Servus, ich bin gerade am Forschen für ein Referat und komm nicht weiter: Irgenwann in den sechzigern wurde angeblich das Duell in Deutschland wieder erlaubt, aber eine Bestätigung habe ich nicht. Wisst ihr was genaueres? Und was genau ist der Unterschied zwischen Degen und Säbel (nicht im Sportfechten, sondern bei historischen Waffen?)?
Danke vielmals
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Da Pack ich mal meine Kentnisse aus Pirates! vom C64 aus =)
Degen sind Stichwaffen, der Angriff erfolgt also i.d.R. durch Stiche (ausser man heißt Zorro und will sein Logo setzen).
Säbel dagegen sind Hiebwaffen, man holt aus und nutzt die Wucht der Masse, um den Kontrahenten zu verletzen.
Natürlich kann man Säbel auch als Stichwaffen und Degen als Hiebwaffen nutzen, ist aber nicht wirklich zweckmäßig (hab ich so bei DSA gelernt...).
Also bilden PC-Games sogar. ^^
Ich würde weiter unter Google suchen: schlagende Verbindung Burschenschaften. Da wird noch ein bisl Duell gespielt...
Sorry czuk, aber ein Degen ist eine Hieb- und Stichwaffe, was Du meinst ist das Florett. Der Unterschied zwischen Degen und Säbel liegt darin, daß der Säbel schwerer, die Klinge leicht gebogen und nur auf einer Seite geschliffen ist, während der Degen beidseitig geschliffen und gerade ist. Eine längere Form des Degen ist ein Rapier, wleches auch schwerer als der Degen ist. Militärisch ist der Degen und das Rapier auch die Waffe der Offiziere, der Säbel der der Infanterie (Fußvolk).
Beim Sportfechten gibt´s noch andere unterschiede, bzw sehen die Dinger auch anders aus.
:o)
DAS ist ein Rapier und damit kann man nicht nur Schläge und Stiche austeilen :-)Ich weiß wovon ich rede!
TL
Sry, aber czuk hat es zu 100% richtig beschrieben und auch auf marginale Abweichungen im Gebrauch hingewiesen. Der Degen ist reine Stichwaffe! Und der Säbel ist im Prinzip eine reine Hiebwaffe. ^^
Degen2
Säbel1
Säbel2
Pavehammer hatte extra nicht nach den Waffen im Sportfechten gefragt, sondern die historischen und da ist der Degen Hieb- und Stichwaffe.
Den Artikel der Wikipedi finde ich unscharf. In einem Referat zu dem Thema würde ich dies kritisieren.
Es gibt in der Geschichte schon sehr lang reine Stoßdegen und reine Hiebsäbel. siehe hier
Naja, wie dem auch sei, sollen sich die Fachleute darüber die Köpfe zerbrechen...
Die ersten 10-15cm des Säbels waren beidseitig geschliffen, danach nur einseitig.
Desweiteren hatte der Säbel meist eine Blutrinne, was ihn noch gefährlicher machte. Degen und Rapier haben diese aufgrund der schmaleren, filigraneren Klinge nicht.
Degen = Hieb- und Stichwaffe
Rapier = Hieb- uns Stichwaffe
Säbel = Aufgrund der Krümmung und des Gewichts eher eine Hiebwaffe.
Der Degen wurde meist bei der Infanterie getragen, der Säbel bei der Kavallerie.
Der Degen galt als Offizierswaffe, jedoch hängt Ur-Großvaters Säbel (Offizier WW I.) noch im Hause meiner Eltern.
Ich glaube mich erinnern zu können, daß man lediglich den "schlagenden Burschenschaften" sowas wie "Duell light" erlaubt hat. Nicht gegerell für alle, das halte ich für Unsinn. Immer nur "Salamander" reiten und Kampfsaufen bis zum Delirium und darüber hinaus war zu wenig an "studentischer Kultur".
http://de.wikipedia.org/wiki/Degen
beachte auch die links unten ("siehe auch")
"Es existiert ein Interesse an der generellen Rezession der Applikation relativ primitiver Methoden komplementär zur Favorisierung adäquater komplexer Algorithmen. Alles klar?" - natürlich, das ist ein deutsches Sprichwort: Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht 
Oder hier: "Populaten von transparenten Domiziellen sollen mit fester Materie keine transzendenten Bewegungen durchführen." = Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen ....
Hey, vielen Dank, hätte nicht gedacht, dass das so schnell geht! In wikipedia habe ich übrigens gerade folgendes gesehen:
"Seit den Strafrechtsreformen der 1960er und 1970er Jahren sind Duelle nicht mehr explizit im Strafrecht aufgeführt. Stattdessen gelten die allgemeinen Regeln des Strafrechts hinsichtlich vorsätzlicher Körperverletzung und vorsätzlicher Tötung."
Somit wäre das auch erledigt. Jetzt kann's ja frisch, fromm fröhlich, frei an die Arbeit gehen:-)
