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PH-Problem

mastre1 / 5 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo Leute


ich habe ein "kleines" Problem


Wir haben in PH den Anhalteweg heute durchgenommen, ich finde diesen ja auch nicht so schwer, doch da gibt es ein kleines Problem, nämlich habe ich mit meinem Professor gewettet, das ich es schaffe ein Programm in VB.Net zu schreiben, welches mir gleich die Berechnungen erfüllt.
Auch das wäre nicht so schwer, dafür bräuchte ich aber eine allgemeinen Formel für den anhalteweg, die ich dann für diese Projekt benutzen kann. (Kann mir hier jemand helfen?)


Mein zweites Problem ist wie finde ich die richtige Formel für das Projekt(?), mit der ich auch eine Diagramm zeichnen kann (auch mit dem TI-Voyage 200)


Bevor ichs vergesse, hier kann man sich meine schulischen Berechnungen ansehen:


http://members.24speed.at/paschinger/ph-teil1.jpg


http://members.24speed.at/paschinger/ph-teil2jpg


Ich hoffe wirklich das ihr mir helfen könnt.


mfg stefan

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Tilo Nachdenklich mastre1 „PH-Problem“
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Anhalteweg, die Formel steht doch da schon:
s = a/2 x t²

Du hast ne negative Beschleunigung; das ist i.O. so, denn die Beschleunigung ist der Bewegung (Fortschreiten/bzw. Vergrößerung der Wegstrecke) entgegengesetzt

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bückling mastre1 „PH-Problem“
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Ich würde das so aufziehen: Deine Unbekannte (x) ist die Geschwindigkeit vom Auto, bevor du bremsen möchtest. Also machst du in deinem Progrämmle eine Eingabe der Anfangsgeschwindigkeit. Danach berechnest du den gesamtweg. Deine "Bremsbeschleunigung" ist konstant (7m/sec), die Reaktionszeit auch (1sec). In Pseudobasic würde das bei mir so aussehen:

Void Wegberechnung()
Variable v,weg
Input "Anfangsgeschwindigeit=";v //Eingabe Anfangsgeschwindigkeit
weg=v*1+0.5*v*v/7 //Weg=Reaktionsweg+Bremsweg
Print "Weg=";weg //Ausgabe vom Resultat
End

Wie du das in deine Software einbindest, weiss ich nicht.

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hexagon bückling „Ich würde das so aufziehen: Deine Unbekannte x ist die Geschwindigkeit vom...“
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Hallo,
erfindest Du nun die Mathematik neu? Wenn eine Bremsbeschleunigung schon konstant ist (was in der Praxis falsch ist) ist die Bremsbeschleunigung immer noch 7m/s². Du hast in Deinem Beispiel Sekunde zum Quadrat vergessen.

Wie auch immer: Das unterscheidet Schulmathematik im wesentlichen von der reellen Matematik.

MfG. Hexagon


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hexagon mastre1 „PH-Problem“
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Hallo,
lustig das zu lesen hier! Leider aber kann man sowas nicht in einer matematischen Formel ausdrücken, weil die Unbekannten viel zu viel sind. In meiner Eigenschaft als Maschinenbaukonstrukteur nehme dazu wie folgt Stellung:

Je nachdem ob die Strasse feucht oder trocken ist, verändert sich der Reibfaktor "wesentlich". Auch die Beschaffenheit der Strassenoberfläche, die Gummimischung eines Autoreifens und natürlich auch die Temperatur dieser beiden Komponenten tragen entscheidend zum Ermitteln des Reibfaktors bei. Ach muss man dabei bedenken, dass ein PKW hydraulisch gebremst wird. Dabei spielt wieder der Reibfaktor eine Rolle wie z.B. Bremsdruck, Oberfläche und Beschaffenheit der Bremsbeläge und natürlich die Rautiefe der Bremsscheiben.

Fazit:
Wenn ich einen Lastzug mit 36.000 kg Gewicht bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h plötzlich abbremsen muss, steht der eher als ein vollgepackter PKW bei gleicher Geschwindigkeit.

MfG. Hexagon

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Nörgler hexagon „Hallo, lustig das zu lesen hier! Leider aber kann man sowas nicht in einer...“
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Da würde ich an deiner Stelle nicht deinen Arsch drauf verwetten!

Schau mal Nachrichten und wenn du Lust hast fahr mal LKW, da tun sich Welten auf. Der Bremsweg ist durchaus immer öfter auch vom Nationalitätenkennzeichen abhängig. Von ABS und dergleichen gerade in Bezug auf die Witterungsbedingungen reden wir erstmal garnicht.

Außerdem geht es hier um eine idealisierte Rechnung; Augen auf und mitdenken, hex. Oder darf ich dich demnächst zitieren, wenn in allen Bildungseinrichtungen "Stuss" gelehrt wird?

Armes Deutschland!

Armes Deutschland!
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