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feiertag weg? 40h woche?

GarfTermy / 42 Antworten / Baumansicht Nickles

...alles unsinn.


denkt mal einer bitte daran, das konsum (binnennachfrage) nur dadurch entsteht, das frei verfügbares einkommen vorhanden sein muß? wo bitte soll also kaufkraft herkommen, wenn man zwar länger arbeitet, aber nicht mehr verdient?


eine folge währe, das mal wieder nur die firmen, aktionäre und andere geldsäcke sich die taschen füllen. die errungenschaften der gewerkschaften sollen in´s 19. jahrhundert zurückgedreht werden.


helfen würde zb eine steuersenkung für kleine und mittlere einkommen...


aber wenn es um gerechtigkeit geht, dann ist kapitalismus, egal mit welcher regierung, blind, taub und stumm.


;-)

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out-freyn GarfTermy „feiertag weg? 40h woche?“
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Volkswirtschaftlich gesehen ist das schon nachvollziehbar:

Mehr Arbeit für's gleiche Geld bedeutet, dass Produkte kostengünstiger als bisher hergestellt werden können.
-->
Somit können die Produkte preiswerter angeboten werden, dadurch steigt (normalerweise, das hängt aber im Einzelnen von der Elastizität der Nachfrage ab) die Nachfrage nach diesen Produkten.
-->
Die höhere Nachfrage führt zu einem höheren Produktionsbedarf
-->
Evtl. höherer Personalbedarf
-->
Mehr Arbeitsplätze.

Zu beachten ist, dass die Nachfrage nach Arbeit (durch die Unternehmen) keine fixe Größe ist, sondern von den Kosten der Arbeit abhängt. Sinken diese, steigt die Nachfrage nach Arbeit und somit auch die Zahl der Beschäftigten.

In Deutschland wurden in den letzten Jahrzehnten die Produktivitätszuwächse nicht in Form geringerer Prokuktpreise, sondern höherer Löhne an die Beschäftigten weitergegeben. Der Effekt - innerhalb der Volkswirtschaft - ist in beiden Fällen derselbe.
Problematisch wird es dann, wenn verschiedene Volkswirtschaften miteinander konkurrieren. Da ist es dann nicht mehr egal, was die Einzelne macht. Das Ergebnis ist nun: In den meisten anderen Ländern sind sowohl die Preise für die fertigen Produkte als auch die Arbeitskosten geringer als hierzulande.
Unternehmen können also dadurch (zumindest kurzfristig) Arbitragegewinne erzielen, dass sie im Ausland zu geringeren Kosten produzieren und hier zu hohen Preisen verkaufen.

Wie man sieht, wird das ja auch so gemacht.

The conspiracy theory of society [...] comes from abandoning God and then asking: »Who is in his place?« (Sir Karl Popper, Conjectures and Refutations, 1963)
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Camino out-freyn „Volkswirtschaftlich gesehen ist das schon nachvollziehbar: Mehr Arbeit für s...“
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>Somit können die Produkte preiswerter angeboten werden...
Oder der/die Hersteller streicht/streichen den höheren Gewinn ein.

>Evtl. höherer Personalbedarf ...
Oder mehr Überstunden für das vorhandene Personal.

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GarfTermy Camino „ Somit können die Produkte preiswerter angeboten werden... Oder der/die...“
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ein preisrückgang passiert nur dann, wenn die nachfrage extrem sinkt. freiwillig geht da nichts.

und wenn - dann wird zuerst der gewinn maximiert.

;-)

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out-freyn GarfTermy „ein preisrückgang passiert nur dann, wenn die nachfrage extrem sinkt....“
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Aber nicht doch! Wenn die Kosten um x sinken und der Preis um x/2 reduziert wird, lässt sich aufgrund der dadurch steigenden Nachfrage genau durch diese Preissenkung der Gewinn maximieren.

In einem Punkt hast Du recht - der Preis eines "aktuellen" Produktes wird selten gesenkt. Das würde für den Käufer ja so aussehen, als habe er bisher zu viel dafür bezahlt. Statt dessen wird lieber ein - evtl. leicht modifiziertes - "neues" Produkt auf den Markt gebracht.
Hast Du es noch nicht auch schon erlebt, dass von einem Produkt, das Du erworben hast, ein technisch leistungsfähigeres Nachfolgegerät zu einem günstigeren Preis auf den Markt gekommen ist?

Da ist nichts anderes passiert, als dass die gesunkenen Produktionskosten an den Kunden weitergegeben wurden.

Man denke z.B. an die Preisentwicklung bei TFT-Monitoren, DVD-Brennern etc.

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SmallAl out-freyn „Volkswirtschaftlich gesehen ist das schon nachvollziehbar: Mehr Arbeit für s...“
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Jedoch bekomme ich volkswirtschaftlich dadurch keinen Wachstum - oder spekuliert man hier mal wieder ausschließlich auf den Export ?!?

remember: Today is the first day of the rest of your life !
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The Wasp out-freyn „Volkswirtschaftlich gesehen ist das schon nachvollziehbar: Mehr Arbeit für s...“
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Sorry, aber von Volkswirtschaftsvorlesungen hat eine Volkswirtschaft rein gar nichts. Schon gar nicht, wenn dort immer der selbe Blödsinn des idealen Kapitalismus gelehrt wird.
Diesen idealen Träumerkapitalismus gibt es nicht.

Wenn den Reichen nun noch mehr in den Arsch geblasen wird, sprich 40Stundenwoche, Streichung von Feiertagen, passiert nur eins: Es können noch mehr Leute entlassen werden, weil es keinen aber auch keinen einzigen nachvollziehbaren Grund aus betriebswirtschaftlicher Sicht gibt, mehr Leute einzustellen, wenn man mit weniger auskommt.
Produktionssteigerungen gleichen die meisten Betriebe meist nur mit Mehrarbeit oder Rationalisierung aus und nur sehr selten durch Neueistellungen.
Was BDI und der Rest der Unternehmensverbände da verspricht, sind die Ammenmärchen, die sie seit Jahrzehnten versprechen. Ein Beispiel: Die 630DM Jobs, heute 400€. Es wurde von FDP und Industrie versprochen, damit Arbeitsplätze zu schaffen. Denkste, was gemacht wurde, ist, Vollzeitjops wurden massiv gestrichen und die Firmen auf 400€ Jobs umgestellt.
Reiche bekommen in den letzten Jahren von Gesetz zu Gesetz mehr in den Arsch geschoben, weil sie versprechen, durch höhere Gewinne, gäbe es mehr Arbeitsplätze, aber genau das Gegenteil ist eingetreten.

Die Unternehmensgewinne sind in den letzten Jahren um 230% gestiegen, wo bitte sind die Arbeitsplätze, die uns versprochen wurden?

Außerdem ist die Rechnung, daß durch Mehrarbeit mehr produziert wird, völliger Käse. Das ist Volkswirtschaft nach dem Modell DDR. Eine Firma produziert nur mehr, wenn der Absatz dafür geschaffen wird. Wo aber soll der herkommen, wenn die Leute immer weniger in der Tasche haben und dafür immer länger arbeiten sollen?
Und selbst mit 48h Woche werden die Heuchler aus BDI und FDP immer wieder ihre Lügen verbreiten und mit Kapitalabwanderung in Länder ohne demokratische Arbeitnehmerrechte drohen.

Wir entwickeln uns immer weiter zu einer für den kleinen Mann rechtlosen Gesellschaft zurück. Jüngstes Beispiel ist der DHL Umzug von Brüssel nach Leipzig. Das, was da in den Medien gefeiert wird, ist der blanke Hohn. Da zieht eine Firma innerhalb der EU um, kassiert riesige Mengen an Fördergeldern dafür, um dann in der EU in eine Stadt zu ziehen, in der dieses Unternehmen dann die Anwohner im Gegensatz zu Brüssel die Nacht über mit Lärmterror überziehen kann. Da redet man in Leipzig davon, daß dort 10.000 Arbeitsplätze geschaffen werden, aber daß dort keine Arbeitsplätze geschaffen werden, sondern die Arbeitsplätze nur innerhalb der EU auf Steuerzahlerkosten! verlagert werden, wird bewußt verschwiegen.

Das ist keine EU, kein Kapitalismus und keine Marktwirtschaft, das ist Feudalismus, denn die Industriellen arrgieren wie Feudalherren: "Wenn ihr nicht wollt, wie wir wollen, gehen wir eben dorthin, wo sie wollen, wie wir wollen und kassieren von unseren EU-Lobbyisten in den Parlamenten noch EU-Steuergelder dafür!"

Tolle EU!

Ende
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out-freyn The Wasp „Sorry, aber von Volkswirtschaftsvorlesungen hat eine Volkswirtschaft rein gar...“
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Es können noch mehr Leute entlassen werden, weil es keinen aber auch keinen einzigen nachvollziehbaren Grund aus betriebswirtschaftlicher Sicht gibt, mehr Leute einzustellen, wenn man mit weniger auskommt.

Das Ziel eines jeden Unternehmers ist, eine möglichst große Verzinsung (=Gewinn) auf das von ihm eingesetzte Kapital zu erzielen. Wenn der Faktor Arbeit billiger wird, wird auch mehr Arbeit nachgefragt.
Um mal ein überzogenes Beispiel zu bringen: Du mähst ungern Deinen Rasen, aber ein Gärtner ist Dir zu teuer. Nun bietet Dir jemand an, für eine Flasche Bier Deinen Rasen zu mähen. Bist Du bereit, diesen "Arbeitsplatz" zu schaffen?

Mal ein paar Zahlen:
Zwischen 1982 (=100%) und 2000 sind die realen Arbeitskosten je Arbeiterstunde gestiegen:
in Westdeutschland um 39%
in den Niederlanden um 23%
in den USA um gerade mal 3%

Gleichzeitig ist das Arbeitsvolumen (Stunden) gestiegen:
in Westdeutschland um 4%
in den Niederlanden um 24%
in den USA um 37%

(Quelle: OECD, Economic Outlook, Employment Outlook, Statistisches Bundesamt)

Noch Fragen, warum es in den Niederlanden weniger Arbeitslose gibt als in (West-)Deutschland?

Eine Firma produziert nur mehr, wenn der Absatz dafür geschaffen wird.

DAS ist DDR-Denken! Wer soll denn den "Absatz schaffen"? Viele Menschen hätten gerne einen TFT-Monitor. Bisher ist der ihnen zu teuer. Zu einem niedrigeren Preis würden sie kaufen. Dieser niedrigere Preis lässt sich durch niedrigere Produktionskosten erzielen. Der "Absatz" wird nicht geschaffen, sondern durch den Marktpreis bestimmt.

Die Unternehmensgewinne sind in den letzten Jahren um 230% gestiegen, wo bitte sind die Arbeitsplätze, die uns versprochen wurden?

Die Anzahl der Erwerbstätigen (= Zahl der Arbeitsplätze) ist seit den 50er Jahren stetig angestiegen. U.a. durch den Baby-Boom der 60er ist die Anzahl der Erwerbsfähigen jedoch noch stärker angestiegen.
Ab ca. 2010, wenn die geburtenstarken Jahrgänge der 60er Jahre in Rente gehen, wird die Zahl der erwerbsfähigen Personen stark zurückgehen. Das große Problem für Unternehmen wird dann darin bestehen, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Arbeitslosigkeit, wie wir sie heute kennen, ist dann kein gravierendes Problem mehr.

Das ist keine EU, kein Kapitalismus und keine Marktwirtschaft...

Schau' Dir mal an, wie viele Mitbürger aus grenznahen Gebieten zum Tanken ins benachbarte Ausland fahren. Die machen alle genau dasselbe, nur eben im kleineren Maßstab.
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charlie62 out-freyn „Es können noch mehr Leute entlassen werden, weil es keinen aber auch keinen...“
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Ab ca. 2010, wenn die geburtenstarken Jahrgänge der 60er Jahre in Rente gehen, wird die Zahl der erwerbsfähigen

Mit Mitte vierzig in Rente?
Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
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out-freyn charlie62 „Ab ca. 2010, wenn die geburtenstarken Jahrgänge der 60er Jahre in Rente gehen,...“
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OK, war unglücklich ausgedrückt:

Es treffen zwei Faktoren aufeinander: Erstens gibt es in Deutschland seit Anfang der 70er Jahre nur noch Geburtenraten von ca. 1,3 Kindern pro Frau (zum Vergleich: um 1965 waren es über 2,5 Kinder, um 1950 immerhin ca. 2,1 Kinder). Das heißt, wir haben zurzeit die "zweite Generation" geburtenschwacher Jahrgänge (die heutigen Mütter stammen bereits aus diesen geburtenschwachen Jahrgängen und sind auch nicht gebärfreudiger), somit ist die Anzahl nachwachsender Erwerbsfähiger relativ gering. Dieser Effekt macht sich ab ca. 2005 bemerkbar (wobei es, wie bei allen Berechnungen, verschiedene mögliche Entwicklungspfade gibt, die z.B. von der jährlichen Zuwanderung abhängen).

Ab ca. 2010 werden am Arbeitsmarkt zunehmend geburtsstarke Jahrgänge durch geburtsschwache ersetzt.

Dies hat auch Auswirkungen auf die Bevölkerungszahl. Bei der Annahme einer mittleren Lebenserwartung 2050 von 81 bzw. 87 Jahren und einer jährlichen Nettozuwanderung von 200.000 Personen sinkt die Bevölkerung in D bis 2050 auf ca. 75 Mio. Dass davon fast ein Drittel über 65 Jahre alt sein wird, lässt die Probleme erahnen, die z.B. auf die Rentenversicherung noch zukommen werden!

Quelle der Zahlen: Statistisches Bundesamt - Schätzwerte der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung)

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Sesselpuppser out-freyn „OK, war unglücklich ausgedrückt: Es treffen zwei Faktoren aufeinander: Erstens...“
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die heutigen Mütter stammen bereits aus diesen geburtenschwachen Jahrgängen und sind auch nicht gebärfreudiger

Wie denn auch? Hast du selber Kind/Kinder?
Weißt du was so ein Kind kostet?
Also die 148€ HzL & 156€ KK reichen so gerade eben!
Du musst das Kind ja iin deinen ganzen täglichen Bereich einbuinden. Es wird mehr Wasser verbraucht, mehr Lebensmittel usw.

Und selbst wenn du arbiten gehst und ein Gehalt bekommst, ist das immer noch sehr viel.

Und um das direkt vorweg zunehmen, wir hätten gerne ein zweites Kind, aber wir warten, bis das einer wieder einen (halbwegs) festen Job hat!
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out-freyn Sesselpuppser „die heutigen Mütter stammen bereits aus diesen geburtenschwachen Jahrgängen...“
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Das sollte nicht wertend gemeint sein!

Dafür sind die Geburtenraten allerdings erstaunlich stabil - seit dem Pillenknick der 70er hat sich nicht allzu viel geändert (zurzeit ca. 1,2 Kinder/Frau).

Angesichts der zu erwartenden Probleme ist es schon verantwortungslos zu nennen, wie unsere Regierungen (schon seit einigen Legislaturperioden) mit Familien umgehen.

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Sesselpuppser out-freyn „Das sollte nicht wertend gemeint sein! Dafür sind die Geburtenraten allerdings...“
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So hart wollte ich das auch nicht formuliert haben!
Mir ging es nur darum, die andere Seite auch mal zu beleuchten.

Macher will vielleicht ein Kind oder ein zweites, aber es geht einfach nicht.

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The Wasp out-freyn „Es können noch mehr Leute entlassen werden, weil es keinen aber auch keinen...“
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Seit wann ist Absatzdenken ein Denken aus der DDR?
Absatz war genau das, woran die volkswirtschlich Verantwortlichen der DDR zuletzt gedacht haben.

Deine Zahlen sind leider nur eine Seite der Medaille. Die Produktivität in Dt. lag um einiges höher als in den USA. Die gestiegenen Löhne wurden nicht durch schlechte Arbeit begründet sondern durch hohe Leistung.

Aber ab 2010 gibt es keine Massenarbeitslosigkeit mehr, dann verdienen wir alle 1€ die Stunde und heizen mit unsere Nachfrage wie wild die Wirtschaft an.

Ende
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Max Payne GarfTermy „feiertag weg? 40h woche?“
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Nicht mehr lange und die Mehrwertsteuer die bleibt auch nicht so. Frage. Wieso ist ein Produkt mehr wert wenn ich dafür mehr zahlen muss. (als Verbraucher)

Das Ding heißt eigentlich Umsatzsteuer. Als Mehrwertsteuer wird es nur bezeichnet, weil im Produktionsprozess auf jeder Stufe lediglich der Mehrwert (also die Netto-wertschöpfung; der Unterschied zwischen Verkaufspreis und Einkaufspreis) besteuert wird (da das Unternehmen die Beschaffungs-Umsatzsteuer als Vorsteuer von der Umsatzsteuerschuld abziehen kann).
The trouble with computers is that they do what you told them – not necessarily what you wanted them to do.
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charlie62 GarfTermy „feiertag weg? 40h woche?“
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Wie soll denn die Alternative zum Kapitalismus aussehen? Bevor sich da etwas wirklich funktionierendes entwickelt, ist die Menschheit längst ausgestorben.

Geld um die Binnennachfrage anzukurbeln wäre genügend da. Es wird nur nicht ausgegeben, sondern gehortet. Ein Grund hierfür ist u.a. auch die deutsche Mentalität:

"Wenn es mir gut geht, ist das mein Verdienst - Staat und Finanzamt sollen mich gefälligst in Ruhe lassen."

"Wenn es mir schlecht geht, dann ist der Staat dafür verantwortlich und muss mich unterstützen. Es kann doch nicht angehen, dass ich meine sauer verdienten Ersparnisse angreife."

Mein Vorschlag wäre: alle Firmen werden gesetzlich zur Einhaltung der in Werbung/Marketing/Verkauf gemachten Versprechungen bezüglich Funktion/Qualität/Service verpflichtet.

Es müssten Millionen neuer Arbeitsplätze geschaffen werden und ich könnte wieder ohne meine Valium-Tabletten den T-Punkt aufsuchen.



Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
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GarfTermy charlie62 „Wie soll denn die Alternative zum Kapitalismus aussehen? Bevor sich da etwas...“
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"...Es wird nur nicht ausgegeben, sondern gehortet...."

wobei eine minderheit hortet und eine mehrheit nichts zum horten hat.

;-)

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charlie62 GarfTermy „ ...Es wird nur nicht ausgegeben, sondern gehortet.... wobei eine minderheit...“
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wobei eine minderheit hortet und eine mehrheit nichts zum horten hat

Das stimmt nicht. Ich habe viele Jahre als Kundenberater bei verschiedenen Genossenschaftsbanken gearbeitet und kenne die Vermögensverhältnisse der verschiedenen Bevölkerungsgruppen genau.

Natürlich gibt es zuviele überschuldete Haushalte. Alleinerziehende, alleinstehende Rentnerinnen, Familien mit vielen Kindern und Arbeitslose haben oft kein Vermögen. Auch viele Großkotze und Leute die nicht mit Geld umgehen können, egal wieviel sie verdienen, werden wohl immer Schulden haben.

Aber die Mehrheit der Arbeiter und Angestellten verfügt über oft nicht unbedeutende Vermögenswerte.

Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass oft diejenigen, die am meisten jammern, auch am meisten auf der hohen Kante liegen haben. Oftmals sogar in Luxemburg oder der Schweiz - wegen der Kapitalertragsteuer.

Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
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GarfTermy charlie62 „wobei eine minderheit hortet und eine mehrheit nichts zum horten hat Das stimmt...“
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"...Das stimmt nicht. Ich habe viele Jahre als Kundenberater bei verschiedenen Genossenschaftsbanken gearbeitet und kenne die Vermögensverhältnisse der verschiedenen Bevölkerungsgruppen genau. ..."

sorry - aber das sieht ausgerechnet das statistische bundesamt anders. als banker siehst du andere statistiken. oft nur bankinterne, oder von irgendwelchen firmen á la infratest.

vielleicht liest du mal die statistiken, in denen die überschuldung von privathaushalten, die eidesstattlichen versicherungen, privatinsolvenzen, und ähnliches gelistet sind. genau die steigen seit jahren an und treffen - wen wunderts - durchschnittshaushalte/personen.

oder - anderes beispiel - welcher arbeitslose kauft sich ein neues auto? ...wohl keiner.

fakt ist, das eine minderheit in der gesellschaft über viel geld und kaufkraft verfügt und eine mehrheit eben genau nicht. kunden einer bank spiegeln statistisch nicht die bevölkerung der gesamten republik. als banker solltest du das wissen und entsprechend unterscheiden.

;-)

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charlie62 GarfTermy „ ...Das stimmt nicht. Ich habe viele Jahre als Kundenberater bei verschiedenen...“
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Im Gegensatz zu dir, bin ich nicht auf Statistiken angewiesen. Ich kann aus der Praxis sprechen. Ich habe an der "Front" gearbeitet. Ich hatte mit Anlegern und mit Schuldnern zu tun.

Wenn 10% der Haushalte überschuldet sind, bedeutet das noch lange nicht, dass der Rest auch nichts hat.

Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
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GarfTermy charlie62 „Im Gegensatz zu dir, bin ich nicht auf Statistiken angewiesen. Ich kann aus der...“
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@charlie

bevor ich meine berufung fand, war ich bankkaufmann bei einem großen deutschen institut aus münchen. was meinst du haben wir dort gelernt und gesehen?

meinst du ernsthaft, das das pure arbeiten "an der front" und in der "praxis" den globalen überblick verschafft, den man braucht um derartige aussagen zu machen?

du hast in deiner welt deine kunden gesehen und dann war da noch der tellerrand.

ich darf dich kurz an deine sig erinnern? maße dir nicht an die welt gesehen zu haben - nur weil du ein KUNDENBETREUER warst. ...die bekommen in einer bank fast am wenigsten mit.

;-)

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charlie62 GarfTermy „@charlie bevor ich meine berufung fand, war ich bankkaufmann bei einem großen...“
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nur weil du ein KUNDENBETREUER warst. ...die bekommen in einer bank fast am wenigsten mit.

Solche Aussagen kannst du doch nicht erst meinen - oder?
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GarfTermy charlie62 „nur weil du ein KUNDENBETREUER warst. ...die bekommen in einer bank fast am...“
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"...Solche Aussagen kannst du doch nicht erst meinen - oder? ..."

doch. ich habe unsere kundenbetreuer gesehen... konto eröffnen, überweisungen annehmen und prüfen, zahlungsverkehr, konto löschen, omas sparbuch, akt bedienen, kontoauszugsdrucker papierstau beheben, gaa füllen, geld zählen...

welche wichtigen sachen hast du noch unternommen? risikomanagement in der kreditabteilung? anlageberatung? vermögensberatung?

darüber hinaus könntest du ja mal deinen standpunkt überprüfen und die aktuelle ausgabe der "capital" lesen. ...oder die ftd. in beiden wird die aktuelle lage der privaten haushalte gerade diskutiert.

...falls du als kundenberater dazu zeit hast.

;-)

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charlie62 GarfTermy „ ...Solche Aussagen kannst du doch nicht erst meinen - oder? ... doch. ich habe...“
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Du hättest deine Banklehre nicht abbrechen sollen. Dann würdest du nämlich den Unterschied zwischen einem Serviceberater und einem Kundenberater kennen.

Da einen keinen Sinn macht, sich mit einem Blinden über Farben zu streiten, ziehe ich mich aus der "Diskussion" zurück.

Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
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GarfTermy charlie62 „Du hättest deine Banklehre nicht abbrechen sollen. Dann würdest du nämlich...“
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"...Kundenberater bei verschiedenen Genossenschaftsbanken..."

...und hast sehr wahrscheinlich nur den genossenschaftlichen bankkaufmann gemacht. klar das man da defizite hat.

und besonders gut kannst du nicht sein - sonst müßtest du die bank nicht ständig wechseln.

genossenschaftsbank - lol

;-)

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Kolti GarfTermy „ ...Es wird nur nicht ausgegeben, sondern gehortet.... wobei eine minderheit...“
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Inzwischen werden die Leute in DE in zwei Gruppen eingeteilt:

Die einen haben einen Swimmingpool zu Hause,
den anderen steht das Wasser bis zum Hals.
===========================================
Solange die Leute nicht mehr Geld haben, solange geht nix.
Jede Hausfrau weiß: Soll der Ofen rauchen, muß man unten Kohle reintun.

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Tilo Nachdenklich GarfTermy „feiertag weg? 40h woche?“
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Alle Reformvorhaben der Rot-Grünen Bundesregierung (Agenda 2010) wurden im Bertelsmannkonzern (ihr kennt doch diese DAUs mit AOL) ausgeheckt, die kommen nicht aus diesen Parteien. Vielmehr gründen sich diese Parteien auf Ideen - bei der SPD auch Regierungserfahrung - die belegen, dass es so nicht funktionieren kann. Um so unverständlicher, dass die Basis dieser Parteien ihre Führung nicht längst verjagd hat. Die Bertelsmann-Stiftung beharkt auch andere Parteien und Journalisten. Volkswirtschaftlich ist das alles grober Unfug.
Links dazu habe ich schon ein paarmal angegeben...zur Erinnerung:
www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/18749/1.html
www.math.uni-hamburg.de/home/ortlieb/hb18MethFehlerVWL.pdf

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GarfTermy Tilo Nachdenklich „Alle Reformvorhaben der Rot-Grünen Bundesregierung Agenda 2010 wurden im...“
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"...Alle Reformvorhaben der Rot-Grünen Bundesregierung (Agenda 2010) wurden im Bertelsmannkonzern (ihr kennt doch diese DAUs mit AOL) ausgeheckt, die kommen nicht aus diesen Parteien...."

letzendlich ist der urheber der idee unwichtig. wichtig ist, WER die idee beschlossen, in gesetz und handeln umgesetzt hat.

rot/grün.

...aber der gerhard ist ja sooo "nett". toll.

;-)

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Tilo Nachdenklich GarfTermy „ ...Alle Reformvorhaben der Rot-Grünen Bundesregierung Agenda 2010 wurden im...“
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Sehe ich doch gerade:
www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,327208,00.html
(neue schlechte Umfrageergebnisse für die SPD)
Die Logik der Bertelsmänner ist genial. Je mieser es der SPD geht, desto mehr Sch...werden sie fressen/veranstalten...ganz im Sinne eines Unternehmerlagers, das stets nur auf den Vorteil einzelner Unternehmen schielt.

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GarfTermy Tilo Nachdenklich „Sehe ich doch gerade: www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,327208,00.html...“
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hehe tilo...

wir sind gerade einer meinung! wie erfreulich!

;-)

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Tilo Nachdenklich GarfTermy „hehe tilo... wir sind gerade einer meinung! wie erfreulich! - “
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Hallo garftermy!

Meinst Du dass Du die politische Rochade hinbekommst?

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GarfTermy Tilo Nachdenklich „Hallo garftermy! Meinst Du dass Du die politische Rochade hinbekommst?“
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nix rochade.

aber es sein, das du lange zeit meinen standpunkt nicht richtig verstanden hast.

;-)

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Nasser GarfTermy „feiertag weg? 40h woche?“
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Das System, wie es schon seit Jahrtausenden gemacht wird und wie es schon seit Jahrtausenden funktioniert.

1 keine Arbeit und kein Geld
2 Unzufriedenheit
3 Demonstration
4 Wut
5 Bürgerkrieg
6 ----
7 Aufbau
8 Wir fangen wieder bei 1 an

MfG Nasser

;) Und immer trocken bleiben.
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gelöscht_35042 GarfTermy „feiertag weg? 40h woche?“
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Mit Sicherheit steht fest, dass Computer die größten Job-Vernichter sind! In Wiesbaden gab es z.B. früher etwa 5 Druckereien, die Briefbögen, Visitenkarten usw. gedruckt haben.

Alles weg!

Buchhalter für kleine Firmen können ein Lied davon singen. Mir selbst geht es doch nicht besser. Meine Steuererklärungen mache ich über das Internet und Firmenbögen entwickle ich selbst.

Früher hätte ich in meiner Firma mindestens 2 Leute beschäftigen müssen!

Was früher in den Autmobilwerken Arbeiter gemacht haben, führen heute Computer aus! Welche Arbeitsplätze sollen denn enstehen?

Am Anfang der Computerumstellung stand mal im Raum, dass die Firmen dafür eine Abgabe für jeden dafür nicht eingestellten Arbeiter zahlen müssen.

Heute "Undenkbar" und die Bevölkerung wird immer größer, die Medizin tut alles erdenkliche um die Lebenserwartung zu verlängern und man wundert sich, dass politische Nieten Wahlerfolge erziehlen, Steuern ohne Ende aufdücken und jetzt dämmerts dann langsam, dass dieses vollkommen ins Negative laufen.

Ich speche hier gerade mal durch die Grünen durchgesetzte Ökosteuer an.

Wer soll das noch bezahlen? Bei mir jedenfalls gehen 20€ wie 20 DM weg und es wird täglich mehr.

Na denn...

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Turbo Lover gelöscht_35042 „Mit Sicherheit steht fest, dass Computer die größten Job-Vernichter sind! In...“
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Dann ist Fortschritt ein Jobvernichter.

Was ist aber mit den Jobs in der Computerindustrie, die geschaffen wurden?

TL

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gelöscht_35042 Turbo Lover „ Dann ist Fortschritt ein Jobvernichter. Was ist aber mit den Jobs in der...“
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Ach ja! Wo ist den Fortschritt bei 4,5 Mio Arbeitslosen. Wenn dies der Fortschritt sein soll, dann frage mal die Arbeitslosen. Mittlerweile soll es sogar "Deutsche" als Gurkenpflücker geben.

Und die Jobs die durch die Computer neu entstanden sind, sind ein Bruchteil dessen, was früher durch Mitarbeiter erledigt wurde.

Wer Aufmerksam das Tagesgeschehen und die Tagespolitik verfolgt, hat dieses Problem längst erkannt.

Ein kleines Beispiel: Viele Projekte in Afrika und in der 3.Welt könnten locker durch Maschinen und Computer erledigt werden! Was macht man! Man verzichtet Zugunsten der Bevölkerung auf diese Errungenschaften, damit diese durch persönliche Arbeit ein Mindesteinkommen haben.

Bei uns wird allerdings das Mindesteinkommen durch das Sozialamt geregelt. Na, vielen Dank! Wer bezahlt wohl diese Kosten? Du??

luttyy

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Turbo Lover gelöscht_35042 „Ach ja! Wo ist den Fortschritt bei 4,5 Mio Arbeitslosen. Wenn dies der...“
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Ich sprach von technischem Fortschritt. Wenn du meinst, die COmputer sind so schädlich, dann sollten wir auf sie verzichten und wieder alles mit der Hand machen. Märkte verändern sich nunmal und die Firmen müssen sich anpassen.
Ich verstehe deine Aussage natürlich, aber ich glaube ganz so einfach ist es nicht. Jede Neuerung vernichtet irgendwann Arbeitsplätze.

Bei deinem Beispiel würde ich einfach mal darauf tippen, dass das nicht aus Menschlichkeit geschieht, sondern aus Geldmangel für Computerisierung, sonst wäre es längst passiert.

"Bei uns wird allerdings das Mindesteinkommen durch das Sozialamt geregelt. Na, vielen Dank! Wer bezahlt wohl diese Kosten? Du??"

Ja, du nicht?

TL

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out-freyn gelöscht_35042 „Mit Sicherheit steht fest, dass Computer die größten Job-Vernichter sind! In...“
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Was früher in den Autmobilwerken Arbeiter gemacht haben, führen heute Computer aus! Welche Arbeitsplätze sollen denn enstehen?
...
Ich speche hier gerade mal durch die Grünen durchgesetzte Ökosteuer an.


Die Ökosteuer ist in dieser Form eine Mogelpackung. Gerade energieintensive Produktionsbetriebe werden von der Ökosteuer befreit - ein Witz! Der Faktor Arbeit wird dagegen besteuert bis zum gehtnichtmehr.

Wenn durch eine Ökosteuer, die den Namen auch verdient, der Energiebedarf für eine automatisierte Fertigung (Dein Beispiel: Automobilproduktion) das Unternehmen teurer kommt als der Einsatz von Arbeitskräften, würden plötzlich wieder jede Menge Arbeitsplätze entstehen.

Dazu sollte man sich ins Gedächtnis rufen, warum eine Ökosteuer dennoch grundsätzlich sinnvoll ist: Durch den Verbrauch von Energie enstehen externe Effekte (z.B. Umweltverschmutzung), deren Kosten im Marktpreis der Energie nicht enthalten sind und von der Gesellschaft getragen werden müssen. Um diese Kosten, die der Gesellschaft entstehen, vom Verursacher zurückzuholen, bietet sich eine entsprechende Besteuerung von solchen Energieträgern an. Eine solche Besteuerung hat ja immer auch lenkenden Charakter.

Bisher wurden jedoch nur halbherzige Versuche unternommen, externe Effekte auf diese Weise einzupreisen. Würde dies konsequent umgesetzt, wäre Strom aus Kernkraftwerken der teuerste überhaupt! Mit der Konsequenz, dass saubere Energieerzeuger wie Solaranlagen, Windräder und Wasserkraftanlagen für potentielle Betreiber viel interessantere Investitionsobjekte wären.

Übrigens: Wären sämtliche externen Effekte des Flugverkehrs im Kerosinpreis enthalten, müsste ein Transatlantikflug pro Person ca. 20.000 € kosten!

Was das an Arbeitsplätzen schaffen würde für Leute, die Geschäftsreisende über den Atlantik rudern... :-)
The conspiracy theory of society [...] comes from abandoning God and then asking: »Who is in his place?« (Sir Karl Popper, Conjectures and Refutations, 1963)
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Sesselpuppser gelöscht_35042 „Mit Sicherheit steht fest, dass Computer die größten Job-Vernichter sind! In...“
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Wer soll das noch bezahlen? Bei mir jedenfalls gehen 20€ wie 20 DM weg und es wird täglich mehr

Ach, Quatsch! Laut statistischem Bundesamt ist das die sogenannte "Gefühlte Inflation"! Du musst dich also irren!

Und meine Frau und ich, und meine Eltern und die Eltern meiner Frau usw. usf.!
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gelöscht_35042 Sesselpuppser „Wer soll das noch bezahlen? Bei mir jedenfalls gehen 20€ wie 20 DM weg und es...“
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Soso, du gehörst also auch zu Menschen die in der Statistik vorkommen :))

Mein Gott, was werden wir so richtig verarscht!!

Ich gehe selbst einmal in der Woche (Wocheneinkauf) persönlich seit über 20 Jahren auf der Metro einkaufen. Mittlerweile bin ich bei etwa 220€ in der Woche angekommen und dann wollen mir irgendwelche Statistikfuzzis eine "Gefühlte Verteuerung" auf's Auge drücken.

Diese Deppen betreiben reinste Volksverdummung und wissen nicht, was mittlerweile ein 2Pfund-Brot kostet!

Nur gut, dass die meisten diese dubiosen Aussagen persönlich an der ihrer Geldbörse feststellen und diesen generellen Dümmlichkeiten kein Wort glauben.

Gruß
luttyy

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Sesselpuppser gelöscht_35042 „Soso, du gehörst also auch zu Menschen die in der Statistik vorkommen : Mein...“
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Kannst du laut sagen!

Bis zur Umstellung habtten wir einen Wocheneinkauf von 60-max. 70 DM mittlerweile ist das in T€uro!

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Tilo Nachdenklich GarfTermy „feiertag weg? 40h woche?“
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Dem Metro-Konzern geht es auch prächtig (zu luttyy).
Die Leute, die rechnen müssen, die kaufen das Brot bei Lidl...zähneknirschend, auch wenn sie nicht mögen, wie die Manager mit den Kassiererinnen umgehen. Ein 2-Pfund-Brot kostet 0,99 Euro. Roggen-Weizen-Mischbrot, Natursauerteig. Ein paar Cent mehr würden wir auch bezahlen, wenn der Konzern nicht so das Sozialsystem belasten würde und Menschen fertig macht. Da funktioniert das Zusammenspiel von Politik, Justiz und Gewerkschaften (die kommen bei Lidl nicht rein) nicht mehr. Im Moment funktioniert der kapitalistische Wettbewerb eindeutig zugunsten vom Firmen, die rüde vorgehen. Das schadet dem Gesamtsystem.

Die Statistik wird durch High-Tech-Produkte verfälscht. Da gibt es immer mehr Leistung fürs gleiche Geld, also einen Preisrückgang. Dass das Billigstsegment abgeschafft wird (Autos), bzw. unbrauchbare Produkte liefert (zu laute PCs usw.), wird nicht berücksichtigt. Die Wirklichkeit stellt sich für die Reichen und die Armen (oder einfach kinderreiche Familien) sehr unterschiedlich dar.
Und da zahlen Leute die gleiche Kaskoversicherung, Leute die ein altes Billigstradio im Auto haben, wie Leute denen öfter mal ein Qualitätsradio geklaut wird. Das in die Versicherung eingezahlte Geld fließt also von den Armen zu den Reichen.

Es gibt auch andere Transfers, die niemanden sofort einfallen. Z.B. jagen Leute die rechnen müssen (nicht zuletzt im Computerbereich) zeitaufwändig hinter jedem Sonderangebot her, setzen unoffizielle "Arbeitszeit" (man muss es Arbeitszeit nennen) ein, um preiswert einen optimalen/ausreichenden PC zusammenzubekommen. Die Reaktion darauf sind z.B. die "durchwachsenen" Aldi-PCs...auf die z.B. auch die "Besserverdienenden" in Zeitnot zurückgreifen...ohne jemals diese "Zusatzarbeit" aufzubringen. D.h. wenn es niemand geben würde der Zeit und Notwendigkeit hat, den Wettbewerb per dezidiertem Kaufverhalten zu befördern, dann würden die Preise und Inflation (Statistik!) heftigst anwachsen. Dahinter steckt natürlich Arbeit und letztlich ein Transfer von Arbeitskraft von unten nach oben. Oder meint Ihr Schröder und Merkel und Henkel und Köhler legen sich in der Hinsicht krumm? Ob die "Leistungsträger" nun billig oder zu teuer einkaufen (lassen), sie profitieren (unentgeldlich) vom Preiskrieg den andere austragen müssen, Händler und Kunden die mit dem Cent rechnen und sich dafür noch beschimpfen lassen müssen. Da wirkt sogar noch der faulste Sozialhilfeempfänger mit und rennt den ganzen Tag entnervt herrum, wenn er nicht gerade alles klaut, was er so zum Leben braucht.

Ich finde also der Klassenkampf von oben hat ein neues Perversionsniveau erreicht. Die Leute die Eigentum angehäuft haben, wollen nun Hauspersonal für wenige Euro die Stunde. Deutsches Hauspersonal, rechtschaffende Leute aus der Nachbarschaft, die sie kennen. Leute die in der Harz IV-Falle gelandet sind.
Als Eigentümer mit Kohle und teuerer Einrichtung hat man Angst vor herumreisenden Polen. Sonst könnte der Mann, der ihnen in Schwarzarbeit den Garten aufgeräumt hat, beim nächsten Urlaub der Familie, eine Polengang vorbeischicken, die das Haus leerräumt.

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Tilo Nachdenklich GarfTermy „feiertag weg? 40h woche?“
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