Nachdem seit ein paar Tagen wieder das ewige Thema Tempo 130 durch die Presse geistert (gestern gabs auch eine Umfrage bei n-tv -> http://www.n-tv.de/5251408.html), frage ich mich, wie Ihr darüber denkt!
IMHO wäre mit Tempo 150-170 der Sicherheit schon sehr gedient, denn das ist die Geschwindigkeit bei der man heutzutage in einem Mittelklasse-Auto noch ganz gut "mitschwimmen" kann.
Meinereiner langweilt sich mit Tempo 130 bei schönem Wetter und freier Autobahn zu Tode - wenn die Umstände es erlauben, fahre ich 160 bis 170, mehr jedoch selten (darüber säuft mein oller Scorpio einfach zu viel).
7er BMW & Co. (sind meiner Erfahrung nach am Schlimmsten und penetrantesten, danach kommen die Kleinen 3er, die sich aber mehr aus Geltungssucht als aufgrund ihrer Motorleistung auf der linken Spur befinden) und dicke Benze die sich einem von hinten mit Tempo 250 näheren, sind denke ich die, die auf den Autobahnen für die wirklich tragischen Unfälle verantwortlich sind, die die 130-er-Diskussion in letzter Zeit wieder auferstehen haben lassen...
Von daher finde ich persönlich die 150-Kmh-Überlegungen in Italien derzeit eine ganz interessante Kompromiss-Lösung...
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Unfälle passieren meist durch irgendwelche Schleicher auf der linken oder mittleren Spur,
die vor sich hin träumen und plötzlich die Spur wechseln ohne zu schauen. Die Mehrheit der Leute ignoriert auch noch das Rechtsfahrgebot und gurckt mit 100 in der Mitte oder schlimmer
ganz links. Viel Leute haben null Ahnung von den Verkehrsregeln.
In Italien gilt generell 130, dort fahren die Leute aber wie sie wollen und vor allem viel
intelligenter, als bei uns. Da wird rechts rübergefahren wenn ein schnellerer kommt.
Von daher sind 150 für Italien ok.
In Deutschland ist doch sowieso überall wo Gefahrenstellen sind ein Tempolimit.
Wenns regnet schalten die Leitsysteme auf 120. Ein intelligentes System ist doch viel
besser, als generell 130 oder 150.
Das meinte ich u.a. auch den kleinen 3er BMWs... Hierzulande fühlt sich eben jeder 1.3er Kadett zum Rennfahrer geboren... Rücksichtnahme ist den Deutschen da ziemlich fremd.
In Sachen intelligente Systeme hast du natürlich recht - auf der A9 (paar km südl. v. Potsdam) gibts z.B. eine langgezogene Kurve - Tempo 120 - bei Nässe Ok, aber sonst?!?!?
Spätestens, wenn du selbst einen 7er oder "dicken" Benz fährst, bist du auch links! "Wetten"!!!
luttyy
Naja, dass ich nicht links fahre, habe ich nicht behauptet - auch wenns "nur" ein Ford is (wenn auch die letzte Oberklasse aus Köln) :-)
>> Einen BMW würde ich wahrscheinlich schon aus Image-Gründen nicht kaufen (Raser und Drängler, s.o.), aber bei nem E-Klasse T-Modell würde ich nicht nein sagen :)
Aber nur weil man 306 PS (E500) unterm Hintern hat, muss man sich nicht wie Tarzan aufführen...
Das haben alle gesagt, bis der geschäftliche Erfolg eintrat. Und auf einmal sind genau diese im 740er vorgefahren!
Ich sehe es doch bei meiner Madam. Erst jahrelang im Colt, dann 190er, bei mir ohne Ende gemeckert, wenn ich in meinem 230 gefahren bin und jetzt bläst sie im Benz-Kompressor mit 240 links :))
luttyy
"Unfälle passieren meist durch irgendwelche Schleicher"
ich würd mal meinen das du da das "Ursache-Wirkungs-prinzip" etwas verkehrt interpretierst!!!
unfälle passieren nicht durch irgendwelche schleicher, sondern durch irgendwelche nicht qualifzierten kfz-führer, die ihren fahrstil nicht entsprechend den verkehrsbedingungen angepasst haben!
wenn irgensoein durchgeknallter Vollidiot aus minderwertigkeitskomplexen meint, im normal fließenden verkehr mit 200 durchjagen zu können, ist doch wohl klar, wer hier für den daraus resultierenden unfall die verantwortung zu tragen hat.
mfg
deleen
PS: oder gehörst du auch zu den leuten, die fehlende schwanzgröße kompensieren müssen?
PPS: nichts destotrotz halt ich nen tempolimit, insbesondere 130, für ziemlich arschig
Noch mehr Vorschriften noch mehr Gängeleien und wo kann man denn noch schnell fahren.
Schau dich doch mal auf unseren Autobahnen um. Fast nur 100 und 120er Schilder wo du
Sowieso nicht schneller darfst. Also was soll’s
so wie Ihr war ich früher auch mal...
Seit 'nem reichlichen Jahr fahre ich nur noch 100 auf der Autobahn, 80 auf der Landstraße, beachte penibel diese Geschwindigkeitsvorschläge im roten Kreis. Spritkosten haben mich noch nie interessiert und das Gejammere über den Preisanstieg eines Kartell-kontrollierten sich verknappenden Rohstoffs fand ich schon immer lächerlich - einen konkreten Auslöser für den Ausbruch meiner Vernunft gab's nicht.
Obwohl kaum zu erwarten, komme ich trotzdem am Ziel an. Einige Unterschiede sind mir bisher aufgefallen:
- mit Zielgeschwindigkeit 100 statt 140 verbrauche ich mit meinem 1,3er KA mit 50PS nur die Hälfte (andersrum 40% schneller, 100% höherer Verbrauch)
- Ich komme wesentlich entspannter an, hätte nicht gedacht, dass Rasen so anstrengt.
- Das Einfädeln auf die Autobahn ist für andere wesentlich einfacher.
- Mir fällt jedesmal auf, wie chaotisch und riskant die Meisten fahren: mit minimalem Abstand vor anderen ohne Blinkzeichen rein schnippeln ist die Regel. Wenn ich konstant 100 fahre und mich LWKs, Busse und überladene Gespanne überholen...
- Zielgeschwindigkeit (die Geschwindigkeit die ich fahren möchte) und Durchschnittsgeschwindigkeit liegen näher beieinander (sehr interessant)
- Ich muss weniger bremsen (Bestleistung 1mal von L nach HRO) → weniger Energievernichtung und Bremsenverschleiß
- Auch wenn's an meiner Männlichkeit kratzt: Die Vagabunden die an der Straße rumlungern und lustige Fotos machen, lassen mich völlig kalt.
Von mir aus kann die Höchstgeschwindigkeit durchaus auf 120 begrenzt werden - auch technisch! Zum LKW-Überholen reicht das allemal.
Es besteht entgegen landläufiger Meinung weder ein Grundrecht auf Rasen noch auf geringe Spritpreise ("Freie Fahrt für freie Bürger"). Für die Amerikaner sind's die freiverkäuflichen Schußwaffen, für die Teutonen ihr Auto...
Während meiner Fahrschule 1997 habe ich auch einen Zusatzkurs ("Formel-S") für spritsparendes und sicheres Fahren gemacht. Das wurde mit einer Einstiegsversicherungsprämie von 100% belohnt...
Bist Du auch so ein Pe***r, der immer und überall hindert - und wenn man ihn überholen will, dann gibt er gas?
Solche Typen habe ich gefressen - die nennen "rücksichtsvolles Fahren", wenn sie auf alles achten, was vor ihnen los ist - das sich hinter ihnen ein riesen Stau bildet, interessiert sie nicht - sowas nenne ich RÜCKSICHT-los...
ich fahre auf der rechten Spur. Wer überholen will und kann, sollte dies in aller Regel links tun.
Bist Du vielleicht so ein Pe***r, der zum Überholen immer erst nach links ausschert, wenn er die Stoßstange seines Vordermanns fast berührt?
Ich finde auch ein 120 Tempolimit wie in der Schweiz gut.
Zum eine ist das Fahren so viel billiger, zum anderen kommt man deutlich entspannter und sicherer an. Der Verkehrfluss wird grösser und der Verkehr entzehrt sich so.
Ich habe auch festgestellt, dass man selbst mit 120 Tempo fast genauso schnell ist wie mit Tempo 200. Wenn man 200 fährt muss man ja eh dauernd abbremsen, spätestens wenn man früher zur Tanke muss ist der Zeitvorteil fast weg.
Fakt ist auch, dass wir das letzte europäische Land ohne generelles Tempolimit sind. Wie im Schulsystem sollten wir hier besser nicht vor Reformen zurückschrecken.
Ich finde es nicht gut nur 100 auf Autobahnen oder 80 auf Landstrassen zu fahren, da das behindert. Verkehrsflusstechnisch ist es sinnvoller, wenn jeder an die 120 Fährt.
Also, ganz lkar pro Tempolimit
lol,
das mit dem schulsystem(ich denke dabei gerad an rechtschreibreform) is nu gerad das beste beispiel, warum man doch vor bestimmten reformen zurückschrecken sollte!
mfg
deleen
moin...
Zitat: "...sind denke ich die, die auf den Autobahnen für die wirklich tragischen Unfälle verantwortlich sind, die die 130-er-Diskussion in letzter Zeit wieder auferstehen haben lassen..."Zitat Ende.
Nicht "Die Benz-Fahrer" oder "Die BMW-Fahrer" etc. sind die Hauptverursacher der Unfälle, auch nicht die "Schleicher" oder "Schlafmützen". Es sind alle die AutofahrerInnen die sich
selber und die Technik überschätzen; die von Naturgesetzen(Haftgrenze,Aquaplaning etc.)nix wissen oder wissen wollen. Das zieht sich durch alle Marken- und Sozialschichten...daran wird sich nichts ändern,außer durch massive Polizeipräsenz. Aber dann schreien ja alle diese Leute wieder "Polizeistaat, nein danke" usw.
trotzdem gute Fahrt und Gruß,
michel9
Hi,
ich bin gegen ein generelles Tempolimit. Man sollte lieber Pflichtkurse einführen. Speziell für diejenigen, die das richtige Autofahren verlernt haben. Also welche, die generell nicht mehr blinken, auf andere keine Rücksicht nehmen (nicht nur Autos, sondern auch Radfahrer und Fußgänger), etc. Sicherlich überschätzen sich viele, doch liegt das nicht vielleicht daran, daß sie garnicht wissen, daß sie sich überschätzen. Mit einem Pflichtkurs (für jedermann (Autofahrer, Radfahrer und vielleicht auch Fußgänger)) alle 2 oder 5 Jahre könnte man eine gute Verkehrsausbildung durchweg organisieren und durchführen. Zudem haben die Leute dann wieder Ahnung, wie man sich an einem Unfallort verhält bzw was Erste Hilfe ist und wie man diese drchführt. Frag' einmal einen 50jährigen, der vor 32 Jahren seine Fahrschule gemacht hat. Weiß er, wie man die erst Hilfe durchführt? Und würde er es auch richtig machen (denn was ist die Theorie ohne Praxis)?
Ich fahre generell nach Tempolimit. Wenn die Strecke allerdings freigegeben ist fahre ich auch schneller.
Am schimmsten sind die Leute die die Grundregel der Verkehrsordnung vergessen haben. Das Rechtsfahrgebot. Wer auf der Mittelspur fährt, obwohl die recht Spur frei ist, fährt nicht rechts. So ist nur noch eine Spur zum Überholen da. Zudem stellen diese Autofahrer ein Unfallrisiko dar. Letzten war da erst so ein Fall. Jemand fuhr mit einem Jaguar oder Rover (sehen sich seit neuesten sehr ähnlich). Der fand anscheind, daß er schnell fährt und fuhr die ganze Zeit links (min über 50km). Dabei fuhr er auch nicht schneller als ich mit meinen 160 km/h.
Vielleicht wissen die Autofahrer, die permanent links fahren ja garnicht, daß sie den Verkehr blockieren. Vielleicht dösen sie ja nur rum, um die unbequeme Zeit im Auto rumzukriegen, und bemerken nichts (so à la Halbschlaf). Oder sie glauben im Rausch der Geschwindigkeit, daß sie Ultraschnell sind, obwohl sie nicht schneller sind als andere.
Grüße ... Looper ...
Ich denke, über "Trödler" auf der linken Spur haben wir uns alle schonmal schwarz geärgert - wobei es auch immer eine Frage der Perspektive ist:
Wenn ich mit Tempo 160 links fahre, sehe ich keinen Grund wegen einem Raser nach Rechts zu wechseln und in die Eisen zu steigen (um den dort fahrenden LKW nicht zu erwischen) nur damit Monsieur oder Madame vorbei kann...
"Nachhilfe" wäre zT gar nicht schlecht. Mal ein Beispiel: bei uns grassiert seit ca. 3 Jahren die "Kreiselitis" => wo es nur geht wird trotz knapper Kassen jede Kreuzung verkeiselt...
Das Problem: Niemand, der seinen Führerschein länger als 5 Jahre hat, scheint zu wissen, wie man sich in diesen Teilen verhält!
(Bei der Einfahrt NICHT blinken, bei der Ausfahrt jedoch schon) - Es nervt mich tagtäglich angehalten und gewartet zu haben, obwohl das jew. Rindvieh links von mir rausfährt...
Tja, daß die Leute, die ihren Führerschein noch keine 5 Jahre haben solche Fehler machen, heißt doch nur, daß dessen Fahrschullehrer schlecht war, oder sie die Fahrschule nur im Kurzzeitgedächnis hatten.
Im Übrigen heißt es, wenn man ein Führerscheinneuling ist, nicht ein perfekter Autofahrer zu sein. Sonder es heißt, daß man ohne Pflichtbegleitung (Fahrschullehrer) alleine weiterüben kann. Zudem werden Führerscheinneulinge in den darauffolgenden 2 Jahren (insofern sich das nicht geändert hat) für Vergehen härter bestraft. Z.B. mußte ein Freund von mir eine Nachbildung absolvieren, die ihn 750 DM gekostet hat, wofür normale Autofahrer nur ein paar DM Bußgeld bezahlt hätten (20 Km/h über der Geschwindigkeit).
Bei meinem Beispiel mit dem Jaguar oder Rover war ab und zu ein LKW o.ä.. Doch dazwischen war immer wieder Platz. Viel Platz. Ich bin auch immer nach rechts gefahren. Wenn natürlich die rechten beiden Spuren voll sind, würde ich auch nicht für einen Drängler o.ä. rüber fahren und auf die Eisen gehen.
Grüße ... Looper ...
Das sollte - um Gottes Willen! - nicht heißen, dass Führerscheinneulinge (zu denen ich auch (noch) zähle *hüstel*) die besseren Autofahrer wären!
An den 2 Jahren Probezeit hat sich nichts geändert - hab trotzdem noch nie ein Knöllchen bekommen :-)
Ich wollte dir nur in sofern Recht geben, dass eine Nachschulung durchaus sinnvoll ist - insbesondere dann, wenn sich die Realität im Straßenverkehr geändert hat. Wie soll den jemand wissen, wie er sich zu verhalten hat, wenn man es ihm zu seiner Zeit nicht beigebracht hat?
@Spacebust: Es gibt auch Leute, denen Autofahren Spaß macht und für die es nicht nur Mittel zum Zweck ist, auch diese Leute besitzen eine gewisse Vernunft und sind NICHT als verrückte Spinner/Raser/Wichtigtuer einzustufen, Punkt
Anosnten: Bahnpreise runter und es gibt ein paar Probleme weniger. Die Erhöhung von Spritpreisen empfinde ich als "nicht fertig gedacht", denn es gibt wirklich Leute die gewerblich auf das Auto angewiesen sind.
Was will man tun? Man kann den Leuten nicht das Autofahren verbieten, aber das Erdöl wird kanpper und es wird vor allem auch in der chemischen Industrie gebraucht (Als Stichwort: Plastik), also Bahnpreise runter, sparsame Motoren/Autos bauen.
Unfälle: passieren auch bei 50km/h, das Ausmaß ist zwar anders, aber wo kommen wir hin wenn wir alles potentiell gefährliche verbieten?
Ich bin nicht mal aktiver Autofahrer, aber trotzdem bin ich der Auffassung, dass Tempolimits auf Deutschen Autobahnen unberechtigt sind. Davon mal abgesehen gibt es zig Teile wo man sowieso nur 120 fahren darf (für versierte Raser sind es dann 140).
Da gab es mal was von wegen Massaker in Erfurt und Videogames, die kümmerliche Psychologie dahinter ist die gleiche.
TL
Ich finde ich, man sollte zwischen gewerblichen und privaten Benziverbrauch unterscheiden. Denn für den privaten Benzinverbrauch finde ich den Spritpreis noch ziemlich niedrig. Es gibt nämlich viele, die sich darüber aufregen, daß das Benzin zu teuer ist und im 1. Gang bis 80 hochjagen oder im 4. Gang über die Autoban heizen oder einfach nur rumcrusen (oder wie man das auch immer schreiben mag). OK man sollte das nicht pauschalisieren, da es auch genug Autofahrer gibt, die sehr auf den Benzinverbrauch achten und sparsam fahren.
In einer Stadt, wie ich sie wohne, ist das Auto z.T. sowieso unnütz, weil es eine S-Bahn gibt. Wenn ich ein Woche mit dem PKW anstatt der S-Bahn fahre, würde ich in einem Monat ca. 100 Euro zahlen. Per S-Bahn zahle ich mit dem Monatsticket nur 50 Euro. Und mit einem Jahresticket spart man wieder 2 Monate Monatsticket. Eigentlich zahle ich per Semesterticket noch weniger (115 Euro für 6 Monate).
Außerdem reizt doch ein so hoher Benzinverbrauch zu Alternativen an, z.B. ein Hybridauto, oder noch besser ein Wasserstoffauto. Natürlich wird Wasserstoff auch aus Öl hergestellt, doch vielleicht findet die Industrie oder Wirtschaft einmal eine richtige Alternative. Die Solartechnik ist wohl noch nicht so weit.
Ich würde mir, so die Infrastruckur gut genug ausgebildet ist, auch ein Öl-Alternatives Auto zulegen, auch wenn ich damit max. 90 fahren könnte, oder nur ein Reichweite von 500 Km hätte.
Man könnte ja z.B. ein Elektromauto erfinden, das eine austauschbare Batterie hat. Ist die Batterie alle, fahre ich an die Tankstelle und tasche die Batterie mit einer kompatiblen Batterie aus und fahre weiter. So brauche ich nicht das Auto erst einmal Stunden an die Steckdose zu hängen.
Grüße ... Looper ...
Dann probier es doch mit Pflanzenöl. Einfach nach Pöl googeln.
Und wegen der AT-Bakterie, wer will dir eine Gleichwertige garantieren und wo sollen die Lagerhallen dafür stehen?
Stimmt diese Cruiser und "Andieroteampelhinraser" und die "Sehtherichhabeeinendachgepäckträger" sind mir auch ein Greuel. Überraschend ist für mich immer festzustellen, wie viel weniger ich an Sprit brauche durch die Nachtarbeit. Im normalen Berufsverkehr brauche ich gut die Hälfte mehr und komme wesentlich langsamer voran.
Ich finde man sollte sich einmal Gedanken darüber machen, den Innenstadtverkehr komplett zu verbieten, bis auf die die gezwungen sind, wie Lieferverkehr, Anwohner(aber nur bis zu ihrem Parkplatz und zurück) und Behinderte. Statt dessen Grossparkplätze in der Peripherie und ordentlich Shuttlebusse. Mal so grob umrissen. Da sollten etliche Millionen Liter im Jahr drin sein.
Tempolimit macht sicher Sinn, aber ich fahr auch mal gerne schnell und diese Endlosfahrten in einer Geschwindigkeit sind für mich besser als jedes Valium. Für Motorradfahrer bleibt mir nur noch ein bedauerndes Trösten übrig.
"Natürlich wird Wasserstoff auch aus Öl hergestellt, doch vielleicht findet die Industrie oder Wirtschaft einmal eine richtige Alternative."
haben sie doch schon längst:
auf kleine unschuldige U235 rumkloppen!
keine andere technik wird in absehbarer zeit(sagen wir mal die nächsten 30 jahre) in der lage sein, in ausreichender form und menge energie liefern zu können, um großindustrieanlagen versorgen zu können.
mfg
deleen
Endlich normale Leute...
Meine persönliche Roadmap:
Kernspaltung → Kernfusion → Antimaterie
und nebenbei:
Photovoltaik, Geothermie, Solarthermie
und keine grünen Vogelhäcksler...
Ich habe einige Zeit in den USA gearbeitet und das dortige Autobahn-Tempolimit von rund 120 km/h, welches von 99 % der Autofahrer auch beachtet wird, als überaus angenehm empfunden. Du fährst von Chikago nach St.Louis, tippst bei 70 Meilen auf den Tempomat und fährst stundenlang entspannt auf der gleichen Spur, ohne dass Dir alle paar Minuten jemand auf der Stoßstange hängt oder Dich ein Laster auf der linken Spur ausbremst. Denn auch die Trucks fahren das gleiche Tempo - kurz, die Fahrerei ist absolut stressfrei, und selbst nach sechs oder acht Stunden Fahrt bist Du locker und frisch. Wenn ich dagegen hier von Duisburg nach München fahre, bin ich vom ständigen Gasgeben - Bremsen - Spurwechseln - fix und fertig. Ich fahre zur Zeit einen Mercedes E 270 CDI, der bringt locker 230 km/h, und wenn ich 200 fahren kann, dann fahre ich die auch. Trotzdem komme ich auf der Strecke Ruhrgebiet - München regelmäßig nur auf einen Schnitt von 130 - warum also nicht gleich Tempo 130 als Limit festschreiben?
Tempolimit und Verkehrsregeln hin und her: wenn sich jeder so verhalten würde, dass er niemand anderen durch sein eigenes Verhalten gefährdet (ist übrigens §1 der Strassenverkehrsordnung) wäre das alles kein Thema. Aber das ist wohl die absolute Utopie...
Stimmt, wenn sich jeder so verhalten würde, dann bräuchten wir kein Tempolimit.
Und relativ viele halten sich sogar daran. Allerdings nicht genug.
Deswegen bin ich auch für ein generelles Tempolimit. Ob das jetzt 130 oder 150 sind machte den Kohl meiner Meinung nach nicht mehr fett. Eine variable Temposteuerung wäre auch ganz nett und würde ich sogar bevorzugen (die Einwände mit der völlig freien Autobahn verstehe ich). Eine Flächendeckende Einführung ist aber nicht bezahlbar.
Das bringt aber alles nichts, wenn nicht endlich die Anzahl Kontrollen deutlich erhöht werden. Die Strafen sind schon in ganz brauchbarere Höhe. Die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden aber noch vieeeeel zu gering.
Außerdem wird viel zu oft eine Ausnahme für jene gemacht, die den Führerschein beruflich brauchen. Ich brauche meinen Führerschein auch und halte mich deswegen überwiegend an die Verkehrsregeln. Ich sehe es deswegen nicht ein, dass andere Mist bauen dürfen und auch noch dafür belohnt werden, indem sie nur ein Bußgeld zahlen und der Führerscheinentzug (das in meinen Augen einzig wirsame Mittel) ausgesetzt wird.
Gruß
HADU
Tempolimit, wann und wo? Kenne übrigens nur ein einziges Land wo man überhaupt ab und zu darf. Es ist meines wissens nur in der Bundesrepublik Deutschland möchlich.
Und im Prinziep dürfen Ausländer auch nicht, denn im Schadensfall kann es zum Beispiel bei einer holländischen Autoversicherung eine Rolle spielen ob die Richtgeschwindigkeit eingehalten wurde.
Aber auf lange Fahrten fahre ich möglichst viel nachts. Besonders ätzend ist dann in den ganz frühen Morgenstunden auf freier Autobahn ein Tempolimit. Mutterseelen allein und man darf nicht.
Auf der A4 von Aachen nach Köln da wurde lange Zeit(oder vielleicht auch noch ??) die Höchstgeschwindigkeit elektronisch berechnet über irgend welche Verkehrsdichtemesser. Dazu sollte man ja sagen.
Wer z.B.über Paris nach Südfrankreich fährt kann am besten so um 3 Uhr morgens Paris passieren - oder natürlich auch zu einer anderen Zeit; aber dann gibt es garantiert Stress. Zwischen Paris und Bordeaux stundenlang wunderschöne Autobahn jedoch mit Tempolimit und als besonderes Sahnehäubchen Autobahnzoll.
Die Richtgeschwindigkeit von 130 spielt immer eine Rolle nicht nur für Holländer.
Wenn man bei über 130 in einen Unfall verwickelt ist ohne eigentlich schuldig zu sein,
kann einem eine Teilschuld angerechnet werden, wenn nachweisbar ist, dass der Unfall
bei Einhalten der Richtgeschwindigkeit von 130 nicht passiert wäre.
Moin, also diese Tempolimitdiskusion gibt es jedes Jahr wieder. Jedes Jahr zur politischen Sommerpause. Und immer wieder wird sie von "Hinterbänklern" angeleihert, so auch diesesmal wieder. Da haben irgendwelche Hinterbänkler das ganze Jahr nix zu sagen und müßen immer schön den Finger dann heben, wenn man es Ihnen sagt. Zum Sommer hin scheinen sie ihre Chance zu sehen, sich mal wieder zu profilieren.
Man, mir geht es echt auf den Sack.
Macht Euch keinen Kopf, es wird nicht kommen!
Aber zur Sache: Alle Argumente, die hier gefallen sind haben Ihre berechtigung. Aber!
Keine der Argumente, die von der Politik angeführt wurden, haben sich durchgesetzt. Das Ausland hat es längst bewiesen.
Alle Annahmen, es würde zu irgendwelchen Verbesserungen kommen, sind Irrtümer!
Thema Sicherheit: In keinem europäischen Ausland hat die Einführung von Tempolimits zu deutlichen Senkung der Unfalltoten geführt. Im Gegenteil, in einigen Ländern konnte man sogar einen Anstieg feststellen.
Thema Umweltschutz: Auch kein Erfolg. Mehrere Studien haben widerlegt, das ein Tempolimit den Schadstoffausstoß vermindert wird. Im Einzelfall, also gesehen auf ein PKW ist das zwar richtig, aber in der Masse, bedingt durch den dichten Verkehr, kommt es zu einer Minderung. Durch Staus ist eher ein deutlicher Anstieg der Schadstoffe in der Luft zu verzeichnen.
Thema Verkehrsfluss: Ein ganz großer Irrtum! Staus entstehen nicht durch freie Tempowahl. Man kann den Verkehr nicht durch Tempolimits entzerren. Ganz im Gegenteil.
In Amerika hat man es bewiesen. Einige Staaten haben dort die Limits aufgehoben. Ergebnis: Es kam zu deutlich weniger Staus ohne einen Anstieg von Unfallopfern zu verzeichnen.
Andere Maßnahmen sind da viel wirkungsvoller, wenn auch nur das Problem verschoben wird.
Nochmal Thema Umweltschutz!
Rußpartikelfilter für Dieselfahrzeuge.
Das Ausland macht es uns vor. Die Deutschen sind nicht in der Lage diesen Filter einzuführen. Obwohl längst fertig entwickelt, für alle Hersteller, werden sie nicht eingeführt. Politischer Druck der Autoindistrie. Warum und wieso das so ist, würde hier nun zu weit fürhen. Aber ein Grund ist, daß das Problem nur verschoben wäre. Zwar würden die Partikel nicht mehr an Ort und Stelle in die Luft geblasen, aber sie sind nach wie vor da, nämlich in den Filtern. Und wo sollen die hin? Dieses Problem ist nämlich noch nicht gelöst. Anders als beim Katalysator für Benziner werden die Stoffe nur gesammelt. Beim Kat werden die Schadstoffe durch chemischen Prozess in ungefährliche Stoffe umgewandelt.
Thema Verbrauch!
Es ist heute technisch gesehen kein Problem, den Verbrauch der heutigen Fahrzeuge so deutlich zu senken, das kaum noch jemand nach heutigen Maßstäben darüber diskutieren würde. Aber das Ölmangat hat halt auch ein Wort mitzureden. Und nicht nur der, auch den Staaten würden ungeheure Steuereinnahmen wegbrechen. Ergo, immer schön langsam mit den Pferden.
Aber, ob und wie ein Mensch seinen Penisersatz, seine Rostkarre oder seine Verkehrsbremse bewegt spielt bei den vorhandenen Problemen keine Rolle.
Dennoch ein Satz der nicht weg zudiskutieren ist! Je größer und teurer ein Auto, desto geringer die Gefahr im "normalen" Verkehr sich schwer zu verletzen. Das ein 500er oder ein 740er schneller ist als ein Smart ist klar. Klar ist aber auch, das Du eher überlebst, wenn Du mit 80 einen Unfall baust, das man im 7ner weniger Verletzungen hast als im Bambini. Und ob Du mit nem 500er mit 160 gegen eine Mauer fährst oder im Smart, beide würden es nicht überleben. Wir reden vom normalen Verkehr.
Ich fahre übrigens den neuen Ford Galaxy Ghia! Ja einen Diesel!
So denn, lassen wir den Hinterbänklern Ihre Chance mal etwas frei sagen zu dürfen. Wenn auch die Diskusion dieses Jahr etwas früh anfängt.......
Wenn sich was ändern soll, dann z.B. daran, das den meisten Autofahrern erklärt wird, WAS ein Reißverschlussverfahren ist und wann man ea wie zu beachten hat!
Und das man bei spurwechseln jeglicher Art (auch wenn hinter einem keiner mehr ist) zu blinken hat!
Zu den USA, dort kann man doch auch rechts überholen, wenn mich nicht alles täuscht! Das würde hierzulande auch noch n bißchen streß abbauen, wenn man linkschleicher und miitebesetzer rechte überholen könnte!
Leider wissen nichte alle AF bescheid, wie man sich zu verhalten hat! Versucht mal an einem parkenden Linienbus mit den vorgeschriebenen 30Km/h vorbeizufahren, auch ween dieser auf der Gegenseite steht!
Du meinst einen Schul- bzw. Linienbus mit eingeschaltetem Warnblinker und die Geschwindigkeit ist dann auf Schrittgeschwindigkeit zu reduzieren!
Ohne Warnblinker ist die Geschwindigkeit nicht angegeben. Es heisst nur "vorsichtig vorbeifahren".
Aber über andere Lästern, dass die nicht Bescheid wüssten! Lächerlich!
Dann geh mal zur nächsten Polizeiwache, dort liegt ein Faltblatt aus, selbst wenn die kein Blinklich eingeschaltet haben, mußt du mit 30 vorbei, fähsrt du mit 50 oder gar 55 vorbei, kannste dein Porti zücken, da die Polizei zumindest bei uns mittlerweile verstärkt kontrolliert!
Ne andere Möglichkeit wäre auch, ADAC oder AutoBild, die berichten sehr ausführlich über Gesetztesänderungen!
Aber du fährst warhscheinlich schon 1000 meter vor dem Hinderniss auf die freibleibende spur?!
Desweiteren, du kannst noch so vorsichtig fahren (was heißt das bei dir; 40 oder 50 Km/h?), wenn jemand vor dem Bus raus rennt, möchte ich dich sehen!
test body test
