Ich denke, so etwas wie Glauben - also das berühmte "das kann doch nicht Alles sein?!" hat absolut jeder.
Daß Religionen die verhängnisvollste und schwachsinnigste Erfindung der Menschheit sind steht für mich außer Frage - und ich meine hier nicht die fernöstlichen Lehren (Buddhismus, Taoismus, etc pp) sondern insbesondere den Islam und am allermeisten das Christentum.
IVI's Stufenmodell trifft IMHO die Realität ziemlich genau, aber Stufe 2 und 3 gehen für meinen Geschmack in unserer Welt zu sehr ineinander über. Die Institutionalisierung ist schon der größte Schritt in Richtung Fanatismus!
Der Glauben, den die großen Weltreligionen verbreiten fußt auf der Dummheit der Menschen und nutzt sie aus um ihre Gedanken zu lenken (Verkehrspolizist...). Religion ist nichts weiter als dummes Nachplappern von Dogmen, wer jedoch einen Glauben haben möchte, muss sich von jedweder Art von Kirche freimachen und selbst danach suchen! Das ganze Tamtam um Weihnachten, Ostern und die anderen kirchlichen Feiertage ist im Grunde nichts weiter als Propaganda - mit derlei Veranstaltungen bindet man seine Schafe (dieser bildhafte Audruck, den ja die Kirche selbst geprägt hat passt sowas von gut...) an sich und erinnert sie von Zeit zu Zeit daran was sie zu tun, zu lassen und zu glauben haben.
Die Story die dahintersteht - also die biblische Geschichte, ist nichts weiter als der dickste Fantasy-Roman der Welt. Was drinsteht fasziniert die Menschen und bestärkt sie in ihrem "Glauben" an ihre Kirche - eine Phase die eigentlich nur (meist weibliche) Teenager im Alter von 11-15 Jahren mit diversen Stars durchmachen...
Die große Frage vor der ich persönlich stehe ist aber, ob denn tatsächlich etwas hinter den Kulissen ist, das noch nicht erforscht ist. Eine plausible, nachweisbare Antwort kann mir logischerweise keine Religion geben und mit dem Versuch, die philosophische Leistung aufzubringen, es selbst herauszufinden wäre ich vermutlich nicht der Erste, der sein gesamtes Leben damit verbringen würde.