Von ursprünglich 65 Mio auf 160 Mio sollen jetzt die Kosten für deren Internetauftritt hochschnellen !
Das sind ja unfassbare Zahlen. Wenn ich mir deren Seiten anschaue, muss ich feststellen, daß diese ganz profesionell aussehen ud auch funktionieren, aber was daran 65 Mio kosten soll ist mir schleierhaft.
So kann man das Geld eben auch zum Fenster rauswerfen !
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Bei den Zahlen wird immer mal wieder einiges durcheinander geschmissen aus taktischen Gründen. Zwar wurde das Budget um einiges überschritten und mal wieder geklüngelt ohne Ende, aber die Summen werden meist falsch wiedergegeben.
Meist wird als veranschlagte Summe um die 40 Millionen genannt, das waren allerdings die veranschlagten Kosten für das Portal. Fest stand allerdings von Anfang an, daß auch die internen Anwendungen der BA und die Hardware umgerüstet werden müssen und diese Kosten waren in den (überhöhten) 40 Millionen nicht enthalten. Für die internen Anwendungen und die Erweiterungen der Hardware waren meines Wissens die 67 Millionen einkalkuliert, so daß das Gesamtvolumen bei ca 110 Millionen liegen sollte. Somit wird das Budget um 50% überzogen. Ein satter Wert.
Allgemein geht man von bis zu 30% Überschreitung aus durch Nachträge und Änderungen, 50% sind definitiv zu viel, aber Accenture ist berühmt berüchtigt für falsche Kalkulationen und versteckte Kostenfallen, so wie Projekte, welche in die Hose gehen, da kann z.B. auch Kanada ein Lied von singen. Diese Firma hätte nie zum Zuge kommen dürfen, wenn ihr Angebot sinnvoll durchgerechnet worden wäre.
Du verzogener Kerl! ;)
Vielleicht sollt ich mal wieder zurückziehen ;O)
Dat hilft auch nix mehr...da ist Hopfen und Malz verloren.....
Schwierige Entscheidung. Verzogen, oder zurückgezogen, oder lieber verzogen und zurückgezogen, das ist hier die Frage. Nur eins gäbe ich zu bedenken, zurückziehen ist eine extrem schlechte Methode zur Verhütung. ;)
Kommt drauf an wie früh man sich zurückzieht....:o)
Wie ist es in einer Marktwirtschaft.Der BILLIGSTE bekommt den Zuschlag.Wenn die Verträge nicht wasserdicht sind, geht dies meist in die Hose,da die Firmen bei geringsten Vertragsänderungen die Hand aufhalten,und dies meistens zu Recht.
Hmm, da müsste ich widersprechen. Wer an den billigsten vergibt kann davon ausgehen, daß es daneben geht. Man muß auch bei öffentlichen Ausschreibungen nicht an den billigsten Vergeben, sondern es zählt das beste Angebot.
Daß ein ausgeschriebenes Budget überschritten wird ist (zumindest bei Bauaufträgen) absolut normal, da sich häufig im Verlauf der Ausführung Änderungen ergeben oder sich erst in der Ausführung zeigt, daß eine Planung so nicht durchführbar ist. Verdient wird dann auch mit den Nachträgen, da haut der Auftragsnehmer zu.
Du wirst auch keine Firma finden, die ein Angebot abgibt, welches pauschal Nachträge und Änderungen beinhaltet, das würde jede Firma per se ruinieren.
Aber wie lange hat es gedauert, bis die Seiten einigermaßen funktionierten. Noch Wochen nach dem groß angekündigten Umstieg auf das neue Portal ging auf den Seiten kaum etwas.
Seiten wurden nicht gefunden, bekannte Berufe gab es angeblich nicht, bei der Suche nach einer 8er PLZ tauchten Angebote aus ganz Deutschland auf ...
Zwar zu klein für ein zweites Toll-Collect, aber doch wieder ein abschreckendes Beispiel dafür, wie derzeit in Deutschland bei öffentlichen Projekten dilettiert wird.
-verwendete Hardware der BA!!!!

ist ja kein Wunder. ;-)
triker
nun bin ich fast zusammengebrochen - und du bist schuld!
g
l
...mehr als 16 Bit braucht es nicht um vernuenftig mit windows arbeiten zu koennen...
frei nach b. gates
wie sollen denn die Beamten mit 32 oder gar 64 Bit umgehen....
Sie wären gnadenlos überfordert!
Gruß an die Dorsche,
triker
rofl...............besonders die Bitburger...........;-)!!
cu
NANÜ
Zuwas hat Deutschland denn 7 Millionen Arbeitslose, mit denen man alles finanzieren kann. Gibts dann eben nur 100 Euro als ALG2, für die alten Nudeln bei LIDL reichts dann ja immer noch ;-)
3.000€ für 3 Aldi PCs
500€ für eine polnische Schülerklasse, der die Seiten programmiert und wartet.
Der Rest ist Beratungshonorar und Aufwandsentschädigung für Anwälte und Notare und Verwaltungsaufwand.
Die Rechnung ist also völlig korrekt!
