Hallo zusammen!
Langzeitarbeitslos zu sein war noch nie eine besondere Freude - aber muss man den Leuten das Leben unnötig schwer machen?
http://www.heise.de/newsticker/meldung/62587
"Die Aktion dient laut BA zum Abgleich der erfragten mit den intern gespeicherten Daten" - da frage ich mich, will man testen, ob die Leute lügen, will man sie einfach nur schikanieren, oder was soll das sonst bringen?
Ich hätte in einer solchen Lebenslage (aber auch sonst) wenig Neigung, meine privaten Daten übers Telefon auszuposaunen, selbst wenn der Anruf echt wäre - wer weiß, wer da alles mithört.
CU
Olaf
Off Topic 20.606 Themen, 228.971 Beiträge
Ich würde von denen einen schriftlichen Fragebogen verlangen.
Wenn die dazu zu blöd sind, würde ich auch einem eventuellen Hausbesuch zustimmen.
Die sollten bei der Gelegenheit gleich ein paar Stücke Kuchen mitbringen.
ist das entsprechende callcenter den mit 1 euro jobbern besetz?
ach nein, die werden ja nur dazu eingesetzt, regulären betrieben das leben schwer zu machen...
-ironie modus aus-
es ist ein frechheit- nicht die befragung an sich, sondern die art und weise wie sie durchgeführt wird. wie in dem heise artikel sehr gut beschrieben, ist eine authentifizierung der anrufe nicht machbar, daher eine sehr bedenkliche sache.
desweitern wie kommt das arbeitsamt auf die idee, ein rein privatwirtschaftliches unternehmen wie die T-Systems, mit der erhebung, bzw. mit dem abgleich von sehr pikanten daten zu betrauen?
bestimmt gibt es ein verschwiegenheits klausel, aber was ist diese wert?
Richtig, oder neben dem Telefon türkische Volkslieder abdudeln und sich generell nur noch mit Yüldiz, Türk Bazar... merhaba melden *lol*
Ansonsen sind ja auch die beliebten und äusserst wirksamen Stör- und Hinhaltetaktiken bis zum Elektrorasierer an den Hörer drücken bekannt...
Das ist eben das seltsame - den schriftlichen Fragebogen hat es ja schon gegeben, sonst lägen keine Daten vor, die man "nur noch" abzugleichen brauchte... Und 2x einen Fragebogen schicken um zu gucken, ob beide Male das gleiche drinsteht...? Die Idee mit dem Kuchen ist gut!
CU
Olaf
www.heise.de/foren/go.shtml?read=1&msg_id=8571585&forum_id=69086
www.heise.de/newsticker/meldung/62587
Seltsamerweise heisst es ja auch sofort "Der vermutlich geistesgestörte Täter...." wenn man irgend einem Kanzler zu Recht wieder mal eins aufs Maul haut *g*
Mit der Normalität ist das ne komplizierte Sache... .
> Ganz egal ob Kinderschänder, Vergewaltiger, Amokläufer: Immer muss, so es der Fall ist, gesagt werden "der Arbeitslose Täter".
> Umgekehrt: Den Beruf[...] erfährt man nicht[...] Nur Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und Islamisten verdienen in ihren Untaten in den Medien besondere Erwähnung.
Ist mir ehrlich gesagt noch nicht so aufgefallen - wundern würde es mich aber nicht. Was mir dagegen schon öfter aufgestoßen ist: Wenn der Täter homosexuell ist, wird auch gern eine "großes Faß" deswegen aufgemacht.
CU
Olaf
Wer dem Arbeitsamt seine Telefonummer mitteilt ist selbst schuld! Niemals gibt man Behörden, seine Telefonummer, und schon garnicht wenn man etwas zu verbergen hat!
Hi SuperGirl,
ich würde es einmal so sagen: jeder von uns hat etwas zu verbergen... und dieses etwas nennt man Privatsphäre! Nur darum ging es in dem Artikel, wenn ich seine Intention richtig verstanden habe.
CU
Olaf
Alles wohl wieder eine Aktion, um den Leuten das Geld zu streichen denke ich mal.
Angenommen, ALG2-Bezieher X. hat angegeben, alleine zu wohnen, beim Anruf der Gestapo ähhh Agentur für Arbeit meine ich natürlich, meldet sich dann seine Mutter am Telefon, die gerade illegalerweise einen Eimer Eintopf gebracht hat, und schon wird der ganze Apparat in Gang gesetzt...
