:
In welcher Zeit soll ein solches Beamen ablaufen? Einmal drücken und fertig? Die Maschine, die einen komplexen Körper in Lichtgeschwindigkeit herstellt, möchte ich mal sehen.
Elemente sind herstellbar?
Die Elemente sind bisher nicht herstellbar und mir wäre es neu, daß auch nur ansatzweise irgenwelche Techniken existieren oder angedachte ferne Möglichkeiten existierten, die auch nur das Wasserstoffatom aus Elementarteilchen herstellen könnten. Gerade in diesem Bereich lügt SciFi gewaltig und die Hollywood-Comic-Konsumenten machen sich was vor.
Quantenphysik: Wer soll das bezahlen?
Das Beispiel aus der Quantenphysik wird zwar immer gern genannt, es wird aber verschwiegen, mit welchen enormen finanziellen Kosten solche Versuche verbunden sind. Veröffentlichungen mit den Mischungen beliebter SciFi-Vorstellungen wie dem Beamen sind nichts als Öffentlichkeitsarbeit der Verantwortlichen, um um Forschungsgelder zu bulen. Die Quantenphysik ist 99,9% reine Theorie und wird nie unter 99% Theorie fallen, weil sie kaum finanzierbar ist und die Technik wider technischer Allmachtsgläubigkeit keine brauchbaren Ergebnisse für den Alltag liefert.
IT als Religionsersatz:
Beamen, so wie du es beschreibst, wäre Schöpfung aus dem Nichts, mit Hilfe einer Liste von Zutaten und dem entsprechenden Bauplan. Allein die Menge der Informationen einer Mücke dürfte jede auch noch so große Datenbank überfordern und wäre wohl so fehlerbehaftet, daß ein Zusammenbau scheitern würde. Und welche Maschine soll sowas wieder zusammenbauen und woraus? Die einzige Schöpfungsgeschichte, die ich kenne, ist die in der Bibel, die hört sich ähnlich an, nur daß SciFi die moderne Technik so in Szene setzt, als sei die Technik irgenwie intelligent oder zur Schöpfung fähig, es müsse nur auf die Rechenkapazität gewartet werden, dann laufe es schon.
Never... und ich bin wahrlich kein Technikfeind, aber die Technik hat ihre Grenzen und die sind enger als es viele wahrhaben wollen.
Hey, ich habe nie behauptet, daß einmal Lebewesen von Ort A nach Ort B teleportiert werden können, ich glaube nciht einmal daß selbst einfache Organismen "gebeamt" werden können in naher oder ferner Zukunft. Wo Teleportation aber mit ziemlicher Sicherheit Anwendung finen wird ist die Kryptographie oder Quantencomputer.
Elemente sind herstellbar?
Ja, Elemente sind herstellbar, nur nicht im derzeit machbaren Rahmen. Jede Kernfusion stellt neue Elemente her, wenn auch nur für die Reaktion bestimmte. Ebenso werden in Ringbeschleunigern Elementarteilchen erzeugt. Zumindest lässt sich auch mittels Antimaterie wieder Materie erstellen. Zudem sagt ja niemand, daß man die Teilchen vor Ort erzeugen muß, die bisherigen Beamexperimente sind reine Klonvorgänge, der Quantenzustand eine Teilchens wird auch ein anderes übertragen. Ein Großteil davon ist allein vom Energiebedarf wirklich utopisch, aber die Grundfrage ist ja auch, ob Beamen theoretisch möglich ist.
Quantenphysik: Wer soll das bezahlen?
Was meinst Du damit? Welche spezielle Anwendung der Quantenmechank sprichst Du dabei an? Laser? Gasentladungslampen? Quantencomputer? Die neuen Fertigungstechniken für 65nm Chips, bei denen Quanteneffekte bei der Belichtung der Masken kompensiert werden müssen? uanteneffekte in der Nanotechnik? Quantenphysik ist mittlerweile auf fast alen Forschungsgebieten die sich mit Licht, kleinen Strukturen oder der Erzeugung von Nanowerkstoffen beschäftigen Alltagstechnik, die Quantenphysik beschränkt sich nicht nur auf die theoretischen Gebilde, die man in SF-Filmen aufgetischt bekommt.
Beamen, so wie du es beschreibst, wäre Schöpfung aus dem Nichts
Schöpfung aus dem Nichts gibt es nicht und kann es nicht geben, da spricht schon der 1. Hauptsatz der Thermodynamik gegen. Es geht, wie schon mehrfach gesagt, nur um einen Klnvorgang, bei dem der Zustand von Teilchen A auf Teichen B übertragen wird.
Jetzt nochmal formuliert. Die Ausgangsfrage war, ob Beamen theoretisch möglich ist und die klare Antwort ist, es ist sogar schon mehrfach praktisch gemacht worden mit Photonen und mittlerweile auch mit Atomen. Der Fehler in der Diskussion ist der, daß fast jeder beim Wort "beamen" sofort von dem ausgeht, was man in Star Trek gezeigt bekommt und jeder sofort von der Anwendung ausgeht Person A von Ort X nach Ort Y zu teleportieren. Dies wird meiner Meinung nach wohl nie gehen, allein weil ein lebewesen (hoffentlich) durch mehr gekennzeichnet ist, als einer Ansammlung von Molekülen, Atomen, Teilchen.
Wo das Beamen mit Sicherheit in etwas ferner Zukunft eine praktische Anwendung finden wird wird die Quantenkryptografie sein, Quantencomputer, abhörsichere Kommunikation, eventuell sogar die erzeugung von Nanoteilchen.
Die theoretische Physik ist wie der Name schon sagt Theorie und nicht immer kommt eine praktische Anwendung dabei raus, im Gegenzug basiert aber jegliche heutige Technik auf theoretischer Vorarbeit, aus der nach jahrelanger Forschung mittels aufwändiger Versuche und Arbeit eine praktische Technik entwicket wurde.
Aha. Der Zusammenhang zwischen Quantenphysik und Anwendung in der heutigen Nanotechnik war mir nicht klar. Quantencomputer, den Begriff hab ich zum ersten mal gelesen. Insofern muß ich mich für meinen geposteten Unsinn zur Quantenphysik entschuldigen.
Danke für die Erläuterung der Zusammenhänge.
:)
Ich glaube, wenn man nicht spziell über den kram liest, dann ist es keine Schande die Zusammenhänge nicht zu kennen, ich kenne sie auch nur rudimentär, obwohl ich es nach 4 Semestern Vorlesungen zu theoretischer Physik, Quantenphysik und Thermodynamik besser kenne sollte, liegt aber auch schon ein paar Jahre zurück und gehört eigentlich auch nicht zu unseren wirklichen Fachgebieten (aber irgendwie muß man seine Scheine ja zusammen bekommen ;o)).
Das kommt mir bekannt vor. ;)
Kopieren ist wohl etwas ganz anderes als beamen.
Kopieren: Person A bleibt an Platz A und eine Kopie von Person A befindet sich auf Platz X
Beamen: Person A verschwindet von Platz A und befindet sich auf Platz X
Das haben wir doch heute schon. Wir haben Beamte (Kurzform von: hierhin gebeamte), die dann in Pension gebeamt werden. (!!! Nur Joke. Beamte sind in meinen Augen sehr wichtig - ernsthafte Meinung!!! - no political discussion)
Ansonsten: Schließe ich mich Xaff an.
Danke für die Artikel!
Hab mir beide durchgelesen. Naja also es sieht wohl nicht dannach aus, als ob wir das noch erleben dürften ^^ .... Aber ist interessant, wie viele Physiker und ''normale'' Menschen sich schon mit dem Thema beschäftigt haben.
Die Rechenleitung und Enerigie die benötigt wird hat mich staunen lassen. Da sind wir noch weit entfernt von!
Nach fünf Bier und einigen Ouzo beamt es mich regelmässig weg;-)
Jedesmal wenn ich morgens aufwache und meine Schuhe noch anhabe,habe ich Kopfschmerzen.
Kann es ein,daß ich eine Lederallergie habe?
MfG
amigo
Hi,
das ist eine wirklich gute Frage.
Ich behaupte, im Prinzip ja. Aber nicht auf Grundlage der bis heute bekannten Physik.
Vielerorts wird hier ein gewaltiger Denkfehler gemacht, wenn versucht wird die Prozedur des beamens in die heute vorhandene Technologie hinein zu interpretieren. Man stellt Überlegungen an, die auf heutiger Technik, - allerdings immens weiterentwickelt -, basieren.
Und genau hier liegt der Fehler. Denn damit ist sowas nicht machbar.
Vielleicht sollte ich hier etwas weiter ausholen um die Problematik zu verdeutlichen.
Soll ein akustisches Signal über eine große Entfernung übermittelt werden, so wird es mittels eines Mikrofones in elektrische Schwingungen umgewandelt. Diese werden auf eine hochfrequente Trägerwelle aufmoduliert und dann über den "Äther" verschickt.
Am Empfangsort geschieht dann der umgekehrte Vorgang. Demodulation des Informationssignales und Reproduktion mittels eines Lautsprechers. Soweit der sehr vereinfacht dargestellte Vorgang.
Tatsache ist aber, daß das Originalsignal am Ursprungsort zurückbleibt. Denn dieses besteht aus Schwingungen (Verdichtungen und Verdünnungen) der Luftmoleküle. Am Empfangsort hörbar gemacht ist nur eine Reproduktion.
Dasselbe geschieht bei der Bildübertragung. Landläufig Fernsehen genannt. Nur daß es sich hier dann eben um Licht handelt, dessen Informationsgehalt verschickt wird. Das tatsächliche Ereignis verbleibt aber an Ort und Stelle.
Nun beginnt der große Denkfehler mancher Sci-Fi-Interpretatoren. Es werden Überlegungen angestellt, wie man nun dasselbe mit Materie machen könnte. Was hier dann verzapt wird, ist haarsträubend und spottet wirklich jeglicher Beschreibung. Angefangen bei der Zerstrahlung der zu tranportierenden Materie, bis hin zu dreidimensionaler Abtastung bis ins Subatomare. Für den letzteren Fall sollen dann Mammutrechner wie im Beitrag von 'Wasp' beschrieben herangezogen werden. Die Informationsfülle dieser Abtastung soll dann am Empfangsort mittels eines Materiereplikators wieder in das Ausgangsobjekt umgesetzt werden.
Wenn ich sowas höre oder lese, dann sträuben sich mir die Haare! Diese Leute haben nichts, - aber wirklich absolut nichts begriffen!!!
Beim teleportieren von Materie muß diese Materie tatsächlich verschickt werden, und nicht ein Informationsabbild von ihr !!!!
Die Betonung liegt auf tatsächlich !!!!
Und gerade eben dies funktioniert mit unserer vorhandenen Technologie natürlich nicht. Und da nützen auch alle Forschungen und Weiterentwicklungen nichts. Voraussetzung wäre eine völlig neue Technologie, - basierend auf einer völlig neuen Physik. Einer Physik, die zweifellos bereits vorhanden ist, - die aber noch nicht einmal in ihren allerersten Grundlagen erkannt worden ist.
So weit meine Meinung zum Thema "beamen".
Hier noch einige Statements von mir zu den bereits angeschnittenen und verlinkten Themen.
Herr Reinhold Ewald antwortet:
Dies ist Gegenstand der quantenmechanischen Forschung und meines Wissens derzeit leider nicht machbar.
Hier hat Herr Ewald vollkommen Recht. Es ist derzeit nicht machbar. Meiner Meinung nach allerdings auch nicht in näherer Zukunft. Außerdem behaupte ich, daß die angesprochene quantenmechanische Forschung da nicht sehr weit kommen wird. Es ist der falsche Weg, - wie ich schon sagte. (Und komm' mir jetzt keiner mit den Photonen !!)
Zu der Beamerei bei Star Trek meine ich, daß die dargestellte Beamtechnik der übrigen Raumschiffstechnik um mindestens tausend Jahre voraus ist.
Beweis: Gebeamt wird (in den alten Folgen) grundsätzlich mit nur 1 Beamstation.
Entweder wird aus dem Transporterraum weggebeamt und die Personen rematerialisieren dann irgendwo ohne Gegenstation, - oder aber eine Personengruppe wird auf freiem Feld weggebeamt, und erscheint dann im Transporterraum.
Es gibt aber noch eine Steigerung! In den neueren Folgen (TNG, DS9, VOY) wird sogar der Ort zu Ort Transfer beherrscht. Das heißt, Ausgangsort, Zielort und Standort des Beamgerätes sind drei verschiedene Orte.
Wer sich in Science Fiction (Perry Rhodan, Ren Dhark) auskennt, der weiß daß bereits die erstgenannte Methode (Situationstransmitter, zweipolare Transmitter bei PR) eine technische Herausforderung von unvorstellbar hohem Schwierigkeitsgrad darstellt. Während die zweite Methode (Dreipolare Transmitter) von nur ganz, ganz wenigen Superintelligenzen beherrscht wird.
http://www.perrypedia.proc.org/Transmitter
Klar, - alles Science Fiction. Es sollte aber meinerseits auch nur aufgezeigt werden, daß bei Star Trek die übrige Schiffstechnik, - insbesondere die Antriebstechnik -, der Technologie der Beamtechnik um Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende hinterher hinkt.
Dr. Hook
Es ist ja auch heute in der Physik so, dass man nicht alles genau weiß.
Beispiel im Physikunterricht: Man fragt den Lehrer warum dies und jenes denn eigentlich so sei. Dann kommt nicht wie beim Mathelehrer die Aussage ''Das ist Uni-Stoff'' sondern schlicht und ergreifend Sätze wie: ''man geht einfach davon aus'' oder ''man vermutet, dass es einfach so ist''.
@Dr. Hook danke für den Beitrag. Damit rückt das Beamen aber leider in noch weitere ferne ;-)
