Das Märchen von Rotkäppchen
Vielleicht kennt einer von Euch die Geschichte von Koträppchen. Oh, \'tschuldigung, ich meine Rotkäppchen. Wenn das maa Oma gehört hätte. UIUIUI !
Also, das war so \'ne Tussi im Walde. Wißt Ihr, sie wohnt halt so im Wald. Ihre olle Oma war schwerkrank. Vielleicht spielte sie das auch nur vor, denn sie war geil uff den ganzen Schnaps, den Koträppchen, nee Rotkäppchen, ihr brachte.
Also lief Rotkäppchen, von ihrer Alten los zu ollen Oma. Ihre Alte sagte ihr noch, daß sie uff den Wegen bleiben soll. Wechen den bösen Buben, die sich im Walde aufhalten. Desdeweche soll Rotkäppchen uff den Wegen bleiben.
Mitten im Walde kam der ganz böse Wolf. Der Wolf; kennt Ihr eigentlich schon das neue Lied von ihm. "Hätt\' ich Dich heut\' erwartet, hätt\' ich Kuchen gemacht". Also der Wolf guckte sich das Rotkäppchen an und dachte: "Mann-O-Mann ! Dieses Weib wird ja so richtig gut schmecken." und fragte sie dann ganz doof: "Was hast Du denn unner daa Schürz\' ?"
"Kuchen und Wein für meine alte Großmutter. Die iss nämlich schwerkrank, lieber Wolf. Außerdem krieg\' ich von ihr immer so viele Kröten. Darfste aber nicht meiner Alten sagen. Die flippt dann aus." antwortet Rotkäppchen. "Siehste net die schene Blumen im Walde, Rotkäppchen ? Willst du nicht Blumen für deine leckere Oma pflücken ?" "Ja, lieber Wolf. Ich glaube, sie wird sich dann sehr freuen." "Wo wohnt eigentlich deine Oma, leckeres Rotkäppchen?" fragte der Wolf. Rotkäppchen erklärte ihm: "Du gehst erst mal nach links, dann geradeaus weiter und wieder nach links. Dort siehst du ein Häuschen, in dem meine nette Oma wohnt."
Rotkäppchen riß ein paar Blumen ab, während der beese Wolf zur Oma joggte. Er klopfte an die Tür. Die Oma, die vorher im Nachthemd im Garten war, rannte schnell ins Schlafzimmer und schwingte sich ins Bett und fragte: "Hast du meinen Wattenläuper, meinen Schnaps, meinen Wodka und meinen Whisky dabei ?" "Ja" antwortete der Wolf, ging hinein und fraß die Oma. Danach rülpste er dreimal ganz laut. Plötzlich bekam er Blähungen von der zähen Oma. Er konnte seit zwei Monaten nur Dotterblumen essen, weil ihm sein Zahnarzt zuviel Fleisch verboten hatte. Außerdem mußte er auf seine Figur achten. Wer ißt schon zwei Menschen an einem Tag ??
Nach gute zehn Minuten kam das Rotkäppchen hinein. "Hallo Oma, hicks, ich habe deinen Wattenläuper, deinen Schnaps, deinen Wodka und meinen Whisky, ich meine deinen Whisky, hicks hicks . Warum haste denn so große Augen, und warum stinkt es hier so bestialisch ??" Den restlichen Kram kennt Ihr hoffentlich schon alle. Ansonsten müßt Ihr mit mir nach Diddesem joggen. Ich bin natürlich im Cabrio und schau Euch zu. Naja, plötzlich war aus noch ungeklärter Sache das Rotkäppchen irgendwie im Bauche des Wolfes. "Wo iss maa Äppelwoi ?" schrie er, während er durchs Zimmer torkelte. Er fand zwar kein Äppelwoi, aber dafür hat er den Korb von Rotkäppchen gefunden. Dann trank er halt Wattenläuper, Schnaps, Wodka und Whisky. Er war dann total breit.
Und dann kam der sexy Förster. Der hatte jede Woche \'ne andere. Er wunderte sich schon, weil es bei der Oma so ruhig war bis auf ein lautstarkes Schnarchen. "Es ist doch sonst immer Halli-Galli bei der netten Oma." Er ging durch die Tür und sah einen total zugelaufenen und total breiten Wolf. "Bohey, der hat ja vielleicht \'ne Wampe. Zuviel Bier getrunken, oder was?" nuschelte er. Dann bemerke er, daß die Oma nicht mehr da ist. Er setzte seinen Rucksack ab und nahm ein großes Schlachtermesser heraus. So ein fettes Teil, womit man Köpfe abschlagen kann. Er versuchte den Bauch aufzuschneiden. Es passierte ihm aber ein kleines Mißgeschick. Er rutschte beim Schnippeln ein wenig zu weit nach unten. "Iss ja nicht so schlimm. isser halt kastriert. Kann er kein Unheil mehr anrichten." entschuldigte er sich. Als er die Wampe ganz auf hatte, kam die Oma und das Rotkäppchen zum Vorschein. Dabei lief noch ein ganzen Fluß von Wattenläuper, Schnaps, Wodka und Whisky aus dem Bauche des beesen Wolf. Dann ging die Oma uff den Dachboden und holte Minen und Granaten. Mit denen sie den Bauch des Wolfes auffüllten. Danach kam das Rotkäppchen mit einer Zündschnur, die auch die Oma beim Krieg mitgehen ließ, mit der sie die Wampe des Wolfes zumachten.
Nach einen Moment kam der total breite und besoffene Wolf zu sich und lallte: "Glühwein, Kirschwein, Diddesheim; ich schenk\' mir jetzt einen Äppler ein." Der Förster schrie den Wolf an: "Du kriegst jetzt keinen Äppelwoi, sonst fliegst du noch bei der Menschenfressergesellschaft raus. Und sieh jetzt zu, daß du endlich Land gewinnst. Auf Deutsch: Verpiss dich aus diesem Haus !!!"
Der Wolf, der den Förster nicht für voll nahm, gab ihm einen Klaps auf den fetten Arsch des Försters und ging aus den Haus, weil es so bestialisch stank. "Könntest ruhig ein bißchen mehr lüften, Omaschen!" sagte er noch und verschwand endgültig.
Und die Moral von der Geschicht ist:
"TRAUE KEINEN BEESEN WOLF UND KEINER OMA, DIE NUR HINTER
DEM WATTENLÄUPER UND DEN REST HER IST !! UND TRINKE NICHT
SOVIEL WATTENLÄUPER, SCHNAPS, WODKA UND WHISKY UND ESSE
NICHT SOVIEL OMAS UND ROTKÄPPCHEN, DENN ES WIRKT STARK
ABFÜHREND UND ES RUFT STARKE BLÄHUNGEN HERVOR. ABER
SCHEISS UFF DIE MORAL, WENN ES SCHMECKT, DANN ESS SOVIEL WIE
MAN SCHAFFT UND NIMMT SICH NOTFALLS DEN REST MIT NACH
HAUSE. TOTAL NACH DEM MOTTO: ZU RISIKEN UND NEBENWIRKUNG
FRAGEN SIE IHREN APOTHEKER UND VERKLOPPEN SIE IHREN ARZT !"
