Die Briten sind ja bekannt für ihren zuweilen pechschwarzen Humor. Bei dem schockierenden Ergebnis einer Umfrage dürfte allerdings auch den Inselbewohnern das Lachen im Halse stecken bleiben: Jeder zehnte Brite hält danach Adolf Hitler für eine Erfindung.
Neun Prozent glauben, dass auch Winston Churchill nie existiert hat. Der italienische Diktator Benito Mussolini wird sogar von jedem Dritten (33 Prozent) als eine Figur betrachtet, die in Wahrheit nie existiert hat.
Dagegen sind 57 Prozent überzeugt, dass die englische Sagengestalt König Artus wirklich gelebt hat. Fünf Prozent meinen gar, dass der von Arnold Schwarzenegger verkörperte Conan der Barbar historisch belegt ist.
Für die von der Zeitung "The Independent" veröffentlichte Umfrage wurden 2069 Erwachsene befragt. Den Ergebnissen zufolge haben viele Briten zunehmend Schwierigkeiten, Hollywood-Fiktion und Wirklichkeit auseinander zu halten.
Mehr als 60 Prozent glaubten, dass die Schlacht von Helms Klamm, die im zweiten Teil der Fantasy-Trilogie "Der Herr der Ringe" zu sehen war, tatsächlich stattgefunden hat. Während ein Drittel darauf tippte, der Kalte Krieg sei ein Einfall von Schriftstellern und Drehbuchautoren.
Besonders große Wissenslücken in Sachen Geschichte tun sich bei den jüngeren Briten auf: Jeder dritte der Elf- bis 18-Jährigen konnte kürzlich bei einer Umfrage nicht sagen, in welchem Jahrhundert der Erste Weltkrieg stattgefunden hat.
Irgendwann als ich noch da lebte, machte der Telegraph mal ne Umfrage unter Jugendlichen und dabei stellte sich heraus, dass 69% der befragten Jugendlichen, nicht wussten, wer Tony Blair ist.......das war 1999.
Aber na ja, ich glaube keinen Statistiken, sie projezieren immer nur die "Meinungen" oder das Wissen von ein paar hundert oder tausend Leuten. Wenn man davon ausgeht, dass ein Viertel der Briten keine Briten (British=Engländer, Waliser, Schotte, Nordire) sind, sondern Immigranten aus ehemaligen Kolonien, ist das doch klar, die interessieren sich nämlich nicht für europäische Geschichte. Wenn man dann noch in Anbetracht zieht, dass die Hälfte der echten Briten, Rentner sind..........die wissen das sicher noch!
Hab ich auch gelesen. Ja -
man erkent deutlich, welchen verblödenden Einfluß die Medien haben- dort und hier.
Es wird suggeriert, der Erfolg von Frauen liegt in der Größe und Festigkeit ihres Busens sowie in der Haarfarbe begründet, der der Männer im markant- kantigem Gesicht und der Wahl des richtigen Deos.
Sonstiges Wissen ist total überflüssig, bildendes Lesen von Büchern wird zugunsten farbiger Internet- Seiten und laustarken Filmen mit möglichst viel Blut und Grausamkeiten als uncool dargestellt. Was will man mehr! Eine derart verdummte Menschheit, die außer ihren berufsspezifischen Kenntnissen nicht mehr über die Möglichkeit verfügt, größere Zusammenhänge zu erkennen und zu extrapolieren - was will die herrschende Macht denn mehr?
@garftemy: Das mit dem Lenkrad rechts und dem Linksverkehr hat historische Ursachen:
Reiter im alten England trugen ihre Schwert links. Und es galt als unschicklich wenn man sich begegnete, dem Entgegenkommenden seine Waffenseite zu zeigen. Und links hingen die Waffen, weil eben die meisten Menschen Rechtshänder sind. So hat sich das im erzkonservativen England eben auch im Autozeitalter erhalten!i
Jedenfalls ist es schon witzig, dass die Engländer zum größten Teil nicht wissen, dass die Königin dem House of Hannover angehört u. der erste König dieses Hauses, glaube Georg der Erste, gar kein Englisch konnte, der zweite gerade so--->Die Englische Queen ist Deutsch u. keiner weiß es.
Naja, der gesamte europäische Adel dürfte irgendwie verwandt sein wenn man sich anschaut wie und warum früher Adlige heirateten ;O)...
Lord of Mountbatten ist übrigens auch mal ein googeln wert.
Stimmt, aber das war nicht immer so, das fing glaube ich ANfang des 18Jahrhunderts an. Davor, na ja behandelte man das Thema nicht so wie heute, da war nichts mit "Ich fahr mal schnell nach England u. halte um die Hand con xxx an" aber nach dem römischen Reich sah das anders aus. Was sind eigentlich Engländer? Es wird immer gesagt Angel Sachsen, aber das stimmt auch nicht so ganz. Ich denke England war früher von den Kelten bewohnt, dann kamen die Römer (Ja was sind eigentlich Römer, alles Italiener oder was!?),dann im 5ten oder 6ten Jahrhundert die Anglo Saxons (Holländer, Germanen, Dänen), so gegen 800 a.d kamen die Wikinger..
Lord Battenberg sagte mir gar nichts, aber ich verstehe schon was Du meinst.
TL
PS: Stress doch noch nicht da oder schon wieder weg?
Naja, was sind Engländer....stimmt schon. Aber afaik kamen die Kelten auch erst nach England, als sie von den Römern immer mehr Richtung Norden verdrängt wurden, eigentlich kamen sie glaub aus dem Norden Frankreichs, wo man auch heute noch die Menhire und Runensteine bewundern kann. Vor den Sachsen (waren wohl wirklich auch Sachsen drunter, was dieses gräßliche Oxford-English erklären würde ;o)) waren
auch noch die lieben Normannen am werkeln und was weiß ich noch. Deswegen muß ich immer schmunzeln, wenn irgendwelche Rassenideologen über überlegene Rassen und reine Rassen fabulieren, das dürfte seit der ersten großen Völerwanderung schon obsolet sein (wahrscheinlich schon davor). Vielleicht sollte man dann auch die ganzen überzeugten Arier zurück nach Indien schicken ;o)
Bei den Kelten weiß man bis dato gar nicht so richtig woher sie kamen, aber sie sind wohl zuerst am Oberrhein ansässig gewesen u. auf Grund von Überbevölkerung sind sie "ausgewandert". Dabei besetzten sie zeitweise Mittel- und Südeuropa von der iberischen Halbinsel über Frankreich (Gallier), die britischen Inseln (Wales, Schottland, Irland), das nördliche Alpen- und Voralpenland, zum Teil auch den italienischen Stiefel, und drangen der Donau abwärts bis in die heutige Türkei vor. Städtegründungen wie Paris, Turin, Budapest und Ankara gehen ist ihnen zuzuschreiben. Allerdings wurden sie, wie Du schon sagtest, von den Römern u. Germanen vertrieben u. hielten ihnen nur noch in der Bretagne, u. den Britischen Inseln Stand.
Die Normannen kamen 1066 nach England, dazu habe ich eine sehr schöne Seite gefunden:http://www.battle1066.com/intro.shtml da gibts ne sehr umfangreiche Chronologie.
Das Oxford Englisch klingt doch ganz gut, besser jedenfalls als das verhunzte Ami- Englisch;-)
"Deswegen muß ich immer schmunzeln, wenn irgendwelche Rassenideologen über überlegene Rassen und reine Rassen fabulieren, das dürfte seit der ersten großen Völerwanderung schon obsolet sein (wahrscheinlich schon davor). Vielleicht sollte man dann auch die ganzen überzeugten Arier zurück nach Indien schicken ;o)"
Ja, stimmt! Irgendwann habe ich auf BBC 1 (Ich glaube das war bei "Blue Peter", was ja eigentlich mehr ein Kinderprogramm ist...) mal etwas bezüglich der Nachweisbarkeit von Kelten gesehen. Man hatte von irgendwelchen AUsgrabungen, also Knochen, versucht die DNA zu extrahieren um damit festzustellen, was für Gene /War sicher ein bestimmtes) ein Kelte hat. Anschließend wurden ganze Schulklassen oder Schulen in Irland, Schottland u Wales getestet u. es stellte sich heraus, dass bei keinem einzigen die Abstammung von Kelten nachweisbar war...
Wirklich ne schöne Seite, nur schwer zu lesen irgendwie...
In Bezug auf Kelten hab ich irgendwie was im Hinterkopf, kam da nicht irgendwann mal ein Wissenschaftler an, der behauptete, daß die Kelten irgendeine seltsame Erbkrankheit hatten, die sie Zwang sich zu vermischen, oder schmeiß ich da was durcheinander? Hast Du was in der Richtung mal gelesen/gesehen?
Na ja, ich weiß ja nicht welchen Browser Du hast, bei Opera habe ich einen Zoom, damit gehts eigentlich ganz gut. Aber stimmt, eine modernere Schriftart hätte es auch getan.
Bezüglich der Erbkrankheit bei Kelten weiß ich nichts und ich habe jetzt auch nichts im Netz gefunden.
Es ist irgendwie schwer vorzustellen, denn erstens wären die damals nicht darauf gekommen, dass eventuelle bösartige "Veränderungen" vererbt werden u. deshalb wären sie auch nicht darauf gekommen, sich zu vermischen.
Wenn es so gewesen wäre, hätten die Germanen da sicher auch etwas gehabt, denn die lebten in wesentlich kleineren Stämmen.
Natürlich passieren bestimmte genetische Deffekte, ganz einfach durch Fehler bei der DNA Dublikation u. das nicht erst seit heute....
Erbkrankheiten treten ja meist auch nicht von Generation zu Generation auf, sondern eher sporadisch...also ich halte das für ein Gerücht.
Da fällt mir der "Elephant Man" ein, aber das war schon wieder 1400 Jahre später.
Nun gut, so viel zu den alten Briten, im Moment kann man sich über die "modernen" Briten leider nur aufregen. Tony Blair insbesondere.......er ist übrigens schottischer Abstammung, ein kalter Kelte? Hey, die Kelten erobern also 1500 Jahre nach ihrem Untergang, doch wieder die Welt, zumindest glauben sie das..lol.
Nene, es ging ja nicht darum, daß sie wussten, daß sie eine Erbkrankheit hatten, nur darum, daß nur die, die sich vermischt haben auf Dauer überleben konnten über Generationen, also im Prinzip survival of the fittest. Weiß aber wirklich nicht mehr, ob ich da jetzt was durcheinander schmeiße.
indeed, spätestens seit den Kimbern + Teutonen war nix mehr mit Rasse. Da durfte sich jeder anschließen und folgen, woraus sich später das Wort Volk ergab (= ein bewaffneter Haufen, der einem oder mehreren Führern f(v)ol(k)gt).......kommt mir irgenwie bekannt vor.........;-).
Und weiter unten betr. Erbkrankheit scheint sich auf die Kimber zu beziehen, die sich (ein kleiner Teil zu mindestens) nach ihrer fast völligen Vernichtung durch römische Truppen im Norden Frankreich ansiedelten und sich dort mit den damaligen Kelten vermischten.
Stimmt! Vor ein paar Jahrhunderten war der König in Hannover in Personalunion auch König von England. Aus dieser Zeit noch stammt der Große Barock-Garten in Hannover. Gerade noch rechtzeitig vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das "House Windsor" gegründet aus dem Nichts, da man damals noch sehr gut wußte, daß das damalige engl. Köningshaus aus Deutschen bestand. Da aber eben diese Deutschen im anstehenden Krieg die Feindesrolle spielen würden, war man der Meinung (bzw., man wollte eine diesbezügliche gar nicht erst aufkommen lassen) , daß die Prioritäten des engl. Königshauses nicht eindeutig genug "englisch" war - also brach man auf diesem Wege (durch Gründung des "Hauses Windsor") die Brücken ab. Seitdem ist also das englische Köningshaus englisch. Die zu recht legendäre Queen Viktoria, Namensgeberin einer ganzen Periode, war noch praktisch reinrassige Deutsche. Haus Sachsen-Coburg-Gotha, wenn ich mich recht erinnere.
stimmt genau mit dem House of Windsor,bzw. House of Saxe- COburg- Gotha. Georg V hatte dem Königshaus den Namen Windsor gegeben. Ich glaube nach Queen Anne, wollten die Engländer jemand anders haben, also kam Georg I, das eigene Königshaus war als unfähig abgestempelt worden. Auf den ersten Münzen dieser Zeit sind noch Deutsche Wappen u. der Deutsche Titel des Königs in abgekürzter FOrm zu sehen.
Mad King George III war der letzte, der noch Deutsch konnte.
Viktorias Mann war Prinz Albert aus Coburg (Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha), ebenso war König Leopold von Belgien Coburger Prinz und die Frau des letzten Zaren Coburger Prinzessin. Der bulgarische König stammt aus derselben Linie...Die welschen Königshäuser wußten schon, warum sie sich mit gutem deutschem Blut auffrischten. O, jetzt war ich aber ganz schön reaktionär.
Ok, da sind die Amis natürlich wesentlich intellenter als die Inselaffen: diese Idioten hatten den Bush doch letztlich in ihrer Gewalt und haben in ihrer dummdreisten Einfalt diesen größten Schwerverbrecher, dieses zugegeben noch jungen Jahrtausends, einfach mir nichts dir nichts eben nicht dem Den Haager Tribunal, das für Kriegsverbrechen zuständig ist, ausgeliefert.
Aber zurück zu den intellenten Amis:
Die fragen deutsche Touris regelmäßig, ob Hitler noch an der Regierung ist. Aber ob sie dadurch wirklich als wesentlich intellenter einzustufen sind, bleibt dahin gestellt. Viele glauben nämlich, dass der zweite Weltkrieg noch nicht beendet ist. Da sind ja selbst unsere dümmsten Lederhosenträger geistig besser drauf (und das soll schon was heißen!).
Ich hatte mal einen englischen Reiseführer in der SUn gelesen, er war für Berlin gewesen. DOrt stand bezüglich des Brandenburger Tors u. des Bundestages: "And if you listen really hard, you can still hear Hitlers Krautarmy marching". Na ja, who cares....
Im Juli 2001 hatte der Stern mal einen Artikel über London geschrieben, ich glaube da war auf der Titelseite ein Bild von einem total überlaufenen U-Bahnhof in London u. in dem Artikel wurde so der Alltag u. die "Zustände" der Stadt geschildert. Damals konnte ich nur die ganze Zeit zustimmend mit dem Kopf nicken, heute übrigens auch noch. Man, was wurde dieser Artikel in der Englischen Presse zerrissen u. zwar nicht nur in den Tabloids, in der rechtsgerichteten Daily Mail (ist so etwas zwischen TImes u. Sun) war das Magazin mit einer reißerischen Überschrift a la "Don't mention the war" auf der Titelseite u. man konnte genau herauslesen, "Why didn't they drop the fucking A-Bomb on Nazi Deutschland".....London ist trotzdem ganz nett :-)
> Jeder dritte der Elf- bis 18-Jährigen konnte kürzlich bei einer Umfrage nicht sagen,
> in welchem Jahrhundert der Erste Weltkrieg stattgefunden hat.
Ich sag mal: autsch.
Wenn ein Mensch so lebenstüchtig ist, dass er es elf Jahre auf diesem Planeten ausgehalten hat (von den 12-18jährigen ganz zu schweigen), sollte er auch wissen, dass der I. Weltkrieg Anfang des letzten Jahrhunderts stattgefunden hat. Ob man die exakten Jahreszahlen nun wissen muss oder nicht, sei mal dahingestellt.
À propos Weltkrieg...
Wenn Hitler nur eine Erfindung gewesen sein soll, dann kann der II. Weltkrieg auch nur eine Fiktion gewesen sein, oder seh ich was falsch? Wenn dem aber so ist, warum berufen sich die Engländer dann immer auf Hitler und den II. Weltkrieg als Rechtfertigung für ihren notorischen Deutschenhass?! Fragen über Fragen...
"Wenn Hitler nur eine Erfindung gewesen sein soll, dann kann der II. Weltkrieg auch nur eine Fiktion gewesen sein, oder seh ich was falsch? Wenn dem aber so ist, warum berufen sich die Engländer dann immer auf Hitler und den II. Weltkrieg als Rechtfertigung für ihren notorischen Deutschenhass?! Fragen über Fragen..."
Moin Olaf,
schwierige Fragen......ich denke mit Logik kann man die nicht beantworten, die Engländer machen andere Länder eben gerne fertig, heute sind es die Deutschen, morgen die Franzosen (Wenn DU das nächste mal da bist, schau Dir doch in der Sun mal die Comics an, da werden immer auf stupideste Art u. Weise die verschiedenste Völker fertig gemacht). Vielleicht ist es die Inselmentalität, man kann über die Geschehen auf dem Kontinent in sicherer Entfernung lästern....nur sind es gerade mal 35Km Entfernung, das wird dabei gerne übersehen.
Ich denke die Jugendlichen glauben nicht dem Geschichtsunterricht (ich habe ihn ja selbst erlebt, bezüglich WW2 war es realistisch), sondern den Propagandasendungen der BBC. "Hitlers Henchmen", jede Woche eine neue Abhandlung von all seinen Helfern. "WW2 in coulour", "the woman behind Hitler", etc. Magazine die den Namen "THe Thrid Reich" tragen u. denen ein VIdeo beiliegt, welches die Aufschrift trägt: "Blitzkrieg". Das ist doch extrem........sie sind einfach fasziniert von dem Thema, leider bilden sie sich so aber auch eine Meinung über uns. Wenn Jürgen Klinsmann nicht gewesen wäre, würden die denken, dass hier nur Glatzen Fußball spielen.
Wie gesagt, ich würde die Umfrage nicht für bare Münze nehmen.
Basil Fawlty: "Don't mention the war", also bitte ja ;-)
Gruß TL
PS. You owe me, remember, the agency will court-martial you ;o)
So taugt die Meldung gar nichts. Vor noch nicht langer Zeit ging die Meldung rund, das viele Deutsche (jeder 2.!) nicht wissen, das Gerhard Schröder Kanzler ist. Im Spiegel stand dann auch, warum: Die Fragesteller fragten, der Befragte antwortete sowas wie "Ist der Oberkasper" -> zack, weiß nix. So kam die Zahl zustande, hatte nichts mit der Realität zu tun. http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,258785,00.html
Ich kann mir nur inständig wünschen, dass Herman Munster und du recht haben und dass das wirklich alles nur an der Hinterfotzigkeit der Fragestellungen liegt. Wenn ich mir allerdings deinen Link durchlese, finde ich keinen Hinweis darauf. Im Gegenteil:
Für die Erhebung bei 1630 Bürgern verwendeten die Demoskopen sog. Set-Top-Boxen, mit deren Hilfe die Teilnehmer per Fernbedienung am TV-Schirm vorgelegte Fragen beantworten. Forsa-Chef Manfred Güllner verspricht sich von seiner Erfindung höhere Objektivität, weil die Befragten nicht durch Interviewer beeinflusst werden können.
...und trotz dieser beeinflussungsverhindernden, objektivitätsfördernden Maßnahme kam ziemliche Grütze dabei raus :-(
Die Ergebnisse von solchen Umfragen, insbesondere zu politischen Themen, stehen i.a.R. immer schon vorher fest. Ergo werden die Fragen so formuliert bzw. in eine derartige roter-Faden-Reihenfolge gestellt, daß die Antwort auf die entscheidende letzte NUR in der geführten Richtung fallen kann, auch wenn die Antwort auf dieselbe Frage, diesmal aber losgelöst von den anderen, gegensätzlich ausfallen würde.
Und nur diese letzte Frage und deren vergewaltigte Antwort wird dann veröffentlicht. Sicher, die seriösen machen es anders, aber glücklicherweise gibts davon nicht so viele. Aus der Sicht der Auftraggeber... ;-)
Aber zur Suche nach Verleiteten braucht ihr die deutschen Staatsgrenzen nicht zu verlassen. Viele Stadtkinder denken, Milch kommt nur in Tüten vor. Und wenn sie doch schon mal was von "Kühen" gehört haben, werden sie immer blau und mit einem bestimmten Schriftzug darauf ("Mi..a") gemalt. Erschreckend viele Erwachsene glauben, Villabacho und Villaribo gibt es wirklich. Und, wenn wir schon mal bei Adolf sind, der Glaube, er sei etwa 95jährig in Südamerika gestorben, ist auch unausrottbar. Oder die Ablehnung, für die Dorfschule im tiefsten Bayern eine Europa-Landkarte deswegen anzuschaffen, weil wahrscheinlich eh keines der Dorfkinder jemals nach Europa reisen dürfte...
Und überhaupt: Statistik! Siehe z.B. mal das hier: www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492230385/qid=1081337463/sr=2-1/ref=sr_2_11_1/302-8529630-1252007
Auch in den Hehren Höhen der Wissenschaft wird gemogelt, daß sich die Balken biegen. Ein Ami hat es mit frei erfundenen Experimenten und daraus "erzielten" Ergebnissen fast bis zum Nobelpreis gebracht, er war schon bis auf die enge Vorschlagsliste des Kommitees gekommen... Nur ein Tip: addiert mal die Zahlen in Tabellen, in Diagrammen etc. Kommt raus, was unterm Strich steht? Stimmen die Prozentangaben? Ich selber war mal auf einem Kongreß, wo einer die üblichen blauen Dias an die Wand schmiß und sich dabei seine Zahlenkolonnen mal auf 87, 99.3 oder 109% addierten. Natürlich KONNTE immer nur 100% herauskommen... Ist alles andere als selten, sowas.
Der ganze zweite Weltkrieg hat niemals stattgefunden sondern war vielmehr ein Planspiel, dass durch geschickte weltweite pädagogische Massnahmen in die Köpfe der Menschen als Geschichte installiert wurde, um eben eine solche Katastrophe zu verhindern !! HA HA HA !
Nachzulesen im Buch der populärsten Verschwörungstheorien. Was manche Menschen alles so glauben :-)