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Geschichten von Zombieplatten und untoten Grafikkarten

Phoenix.Computer / 3 Antworten / Baumansicht Nickles

Schon unheimlich.


Folgende Geschichten sind mir passiert:



  • Western Digital Festplatte 40GB, nach 2 Jahren machte sie die Hufe hoch, furchtbares knachsen und 2 Tage später war es vorbei, sie wurde noch nicht einmal vom Bios erkannt was mir suspekt vorkam da die Elektronik noch intakt zu sein schien. Die Platte lag 2 Monate im Schrank un dann wollte ich sie als defekt über eBay verkaufen. Ich habe sie aber noch mal angeschlossen und => welche ein Wunder sie funktionierte wieder, im selben Rechner, ich habe Scandisk intensiv durchgeführt und es wurden keine Fehler erkannt. Irgend wie unheimlich, ein weiteres Jahr hat sie wieder funktioniert, und dann das gleiche Problem, habe alles versucht, aber der Voodoozauber wirkte nicht mehr :-(

 



  • Ähnlich erging es mit mit einer AOpen Geforce4 MX440 64MB DDR RAM, mitten im Betrieb ging plötzlich der Rechner aus, ich alles versucht und bin dann zum schluss gekommen das es die Graka war, auch in meinem anderen Rechner funzte sie nicht. Es schien als ob die Grafikkarte defekt ist, acuh nach mehrmaligen Versuch, kein Ergebnis. Dann das Wunder am nächsten Tag lief sie wieder als ob niemals was gewesen wäre, hatte sie blos Urlaub gemacht?

Wenn ihr ähnliche Geschichten (wahre) erzählen könnt dann rein in diesen Thread, dafür ist er gedacht.


 


MFG


 

Phoenix.Computer
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gelöscht_116802 Phoenix.Computer „Geschichten von Zombieplatten und untoten Grafikkarten“
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Da habe ich auch eine Geschichte zu bieten:

Meine Logitech Funktastatur funktionierte eines Morgens nicht mehr. Keine Ahnung warum, aber die hat auf einmal mit fremder Zunge zu mir gesprochen! Wenn ich zum Beispiel die X-Taste gedrückt hielt, sah das etwa so aus:

ÖH§jlökhI§E=?DHl0909uOHOÖLUOnööZOIHOPUZ

Dann halt das übliche: Steckverbindungen überprüft, Treiber de- und neuinstalliert, Hardwarereset durchgeführt usw! Mit dem Ergebnis, das nach langem rumtüfteln die Tastatur wieder einwandfrei funktioniert hat, dafür war die Maus tot! Von jetzt auf gleich, als wenn das gute Stück keinen Saft mehr bekommen würde :-|
Ich konnte anstellen was ich wollte, die sch**ß Maus wollte nicht mehr!
Nachdem ich alle im Haushalt verfügbaren Batterien ausgetestet hatte war meine Lust aufs Tüfteln verbraucht!! Flugs die Tastatur von dem Rechner meiner Freundin abgebaut, bei mir an den Rechner angestöpselt und feddich!
Die nächsten paar Wochen habe ich immer wieder mal die Maus in die Hand genommen, ungläubig draufgeschaut, nix gewusst und wieder in die Ecke damit!

Tja, eines Tages komme ich von der Arbeit, gehe in mein Computerzimmer und was sehe ich: die Maus blinkt fröhlich vor sich hin! *rätsel*

Und seitdem funktioniert alles wieder einwandfrei!!

Ist das niEhsH He3w?03hn

:oP

Gruß!

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Jazzkantine Phoenix.Computer „Geschichten von Zombieplatten und untoten Grafikkarten“
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Ich hatte mir mal eine Funkmaus gekauft. Recht günstig für grad mal 19 Euro. NeoLec Airview oder wie dat dingens hiess.

Eines Tages kam ich heim, die Büroklamotten aus, rein in die abgewetzen Levi's, die Doc-Martens und das Kapuzen-Sweatshirt mit Känguruh-Tasche (die Tasche aufm Bauch wo man rechts und links die Hände reinstecken kann).

Oki, ein bischen gearbeitet, das Telefon klingelt. Katharina...ei wie nett. Getalkt...Rotwein eingeschenkt....aufs Sofa....3 Stunden vergingen wie im Flug. Danach ab ins Arbeitszimmer.

Wo issn die Maus ? Hääää

Oki, auf gehts. Dat Dingens suchen.

Küche: Nix
Wohnzimmer: Nix
Flur: Nix

In der Glasvitrine im Wohnzimmer (Rotweinglas)...auch nix.

AAAAHH ! Sch****ding

Hatt ich nicht noch was ich Kühli gesucht ? Hab ich sie vielleicht da reingelegt ?
Kühli auf: nüscht

*grummel*

Unterm Sofa nachgeschaut, hinter den Kissen... Nikesse !!!

*fluch...*

Zwischenergebnis: Sekundenkleber der längts verschollen galt im Kühli gefunden, 20 Mark Schein hinterm Sofa gefunden, bemerkt das ich mal in der Glasvitrine staubwischen sollte und das ich nahe dem Wahnsinn war.

Ok, ok. Erstmal den Müll runterbringen vielleicht kommt mir dann die Erleuchtung.

An der Mülltone hab ich mir meinen Sweater eingesaut. Also hoch, ausgezogen dat gute Stück...ins Bad..*zusammengeknüllt* Waschmaschine auf....???!!!???...äääh.....entknüllt....momentchen....AAAAHHHHHHHHH...

Was war: Ich hab die ganze Zeit die Maus zusammen mit meinem Handy in der Bauchtasche gehabt.

Verfluchtes Teufelswerk :-))

Ne...neee..neeee...NEEEEEE !

Oki, hat zwar nix mit Zombie-Hardware zu tun... :-) Jaja...der Zahn der Zeit. Man wird halt älter.

Eine ähnlich lustige Geschichte wiederfuhr meinen Arbeitskollegen. Hatte seine Rechner (derer 4....Er, der seiner Frau und die der Kinder) an einen Router aneschlossen.

Anruf "Kannste mal kommen ich blicks nimmer. Bekomm keine Verbindung"
Hingefahren.
Die Chose mal gecheckt. Alles war am Router sauber konfiguriert...aber es ging nüscht.
Leitungen geprüft. Mein Grinsen wurde immer breiter..... ;-)

Ich fragte ihn "Du,sag mal. Wo haste Dein Bi-Color Netzwerkkabel gekauft"

Er: "Häääää...mach keine Witze ich will dat jetzt feddich machen"

Ich: "Guck mal was für ne Farbe das Kabel am WAN-Port des Routers hat"

Er (genervt): "Geeelb"

Ich: "Und was steckt vorne im DSL-Modem...Welche Farbe hat das"

Er (noch genervter)" Blaahauu...??!?!...Blau ?? BLAU !!..Ne oder ?"

Wir kamen aus dem Lachen nicht mehr raus.

Nach und nach klärte sich alles auf:
Er hatte das blaue Kabel ins Modem gesteckt...dann musste er wohl weg seiner Frau was helfen. Sein ältester half auch mit und fing an der anderen Seite an: gelbes Kabel in den WAN-Port. Jeder ging davon aus, der andere würde den Arbeitsgang fertigmachen. Nur mein Kollege hatte das Kabel einfach unter dem Garderobenschrank liegen lassen und sein ältester hatte sein gelbes Kabel nur unter den Schrank geschoben in der Vermutung, da sein Vater eh hinterm Schrank ist, steckt er es ins Modem.
Sein Sohn rief noch: "Habs reingesteckt" sagte aber nicht das er es nur in den WAN-Port gesteckt hat.

So und dann meinte jeder der Router sei mit dem Modem verbunden...aber keiner kam auf die Idee im Verlaufe der Fehlersuche mal die Kabel zu checken.
War zwar schade um die vergeudete Zeit aber lustig wars allemal.

Jazz

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null Phoenix.Computer „Geschichten von Zombieplatten und untoten Grafikkarten“
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Jetzt kann auch ich eine kleine Geschichte beitragen, mein altes BXer war vor wenigen Monaten gestorben, vermutlich wegen defekter Maus - mehr wie POST + sofortiger Neustart war nicht mehr drin, nix zu machen und etwas neues mußte her.

So lag es monatelang da, ganz ohne alles und wartete auf sein Ende.

Vor ein paar Tagen hat ein Blitz u. a. mein Modem, Board und Netzteil geschrottet (und einiges anderes in der Gegend). Das Modem hat die Telefone dahinter gerettet und die "Lebensenergie" meines neuen, jungen Boards ist in mein altes "totes" hinübergeflossen.

So läuft mein altes Board jetzt wieder wie vorher (spontane Selbstheilung???).

Liegt es vielleicht daran, daß Elektronikschrott nicht so schnell verwest?

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